Mu Ko Ang Thong Marine Nationalpark

Der Ang Thong Marine Nationalpark ist ein Naturparadies im Golf von Thailand

Der Ang Thong Marine Nationalpark besteht aus 42 kleinen Inseln die nahezu unberührt sind. Zu den Hauptinseln gehören Phaluai, Wua Talap, Mae Ko und Sam Sao. Jede Insel hat seinen besonderen Reiz und bei den geführten Touren werden die berühmtesten Sehenswürdigkeiten auf jeden Fall angefahren. Die Inselgruppe liegt westlich von Koh Phangan und Koh Samui. Von beiden Inseln gibt es Tourenanbieter die euch in das Archipel bringen. Es geht mittlerweile nicht nur mit kleinen Fähren, sondern auch mit Speedbooten in den Park. Die Speedboote sind natürlich schneller unterwegs, allerdings starten die meisten Tourenanbieter auch erst später am Tag, wodurch man diesen Vorteil schon wieder zunichte gemacht hat. Mit einer normalen Fähre müsst ihr ab Koh Samui mit guten zwei Stunden Anfahrt rechnen.
Wer mehr Zeit zur Verfügung hat als nur einen Tagestrip, der kann auf der Insel Koh Wua Ta Lap ein Zelt mieten und auch einige Tage dort verbringen. Gerade diese Insel hat neben eine Höhle und einem grandiosen Aussichtspunkt auch kleine Äffchen beheimatet, die man durchaus auch tagsüber in den Bäumen beim Spielen beobachten kann.

Auch im Ang Thong Marine Nationalpark geht es immer touristischer zu…

Keine Angst, das Robinson Crusoe-Feeling ist gegeben. Allerdings sind solche kleinen Naturwunder auch für den (Massen-)Tourismus interessant. Wichtig hierbei zu wissen ist: Es dürfen gesetzlich nur eine gewisse Anzahl an Menschen täglich in den Nationalpark aufbrechen. Die Tourenanbieter sind auch sehr bemüht den Ablauf der Touren so anzupassen, dass nicht jeder bei der selben Insel beginnt. Das würde auch aufgrund der kleinen Anlegestellen gar nicht gehen.


Früh aufstehen für den Mu Ko Ang Thong Marine Nationalpark lohnt sich..!

Auch wenn wir das am sehr frühen Morgen noch nicht wussten, waren wir sehr froh die Entscheidung getroffen zu haben, einen der Tourenanbieter zu buchen, der als einer der ersten Schiffe im Marine Nationalpark anlegt. Da heißt es natürlich früh aufstehen! Aber es lohnt sich.
Auf dem Schiff wurden wir nett begrüßt, es gab eine kleine Sicherheitseinweisung, dann gab es sehr überschaubares Frühstück und wir tuckerten los. Getränke standen rund um die Uhr zur Verfügung, was auch wichtig war, denn die Sonne brannte. Fast zwei Stunden dauerte die Fahrt. Im Mo Ko Ang Thong angekommen, konnte ich weder Film- noch Videokamera wirklich weglegen. Es ist der Wahnsinn!
Es gab das Angebot mit dem Kanu an Land zu paddeln oder mit einem Floss an Land zu kommen. Wir hatten uns für die zweite Möglichkeit entschieden und waren damit durchaus zufrieden. Schnorchelausrüstung wurde auch kostenlos gestellt, aber ehrlich gesagt war nicht wirklich viel zu sehen. Die Schwebealgen machen das Meer in Strandnähe sehr undurchsichtig. Wer Schnorcheln will sollte lieber einen Ausflug nach Koh Tao machen!

 

Fakten zum Mu Ko Ang Thong Nationalpark zum Klugscheissen:

Inseln gehören zum Mu Ko Ang Thong Nationalpark
km² ist der Mu Ko Ang Thong Nationalpark groß
km² davon sind Landfläche

Koh Samui und die Nachbarinseln

„Koh Samui“ oder „Ko Samui“?

Es heißt doch Koh Samui, oder? Natürlich ist mit beiden Schreibweisen dieselbe Insel gemeint. „Ko“ bedeutet auf thailändisch „Insel“. Wieso gibt es dann zwei Schreibweisen? Wer dies fragt ist offensichtlich ein „Falang“ oder „Farang“ – der „weiße Fremde“ für dessen Bezeichnung es ebenso zwei Schreibweisen gibt. Auch wird der Strand mal mit „haad“ oder mit „hat“ ausgeschildert sein. Das hat uns zumindest ganz schön verwirrt. Eine klare Antwort wieso das so ist gibt es leider nicht.

Die Thai-Schrift ist eine Schnörkelschrift, die zwar hübsch anzusehen ist, aber oft auch für Verwirrung sorgt. Eine verbindliche Regel wie man diese Schrift in lateinische Buchstaben übersetzt gibt es nicht.

Koh Samui, Ko Phangan oder Ko Tao? 

Es sind drei größere Inseln im südlichen Golf die um die Gunst der Urlauber buhlen. Das Gute vorweg: Man muss sich nicht entscheiden, man kann auch alle besuchen. Viele Urlauber die zum ersten Mal nach Thailand kommen, machen einen Zwischenstopp (den müsst ihr eh machen) in Bangkok, reisen dann weiter nach Koh Samui und beginnen von dort das Abenteuer „Inselhüpfen“. Wer aber tiefere Einblicke wünscht, sich mehr Zeit gönnen möchte, der sollte nicht versuchen alles in einen Urlaub zu quetschen, denn die drei Inseln haben alle ihren ganz eigenen Reiz.

Für manch einen Besucher ist Koh Samui bereits schon zu touristisch. Hier gibt es definitiv am meisten zu sehen und zu erleben. Abwechslungsreiche Angebote, verschiedene Sehenswürdigkeiten, Strände und Regionen. Hier sollte für jeden Thailandurlauber etwas dabei sein. Gerade auch für Familien ist Koh Samui mit seinen flach abfallenden Stränden und der guten Infrastruktur sicher die erste Wahl.
Individualisten, Abenteurer und Auswanderer zieht es eher auf die Nachbarinsel Ko Phangan. Hier gibt es noch die alten Hütten, holprigen „Straßen“ und einsame Strände. Zumindest sind die Strände solange einsam bis wieder einer der berühmten und berüchtigten „Full Moon“-Partys stattfindet. Dann fallen Tausende junge Urlauber ein, die sich bunt anmalen, trinken und tanzen. Leider wurden mittlerweile die Partys auch auf „Half Moon“-Partys ausgeweitet, die zu einer der größten Drogenumschlagsorte in Thailand wurden.
Wer es ganz ruhig mag und auf Schnorcheln oder Tauchen großen Wert legt, dem ist die kleinste Insel Ko Tao ans Herz gelegt. Die farbenfrohste Unterwasserwelt ist im Golf von Thailand genau um diese unscheinbare Insel herum.  Auch ein Highlight das man auch über eine Tagestour von einer der drei genannten Insel aus buchen kann, ist der Meeresnationalpark Ang Thong. Hier gibt es kleine, unbewohnte Inseln zu erkunden – mit dem Kanu, zu Fuß oder per Boot. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehört eine Insel mit freilebenden Affen, ein Salzwassersee sowie eine kleine Höhle.

Die beste Reisezeit für Koh Samui?

Auf den Inseln herrscht immer und dauerhaft das ganze Jahr über ein tropisches Klima mit Temperaturen von um die 30 Grad Celsius. Die Luftfeuchtigkeit liegt sehr oft bei 90 bis 98 % und das Meer bietet Badewassertemperaturen von im Durchschnitt 27 Grad Celsius.
Die „kühlste“ und vor allem trockenste Jahreszeit liegt zwischen November und März. Das ist allerdings auch die Hochsaison für Thailand. Für Koh Samui oder Koh Phangan gilt zwischen Oktober und Februar eine erhöhte Monsun-Gefahr.