Strandleben und Spass in New York auf Coney Island

Coney Island - zwischen Strand und Kirmes

Wer New York besuchen will wird nicht unbedingt an seine Badesachen denken. Doch Bikini oder Badehose könnt ihr gerne in euren Koffer packen, zumindest dann, wenn ihr zu einer warmen Jahreszeit auch nach Coney Island kommt. 

Etwa 40 Minuten (aber das kann man Dank der New York Metro nie so genau sagen) dauert die Fahrt von Manhattan aus, raus nach Coney Island. Zwei Welten prallen hier aufeinander: wo man sich gerade noch im urbanen Strom der Stadt befand, ist es hier draußen in Coney Island ein ganzes Stück weit entspannter. Die Sonne die eben noch zwischen den riesigen Wolkenkratzern versucht ihre Energie auf den Boden von Manhattan zu werfen, ist jetzt ganz ungefiltert für deinen nächsten Sonnenbrand zuständig. Die Sonne wird reflektiert vom Wasser, etwas weiter draußen versuchen Surfer eine gute Welle zu fangen. 

Wie komme ich von Manhattan nach Coney Island?

Die Metrokarte ist für einen New York-Besuch quasi obligatorisch. Deswegen ist die Endstation „Coney Island“ auch so beliebt und wir nicht nur von Touristen gerne angesteuert. Die New Yorker selbst lieben Coney Island und den kitschigen Freizeitpark direkt am Meer. Heerscharen von ihnen kommen an heißen Wochenenden hier her. Für eine Abkühlung von innen und von außen. Mit den Linen der Metro D, F, Q und N kommt auch ihr in den Genuss von kühlen Drinks am Strand von Coney Island.

Was kann man in Coney Island alles erleben?

In Coney Island ist das Flanieren, über den breiten Steg am Strand, sicher schon ein Erlebnis das ganz für sich stehen kann.  Zwischen den Spielbuden, Fahrgeschäften und Burgerläden kommt man schlussendlich über die Strandpromenade zum Strand. Hier kann man Sonnenbaden und natürlich auch ins Wasser springen. Vorausgesetzt man hat für den Städtetrip auch eine Badehose eingepackt. 

Die drei besten Sehenswürdigkeiten auf Coney Island:

Wer gerne dem Trubel von Manhattan entkommen will, der kann bei einem Strandspaziergang neue Kraft und bestenfalls auch Sonne tanken. Entlang der Promenade gibt es einiges zu sehen. Viele Geschäfte, der berühmte Nathans Hot Dog Stand und natürlich auch viele crazy People. 

Neben den Zoos in und um New York gibt es auch noch ein Aquarium das ihr direkt am Strand von Coney Island findet. Leider ist es seit geraumer Zeit eine scheinbar nicht absehbare Baustelle. Das Gute daran: Die Wasserwelt wird modernisiert und erweitert. Das kommt natürlich letztendlich den Tieren zu gute. Andererseits wirkt das Aquarium zur Zeit nicht einladend und auch nicht unbedingt artgerecht. Wir hoffen sehr das sich dort zukünftig noch einges tun wird… 

Der angrenzende Luna Park, ein skurriler Freizeitpark mit nostalgischem Flair, ist schon aussergewöhnlich. Ähnlich wie auf dem Santa Monica Pier in Los Angeles , kann man hier Achterbahn oder Riesenrad fahren und das direkt am Strand! Ihr solltet euch vor eurem Besuch aber unbedingt über die Öffnungszeiten informieren. Diese sind leider etwas verwirrend. Hier könnt ihr auf der offiziellen Seite nachschauen: https://lunaparknyc.com/plan/park-hours/

 

 

Wer einen Eindruck über Coney Island haben möchte, der kann sich gerne auch unseren Vlog ansehen: 

Das beste Essen in New York

Die leckersten Spezialitäten in New York City

Ja es gibt wirklich tolles Essen bei den Amis und viele leckere Spezialitäten in New York. Wir sollten generell von unserem hohen Ross herunter kommen und der Tatsache ins Gesicht sehen, dass amerikanisches Essen weit aus mehr als Burger und Pommes ist. Gerade in New York, einem Schmelztiegel der unterschiedlichsten Ethnien, gibt es eine riesige Auswahl an Sterneköchen und einfachen Straßenimbissen. Entdecken kann man bei beiden sicher viel, der Geldbeutel muss nur mitspielen. 

Ist Essen gehen wirklich teuer in New York?

New York ist insgesamt sehr teuer und auch die Preise für „gutes Essen“ sind für uns Deutsche gesalzen. Das liegt zum einen daran, dass wir in Deutschland mit wirklich geringen Lebensmittelkosten leben und andererseits, das wir bestenfalls Trinkgeld als nette Geste ansehen. In den USA sind die Kellner(innen) auf Trinkgeld angewiesen und  man sollte 15-20 Prozent des Rechnungsbetrages als Serviceentgelt veranschlagen. Auch die Steuer, die von Bundesstaat zu Bundesstaat variiert, kommt noch auf den Rechnungsbetrag dazu.

Das beste Essen in New York gibt es auf der STraße

Hot Dogs

Der Hotdog (englisch für heißer Hund, auch Hot Dog) ist ein Fast-Food-Gericht, das aus einer warmen Brühwurst mit weiteren Zutaten in einem weichen Weizenbrötchen besteht. Quelle: Wikipedia

Hot Dog-Stände gibt es in New York an fast jeder Straßenecke. Die Würstchen gibt es in zahllosen Kompositionen, genau so wie du sie am liebsten magst. Oft sind die Würstchen selbst nicht das Besondere, sondern die Soßen, der Senf, interessante Gewürze oder die knackigen Zwiebeln. Nathans Hotdogs sind wohl die berühmtesten in New York und stehen seit 1915 für Qualität. Fun Fact: Charles Feltman, ein Deutscher, hat den ersten Hot Dog-Stand über die Promenade von Coney Island geschoben und seine Würstchen verkauft. Jetzt ist er Besitzer des Würstchenimperiums Nathans. 

Pizza

Pizza (Aussprache deutsch [ˈpitsa], italienisch [ˈpiːtsa], Plural die Pizzas oder die Pizzen[1]) ist ein vor dem Backen würzig belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig aus der italienischen Küche. Die heutige, international verbreitete Variante mit Tomatensauce und Käse als Basis stammt vermutlich aus Neapel. Quelle: Wikipedia

Pizza in New York schmeckt gut aber anders. Wer die heimische Tiefkühlpizza oder die Pizza  vom letzten Romurlaub mit einer New Yorker Pizza vergleicht wird sich extrem schwer tun. Die Kruste ist hier sehr dünn, fast wie bei einem Flammkuchen. Die Tomatensoße wirkt auf den ersten Biss befremdlich süss. Aber man gewöhnt sich schnell daran und irgendwie ist es echt lässig mit einem Slice (Scheibe) Pizza am Straßenrand zu stehen, so wie es tausende New Yorker in ihrer Mittagspause tun…

Bagels

Ein Bagel, manchmal auch Beigel (von englisch bagel oder beigel [ˈbeɪgəl] von jiddisch בײגל oder בײגעל bejgl oder bajgl, YIVO-Orthografie beygl) ist ein handtellergroßes rundes Gebäck aus Hefeteig mit einem Loch in der Mitte. Bagel werden vor dem Backen kurz in Wasser gekocht. Das Loch in der Mitte beschleunigt den Kochvorgang und erhöht die Krustenbildung beim Backen. Quelle: Wikipedia

Ein helles Hefebrötchen in Ringform. Das ist ein Bagel. Die kleinen runden Dinger werden vor dem Backen gekocht, so entsteht ihr glänzendes Äußeres. Jüdische Einwanderer brachten den Bagel im späten 19. Jahrhundet nach New York. Jetzt gibt es diese an fast jeder Ecke zu kaufen. Die Qualität beläuft sich auf grundsolide bis zu super lecker! Unser Liebling: Bagel mit Frischkäse und Lachs. 

Impossible Burger

Im Juli 2016 startete Impossible Foods den unmöglichen Burger, der „aussieht, kocht, riecht, zischt und schmeckt wie konventionelles Rinderhackfleisch, aber vollständig aus Pflanzen gemacht wird“.[7] Da es vollständig aus Pflanzen hergestellt wird, sagt Impossible Foods, dass ein Impossible Burger 95 % weniger Land und 74 % weniger Wasser verbraucht und dass er 87 % weniger Treibhausgase emittiert als ein Burger von Kühen.[8] Der pflanzliche Burger hat mehr Eiweiß, weniger Gesamtfett und weniger Kalorien als ein Hamburger in ähnlicher Größe mit Rindfleisch. Der unmögliche Burger hat kein Cholesterin, Antibiotika oder synthetische Hormone.[9] Quelle: Wikipedia

Der Impossible Burger ist keine New Yorker Erfindung. Allerdings ist er hier an mehreren Stellen zu haben. Sowohl High End-Nobel-Burger-Lokale als auch die Kette Wahlburgers serviert den vegetarischen Burger. Speziell bei Wahlburgers wird der Hype um den Impossible Burger noch weiter angeheizt. Die Spezialität steht nicht auf der Karte! Lasst euch davon also nicht abschrecken. Leider wisst ihr so auch nicht was der Burger kostet. Nachfragen lohnt sic, bevor ihr bestellt. Der Impossible Burger ist nicht billig. Mit 16,90 € inkl. Pommes aber ohne Mehrwertsteuer, durften wir unsere Rechnung pro Person begleichen. Der Burger war lecker, aber für unseren Geschmack auch nicht sonderlich aussergewöhnlich. 

Wir Essen den Impossible Burger in NEw York

Leckeres Essen in New York - wer die Wahl hat, hat die Qual...

Egal ob Hot Dogs, Bagels, den beliebten New York Cheesecake oder den aussergewöhnlichen Impossible Burger, in New York gibt es viele kulinarische Leckereien die man unbedingt mal probieren sollte. Leider gibt es große Unterschiede in der Qualität. Es gibt viele Restaurants die wirklichen Müll servieren, dafür aber auch kleine und unscheinbare Imbisse die mit viel Liebe kochen. Gerade in Little Italy oder in Chinatown könnt ihr günstiges und gutes Essen bekommen. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, sollte unbedingt die Burgerlokale besuchen. 

Zum Beispiel diese hier: 

https://5napkinburger.com/locations/hells-kitchen/menus/

http://www.superiorityburger.com/

https://www.blackironburger.com/

Highline Park

Die coolste Grünfläche in New York: Highline Park

Ich muss gestehen, soviel Grün gibt es hier gar nicht. Dennoch ist der Highline Park tatsächlich ein Park und ein ganz besonderer noch dazu.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 ist der Highline Park sowohl bei Touristen als auch bei den New Yorkern beliebt. Die Immobilienpreise um den Park herum schossen in die Höhe und eine weitere Sehenswürdigkeit wurde in New York geboren. Fast 30 Jahre lang blieb die alte Schienentrasse ungenutzt, bis man sich darauf einigte, dort einen Park zu errichten.

Highline Park entdecken

Der Highline Park – Eine neue Touristenattraktion oder auch ein zugewinn für die New Yorker?

Leider war der Highline Park überlaufen von Touristen. Auswege wie es zum Beispiel der Central Park bietet oder kleine versteckte Rückzugsmöglichkeiten, findet man auf der alten Bahntrasse nicht. Im Gegenteil: Es wird munter von hinten nachgedrückte, sollte man kurz stehen bleiben wollen. Es gibt entlang der Trasse viele verengte Wege aber auch einige Möglichkeiten sich hinzusetzen – wenn dort nicht schon jemand anderes sitzen würde.

Was den Highline Park zu etwas ganz besonderem macht ist die Tatsache, wie man New York für sich neu entdecken kann. Die Ein- und Aussichten auf die Stadt sind spannend und aussergewöhnlich. Der Park schlängelt sich entlang verfallener Gebäude, architektonischen High-End-Neubauten, er bietet Einblicke in die riesigen Straßenschluchten und Ausblicke auf den Fluss.

Und ja, zwischen den Beinen der anderen Besucher könnt ihr es sehen: Grünflächen, einige Blumenbeete, etwas Farn und sogar einige Bäume. Der Highline Park ist kein Park mit Grünfläche, Kinderspielplatz oder Springbrunnen. Der Highline Park steht ganz für sich selbst, als eine Idee, ganz pragmatisch, eine alte Subway-Trasse neu zu definieren. Nicht etwas Neues zu erschaffen, sondern Altes zu bewahren und für die Zukunft zu sichern. Der Highline Park hat die fantastischen Einblicke in die vielleicht verrückteste Stadt der Welt. Er braucht keine weiteren Highlights, er ist es selbst…

Die eingänge zum Highline Park

Es gibt mehrer Möglichkeiten auf die Trasse zu kommen. Je nachdem wie weit ihr laufen wollt sind verschiedenste Zu- und Absteigemöglichkeiten gegeben. An vielen Stellen gibt es auch einen Aufzug so dass auch Rollstühle oder Kinderwägen zum Highline Park gelangen können. Hier findest du alle Zugänge zum Highline Park:

  • Gansevoort Street
  • 14th Street (barrierefrei)
  • West 16th Street (barrierefrei)
  • West 18th Street
  • West 20th Street
  • 23rd Street (barrierefrei)
  • West 26th Street
  • West 28th Street
  • West 30th Street (barrierefrei)
  • West 34th Street (barrierefrei)



Wir auf Youtube

Noch mehr Ein- und Ausblicke auf New York findest du auf unserem YouTube-Kanal. Hier vloggen wir über unsere Reisen und du kannst ganz nah dabei sein. Wir freuen uns riesig über ein Kommentar von dir !

New York – eine Orientierungshilfe

Wie finde ich mich in New York zurecht?

Solltest du das erste Mal New York besuchen, sei dir gewiss und hab keine Angst: Du wirst dich zurechtfinden! Manhattan ist nach Rastermustern aufgebaut, die Strasseneinteilung daher ungewohnt, aber durchaus praktisch. So verlaufen alle „Avenues“ von Norden nach Süden und kreuzen die „Streets“ die immer von Ost nach West verlaufen. Alle Häuser sind aufsteigend nummeriert. Eigentlich simple oder?

Straßenschilder New York

Manhattan und seine Stadtbezirke 

New York selbst setzt sich aus fünf offiziellen Bereichen zusammen: Manhattan, Bronx, Queens, Brooklyn und Staten Island. Alleine Manhattan setzt sich wiederum aus ca. 80 halbamtlichen „Neighborhoods“ zusammen wie zum Beispiel: Little Italy, Financial District, Greenwich Village, Lower East Side, Upper East und Upper Westside, Harlem oder Hell`s Kitchen…
Die Ausdehnung der Bezirke verändert sich ständig und es gibt keine festgeschriebenen Grenzen. So wird ein New York-Besuch auch über Jahre immer wieder spannend bleiben…

New Yorks Häuserschluchten und wie man nicht die Orientierung darin verliert!

Wer die Weite vom Flachland gewohnt ist, bei der man schon heute sagen kann wann der Besuch am nächsten Tag kommt, der tut sich in New York erstmal nicht leicht. Die riesigen Wolkenkratzer säumen die Straßenschluchten und verbarrikadieren jeden Blick in die Ferne. Weiter oben in Manhattan hat man als Fixpunkt das Empire State Building oder das Rockefeller Center. Doch selbst im riesigen Central Park kann man durchaus die Orientierung verlieren.
Daher ist es unabdingbar, sich beim ersten New York Besuch mit einem Stadtplan auszustatten. Diese werden in den meisten Hotels kostenlos an die Gäste verteilt. Oder ihr legt euch bereits vor eurer Reise einen New York-Reiseführer zu. So könnt ihr in Ruhe stöbern und euch bereits erste Informationen und Orientierungshilfen ansehen. Auch tolle Apps für das Smartphone gibt es!

Unsere Tipps für euch:



Als App hat sich für uns die „NYCMate-App“ als hilfreich erwiesen. Die gibt es aber meines Wissens nach nur für Android. Sehr gut ist die App weil man sich das Kartenmaterial komplett herunterladen darf und es dann offline nutzen kann. Alle öffentlichen Verkehrsmittel (Busse, Züge, U-Bahn und Fähren) sind in der App enthalten.