Reiseplanung für Skandinavien – spontan sein oder im voraus buchen?

Meine Reise durch Skandinavien - Total spontan reisen oder doch alles im Voraus buchen?

Wie bereits in meinem ersten Beitrag erwähnt wollte ich mal von meinen alten Gewohnheiten, alles im Voraus zu planen, Abstand nehmen und schauen, wo es mich mit dem EU-Interrail Ticket so hin verschlägt.

Heute -5 Tage vor Reisebeginn- muss ich feststellen: ich hab bereits die 17 kommenden Nächte reserviert. Irgendwie ärgert es mich, da dadurch die von mir erhoffte Spontaneität flöten geht, andererseits wächst dadurch meine Vorfreude ungemein. Ich hab heute doch ein paar ganz nette Unterkünfte gefunden, auf die und deren Gastgeber/innen ich sehr gespannt bin.

Wie kam es nun, dass ich von meinem ursprünglichen Plan (spontan zu reisen) abgewichen bin?

Ich wollte ein erstes Ziel für meine Reise haben

Ursprünglich hab ich mir Kopenhagen als ersten Reisestopp ausgesucht und hatte auch bereits ein Zimmer über Airbnb gebucht. Kurz darauf hatte ich aber festgestellt, dass Malmö mit dem Zug nur ca. 45 Minuten entfernt ist und die Unterkünfte dort um einiges billiger sind, weshalb ich Kopenhagen kurzerhand gecancelt hab und nur noch einen Tagesausflug dorthin plane. Da das bei rund 30,- / Nacht liegende Zimmer in Malmö bei einem iranischen Student und seiner schwedischen Freundin ganz nett aussieht, hatte ich es gleich für 3 Nächte gebucht.

Der Zug nach Kopenhagen ist reservierungspflichtig

Somit hatte ich mir dann relativ schnell nach Erhalt meines Interrailtickets den Zug von Stuttgart über Hamburg nach Kopenhagen gebucht. Die Fahrt beginnt um 7.25h und dauert 11 Stunden. Ich bin mal gespannt, ob die 38 Minuten Umsteigezeit in Hamburg ausreichen… Die Reservierung für beide Züge hat mich auf der Seite der DSB (schwedische Bahn) insg. 60 Kronen (keine 6,- €) gekostet.

Ich wollte Fähre fahren

Nachdem ich Malmö bereits gebucht hatte stand als nächstes die Frage im Raum, wo ich endlich Fähre fahre. Ins Auge gesprungen ist mir die Strecke zwischen Oslo und Bergen mit einer Dauer von 20 Stunden J Da die Preise an den einzelnen Tagen zum Teil stark variieren und ich genug Tage hab, um Geld auszugehen, hab ich mich für den günstigsten Abfahrtstag und einen Schlafsessel für die Nacht entschieden. Mit 30% Interrailrabatt kostet mich die Fährfahrt knapp 50,- €. Gebucht hab ich direkt auf Fjordline.com, die sogar eine deutsche Seite haben. Der Interrail Rabattcode ist allerdings ziemlich versteckt. Wenn ihr allerdings „fjordlines“ und „Interrail“ mit der Suchmaschine sucht, kommt ihr zum Code (Für ein Economy-Ticket (hab ich): HRAIL, Für ein Flex Ticket: HRAIL-F, Für ein Economy-Ticket (Inland): HRAIL-D)

Mutti reist eine zeit lang mit mir

Hier war die Herausforderung, ihren Zeitrahmen, meine bereits gebuchten Stopps, den Wunsch, die Lofoten zu sehen, und eine gewisse Kostengrenze zu beachten. Jetzt steht fest: Treffpunkt in Bergen gegen 14 Uhr 2 Übernachtungen in Bergen bzw. in der Nähe (ca. 80,-€/Nacht) voraussichtlich einen Tagesausflug von Bergen nach Flam mit der berühmten Flambahn an Tag 3 der gemeinsamen Reise: Nachtzug von Bergen nach Oslo Tagestrip durch Oslo (ohne Übernachtung sondern) Nachtzug von Oslo nach Trondheim, von dort weiter mit dem Zug nach Bodö und von dort mit der Fähre auf die Lofoten, wo wir 2 Nächte in der Nähe des Fähranlegers auf der Insel Moskenes eine Unterkunft über airbnb gebucht haben (ca. 75,- €/ Nacht). an Tag 7 soll es wieder mit dem Nachtzug in den Süden, nach Trondheim, gehen, wo wir ein Hotel nahe des Flughafens gebucht haben (120,- €/ Nacht) am letzten Tag endet der Norwegenaufenthalt meiner Mutter gegen 6.30 Uhr und sie fliegt zurück nach Stuttgart. Die Abreise bedaure ich jetzt schon, freu mich aber sehr, dass sie überhaupt mitkommt. Ich hab mich bereits jetzt für die Weiterreise nach Östersund mit 2 Nächten Aufenthalt dort entschieden. Mein Sofaschlafplatz soll mich 14 Euro die Nacht kosten. Danach hoff ich, dass meine Reise endlich etwas spontaner wird – wir werden sehen…

Übersicht über die Bisher geplante Route durch Skandinavien:

Anreise nach Malmö

Malmö und Kopenhagen

Fahrt nach Göteborg (ca. 30,- €/ Nacht)

Fahrt über Oslo nach Tonsber (60,- €/ Nacht)

Fahrt in Richtung Langesund (von wo aus die Fähre nach Bergen startet) (50,- €/ Nacht)

Fähre nach Bergen

Meine Mutter kommt dazu, Bergen und Flam

Bergen und Abends Nachtzug nach Oslo

Oslo und Nachtzug nach Trondheim

Weiterfahrt von Trondheim nach Bodö und auf die Lofoten

Lofoten

Fähre nach Bodö und Nachtzug nach Trondheim

Trondheim

Mama fliegt wieder heim, ich fahre weiter nach Östersund

Östersund

weitere Tage sind noch nicht verplant…

Das beste Essen in New York

Die leckersten Spezialitäten in New York City

Ja es gibt wirklich tolles Essen bei den Amis und viele leckere Spezialitäten in New York. Wir sollten generell von unserem hohen Ross herunter kommen und der Tatsache ins Gesicht sehen, dass amerikanisches Essen weit aus mehr als Burger und Pommes ist. Gerade in New York, einem Schmelztiegel der unterschiedlichsten Ethnien, gibt es eine riesige Auswahl an Sterneköchen und einfachen Straßenimbissen. Entdecken kann man bei beiden sicher viel, der Geldbeutel muss nur mitspielen. 

Ist Essen gehen wirklich teuer in New York?

New York ist insgesamt sehr teuer und auch die Preise für „gutes Essen“ sind für uns Deutsche gesalzen. Das liegt zum einen daran, dass wir in Deutschland mit wirklich geringen Lebensmittelkosten leben und andererseits, das wir bestenfalls Trinkgeld als nette Geste ansehen. In den USA sind die Kellner(innen) auf Trinkgeld angewiesen und  man sollte 15-20 Prozent des Rechnungsbetrages als Serviceentgelt veranschlagen. Auch die Steuer, die von Bundesstaat zu Bundesstaat variiert, kommt noch auf den Rechnungsbetrag dazu.

Das beste Essen in New York gibt es auf der STraße

Hot Dogs

Der Hotdog (englisch für heißer Hund, auch Hot Dog) ist ein Fast-Food-Gericht, das aus einer warmen Brühwurst mit weiteren Zutaten in einem weichen Weizenbrötchen besteht. Quelle: Wikipedia

Hot Dog-Stände gibt es in New York an fast jeder Straßenecke. Die Würstchen gibt es in zahllosen Kompositionen, genau so wie du sie am liebsten magst. Oft sind die Würstchen selbst nicht das Besondere, sondern die Soßen, der Senf, interessante Gewürze oder die knackigen Zwiebeln. Nathans Hotdogs sind wohl die berühmtesten in New York und stehen seit 1915 für Qualität. Fun Fact: Charles Feltman, ein Deutscher, hat den ersten Hot Dog-Stand über die Promenade von Coney Island geschoben und seine Würstchen verkauft. Jetzt ist er Besitzer des Würstchenimperiums Nathans. 

Pizza

Pizza (Aussprache deutsch [ˈpitsa], italienisch [ˈpiːtsa], Plural die Pizzas oder die Pizzen[1]) ist ein vor dem Backen würzig belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig aus der italienischen Küche. Die heutige, international verbreitete Variante mit Tomatensauce und Käse als Basis stammt vermutlich aus Neapel. Quelle: Wikipedia

Pizza in New York schmeckt gut aber anders. Wer die heimische Tiefkühlpizza oder die Pizza  vom letzten Romurlaub mit einer New Yorker Pizza vergleicht wird sich extrem schwer tun. Die Kruste ist hier sehr dünn, fast wie bei einem Flammkuchen. Die Tomatensoße wirkt auf den ersten Biss befremdlich süss. Aber man gewöhnt sich schnell daran und irgendwie ist es echt lässig mit einem Slice (Scheibe) Pizza am Straßenrand zu stehen, so wie es tausende New Yorker in ihrer Mittagspause tun…

Bagels

Ein Bagel, manchmal auch Beigel (von englisch bagel oder beigel [ˈbeɪgəl] von jiddisch בײגל oder בײגעל bejgl oder bajgl, YIVO-Orthografie beygl) ist ein handtellergroßes rundes Gebäck aus Hefeteig mit einem Loch in der Mitte. Bagel werden vor dem Backen kurz in Wasser gekocht. Das Loch in der Mitte beschleunigt den Kochvorgang und erhöht die Krustenbildung beim Backen. Quelle: Wikipedia

Ein helles Hefebrötchen in Ringform. Das ist ein Bagel. Die kleinen runden Dinger werden vor dem Backen gekocht, so entsteht ihr glänzendes Äußeres. Jüdische Einwanderer brachten den Bagel im späten 19. Jahrhundet nach New York. Jetzt gibt es diese an fast jeder Ecke zu kaufen. Die Qualität beläuft sich auf grundsolide bis zu super lecker! Unser Liebling: Bagel mit Frischkäse und Lachs. 

Impossible Burger

Im Juli 2016 startete Impossible Foods den unmöglichen Burger, der „aussieht, kocht, riecht, zischt und schmeckt wie konventionelles Rinderhackfleisch, aber vollständig aus Pflanzen gemacht wird“.[7] Da es vollständig aus Pflanzen hergestellt wird, sagt Impossible Foods, dass ein Impossible Burger 95 % weniger Land und 74 % weniger Wasser verbraucht und dass er 87 % weniger Treibhausgase emittiert als ein Burger von Kühen.[8] Der pflanzliche Burger hat mehr Eiweiß, weniger Gesamtfett und weniger Kalorien als ein Hamburger in ähnlicher Größe mit Rindfleisch. Der unmögliche Burger hat kein Cholesterin, Antibiotika oder synthetische Hormone.[9] Quelle: Wikipedia

Der Impossible Burger ist keine New Yorker Erfindung. Allerdings ist er hier an mehreren Stellen zu haben. Sowohl High End-Nobel-Burger-Lokale als auch die Kette Wahlburgers serviert den vegetarischen Burger. Speziell bei Wahlburgers wird der Hype um den Impossible Burger noch weiter angeheizt. Die Spezialität steht nicht auf der Karte! Lasst euch davon also nicht abschrecken. Leider wisst ihr so auch nicht was der Burger kostet. Nachfragen lohnt sic, bevor ihr bestellt. Der Impossible Burger ist nicht billig. Mit 16,90 € inkl. Pommes aber ohne Mehrwertsteuer, durften wir unsere Rechnung pro Person begleichen. Der Burger war lecker, aber für unseren Geschmack auch nicht sonderlich aussergewöhnlich. 

Wir Essen den Impossible Burger in NEw York

Leckeres Essen in New York - wer die Wahl hat, hat die Qual...

Egal ob Hot Dogs, Bagels, den beliebten New York Cheesecake oder den aussergewöhnlichen Impossible Burger, in New York gibt es viele kulinarische Leckereien die man unbedingt mal probieren sollte. Leider gibt es große Unterschiede in der Qualität. Es gibt viele Restaurants die wirklichen Müll servieren, dafür aber auch kleine und unscheinbare Imbisse die mit viel Liebe kochen. Gerade in Little Italy oder in Chinatown könnt ihr günstiges und gutes Essen bekommen. Wer etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, sollte unbedingt die Burgerlokale besuchen. 

Zum Beispiel diese hier: 

https://5napkinburger.com/locations/hells-kitchen/menus/

http://www.superiorityburger.com/

https://www.blackironburger.com/

Reisen mit Drohne – welche Drohne nutzen wir?

Dji Mavic Pro - ist sie die perfekte Drohne zum Reisen?

Vielleicht habt ihr schon mal ein Bild aus der Vogelperspektive von uns auf Instagram gesehen oder eine kurze Videosequenz auf YouTube? Wir haben sehr lange nach einer guten Drohne zum Reisen gesucht und ebenso lange darauf gespart. Mit der Dji Mavic Pro haben wir aber schlussendlich eine Drohne gefunden die unseren Erwartungen voll und ganz entsprach. 

Eine Drohne zum Reisen muss kompakt und leicht sein

Die sperrigen Modelle konnten wir uns direkt abschminken. Wir wollten schließlich eine Drohne haben die wir praktisch überall hin mitnehmen können. Zusammengeklappt ist die Dji Mavic Pro kompakt genug für den Rucksack und nicht größer als eine Wasserflasche. Inklusive Akku ist die Drohne nur etwa 750 Gramm schwer und ist daher super leicht zu verstauen.

Mit einer Drohne erschließen sich völlig neue Möglichkeiten und Perspektiven

Die Technik hinter der DJi Mavic Pro

Ich möchte euch gar nicht mit Details langweilen, aber einige Eckpunkte sind gerade auf Reisen zu beachten. Wer eine Drohne zum Reisen sucht muss wissen, dass die Flugzeit mit etwa 25 Minuten bei so fast allen gängigen und preiswerten Drohnen das höchste der Gefühle ist. Obwohl wir das Wort „preiswert“ auch gleich klären müssen! 

Der Akku der Dji Mavic Pro reicht – je nach Windgeschwindigkeit und Flugmodus – etwa 25 Minuten aus. Wer die Drohne zum Reisen nutzt und eventuell auch Tagesausflüge unternimmt, der sollte direkt über einen zweiten Akku nachdenken. Denn nichts ist blöder als ein cooler Foto- oder Filmmoment und der Akku ist bereits platt…

Die Dji Mavic Pro ist mit einer Vielzahl an Funktionen und Flugmodi ausgestattet. Das Highlight ist natürlich die 4K-Kamera die vorne an der Drohne an einem Gimbal befestigt ist. Die Kamera im Zusammenspiel mit den intelligenten Flugmodi bewirkt wirklich unglaubliches: Gestensteuerung, oder das Verfolgen von Objekten sind nur zwei Punkte die ganz neue Möglichkeiten bescheren. 

Die Sensorentechnik ist dafür zuständig, dass der Copter auch bei starkem Wind nicht aus der Bahn geworfen wird. Uns ist direkt aufgefallen wie präzise die Dji Mavic Pro in der Luft steht. Dank der eingebauten Sensoren ist auch eine Anti-Kollisionserkennung in der Drohne eingebaut. Diese kommt übrigens auch bei dem ebenso beeindruckenden und praktischen „Return To-Home-Modus“ auch zum tragen. Die Dji Mavic Pro erkennt (im Vorwärtsflug!) Hindernisse und umfliegt diese. Auch nach unten hin sind Sensoren verbaut, so dass ein Absturz zum Beispiel bei der Landung, fast nicht möglich ist.

 

Praktisch aber nicht billig: Die handlichen Akkus für die Dji Mavic Pro gibt es zu kaufen und sind nicht fest verbaut! Wer seine Drohne zum Reisen nutzt kann sich also mit einer ausreichenden Anzahl an Akkus ausstatten und ist so immer und überall Flugbereit auch wenn es mal keine Steckdose gibt. 

Den aktuellen Preis für den Akku findet ihr hier: 

Dji Mavic Pro Akku *

Der Akku ist relativ schnell wieder aufgeladen. Ein vollständig entleerter Akku benötigt etwas mehr als eine Stunde bis dieser wieder vollständig aufgeladen ist. 

Die Ausstattung

Die Dji Mavic Pro wid mit einem Akku, dem Ladekabel und der Fernsteuerung verschickt. Die Fernsteuerung liegt sehr gut in der Hand. Allerdings müsst ihr zuerst euer Smartphone in die Fernbedienung friemeln, was manchmal ein wenig dauert. Die Übertragung läuft flüssig und die Anzeigen auf der Bedienung bzw. auf dem Smartphone sind zuverlässig und genau. Allerdings solltet ihr ein Smartphone besitzen, dass zumindest mehr zu bieten hat als Snake und Tetris! Auch wichtig: Wer denkt die Dji Mavic Pro einstecken zu können und nach dem Laden direkt losfliegen kann, der wird leider enttäuscht. Die Drohne holt sich per Internet die neueste Firmversion herunter und lädt auch entsprechend verändertes Kartenmaterial immer wieder nach. Diesen Updates solltet ihr auch immer wieder nachkommen, da sich speziell für das Kartenmaterial immer wieder etwas Neues auftut. So gelten plötzlich Flugverbotszonen (die die Drohne selbst erkennt und die ihr UNBEDINGT einhalten müsst) die gestern noch gar nicht da waren…

Der Preis

Was die Dji Mavic Pro alles kann und was das kleine Ding leistet ist jeden Cent wert. Dennoch ist der Preis für eine Drohne natürlich nicht günstig. Wer mit seiner Drohne aber wirklich gute Videoaufnahmen oder Bilder machen möchte, kommt um eine gewisse Qualität nicht herum und diese hat eben seinen Preis. Lasst euch nicht von billigen Spielzeug-Drohnen ködern! Mit denen habt ihr weder Spass in der Bedienbarkeit noch im Ergebnis eurer Videos oder Bilder. 

Wer eine robuste und einklappbare Drohne zum Reisen sucht ist mit der Dji Mavic Pro auf der sicheren Seite. Intelligente Flugmodi und Sensoren geben gerade Drohnen-Neulingen ein gutes Gefühl für die ersten Flugversuche.

Der Preis hat sich ordentlich nach unten entwickelt. Die Dji Mavic Pro gab es zuerst nicht unter 1000 €. Jetzt schon! Aktuelle Preise findet ihr hier: Dji Mavic Pro *

Auch als sogenannte „Fly More Combo“ ist die Dji Mavic Pro erhältlich. Hier gibt es sowohl eine praktische Tasche, ein Autoladekabel als auch einen zweiten Akku direkt mit dazu. Aktuelle Preise findet ihr hier: Dji Mavic Pro Fly More Combo *

Unser Fazit

Die Dji Mavic Pro ist definitiv ihr Geld wert. Die Technik ist ausgereift und bietet dank der eingebauten 4K-Kamera, Bilder und Videos die man gut vorzeigen kann. Man sollte sich langsam an die Drohne herantasten und sie vielleicht nicht direkt in den ersten Urlaub mitnehmen. Einige Flugstunden sind aber ausreichend um mit der Drohne bereits gute Ergebnisse zu erzielen. Bitte beachtet als Newcomer im Drohnensport auf die gültigen Gesetze (vor allem dann wenn ihr die Drohne zum Reisen nutzen wollt; andere Länder andere Gesetze!) und schließt eine Versicherung für eure Drohne ab. 

Dji Mavic Pro in Aktion:

 
 

 

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Kura Kura Bus Bali

Kura Kura Bus auf Bali

Der Bus im Süden von Bali: Kura Kura Bus

Wer schon mal auf Bali war wird wissen wie weit die Sehenswürdigkeiten auf der Insel verstreut liegen. Auf Bali ist man angewiesen auf „Private Fahrer“ oder auf das Taxi. Öffentlicher Nahverkehr sucht man vergebens. Doch  jetzt hat sich eine kleine Firma im Süden der Insel etabliert: Der Kura Kura Bus. Die kleinen grünen Busse sehen aus wie fahrende Schildkröten, sie sind klimatisiert, verfügen über kostenloses WLAN und fahren mittlerweile zwar zuverlässig aber immer noch unpünktlich. Die Unpünktlichkeit liegt aber eher am unkalkulierbarem Straßenverkehr auf Bali. 

Der Kura Kura Bus ist für den Süden der Insel eine echte Alternative zum Taxi. Es gibt Fahrkarten als Einzelfahrscheine, mit Hin- und Zurück als Tagesticket oder auch 3- und 7- Tagespässe für den Fall das ihr den Service öfters nutzen möchtet. Kaufen kann man die Tickets entweder online oder direkt vor Ort an ausgewiesenen Verkaufsständen. In Seminyak gibt es die Ticketschalter an sehr zentral Stelle. Alle Infos hierzu gibt es auf der offiziellen Homepage des Kura Kura Busses: 

http://kura2bus.com/page/ticket

 

Bali öffentlicher Bus

Mobil bleiben mit dem KURA Kura Bus auf Bali

Das es den Kura Kura Bus überhaupt auf Bali gibt ist eigentlich eine kleine Sensation. Die Taxiunternehmen und Privattour-Anbieter hatten bisher ihre Flügel soweit ausgebreitet, dass eigentlich keine Konkurrenz akzeptiert wurde. Auch UBER ist an den touristischen Zielen der Insel gar nicht gerne gesehen. 

Der Kura Kura Bus hat mittlerweile fünf Linie die abgefahren werden. Darunter einige beliebte und bekannte Haltestellen wie der Wasserpark in Kuta oder der Zoo in Ubud. Allerdings darf man auch nicht verschweigen, dass viele der Haltestellen zu Hotels und Resorts gehören, die ihren Gästen sozusagen einen Shuttle direkt vor der Haustüre anbieten wollen. Es gibt einige gute Ecken und Sehenswürdigkeiten die der Kura Kura Bus anfährt, einige echte Highlights der Insel sind aber immer noch in fester Hand der Taxen und Reiseunternehmen. Der kleine grüne Bus ist daher vielmehr eine gute und günstige Möglichkeit auf der Insel etwas rum zu kommen oder von einer Unterkunft (z.B. beliebt: von Seminjak nach Ubud) in die andere zu wechseln. Allerdings: große Koffer und Reisegepäck wird nicht gern gesehen und sollte daher vorher angemeldet werden. Ein typischer Backpack sollte aber klar gehen! 

Der Kura Kura Bus ist aber kein Touristenbus der dir die Insel-Highlights vor die Füße legt. Viele wichtige und sehenswerte Locations wie zum Beispiel der Tannah Lot Tempel werden nicht angefahren. 

Kura Kura Bus Bali
  • günstige Mehrtagestickets
  • sehr hilfsbereite Mitarbeiter 
  • klimatisierte Busse
  • kostenloses WLAN
  • Sitzplatzreservierung per App
  • eigener Flughafen-Shuttle
  • Abfahrtszeiten ungenau (hier sollte keine „deutsche Pünktlichkeit“ als Maßstab genommen werden)
  • Haltestellen sind oft sehr versteckt
  • enge Sitzplatzreihen
  • nicht behindertengerecht

Unsere Erfahrungen mit dem KURa KURA Bus auf Bali

Wir können den Kura Kura Bus sehr empfehlen. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit und erklären alles so lange bis man es auch tatsächlich versteht. Die fünf verschiedenen Routen die angefahren werden sind sehr weitläufig und man sollte sich zeitlich nicht verschätzen und den turbulenten Verkehr (Kuta, Seminjak und Denpasar) immer mit einkalkulieren. Die Umsteigemöglichkeiten sind sehr gut, allerdings muss man doch des öfteren 20 Minuten auf den nächsten Bus warten. Hier darf man einfach keine „deutsche Pünktlichkeit“ als Maßstab nehmen. Und man ist ja auch schließlich im Urlaub… 

Wer allerdings einen typischen Sightseeing-Bus erwartet wie es große Metropolen wie Berlin, New York oder Rom anbieten, der wird enttäuscht sein. Der Kura Kura Bus ist gut um die Insel zu erkunden aber man wird definitiv nicht (nur) vor den beliebten Sehenswürdigkeiten abgeladen sondern oft auch an irgendwelchen Hotels die in der Nähe sind. 

Du bist noch auf der Suche nach einen guten Reiseführer für Bali? Wir können dir diesen hier empfehlen: 

MARCO POLO Reiseführer für Bali, Lombok und die Gilis*

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Reiseknigge für Wien

Das erste Mal in Wien – eine Hilfestellung:

Wie bereits im Beitrag „Sind die Wiener einfach unfreundlich?“ habe ich auf gewisse Eigenheiten der Wiener hingewiesen. Mich haben diese Besonderheiten durchaus fasziniert und natürlich auch leicht irritiert. Denn ja, es gibt verschiedene Kulturen und Menschen auf diesem Planeten und dies ist eine Bereicherung. Das ist einer der größten Gründe, wieso wir überhaupt so gerne auf diesem Planten unterwegs sind. Doch dass der Unterschied zweier Länder und Kulturen nach nur wenigen Kilometern so erstaunlich ist, hätte ich nicht vermutet. Daher gibt es jetzt ein kleines und liebgemeintes Reiseknigge für Wien:

Verwechsele nicht den „Wiener Schmäh“ mit dem „Wiener Grant“:

Irgendwo zwischen „Küss die Haaand schöne Frau“ und „Trinkens bittschön die Tassn aus, wir schließen in ner halben Stunden“ liegt die Höflichkeit der Wiener begraben. Oft wird man behandelt, als ob man generell zu doof ist zu verstehen oder es wird einschlägiges Wissen sogar vorausgesetzt: „Möchtens die Karten oder essens wie immer?“ Mehr dazu gibt es aber HIER nachzulesen.

Verstehe die Kaffeehauskultur:

Das Kaffeehaus in Wien ist oft – vor allem direkt in der Innenstadt – touristisch angehaucht und auch Wartezeiten müssen mit eingeplant werden. Einen Kaffee gibt es hier nicht. Hier gibt es einen „Verlängerten“ oder eine „Melange“. Wer einen Kaffee bestellt wird blöde angeschaut und direkt als unwissender Tourist abgestempelt. Auch die Sahne heißt hier nicht Sahne, sondern „Schlagobers“. Warum der in Kärnten geborene Sänger Udo Jürgens trotzdem „Aber bitte mit Sahne“ gesungen hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich wäre „Aber bitte mit Schlagobers“ nie zu einem Hit geworden.
Die Kultur des Kaffeehauses ist eine sehr schöne Eigenart, die mir sehr entgegenkommt. Oft dient so ein Kaffeehaus den Städtern als verlängerter Arm des eigenen Wohnzimmers. Hier werden Bewerbungsgespräche abgehalten, wie auch die Scheidungspapiere mit den Anwälten begutachtet. Hier trifft sich Jung und Alt.
Ein wirklich typisches Kaffeehaus lässt sich schnell finden und die Kuchen sind meistens lecker. Der fade Beigeschmack ist leider (wieder mal) der Kellner der Herr Ober!, der sich irgendwie fast schon belästigt fühlt, wenn man eine Bestellung aufgeben möchte. Aber genau diese Art der Grimmigkeit macht den Charme komplett und keiner sollte dies als persönliche Beleidigung auffassen.

Smalltalk und mieser HumoR, richtig verstehen mit dem Reiseknigge für Wien:

Ein Österreicher ist eigentlich nicht auf Small Talk aus. Wieso auch? Kassiervorgänge, Beratungsgespräche und die Bedienung im Restaurant beschränken sich auf das Wesentliche. Stellenweise fehlt schon „Hallo, Bitte, Danke oder Tschüss (Baba)“. Solltest du also wirklich Kontakt zu einem Österreicher aufnehmen wollen, sind gewisse Gesprächsthemen tabu: Ein Österreicher ist kein „Ösi“ und der Zweite Weltkrieg ist nun auch kein eisbrechender Gesprächsstoff. Witze über Hitler und das dieser eigentlich Österreicher war, helfen dir selbstredend natürlich auch nicht weiter.

Mach nicht einen auf Österreicher:

Haltet euch bei unserem kleinem Reiseknigge für Wien unbedingt auch an folgendes:

Ja es ist verführerisch den österreichischen Dialekt nachzuäffen! Trotzdem: Lass es! Der Österreicher versucht ja auch nicht unseren bayrischen, hessischen oder schwäbischen Dialekt nachzumachen. Was gut ankommt sind einige Vokabeln zu beherrschen: die Portion Sahne als „Schlagobers“ zu bestellen oder das Brötchen als „Semmel“ zu bezeichnen. Das reicht auch. Im Supermarkt wirst du noch ein „Sackerl“ anstatt einer Tüte aufgeschwätzt bekommen, aber auch das sollte dich nicht weiter irritieren.

Sind die Wiener einfach unfreundlich?

Wieso der Wiener unfreundlich wirkt, obwohl er es vielleicht gar nicht ist…

„Wien ist immer eine Reise wert“, hatten wir schon oft gehört und wollten unbedingt die Hauptstadt von Österreich endlich mal näher erkunden. Schnell wurde Flug und Hotel gebucht und die Entscheidung stand fest: Eine Woche Wien im November!
Bisher waren unsere Trips in andere Städte und Metropolen mit einer Woche oft zu kurz bemessen. In Wien war das dieses Mal irgendwie anders. Jetzt mit etwas Abstand zur Reise und den gewonnen Eindrücken, weiß ich aber immer noch nicht genau, wieso mir Wien auch in weniger Zeit ausgereicht hätte. An den ganzen Sehenswürdigkeiten kann es definitiv nicht liegen. Denn wer Wien wirklich intensiv kennen lernen will, der muss sich Zeit nehmen. Auf das Wetter konnte ich meinen eher mäßigen Gesamteindruck auch nicht schieben, denn für November war es zwar kalt, aber die Sonne war immer präsent und es regnete nie. Ist vielleicht der Wiener schuld? Ist der Wiener unfreundlich?

War es der Wiener Schmäh?

Eventuell lag es an einem Umstand den ich selbst erst verinnerlichen musste. Es ist mir vor Ort zwar schon aufgefallen, aber wirklich bewusst wurde es mir erst, als ich es schwarz auf weiß vor mir hatte. Aber fangen wir von vorne an: Der „Wiener Schmäh“, das leicht ironische und trockene Gespräch, ist für einen Touristen erstmal schwer zu durchschauen, mir persönlich liegt diese Art aber sehr. Deswegen hätte ich damit auch keine Probleme haben sollen. Doch wenn der Eindruck entsteht, dass die trockene Umgangsform zu leicht in harsch und unfreundlich überläuft, dann passt das mir gar nicht.
Solltet ihr also direkt aus den USA, bei denen ihr im Restaurant überschwänglich mit „Hey Honey“ willkommen geheißen werdet, eine Reise nach Wien buchen, könnte der Eindruck entstehen, ihr seid auf zwei komplett fremden Planeten gelandet. Mir persönlich liegt das Überschwängliche der Amis genauso wenig wie das (leider) doch sehr robuste Verhalten der Wiener. Müsste ich mir allerdings etwas aussuchen, wäre mir überschäumende Freundlichkeit doch wesentlich lieber.

Sind die Wiener unfreundlich?

So war es also – sowohl im berühmten Kaffeehaus, wie auch beim Sushi-Dealer um die Ecke – eher ein Gefühl von Friss oder Stirb als von gastgeberischer Wohlfühlatmosphäre. Das genau DAS mich mehr gestört hatte, als wir die Tage in Wien verbrachten, mussten ausgerechnet die Wiener mir selbst erklären. Denn erst als ich in der U-Bahn-Station nach einer der vielen kostenlosen Zeitungen griff, wurde es mir bewusst, denn dort stand geschrieben:

Wien ist unfreundlichste Stadt – gleich nach Paris.
Der Wiener Grant ist legendär: Eine Umfrage des Netzwerks InterNations mit 13.000 Teilnehmern bestätigt nun: Wien ist gleich nach Paris die unfreundlichste Stadt der Welt. (…)
Quelle: Wien Heute vom 15.11.17

Was ist der Wiener Schmäh oder der Wiener Grant?

Und nun war mir klar: Ich war der Dumme. Denn ich verwechselte den Wiener Schmäh mit dem Wiener Grant. Beides kannte ich zuvor nicht, durfte es aber kennen lernen. Gerade im Dienstleistungsbereich – speziell eben in der Gastronomie ist es uns besonders aufgefallen: Es wird keinem Gast gedient, denn man ist selbstverständlich kein Diener! Nein, der Gast selbst ist der Bittsteller.
Dass das alles gar nicht wirklich unfreundlich ist, aber dennoch durchaus so wirkt, mag alles sein. Es täuschte mich aber auch nicht über die vielen unfassbar schönen Tage in Wien hinweg. Es machte es nicht besser oder schlechter. Aber es stand irgendwie im Raum. Es war merkwürdig und vielleicht müsste man sich daran gewöhnen. Ich tat es nicht, dafür war die Zeit zu knapp.