Strandleben und Spass in New York auf Coney Island

Coney Island - zwischen Strand und Kirmes

Wer New York besuchen will wird nicht unbedingt an seine Badesachen denken. Doch Bikini oder Badehose könnt ihr gerne in euren Koffer packen, zumindest dann, wenn ihr zu einer warmen Jahreszeit auch nach Coney Island kommt. 

Etwa 40 Minuten (aber das kann man Dank der New York Metro nie so genau sagen) dauert die Fahrt von Manhattan aus, raus nach Coney Island. Zwei Welten prallen hier aufeinander: wo man sich gerade noch im urbanen Strom der Stadt befand, ist es hier draußen in Coney Island ein ganzes Stück weit entspannter. Die Sonne die eben noch zwischen den riesigen Wolkenkratzern versucht ihre Energie auf den Boden von Manhattan zu werfen, ist jetzt ganz ungefiltert für deinen nächsten Sonnenbrand zuständig. Die Sonne wird reflektiert vom Wasser, etwas weiter draußen versuchen Surfer eine gute Welle zu fangen. 

Wie komme ich von Manhattan nach Coney Island?

Die Metrokarte ist für einen New York-Besuch quasi obligatorisch. Deswegen ist die Endstation „Coney Island“ auch so beliebt und wir nicht nur von Touristen gerne angesteuert. Die New Yorker selbst lieben Coney Island und den kitschigen Freizeitpark direkt am Meer. Heerscharen von ihnen kommen an heißen Wochenenden hier her. Für eine Abkühlung von innen und von außen. Mit den Linen der Metro D, F, Q und N kommt auch ihr in den Genuss von kühlen Drinks am Strand von Coney Island.

Was kann man in Coney Island alles erleben?

In Coney Island ist das Flanieren, über den breiten Steg am Strand, sicher schon ein Erlebnis das ganz für sich stehen kann.  Zwischen den Spielbuden, Fahrgeschäften und Burgerläden kommt man schlussendlich über die Strandpromenade zum Strand. Hier kann man Sonnenbaden und natürlich auch ins Wasser springen. Vorausgesetzt man hat für den Städtetrip auch eine Badehose eingepackt. 

Die drei besten Sehenswürdigkeiten auf Coney Island:

Wer gerne dem Trubel von Manhattan entkommen will, der kann bei einem Strandspaziergang neue Kraft und bestenfalls auch Sonne tanken. Entlang der Promenade gibt es einiges zu sehen. Viele Geschäfte, der berühmte Nathans Hot Dog Stand und natürlich auch viele crazy People. 

Neben den Zoos in und um New York gibt es auch noch ein Aquarium das ihr direkt am Strand von Coney Island findet. Leider ist es seit geraumer Zeit eine scheinbar nicht absehbare Baustelle. Das Gute daran: Die Wasserwelt wird modernisiert und erweitert. Das kommt natürlich letztendlich den Tieren zu gute. Andererseits wirkt das Aquarium zur Zeit nicht einladend und auch nicht unbedingt artgerecht. Wir hoffen sehr das sich dort zukünftig noch einges tun wird… 

Der angrenzende Luna Park, ein skurriler Freizeitpark mit nostalgischem Flair, ist schon aussergewöhnlich. Ähnlich wie auf dem Santa Monica Pier in Los Angeles , kann man hier Achterbahn oder Riesenrad fahren und das direkt am Strand! Ihr solltet euch vor eurem Besuch aber unbedingt über die Öffnungszeiten informieren. Diese sind leider etwas verwirrend. Hier könnt ihr auf der offiziellen Seite nachschauen: https://lunaparknyc.com/plan/park-hours/

 

 

Wer einen Eindruck über Coney Island haben möchte, der kann sich gerne auch unseren Vlog ansehen: 

Das beste Essen in New York

Die leckersten Spezialitäten in New York City

Ja es gibt wirklich tolles Essen bei den Amis und viele leckere Spezialitäten in New York. Wir sollten generell von unserem hohen Ross herunter kommen und der Tatsache ins Gesicht sehen, dass amerikanisches Essen weit aus mehr als Burger und Pommes ist. Gerade in New York, einem Schmelztiegel der unterschiedlichsten Ethnien, gibt es eine riesige Auswahl an Sterneköchen und einfachen Straßenimbissen. Entdecken kann man bei beiden sicher viel, der Geldbeutel muss nur mitspielen. 

Ist Essen gehen wirklich teuer in New York?

New York ist insgesamt sehr teuer und auch die Preise für „gutes Essen“ sind für uns Deutsche gesalzen. Das liegt zum einen daran, dass wir in Deutschland mit wirklich geringen Lebensmittelkosten leben und andererseits, das wir bestenfalls Trinkgeld als nette Geste ansehen. In den USA sind die Kellner(innen) auf Trinkgeld angewiesen und  man sollte 15-20 Prozent des Rechnungsbetrages als Serviceentgelt veranschlagen. Auch die Steuer, die von Bundesstaat zu Bundesstaat variiert, kommt noch auf den Rechnungsbetrag dazu.

Das beste Essen in New York gibt es auf der STraße

Hot Dogs

Der Hotdog (englisch für heißer Hund, auch Hot Dog) ist ein Fast-Food-Gericht, das aus einer warmen Brühwurst mit weiteren Zutaten in einem weichen Weizenbrötchen besteht. Quelle: Wikipedia

Hot Dog-Stände gibt es in New York an fast jeder Straßenecke. Die Würstchen gibt es in zahllosen Kompositionen, genau so wie du sie am liebsten magst. Oft sind die Würstchen selbst nicht das Besondere, sondern die Soßen, der Senf, interessante Gewürze oder die knackigen Zwiebeln. Nathans Hotdogs sind wohl die berühmtesten in New York und stehen seit 1915 für Qualität. Fun Fact: Charles Feltman, ein Deutscher, hat den ersten Hot Dog-Stand über die Promenade von Coney Island geschoben und seine Würstchen verkauft. Jetzt ist er Besitzer des Würstchenimperiums Nathans. 

Pizza

Pizza (Aussprache deutsch [ˈpitsa], italienisch [ˈpiːtsa], Plural die Pizzas oder die Pizzen[1]) ist ein vor dem Backen würzig belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig aus der italienischen Küche. Die heutige, international verbreitete Variante mit Tomatensauce und Käse als Basis stammt vermutlich aus Neapel. Quelle: Wikipedia

Pizza in New York schmeckt gut aber anders. Wer die heimische Tiefkühlpizza oder die Pizza  vom letzten Romurlaub mit einer New Yorker Pizza vergleicht wird sich extrem schwer tun. Die Kruste ist hier sehr dünn, fast wie bei einem Flammkuchen. Die Tomatensoße wirkt auf den ersten Biss befremdlich süss. Aber man gewöhnt sich schnell daran und irgendwie ist es echt lässig mit einem Slice (Scheibe) Pizza am Straßenrand zu stehen, so wie es tausende New Yorker in ihrer Mittagspause tun…

Bagels

Ein Bagel, manchmal auch Beigel (von englisch bagel oder beigel [ˈbeɪgəl] von jiddisch בײגל oder בײגעל bejgl oder bajgl, YIVO-Orthografie beygl) ist ein handtellergroßes rundes Gebäck aus Hefeteig mit einem Loch in der Mitte. Bagel werden vor dem Backen kurz in Wasser gekocht. Das Loch in der Mitte beschleunigt den Kochvorgang und erhöht die Krustenbildung beim Backen. Quelle: Wikipedia

Ein helles Hefebrötchen in Ringform. Das ist ein Bagel. Die kleinen runden Dinger werden vor dem Backen gekocht, so entsteht ihr glänzendes Äußeres. Jüdische Einwanderer brachten den Bagel im späten 19. Jahrhundet nach New York. Jetzt gibt es diese an fast jeder Ecke zu kaufen. Die Qualität beläuft sich auf grundsolide bis zu super lecker! Unser Liebling: Bagel mit Frischkäse und Lachs. 

Impossible Burger

Im Juli 2016 startete Impossible Foods den unmöglichen Burger, der „aussieht, kocht, riecht, zischt und schmeckt wie konventionelles Rinderhackfleisch, aber vollständig aus Pflanzen gemacht wird“.[7] Da es vollständig aus Pflanzen hergestellt wird, sagt Impossible Foods, dass ein Impossible Burger 95 % weniger Land und 74 % weniger Wasser verbraucht und dass er 87 % weniger Treibhausgase emittiert als ein Burger von Kühen.[8] Der pflanzliche Burger hat mehr Eiweiß, weniger Gesamtfett und weniger Kalorien als ein Hamburger in ähnlicher Größe mit Rindfleisch. Der unmögliche Burger hat kein Cholesterin, Antibiotika oder synthetische Hormone.[9] Quelle: Wikipedia

Der Impossible Burger ist keine New Yorker Erfindung. Allerdings ist er hier an mehreren Stellen zu haben. Sowohl High End-Nobel-Burger-Lokale als auch die Kette Wahlburgers serviert den vegetarischen Burger. Speziell bei Wahlburgers wird der Hype um den Impossible Burger noch weiter angeheizt. Die Spezialität steht nicht auf der Karte! Lasst euch davon also nicht abschrecken. Leider wisst ihr so auch nicht was der Burger kostet. Nachfragen lohnt sic, bevor ihr bestellt. Der Impossible Burger ist nicht billig. Mit 16,90 € inkl. Pommes aber ohne Mehrwertsteuer, durften wir unsere Rechnung pro Person begleichen. Der Burger war lecker, aber für unseren Geschmack auch nicht sonderlich aussergewöhnlich. 

Wir Essen den Impossible Burger in NEw York

Leckeres Essen in New York - wer die Wahl hat, hat die Qual...

Egal ob Hot Dogs, Bagels, den beliebten New York Cheesecake oder den aussergewöhnlichen Impossible Burger, in New York gibt es viele kulinarische Leckereien die man unbedingt mal probieren sollte. Leider gibt es große Unterschiede in der Qualität. Es gibt viele Restaurants die wirklichen Müll servieren, dafür aber auch kleine und unscheinbare Imbisse die mit viel Liebe kochen. Gerade in Little Italy oder in Chinatown könnt ihr günstiges und gutes Essen bekommen. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, sollte unbedingt die Burgerlokale besuchen. 

Zum Beispiel diese hier: 

https://5napkinburger.com/locations/hells-kitchen/menus/

http://www.superiorityburger.com/

https://www.blackironburger.com/

Highline Park

Die coolste Grünfläche in New York: Highline Park

Ich muss gestehen, soviel Grün gibt es hier gar nicht. Dennoch ist der Highline Park tatsächlich ein Park und ein ganz besonderer noch dazu.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 ist der Highline Park sowohl bei Touristen als auch bei den New Yorkern beliebt. Die Immobilienpreise um den Park herum schossen in die Höhe und eine weitere Sehenswürdigkeit wurde in New York geboren. Fast 30 Jahre lang blieb die alte Schienentrasse ungenutzt, bis man sich darauf einigte, dort einen Park zu errichten.

Highline Park entdecken

Der Highline Park – Eine neue Touristenattraktion oder auch ein zugewinn für die New Yorker?

Leider war der Highline Park überlaufen von Touristen. Auswege wie es zum Beispiel der Central Park bietet oder kleine versteckte Rückzugsmöglichkeiten, findet man auf der alten Bahntrasse nicht. Im Gegenteil: Es wird munter von hinten nachgedrückte, sollte man kurz stehen bleiben wollen. Es gibt entlang der Trasse viele verengte Wege aber auch einige Möglichkeiten sich hinzusetzen – wenn dort nicht schon jemand anderes sitzen würde.

Was den Highline Park zu etwas ganz besonderem macht ist die Tatsache, wie man New York für sich neu entdecken kann. Die Ein- und Aussichten auf die Stadt sind spannend und aussergewöhnlich. Der Park schlängelt sich entlang verfallener Gebäude, architektonischen High-End-Neubauten, er bietet Einblicke in die riesigen Straßenschluchten und Ausblicke auf den Fluss.

Und ja, zwischen den Beinen der anderen Besucher könnt ihr es sehen: Grünflächen, einige Blumenbeete, etwas Farn und sogar einige Bäume. Der Highline Park ist kein Park mit Grünfläche, Kinderspielplatz oder Springbrunnen. Der Highline Park steht ganz für sich selbst, als eine Idee, ganz pragmatisch, eine alte Subway-Trasse neu zu definieren. Nicht etwas Neues zu erschaffen, sondern Altes zu bewahren und für die Zukunft zu sichern. Der Highline Park hat die fantastischen Einblicke in die vielleicht verrückteste Stadt der Welt. Er braucht keine weiteren Highlights, er ist es selbst…

Die eingänge zum Highline Park

Es gibt mehrer Möglichkeiten auf die Trasse zu kommen. Je nachdem wie weit ihr laufen wollt sind verschiedenste Zu- und Absteigemöglichkeiten gegeben. An vielen Stellen gibt es auch einen Aufzug so dass auch Rollstühle oder Kinderwägen zum Highline Park gelangen können. Hier findest du alle Zugänge zum Highline Park:

  • Gansevoort Street
  • 14th Street (barrierefrei)
  • West 16th Street (barrierefrei)
  • West 18th Street
  • West 20th Street
  • 23rd Street (barrierefrei)
  • West 26th Street
  • West 28th Street
  • West 30th Street (barrierefrei)
  • West 34th Street (barrierefrei)



Wir auf Youtube

Noch mehr Ein- und Ausblicke auf New York findest du auf unserem YouTube-Kanal. Hier vloggen wir über unsere Reisen und du kannst ganz nah dabei sein. Wir freuen uns riesig über ein Kommentar von dir !

New York Fotopoints

Die coolsten Fotospots in New York

Was sind die besten Fotospots für New York City?

New York ist die Stadt die niemals schläft. Zu jeder Jahres- und Tageszeit lohnt sich ein Blick durch die Linse des Fotoapparates. Die Sehenswürdigkeiten und damit verbundenen, lohnenswerten Schnappschüsse sind quasi unendlich. Von der atemberaubenden Skyline bis hin zu riesigen Wolkenkratzern die sich in den Himmel strecken, warten viele Highlights um von dir eingefangen zu werden. Die besten Fotolocations für New York liegen aber relativ zentral und die meisten davon auch direkt in Manhattan.

Nachdem wir bereits zwei mal in New York waren, können wir behaupten, dass New York zu unseren absoluten Lieblingsstädten gehört. Die besten Fotolocations für New York und wie ihr diese Plätze am besten findet, das erfahrt ihr hier: 

Skyline von New York bei Nacht

Dumbo- der beliebteste Fotospot für Instagram in Manhattan

Eines der beliebtesten Instagram-Bilder aus New York, stammt aus einer Ecke in Brooklyn, nicht weit entfernt von der beliebten Brooklyn Bridge. Ihr könnt den Fotospot mit einem Spaziergang über die Brücke verbinden oder fahrt direkt in die aufstrebende Ecke „Dumbo“ per Metro. Entlang der Water Street, verläuft de Washington Street schnurgerade hinunter auf die Brücke zu. Im Hintergrund sieht man die atemberaubende Skyline von New York. Zwischen der Brücke hindurch sieht man das Empire State Building. 

FoTo-Tipp

Die Straßen und das damit verbundene Fotomotiv ist sehr beliebt. Sowohl andere Touristen als auch der normale Verkehrsfluss können die Erwartung nach einem perfekten Bild zerstören. Wer wirklich die Straße für sich alleine haben will, der muss das nötige Kleingeld haben, diese absperren zu lassen. Was natürlich Blödsinn ist! Alternativ: (sehr) früh morgens hinfahren!

Dumbo Fotospot New York

Brooklyn Bridge - Das Foto-Must-Have aus NEw york

Sowohl der Fußgängerüberweg als auch die Brooklyn Bridge selbst, ist ein Highlight das man nicht verpassen sollte. Ähnlich wie beim Dumbo-Fototipp gilt es auch für die Brooklyn Bridge rechtzeitig wach zu werden, wenn man die Brücke nicht mit massenhaft Touristen teilen will. Der Panoramablick auf die Brücke mit der dahinterliegenden Skyline gibt es entweder vom oben erwähnten Dumbo aus oder vom Brooklyn Park direkt auf der anderen Seite der Brücke. 

Foto-Tipp

Die Brooklyn-Bridge bietet bei Tag und Nacht aussergewöhnliche Fotomotive. Wer die richtige Jahres- und Tageszeit wählt oder einfach nur verdammt viel Glück hat, der kann direkt von der Mitte der Brücke aus fotografieren und bekommt so ein symmetrisch sehr ansprechendes Bild.

Brooklyn Bridge

Der Times Square - Nicht ganz leicht zu fotografieren

Wer eine fotografische Herausforderung sucht, der wird auf dem Times Square fündig. Der Verkehr, die Touristen und nicht zuletzt die blinkenden Werbebanner sorgen für ein ständig wechselndes Fotomotiv. Der Times Square gehört aber definitiv zu den besten Fotolocations in New York! Versuche etwas zu experimentieren und lege dich richtig ins Zeug. Heißt im Detail: Versuche anders zu sein und nimm neue Perspektiven ein. 

Foto-Tipp

Der beste Foto-Tipp für den Times Square ist es zu experimentieren. Frontale Werbetafeln abzulichten ist eher langweilig. Lass dir was einfallen und nutze zum Beispiel auch die vorbeifahrenden Autos, eine Spiegelung in einer Wasserpfütze oder den aufsteigenden Rauch aus den Gullideckeln. Der Times Square eignet sich natürlich perfekt für Zeitraffer!

Times Square Fotospot

Fotos machen auf und mit dem Empire STate Buliding

Das Empire State Building gehört natürlich auf die To-Do-Liste und ein Foto dazu schießen ist fast selbstverständlich. Nur ist dieses riesige Gebäude extrem gut eingepackt von anderen ebenso riesigen Gebäuden. Wer also das Empire State Building aufs Foto bannen will, der muss etwas Abstand nehmen und zum Beispiel vom Highline Park aus die Bilder machen. 

Auch sehr beliebt ist die Aussichtsplattform des Empire State Building. Allerdings gibt es noch besser Perspektiven um New York von oben zu fotografieren. Auch blöd: Man darf leider keine Stative mit auf den 102. Stock des Empire State Building mit hochnehmen. Eine ruhige Hand ist also notwendig! 

Foto-Tipp

Das Empire State Building ist nur aus der Ferne gut sichtbar und bietet mit etwas Kulisse ein viel schöneres Motiv. Abzuraten sind Motive direkt unterhalb des Gebäudes, denn die Perspektive ist relativ grottig und die Schönheit des Gebäudes ist so kaum festzuhalten. Die beste Sicht auf das Empire State Building gibt es vom Rockefeller Center aus.

Empire State Building Highline Park

Grand Central Station

Die Grand Central Station ist von innen und außen interessant. Im Gebäude herrscht hektisches Treiben, aber genau diese Szenerie macht gerade den Reiz aus. Die riesige Decke der Grand Central Station und ihre kleinen Sterne sind ein sehr beliebtes Motiv. Wer die Station auch mit weniger Menschen ablichten möchte für den bleibt nur die Nacht. Die Grand Central Station hat auf jeden Fall bis 2 Uhr morgens geöffnet. 

Foto-Tipp

Auch in der Grand Central Station sind offiziell zumindest keine Stative erlaubt. Wer sich mitten ins Getümmel stellt und Fotos macht wird eventuell vor die Türe gesetzt. Als Alternative bietet sich ein sogenannter Gorillapod an. Dieses Stativ ist klein und handlich und fällt auch daher nicht auf. Gibt es zum Beispiel hier zu kaufen -klick-

Den Gorillapod mit Kugelgelenken gibt es zum Beispiel hier zu kaufen -klick- *

Das Rockefeller center - Top of the Rock

Um das Rockefeller herum gibt es einige Sehenswürdigkeiten die es lohnt zu fotografieren (z.B. die Radio City Hall). Noch genialer wird es allerdings, wenn ihr ein Ticket löst um auf das Rockefeller zu gelangen. Den wohl genialsten Blick auf den Central Park und auf das Empire State Building gibt es nur von dort oben. Keine Fensterscheiben versperren die Sicht und die Aussicht ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht ein wunderschönes Erlebnis. 

Foto-Tipp

Um die Relationen der Tiefe zu zeigen, macht es Sinn auch einen Teil des Bildes aus dem Vordergrund zu kreieren. Bilder wirken oft interessant wenn zum Beispiel das Gebäude zum Teil noch darauf zu erkennen ist.
Gerade zur Dämmerung ist auf dem Top of the Rock großer Andrang. Wer in ruhigerer Atmosphäre seine Bilder machen möchte, der sollte morgens direkt um 8 Uhr vorbei kommen.

Das Flatiron Building

Das 22-stöckige Gebäude in der 175 Fifth Avenue ist aufgrund seiner einmaligen Form ein richtiger Hingucker. Natürlich macht gerade die schlanke Seite den Reiz des Flatiron Building aus. 

Foto-Tipp

Ein halbwegs vernünftiges Foto ist hier relativ leicht umzusetzen. Entlang der Straße reihen sich zwar eine große Anzahl an Touristen, es ist aber nie so viel, dass man nicht an sein eigenes Bild heran käme. Wer einen Teil der Straße und dessen Verkehrsfluß mit in die Bildkomposition bringen möchte, der muss vielleicht etwas länger auf ein geeignetes Bild hinarbeiten.

Fotospots New York

Chinatown

Wer nach Chinatown kommt der taucht in eine ganz andere Welt ein. Blinkende chinesische Schriftzeichen, aussergewöhnliche Läden und Restaurants warten auf dich und auf deinen Fotoapparat. Chinatown ist irgendwie erfrischend anders und super geeignet für Streetart Fotografie. 

Foto-Tipp

Das Leben einzufangen ist hier besonders schön. Es gibt tolle Obst- Gemüseläden mit exotischen Früchten. Die Farben und Formen sollten für ein gutes Foto genutzt werden. Natürlich sind auch die chinesischen Schriftzüge an den Häusern und Ladenfronten ein kurioses aber auch sehr echtes Foto.

Das one World Trade Center

Die Spitze des One World Trade Centers ist meist hinter dichten Wolken versteckt. Wer klares Wetter erwischt und die ganze Pracht des riesigen Gebäudes erhascht, sollte schnell den Auslöser drücken. Auch die Gedenkstätte an der früher die Twin Tower standen ist ein Foto wert. 

Das One World Trade Center als größte Erhebung der Skyline von New York, kann man am besten von der Brooklyn-Seite aus ablichten. Wer auf das One World Trade Center hinauf will, der wird zwar tolle Ausblicke haben, aber weniger geeignete Fotos. Die Fensterscheiben sind leider so schräg und dreckig, dass es keinen Sinn macht hier vernünftige Bilder zu schießen. 

Foto-Tipp

Fotos von oben könnt ihr euch auf dem One World Trade Center getrost sparen. Viel interessanter ist das Gebäude als Teil der Skyline die ihr am besten tagsüber und auch Nachts ablichten solltet.

One World Trade Center mit Brooklyn Bridge

Central Park

Der Central Park hat zu allen Jahreszeiten seinen speziellen Reiz. Im Winter lockt eine Eislaufbahn und im Sommer blüht es an jeder Ecke. Der Central Park hat einige Fotopoints zu bieten und sollte daher mit viel Liebe zum Detail durchschritten werden. Die riesigen Felsen sind genauso interessant wie auch die Skyline der Hochhäuser die fast in den Park hineinragen. 

Foto-Tipp

Der Central Park lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Wer die Hauptwege verlässt und sich eher in den hinteren Teil des Parks durchwurstelt, der hat durchaus Ruhe vor den Touristenströmen. Interessante Bilder kann man zum Beispiel erhalten, wenn man den Sonnenuntergang abwartet und die Lichtspiegelungen der Seen ausnutzt. Natürlich darf ein Bild von einem Eichhörnchen auch nicht fehlen 🙂

Central Park Fotopoint

Alle Bilder sind unbearbeitet und reines Rohmaterial!

Foto-Tipp: Fotografieren lernen *

Wer sich gerne etwas mehr in das Thema der Fotografie reinhängen möchte, der sollte sich unbedingt "Die große Fotoschule"* genauer ansehen. Hier findet der blutige Anfänger, wie auch der Semi-Profi, Hilfe und Unterstützung, um aus einem Schnappschuss ein richtig gutes Foto werden zu lassen.

Unseren New york vlog findest du hier:

* = Die mit Sternchen * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links/Werbelinks

Packliste für Backpacker

Backpacking Ausrüstung für deine erste Reise

Backpacking: Was brauche ich für meine Reise?

Wer zum ersten Mal den Koffer gegen einen Rucksack tauscht, der ist sicher verunsichert was wirklich zu einer Backpacking -Ausrüstung gehört. Auch wir waren von unseren Reisen nach Thailand und Indonesien völlig verwirrt und haben eher zuviel eingepackt. 

Wer sich länger auf die Reise begibt muss nicht unbedingt mehr schleppen. Zur sinnvollen Organisation gehört die passende Kleidung, so dass ihr auf jede Wettersituation vorbereitet seid. Allerdings könnt ihr natürlich nicht euren kompletten Kleiderschrank schultern, sondern müsst auf eurer Reise die Klamotten einfach waschen lassen. 

Was ihr für eure Reise braucht richtet sich natürlich sehr nach eurer Aufenthaltsdauer und eurem Reiseziel. Ein bisschen können wir euch in diesen Beitrag mit Tipps und Tricks zur richtigen Backpacking-Ausrüstung unterstützen und euch erzählen was wirklich notwendig ist. Die nachfolgende Liste enthält sicher viele Dinge die du persönlich vielleicht gar nicht brauchst. Daher könnt ihr euch von dieser Liste für eine umfangreiche Backpacking-Ausrüstung inspirieren lassen, solltet diese aber individuell für euch anpassen und auch erweitern. 

Das richtige Gepäck für eine Backpacking Reise

Das A und O für eine Backpacking Reise ist es, deine Ausrüstung so platzsparend und effizient nutzen zu können, wie nur möglich. Ein großer und bequemer Rucksack mit welchem du deine Sachen transportieren kannst ist natürlich der wichtigste Aspekt. Aber auch ein kleinerer Rucksack für Tagesausflüge ist sinnvoll.

Für einen großen und stabilen Rucksack musst du zwischen 50 € und 150 € einplanen. Preislich nach oben geht es dabei immer.  Achte darauf das ihr auf jeden Fall ca. 70 Liter im Rucksack unter bekommt. Spart hier bitte nicht an der falschen Stelle! 

Einige gute Rucksäcke findet ihr zum Beispiel hier: 

Wie oben bereits erwähnt, ist es sinnvoll einen kleineren Rucksack für Tagesausflüge mitzunehmen. 

Einige gute Rucksäcke für den täglichen Gebrauch findet ihr hier: 

Die richtige Kleidung für deine Backpacking Reise

Bei jedem Reiseantritt fragt man sich doch, was man zum Anziehen mitnehmen soll. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl ist natürlich euer angestrebtes Reiseland. Auf der einen Seite müsst ihr auf alle Wetterlagen eingestellt sein: Hitze, Regen, Kälte…

Auf der anderen Seite gibt es auch in fremden Ländern notfalls genug Möglichkeiten euch die passende Kleidung nachzukaufen. Solltet ihr deshalb etwas vergessen haben oder das Wetter schlägt unvorhergesehen um, könnt ihr euch auch auf eurer Reise noch eindecken. Es gibt aber auch ein paar wenige Kleidungsstücke die ihr mit Sorgfalt aussuchen solltet. Das sind zum Beispiel gutes Schuhwerk oder eine bequeme Trekking-Hose. In heißen Ländern solltet ihr natürlich ausreichend kurze Hosen und auch Badekleidung einpacken. Auch die richtige Kopfbedeckung darf nicht fehlen! 

Sinnvolle Bekleidung und Schuhwerk findet ihr zum Beispiel hier: 

Die richtige technik für deine erste Backpacking Reise

koffer gepackt

Auf die richtige Technik kommt es an! Diese muss nicht teuer sein, aber sollte ihren Zweck erfüllen und euch die schönen Momente eurer Reise festhalten lassen. Zudem sollte sie euch sinnvoll auf der Reise unterstützen. Natürlich ist es auch hier wichtig nur das mitzunehmen was ihr auch wirklich braucht! 

Wer längere Zeit auf Reisen sein will der möchte ungern auf seine lieb gewonnenen Technik-Gadgets verzichten. Zur Grundausstattung gehört natürlich neben dem Smartphone, einer Foto- und eventuell auch einer Videokamera, auch ein Laptop oder zumindest ein Tablet. Die ganzen dazugehörigen Lade- und Verbindungskabel müssen natürlich auch mit in den Rucksack. Überlegt daher gut was ihr wirklich benötigt und organisiert euch sinnvoll. 

Noch mehr Technik für Vielschlepper, Reise- und TechnikNerds

Dji Mavic Pro Bali

Wer noch einen drauf legen will und etwas Platz im Geldbeutel schaffen möchte, der muss dann leider auch mehr im Rucksack schleppen… Aber es lohnt sich. Wir haben sehr lange und hart auf unsere Drohne gespart. Eventuell ist sowas ja auch etwas für dich. Wir packen es auf jeden Fall mal auf diese Liste! 

Natürlich ist in der Technik-Welt der Geldbetrag den man ausgeben kann, nach oben offen. Was dir selbst wichtig ist, weißt nur du. Wir empfehlen euch allerdings lieber etwas länger auf eine solide Ausrüstung zu sparen, als nachher enttäuscht zu sein. Mittlerweile gibt es eine relativ große Auswahl an Drohnen. Wir sind super zufrieden mit der Dji Mavic Pro. Für diese Drohne haben wir uns entschieden, weil man sie auf eine handliche Größe zusammenklappen kann und Aufnahmen in 4K erhält. 

Die Dji Mavic Pro und alle Ersatzartikel für den Copter (wie z.B. Akku oder Ersatzpropeller) findest du auf Amazon. *

Eine Übersicht über die Vielzahl der Drohnen mit Kamera gibt es hier. *

Und das größte deutsche Drohnenforum (indem manchmal sehr viel gefachsimpelt wird) ist: 

www.drohnen-forum.de

HygieneArtikel & Notfallapotheke

Packliste Backpack

Je nachdem wohin euch eurerReise verschlägt, solltet ihr eure Reiseapotheke sinnvoll ausstatten. Solltet ihr ein bestimmtes Medikament brauchen oder es einfach gewohnt sein, dann nehmt davon ausreichend mit. Alles andere könnt ihr natürlich auch auf eurer Reise (nach-)kaufen.

Da du – anders als bei einem Urlaub – selber waschen musst, ist es ratsam ein Handwaschmittel  mitzunehmen.  Auch die Pille zur Verhütung musst du mit einpacken. Oder du willst Kinder. Oder du hast kein Sex …

Natürlich braucht ihr auch eure täglichen Dinge wie Deo, Zahnbürste, Schminke etc. 

Reiseunterlagen und Zahlungsmittel

Backpacker Packliste

Eure Ausweise, Papiere (Führerschein), evtl. ein Visum, müsst ihr natürlich immer bei euch führen. Vielleicht habt ihr euren Reiseverlauf schon gut geplant  und ihr wisst wohin euch der Weg führt. Reiseunterlagen und natürlich die ersten Flugtickets verstaut ihr im Handgepäck.

Dazu gibt es hier noch einen ausführlicheren Beitrag: „Wie packe ich meinen Koffer“. Aber auch die Auslandskrankenversicherung solltet ihr im Notfall (der hoffentlich nie eintrifft!) immer schnell kontaktieren können.

  • Reisepass 
  • Internationaler Führerschein (zumindest wenn ihr mobil sein wollt)
  • Auslandskrankenversicherung 
  • Eventuell Passbilder (solltest du weiterreisen wollen und ein neues Visum beantragen müssen)
  • Flugtickets 
  • Informationen über deine (erste) Unterkunft (Adresse, Buchungsbestätigung)
  • eventuell Vertrag für deinen Mietwagen 
  • Geldbörse (am besten mit viel Geld darin) *
  • Kreditkarten (Minimum zwei!)
  • Bargeld 

Nützliche ReiseGadgets

Backpacker Packliste

Auf einige Reisegadgets könnten wir gar nicht mehr verzichten, andere wiederum sind eher optional. Je nachdem wohin du reist und wie lange du unterwegs sein möchtest sind einige kleine Reisegadgets durchaus sinvoll.

Eine Schlafmaske oder ein Nackenkissen können oft kleine Wunder vollbringen. Aber auch ein geeigneter Reiseführer mit einigen Brocken der Landessprache sind häufig tolle Möglichkeiten um mit Locals in Kontakt zu kommen.

Wir hoffen dass wir dir weiterhelfen konnten mit unserer Liste und du sie für dich und deine Reise gut anpassen kannst. Solltest du ein Gadget kennen das unbedingt auf diese Liste muss, dann freuen wir uns wenn du uns schreibst. 

* = Die mit Sternchen * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links/Werbelinks 

Drohnen Bilder Bali

Was kann man in Ubud machen?

Was kann man in Ubud auf Bali machen?

Ubud ist weniger hektisch als Seminyak oder Kuta, dafür aber auch nicht am Strand. Ubud ist das „Zentrum von Bali“ und an vielen Stellen noch authentisch. An zu vielen Stellen aber auch irgendwie aufgesetzt. Es gibt hier Dschungel mit viel Flora und Fauna, günstige und luxuriöse Unterkünfte, gutes Essen aber auch elendigen Fraß. 

Beim Thema Bali und auch ganz speziell bei der Stadt Ubud scheiden sich die Geister. Es gibt Stimmen die Ubud in den Himmel hoch loben und es gibt Menschen die scheinbar gar nichts mit der besonderen Stimmung in Ubud etwas anfangen können. 

Bali bewegt sich rasend vorwärts und wird von Jahr zu Jahr von immer mehr Touristen aufgesucht. Ein Wandel den man bereits heute an vielen Ecken negativ zu spüren bekommt. Die berühmten Reisfelder sind mittlerweile richtige Pilgerstätten und sehenswerte Tempel werden von unzähligen Tourenanbietern und Reiseunternehmen angesteuert. Auch immer mehr Kreuzfahrtschiffe nehmen Kurs auf Bali, was auch den Tagestourismus ordentlich ankurbelt.

Ubud ist noch immer weitaus weniger überlastet als Seminyak oder Kuta. Die Stadt hat sich bisher noch seinen lässigen Charme bewahrt. Neben Yoga und viel veganer Küche kann man hier in Ubud noch richtig durchatmen und zur Ruhe kommen.

Vegan oder Vegetarisch Essen in Ubud

Wer veganer oder vegetarischer Küche nicht abgeneigt ist, der sollte in Ubud unbedingt einige Restaurants ansteuern. Natürlich kann man aber auch in den etwas „einfacheren“ Warungs gute fleischlose Gerichte bekommen. 

Die besten Adressen für veganes bzw. vegetarisches Essen in Ubud sind zum Beispiel: 

  • Moksa Plant-based Cuisine & Permaculture Garden
  • Sayuri Healing Food
  • Warung Titi

Der Affenwald in Ubud

Vielleicht die berühmteste Sehenswürdigkeit in Ubud ist der „Sacred Monkey Forest Sanctuary“, der Affenwald auf Bali. Leider kursieren über den Affenwald auch diverse negative Berichterstattungen im Netz. Bezüglich der Affen werden hier immer wieder Übergriffe auf Touristen beschrieben. 

Unserer Meinung nach sind die Affen rotzefrech aber keinesfalls gefährlich. Man sollte es klar verinnerlichen wer hier bei wem zu Gast ist. Die Tiere leben an dieser Stelle bereits über viele Generationen und haben sich auf mehrere Gruppen verteilt, die alle nach einer klaren Rangordnung funktionieren. Wir als „Eindringlinge“ werden akzeptiert und natürlich lockt auch oft das Futter. Wer auf keinerlei Interaktion mit den Tieren wert legt, keinen Rucksack oder lose Gegenstände mit sich herum trägt, für denjenigen ist es absolut ungefährlich, weil die Tiere sich überhaupt nicht für einen interessieren. 

Wer natürlich das „perfekte Instagrambild“ (über Geschmack lässt sich streiten) haben möchte, die Banane nicht herausrücken will oder gar den Zorn eines Muttertiers auf sich zieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Aber selbst demjenigen wird im Park geholfen! Überall stehen Mitarbeiter herum, mahnen zur Vorsicht, greifen im Notfall auch ein und wissen wie man mit den Affen umzugehen hat. 

Der „Sacred Monkey Forest Sanctuary“ ist sehr beliebt. Daher solltet ihr entweder früh am Morgen oder am späten Nachmittag in den Park gehen. Der Schatten der Bäume ist leider etwas überbewertet und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Nehmt daher Wasser mit oder kauft euch vor Ort etwas zum Trinken. Der Park ist  großzügig angelegt und man kann sich hier gut zwei bis drei Stunden aufhalten.

Noch mehr zum berühmten Affenwald auf Bali findet ihr auf dieser Seite: 

 Monkey Forest Ubud

monkey forest ubud bali

Tegalalang Reisterrassen

Mit unserem Local-Guide habe ich immer gescherzt, ob er denn, wenn er nach Deutschland käme, sich dort auch Kartoffelfelder anschauen würde. Eine Antwort blieb er mir übrigens schuldig, er lächelte meine Frage immer gekonnt weg. 

Die Reisterrassen auf Bali sind – auch wenn es sich bei genauer Betrachtung eben „nur“ um landwirtschaftlich genutztes Ackerland handelt – ein absoluter Anziehungspunkt für alle Bali-Urlauber. Und das zu Recht. Noch nie in meinem Leben habe ich so etwas Grünes gesehen. Das ausgeklügelte Bewässerungssystem ist zudem sehr interessant und auch der Anbau von Reis  ist generell eine Wissenschaft für sich. Die Tegalalang Reisterrassen in Ubud sind wunderschön gelegen, allerdings auch die berühmtesten und dadurch auch die am stärksten frequentierten Reisfelder auf ganz Bali. Rund herum findet man allerhand unnützes Zeug, Souvenirshops und die üblichen nervigen Taxisstände. 

Zwar etwas weiter entfernt von Ubud aber dennoch gut mit einer Tagestour erreichbar sind die Jatiluwih Reisterrassen. Diese sind zum Unesco Weltkulturerbe ernannt worden. Die Jatiluwih Reisterrrassen sind unser alternativer Tipp zu den Tegalalang Reisterrassen. 

Einen Beitrag über die Jatiluwih Reisterrassen findest du hier: 

JATILUWIH REISTERRASSEN – DIE SCHÖNSTEN REISTERRASSEN AUF BALI

Der "Campuhan Ridge Walk" in Ubud

Wer dem geschäftigen Treiben auf Ubuds Strassen etwas entkommen will, der kann auch schnell etwas Dschungel-Atmosphäre genießen. Der „Campuhan Ridge Walk“ eignet sich perfekt für einen Halbtagesausflug. Die Strecke ist auch für Ungeübte sehr gut zu schaffen, wobei man die Hitze und die direkte Sonne nicht unterschätzen sollte.

Den „Campuhan Ridge Walk“ müsst ihr euch wie einen großen Damm vorstellen, der eingebettet von viel Flora und Fauna liegt. Entlang des Weges gibt es schöne Ausblicke hinein in den Dschungel und auch auf Reisterrassen. Am Ende des überschaubaren Wanderweges liegt ein kleines Dorf, in dem ihr auch etwas zu Essen und Trinken bekommt. 

Noch mehr über den Campuhan Ridge Walk kannst du auch hier nachlesen: 

Campuhan Ridge Walk

Campuhan Ridge Walk

Der "Tegenungan Wasserfall"

Bali verbinde ich an erster Stelle mit saftig grünen Reisterrassen. Dicht gefolgt dahinter: Wasserfälle. Über die ganze Insel erstrecken sich mehr oder weniger sehenswerte Wasserfälle. Je nach Regenzeit sind diese tosend, plätschernd oder ausgetrocknet. 

Einen ganz berühmten seiner Art gibt es in Ubud. Der Tegenungan Wasserfall ist aber dermaßen überlaufen, dass es wirklich keinen Spass macht. Der Abstieg zum Tegenungang Wasserfall ist steil, daher sind Flip Flops hier nicht so sinnvoll. 

Baden kann man im vorderen Becken des Wasserfalls. Aufgrund der Vielzahl an Besuchern sind Teile des Wasserfalls mittlerweile betoniert. Die natürlichen Steinschichten wurden immer stärker abgetragen, so dass eine gewisse Gefahr von Steinlawinen ausging. Leider sieht es echt bescheiden aus! 

Elephant Cave Ubud

Auch die Elephant Cave oder auch Goa Gajah, wie dieser Ort auch genannt wird, ist meiner bescheidenen Meinung nach etwas überbewertet. Die Tempelanlage mit kleiner Höhle liegt aber dafür mitten im Dschungel und hat insgesamt als Zwischenstopp zumindest kurzweilig beeindruckt. Im Großen und Ganzen ist man in einer halben Stunde mit der eigentlichen Sehenswürdigkeit durch. Man sollte aber ein bisschen mehr Zeit für die schöne Anlage drumherum einplanen. Diese bietet nämlich eine einmalig schöne Pflanzenwelt. 

Kleiner Tipp: Manchmal stehen vor der Anlage Leute die euch einen Sarong (Tuch zum bedecken der Arme bzw. Beine) andrehen wollen. Meistens gegen eine freiwillige Spende. Den Sarong zu tragen ist Pflicht und es sollte aus Respekt gegenüber der Religion und Kultur auch selbstverständlich sein. Allerdings gibt es den Sarong kostenlos zum Eintrittspreis dazu! Lasst euch also nichts aufschwatzen!

Und sonst so?

Wie immer im Leben: begebt euch auch auf eigene Pfade. In und um Ubud herum gibt es jede Menge zu entdecken. Gerade Reisterrassen gibt es auch weniger berühmte, aber ähnlich schöne, überall in und um Ubud zu entdecken. Gutes Essen gibt es nicht nur in den hippen Restaurants sondern auch in sehr einfachen Warungs in denen auch die Einheimischen gerne ihr Abendessen zu sich nehmen. 

Eventuell könnt ihr auch einer balinesischen Zeremonie beiwohnen, einen balinesichen Kochkurs bestreiten, einen der vielen Tempel besuchen oder ihr philosophiert mit anderen Urlaubern, Reisenden oder Aussteigern über das Leben und den großen Sinn dahinter. Ubud ist cool, locker und offen. Denn die Menschen die dort – auch für einen längeren Aufenthalt – leben, sind entweder die Einheimischen, die sehr offen anderen Kulturen gegenüber sind, oder auch einfach Lebemenschen. Darunter gibt es Aussteiger, Absteiger, hippe digitale Nomaden, Sinnsuchende, verliebte Pärchen die ihre Flitterwochen auf Bali verbringen und abenteuerlustige Individualisten. Jeder hat eine ganz andere Geschichte zu erzählen. Ähnlich wie Ubud. Irgendwie erzählt jeder eine andere Geschichte über das Zentrum Balis. Love it or hate it. 

Bereits vor Reiseantritt haben wir uns mit den beiden Reiseführern auseinander gesetzt und Pläne geschmiedet, was wir denn alles machen wollen. Sehr hilfreich fanden wir auch das Kartenmaterial.

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