Reisen mit leichtem Gepäck

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Was wirklich ins Handgepäck muss und worauf man verzichten sollte:

Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst.
Du nimmst all den Ballast und schmeisst ihn weg,
Denn es reist sich besser, mit leichtem Gepäck.
Liedtext Silbermond – Leichtes Gepäck

Was Silbermond in ihrem Lied besingen ist für Weltenbummler längst klar: Leichtes Gepäck, beziehungsweise sinnvoll gepackte Koffer, Taschen und Rucksäcke sind das A und O einer jeden Reise. Wer kennt nicht diese Situationen in denen einem fast der Arm abfault, wenn der schwere Koffer die Treppen hinunter in die U-Bahn getragen werden muss? Oder auch der viel zu schwere Rucksack der von Urlaubstag zu Urlaubstag immer heftigere Rücken- und Nackenschmerzen verursacht.
Vernünftiges Kofferpacken und vor allem auch sinnvolles Gepäck und hochwertige Ausrüstung ist zwar manchmal auf den ersten Blick in der Anschaffung teuer, aber es lohnt sich bereits ab dem ersten Urlaubstag. Wer also einen kurzen Städtetrip plant, der kann gut und gerne auf globige Koffer verzichten.

Unsere Tipps und Tricks für ein leichtes und durchdachtes Handgepäck:

    • Platzsparend Packen (hierzu gibt es bereits einen ausführlichen Blogbeitrag)
    • Rucksack statt Trolley: Ein Rucksack ist viel besser zu bestücken als ein Trolley. Verschiedene Fächer ergeben sinnvollen Platz und schaffen gleichzeitig Ordnung. Da die meisten Trolleys mit kleinen Rädchen ausgestattet sind, gibt es auch meistens Platzprobleme im Kofferfach von Bussen oder Flugzeugen. Der Rucksack ist auch einfacher zu tragen und flexibler nutzbar, vor allem dann wenn ihr die betonierten Straßen verlassen wollt.
    • Wichtige Dinge griffbereit halten: Egal ob wichtige Medikamente, der Fotoapparat oder das Handy: Haltet eure wichtigen Sachen immer griffbereit! Entweder ihr tragt eure Items direkt bei euch (Hosentasche, Jackentasche etc.) oder ihr verstaut sie in den Aussentaschen eures Handgepäcks. Auch bequeme Klamotten oder Sneakers auf langen Flügen, sollten schnell zugänglich sein. Sneakers die leicht und biegsam sind, sind die richtige Wahl für ein leichtes Gepäck! Hochwertige Sneakers zum fairen Preis gibt es zum Beispiel hier: https://www.peek-cloppenburg.de/sale/damen/schuhe/sneaker/

      • Kosmetik oder Drogerieartikel abfüllen: Wer nicht die (oft) teureren Reisegrößen in den Drogeriemärkten kaufen möchte, der kann sich das Parfüm auch selbst abfüllen. Gibt es sehr günstig zum Beispiel auf Amazon.

  • Wetterdaten checken: Wer nach Kenia fliegt braucht selten die Winterjacke. Achtet daher genau auf die Reisezeit und auf die Durchschnittstemperaturen eures Reiseziels. Oft nimmt man doch einfach viel zu viele Klamotten mit, stimmts?
  • E-Book-Reader statt 5-6 Bücher: Wer im Urlaub gerne und viel liest, für den ist es bereits ab dem zweiten Buch sinnvoll über einen E-Book-Reader nachzudenken. Denn dieser ist nicht nur handlich und praktisch, sondern bietet auch aufgrund seiner schlanken Linie genug Platz für anderen Kram. Und ja: Ihr nehmt damit eine ganze Bibliothek mit auf eure Reise! Den Amazon Kindle eReader gibt es mittlerweile für unter 70,00 €
  • Das Hotelangebot checken: Wieso einen Fön mitnehmen wenn es diesen bereits im Hotel gibt? Auch Handtücher oder Duschgels sind in den meisten Hotels inklusive und gehören deshalb so gar nicht mit ins Reisegepäck.
  • Pröbchen sammeln: Hier und da gibt es immer mal wieder Pröbchen. Haarshampoo vom Drogeriemarkt oder Parfüme vom Online-Einkauf. Wer hier nicht direkt die Packung aufreist, sondern diese platzsparenden Proben für den Urlaub aufhebt, der ist ein echter Spar-Fuchs und weiß seinen Platz im Gepäck sinnvoller zu nutzen!

 

  • Platzsparend Packen
  • Kosmetik/Shampoo abfüllen
  • Wetterdaten checken
  • Pröbchen sammeln
  • Hotelangebot checken

Reiseknigge für Wien

Das erste Mal in Wien – eine Hilfestellung:

Wie bereits im Beitrag „Sind die Wiener einfach unfreundlich?“ habe ich auf gewisse Eigenheiten der Wiener hingewiesen. Mich haben diese Besonderheiten durchaus fasziniert und natürlich auch leicht irritiert. Denn ja, es gibt verschiedene Kulturen und Menschen auf diesem Planeten und dies ist eine Bereicherung. Das ist einer der größten Gründe, wieso wir überhaupt so gerne auf diesem Planten unterwegs sind. Doch dass der Unterschied zweier Länder und Kulturen nach nur wenigen Kilometern so erstaunlich ist, hätte ich nicht vermutet. Daher gibt es jetzt ein kleines und liebgemeintes Reiseknigge für Wien:

Verwechsele nicht den „Wiener Schmäh“ mit dem „Wiener Grant“:

Irgendwo zwischen „Küss die Haaand schöne Frau“ und „Trinkens bittschön die Tassn aus, wir schließen in ner halben Stunden“ liegt die Höflichkeit der Wiener begraben. Oft wird man behandelt, als ob man generell zu doof ist zu verstehen oder es wird einschlägiges Wissen sogar vorausgesetzt: „Möchtens die Karten oder essens wie immer?“ Mehr dazu gibt es aber HIER nachzulesen.

Verstehe die Kaffeehauskultur:

Das Kaffeehaus in Wien ist oft – vor allem direkt in der Innenstadt – touristisch angehaucht und auch Wartezeiten müssen mit eingeplant werden. Einen Kaffee gibt es hier nicht. Hier gibt es einen „Verlängerten“ oder eine „Melange“. Wer einen Kaffee bestellt wird blöde angeschaut und direkt als unwissender Tourist abgestempelt. Auch die Sahne heißt hier nicht Sahne, sondern „Schlagobers“. Warum der in Kärnten geborene Sänger Udo Jürgens trotzdem „Aber bitte mit Sahne“ gesungen hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich wäre „Aber bitte mit Schlagobers“ nie zu einem Hit geworden.
Die Kultur des Kaffeehauses ist eine sehr schöne Eigenart, die mir sehr entgegenkommt. Oft dient so ein Kaffeehaus den Städtern als verlängerter Arm des eigenen Wohnzimmers. Hier werden Bewerbungsgespräche abgehalten, wie auch die Scheidungspapiere mit den Anwälten begutachtet. Hier trifft sich Jung und Alt.
Ein wirklich typisches Kaffeehaus lässt sich schnell finden und die Kuchen sind meistens lecker. Der fade Beigeschmack ist leider (wieder mal) der Kellner der Herr Ober!, der sich irgendwie fast schon belästigt fühlt, wenn man eine Bestellung aufgeben möchte. Aber genau diese Art der Grimmigkeit macht den Charme komplett und keiner sollte dies als persönliche Beleidigung auffassen.

Smalltalk und mieser HumoR, richtig verstehen mit dem Reiseknigge für Wien:

Ein Österreicher ist eigentlich nicht auf Small Talk aus. Wieso auch? Kassiervorgänge, Beratungsgespräche und die Bedienung im Restaurant beschränken sich auf das Wesentliche. Stellenweise fehlt schon „Hallo, Bitte, Danke oder Tschüss (Baba)“. Solltest du also wirklich Kontakt zu einem Österreicher aufnehmen wollen, sind gewisse Gesprächsthemen tabu: Ein Österreicher ist kein „Ösi“ und der Zweite Weltkrieg ist nun auch kein eisbrechender Gesprächsstoff. Witze über Hitler und das dieser eigentlich Österreicher war, helfen dir selbstredend natürlich auch nicht weiter.

Mach nicht einen auf Österreicher:

Haltet euch bei unserem kleinem Reiseknigge für Wien unbedingt auch an folgendes:

Ja es ist verführerisch den österreichischen Dialekt nachzuäffen! Trotzdem: Lass es! Der Österreicher versucht ja auch nicht unseren bayrischen, hessischen oder schwäbischen Dialekt nachzumachen. Was gut ankommt sind einige Vokabeln zu beherrschen: die Portion Sahne als „Schlagobers“ zu bestellen oder das Brötchen als „Semmel“ zu bezeichnen. Das reicht auch. Im Supermarkt wirst du noch ein „Sackerl“ anstatt einer Tüte aufgeschwätzt bekommen, aber auch das sollte dich nicht weiter irritieren.

Sind die Wiener einfach unfreundlich?

Wieso der Wiener unfreundlich wirkt, obwohl er es vielleicht gar nicht ist…

„Wien ist immer eine Reise wert“, hatten wir schon oft gehört und wollten unbedingt die Hauptstadt von Österreich endlich mal näher erkunden. Schnell wurde Flug und Hotel gebucht und die Entscheidung stand fest: Eine Woche Wien im November!
Bisher waren unsere Trips in andere Städte und Metropolen mit einer Woche oft zu kurz bemessen. In Wien war das dieses Mal irgendwie anders. Jetzt mit etwas Abstand zur Reise und den gewonnen Eindrücken, weiß ich aber immer noch nicht genau, wieso mir Wien auch in weniger Zeit ausgereicht hätte. An den ganzen Sehenswürdigkeiten kann es definitiv nicht liegen. Denn wer Wien wirklich intensiv kennen lernen will, der muss sich Zeit nehmen. Auf das Wetter konnte ich meinen eher mäßigen Gesamteindruck auch nicht schieben, denn für November war es zwar kalt, aber die Sonne war immer präsent und es regnete nie. Ist vielleicht der Wiener schuld? Ist der Wiener unfreundlich?

War es der Wiener Schmäh?

Eventuell lag es an einem Umstand den ich selbst erst verinnerlichen musste. Es ist mir vor Ort zwar schon aufgefallen, aber wirklich bewusst wurde es mir erst, als ich es schwarz auf weiß vor mir hatte. Aber fangen wir von vorne an: Der „Wiener Schmäh“, das leicht ironische und trockene Gespräch, ist für einen Touristen erstmal schwer zu durchschauen, mir persönlich liegt diese Art aber sehr. Deswegen hätte ich damit auch keine Probleme haben sollen. Doch wenn der Eindruck entsteht, dass die trockene Umgangsform zu leicht in harsch und unfreundlich überläuft, dann passt das mir gar nicht.
Solltet ihr also direkt aus den USA, bei denen ihr im Restaurant überschwänglich mit „Hey Honey“ willkommen geheißen werdet, eine Reise nach Wien buchen, könnte der Eindruck entstehen, ihr seid auf zwei komplett fremden Planeten gelandet. Mir persönlich liegt das Überschwängliche der Amis genauso wenig wie das (leider) doch sehr robuste Verhalten der Wiener. Müsste ich mir allerdings etwas aussuchen, wäre mir überschäumende Freundlichkeit doch wesentlich lieber.

Sind die Wiener unfreundlich?

So war es also – sowohl im berühmten Kaffeehaus, wie auch beim Sushi-Dealer um die Ecke – eher ein Gefühl von Friss oder Stirb als von gastgeberischer Wohlfühlatmosphäre. Das genau DAS mich mehr gestört hatte, als wir die Tage in Wien verbrachten, mussten ausgerechnet die Wiener mir selbst erklären. Denn erst als ich in der U-Bahn-Station nach einer der vielen kostenlosen Zeitungen griff, wurde es mir bewusst, denn dort stand geschrieben:

Wien ist unfreundlichste Stadt – gleich nach Paris.
Der Wiener Grant ist legendär: Eine Umfrage des Netzwerks InterNations mit 13.000 Teilnehmern bestätigt nun: Wien ist gleich nach Paris die unfreundlichste Stadt der Welt. (…)
Quelle: Wien Heute vom 15.11.17

Was ist der Wiener Schmäh oder der Wiener Grant?

Und nun war mir klar: Ich war der Dumme. Denn ich verwechselte den Wiener Schmäh mit dem Wiener Grant. Beides kannte ich zuvor nicht, durfte es aber kennen lernen. Gerade im Dienstleistungsbereich – speziell eben in der Gastronomie ist es uns besonders aufgefallen: Es wird keinem Gast gedient, denn man ist selbstverständlich kein Diener! Nein, der Gast selbst ist der Bittsteller.
Dass das alles gar nicht wirklich unfreundlich ist, aber dennoch durchaus so wirkt, mag alles sein. Es täuschte mich aber auch nicht über die vielen unfassbar schönen Tage in Wien hinweg. Es machte es nicht besser oder schlechter. Aber es stand irgendwie im Raum. Es war merkwürdig und vielleicht müsste man sich daran gewöhnen. Ich tat es nicht, dafür war die Zeit zu knapp.

Chaweng Beach – der Touristenstrand auf Koh Samui

Chaweng Beach auf Koh Samui – unsere Erfahrungen:

Was man über den berühmten Chaweng Beach auf Koh Samui alles im Internet lesen kann, ist sehr polarisierend. Man bekommt schnell den Eindruck: entweder man liebt es hier zu sein oder man muss es hassen. Etwas dazwischen gibt es nicht. Eine etwas differenzierte Meinung möchten wir noch in die Runde werfen. Wenn auf Koh Samui Hauptsaison ist (Dezember – März) kann es schon vorkommen, das man am Chaweng Beach nicht alleine ist. Die touristisch am besten erschlossene Ecke auf Koh Samui bietet gefühlt alles was das Touristenherz in Thailand auffahren kann. Wassersport wie Jetski oder Kanus, Essen direkt am Strand von fliegenden Händlern oder im Beach-Restaurant, Massagen hier und Flyerverteiler da. Ja, eine einsame Insel ist Koh Samui hier bestimmt nicht.

Chaweng – pulsierende Nächte oder Ruhe unter der Kokospalme?

Auch der Ort Chaweng bietet ein pulsierendes Nachtleben, unzählige Einkaufsmöglichkeiten und seit 2014 auch eine Shopping Mall (Central Festival Samui). Für wen ist also Chaweng das Richtige? Wer den Trubel liebt aber auch unzähligen Restaurants, einem sauberen und nur leicht abfallenden Strand als sein Vorteil sieht, der wird in Chaweng durchaus glücklich. Es gibt keine Ballermann-Stimmung hier und es gibt auch keine nervende Animateure aus dem Clubhotel. Auf Koh Samui ragt kein riesiges Hotel in den Himmel. Als Alternative oder Kompromiss empfehlen wir euch Chaweng Noi. Hier ist es gleich um ein paar Dezibel leiser und auch zur Hauptsaison findet man hier immer noch ein schattiges Plätzchen am Strand. Wer sich dann nach einem langen und ausgiebigen Strandtag doch nach mehr Action sehnt, der ist nur einen Katzensprung von Chaweng entfernt. Gerade  für Familien kann Chaweng Beach punkten. Der sehr flach abfallende Strand verschafft Sicherheit für die tobenden Kinder und der Sand ist wunderschön feinkörnig. Alles in allem können wir das Verdammen dieses wohl bekanntesten Strandabschnitts auf Koh Samui nicht nachvollziehen. Chaweng als Ort – mit den ganzen Nepps, Souvenirs und schrillem Nachleben – könnte auch überall anders auf der Welt zu finden sein. Austauschbare Mitbringsel, Mc Donalds und Diskotheken gibt es hier, die irgendwie nerven und gar nicht ins Bild dieser wunderschönen Insel passen wollen.  

Die Vor- und Nachteile von Chaweng im Überblick:

Viele Anbieter für Wassersport am Strand
80%
Pulsierendes Nachtleben mit verschiedenen Diskotheken und Bars
90%
Große Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten (+Shopping Mall)
95%
Schöner, leicht abfallender Strand
80%
Hoher Lärmpegel
60%
Viele aufdringliche Händler
70%
Strand ist stark besucht
55%
kaum landestypische Waren, viel Nippes und Gefälschtes
95%

Migräne im Urlaub vermeiden

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Im Urlaub oder während des Fluges – mit diesen Tipps kann man der Migräne im Urlaub trotzen:

Wer häufig an Migräne leidet weiß wie hartnäckig diese Attacken sein können, gerade dann wenn man am wenigsten damit rechnet. Im Urlaub können Migräneattacken unangenehm sein. Noch schlimmer trifft es einen auf einer Flugreise. Hier kommt man kaum zur Ruhe, kann aus der Umgebung nicht flüchten, man hat eh schon genug mit sich selbst zu tun und dann passiert es: Die Migräne setzt ein. Migräne im Urlaub ist natürlich sehr ärgerlich und die Gründe für eine Attacke sind relativ vielfältig.
Eine Vielzahl an aussergewöhnlichen Reizen und Umstellungen wirken auf den Betroffenen ein, so dass die Migräneattacken leicht ausgelöst werden. Sei es der nicht enden wollende Langstreckenflug oder der veränderte Luftdruck im Flugzeug. Viele Auslöser können auf einer Reise einfach nicht vermieden werden. Auch die Zeit – oder Klimaumstellung, der Stress von An- und Abreise und vielleicht auch ein gewisses Schlafdefizit, kann Migränepatienten schwer zu schaffen machen.

Migräne im Urlaub vermeiden:

Die genannten Reize können, müssen aber nicht zwangsläufig zu Migräneattacken führen. Hier tickt jeder Mensch anders. Allerdings wächst das Risiko stetig an, je mehr Reize zusammenkommen und je länger diese andauern.
Auch wir selbst leiden beide an Migräne. Daher wissen wir genau wie unfassbar frustrierend es sein kann, wenn die Migräne im Urlaub oder bei der Anreise eintritt.

Packliste Urlaub MigräneFür den Notfall immer ein Medikament zur Behandlung der Migräne dabei haben.
Dieses Notfallmittel unbedingt im Handgepäck verstauen!

 

Tipps zur Vorbeugung von Migräneattacken im Urlaub:

  • Bereits die Planung der An- bzw. Abreise ist entscheidend! Hier sollte man unbedingt Zeitdruck vermeiden, ausreichend Zeit für Pausen einplanen (mit dem Auto auf den Rastplatz, Anschlussflüge nicht zu knapp buchen etc.) Generell ist das Reisen mit leichtem Gepäck einfacher und unkomplizierter.
  • Während der Reise sind Entspannungsübungen ratsam. Auch viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen (kein Alkohol) ist ratsam. Für den Notfall sollte ein Migräne-Mittel in der Reiseapotheke dabei sein. Also bereits vor Reiseantritt vorab bestellen! Auf der Seite von www.shop-apotheke.com gibt es viele passende Medikamente um die Migräne in den Griff zu bekommen. Ab 19 € ist der Versand bereits kostenfrei!
  • Am Urlaubsort zuerst immer auf den eigenen Körper hören, bevor die ersten Ausflüge geplant werden. Die Zeit- und Klimaumstellung stellen oft ein Potenzial als Auslöser für Migräneanfälle dar.
  • Regelmäßige Mahlzeiten sollten eingehalten werden. Gerade an Strandtagen oder bei längeren Ausflügen, sollte immer eine Kleinigkeit zu essen dabei sein. Ebenso ist es wichtig regelmäßig zu trinken. Auch hier auf Alkohol am besten komplett verzichten.
  • Die Lichtreize der direkten Sonne sind oft Auslöser für Migräne. Vermeide daher die direkte Sonne und setze dich besser an ein schattiges Plätzchen. Auch reflektierende Oberflächen wie Schnee oder Wasser, können Migräneanfälle auslösen. Das Tragen einer Sonnenbrille kann hier helfen. Generell gilt: Das Sonnenbad sollte nicht unterschätzt!

 

Urlaubsziel: Rheingau

Mit allen Sinnen genießen

Erlebnistage im Rheingau: die jährliche Schlemmerwoche im Frühling

Die Rheingauer Schlemmerwoche ist die schönste Veranstaltungsreihe auf der ganzen Welt, naja, auf jeden Fall in meiner Heimat, dem Rheingau. Der Rheingau ist eine Weinanbaugegend mit vielen Sehenswürdigkeiten und Tradition westlich von Frankfurt und schlängelt sich ab Wiesbaden auf der nördlichen Seite des Rheins entlang. Das ganze Jahr über finden hier attraktive Veranstaltungen unterschiedlichster Formate statt – sei es das Rheingau Musik Festival, wo große Berühmtheiten aus der klassischen und modernen Musikszenen auftreten, das Gourmet Festival mit Sterneköchen aus der ganzen Welt bis hin zu Weinwanderungen durch die Region und Weinproben im Rahmen von Kunstausstellungen. So vielseitig wie die Menschen hier sind die Veranstaltungen und natürlich auch die vielen Besucher, die es jedes Jahr in unsere wunderschöne Gegend zieht.

Die Rheingauer Schlemmerwoche

So auch zur Rheingauer Schlemmerwoche. Über 100 Winzer und Gastronomen laden über einen Zeitraum von 10 Tagen zu Weinproben und zum Schlemmen in Höfe, Keller, Gutsschänken und Straußwirtschaften ein.
Ursprünglich initiiert wurde die Schlemmerwoche von einem angesehenen adligen Rheingauer Winzer, dem Grafen Erwein Matuschka-Greiffenclau von Schloss Vollrads. Das Prinzip ist einfach: alle Winzer öffnen ihre Tore und bieten ihre neuen Weine an. Dazu gibt es Köstlichkeiten aus der Weingutsküche. Noch vielfältiger als die Weine sind die Speisen, die hier überall angeboten werden. Das reicht von Klassikern wie Spundekäs und Bretzeln, Schnitzel und Handkäs bis hin zu veganen Gerichten, orientalischen Leckereien, Frischem vom Wild bis hin zu edlen Fisch- und Gemüsegerichten. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
An den Herden der Weingutsküchen stehen die Frauen, Mütter, Schwestern und Großmütter der Winzer oder auch professionelle Köche, ganz wie der Winzer beliebt. Der Genuss steht bei den Rheingauer Schlemmerwochen im Vordergrund. Wein, leckere regionale Spezialitäten und Köstlichkeiten, garniert mit einem bunten, kulturellen und musikalischen Veranstaltungsangebot in verschiedenen Weingütern und gastronomischen Betrieben machen den Besuchern aus Nah und Fern Lust auf einen Besuch im Rheingau. Der neue Jahrgang steht zur Verkostung bereit für Kenner oder die, die ihn kennenlernen möchten. Wer sich lieber den Veranstaltungen widmet, der kann aus einem reichhaltigen Rahmenprogramm das Passende auswählen: Musikalisches, Literarisches, Weinproben in freier Natur, Aktivprogramme und viele nette und ausgefallene Ideen rund um Wein und Sekt bieten für jeden Geschmack etwas.

Das schöne: jedes Jahr kommen neue Weingüter hinzu und es macht Spaß sie zu entdecken. Kaum ein Rheingauer hat wirklich schon alle Weingüter anlässlich der Schlemmerwoche besucht. Da gibt es zum Beispiel den Dr. Christopher Wolf in Hattenheim, seines Zeichens Arzt im Hauptberuf und Winzer im Nebenberuf. Oder ein Bio-Weingut in Geisenheim mit dem lustigen namens Trinks Trinks, die während der Schlemmerwoche ihren Garten öffnen wo man dann in Liegestühlen und Hängematte ein bisschen abhängen kann.

Einer meiner Favoriten ist das Weingut Mohr in Lorch wo die Winzerfrau, eine gebürtige Türkin, köstliche türkische Gerichte zaubert, die man dann in einem liebevoll gestalten orientalischen Ambiente genießen kann. Im Weingut Ernst in Eltville gibt’s zum Riesling und Spätburgunder wunderbare Fischgerichte von Gosch aus Sylt. In der Sektkellerei Reuter & Sturm in Walluf kommen viele Gäste speziell wegen der guten Küche der Hausherrin. Zudem ist das Ambiente in dem bezaubernden Herrenhaus ganz entzückend. Bei schönem Wetter sitzt man besonders schön im Park vom Weingut Knyphausen, wo vor zwei Jahren eine Lounge aus Palettenmöbeln eingerichtet wurde. Aber das nur einige der vielen Möglichkeiten, die diese Veranstaltung bietet.
In 2018 findet die Schlemmerwoche vom 27. April bis 6. Mai statt. Das Programm findet man ab Anfang 2018 hier: http://www.kulturlandrheingau.de/rheingauerschlemmerwochen

ÜBER DIE INSIDERIN:

Hinter der „Rheingau Prinzessin“ steckt die sympatische Tanja Werle. Sie schreibt auf ihrem Blog: www.rheingauprinzessin.de
Hier sammelt Tanja tolle Tipps für ein schönes Wochenende im Rheingau und zeigt auf, welche Vielzahl an Sehenswürdigkeiten ihre Heimat zu bieten hat.

Bildrechte: Tanja Werle