Reiseknigge für Wien

Das erste Mal in Wien – eine Hilfestellung:

Wie bereits im Beitrag „Sind die Wiener einfach unfreundlich?“ habe ich auf gewisse Eigenheiten der Wiener hingewiesen. Mich haben diese Besonderheiten durchaus fasziniert und natürlich auch leicht irritiert. Denn ja, es gibt verschiedene Kulturen und Menschen auf diesem Planeten und dies ist eine Bereicherung. Das ist einer der größten Gründe, wieso wir überhaupt so gerne auf diesem Planten unterwegs sind. Doch dass der Unterschied zweier Länder und Kulturen nach nur wenigen Kilometern so erstaunlich ist, hätte ich nicht vermutet. Daher gibt es jetzt ein kleines und liebgemeintes Knigge für dein erstes Mal in Wien:

Verwechsele nicht den „Wiener Schmäh“ mit dem „Wiener Grant“:

Irgendwo zwischen „Küss die Haaand schöne Frau“ und „Trinkens bittschön die Tassn aus, wir schließen in ner halben Stunden“ liegt die Höflichkeit der Wiener begraben. Oft wird man behandelt, als ob man generell zu doof ist zu verstehen oder es wird einschlägiges Wissen sogar vorausgesetzt: „Möchtens die Karten oder essens wie immer?“ Mehr dazu gibt es aber HIER nachzulesen.

Verstehe die Kaffeehauskultur:

Das Kaffeehaus in Wien ist oft – vor allem direkt in der Innenstadt – touristisch angehaucht und auch Wartezeiten müssen mit eingeplant werden. Einen Kaffee gibt es hier nicht. Hier gibt es einen „Verlängerten“ oder eine „Melange“. Wer einen Kaffee bestellt wird blöde angeschaut und direkt als unwissender Tourist abgestempelt. Auch die Sahne heißt hier nicht Sahne, sondern „Schlagobers“. Warum der in Kärnten geborene Sänger Udo Jürgens trotzdem „Aber bitte mit Sahne“ gesungen hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich wäre „Aber bitte mit Schlagobers“ nie zu einem Hit geworden.
Die Kultur des Kaffeehauses ist eine sehr schöne Eigenart, die mir sehr entgegenkommt. Oft dient so ein Kaffeehaus den Städtern als verlängerter Arm des eigenen Wohnzimmers. Hier werden Bewerbungsgespräche abgehalten, wie auch die Scheidungspapiere mit den Anwälten begutachtet. Hier trifft sich Jung und Alt.
Ein wirklich typisches Kaffeehaus lässt sich schnell finden und die Kuchen sind meistens lecker. Der fade Beigeschmack ist leider (wieder mal) der Kellner der Herr Ober!, der sich irgendwie fast schon belästigt fühlt, wenn man eine Bestellung aufgeben möchte. Aber genau diese Art der Grimmigkeit macht den Charme komplett und keiner sollte dies als persönliche Beleidigung auffassen.

Smalltalk und mieser Humor:

Ein Österreicher ist eigentlich nicht auf Small Talk aus. Wieso auch. Kassiervorgänge, Beratungsgespräche und die Bedienung im Restaurant beschränken sich auf das Wesentliche. Stellenweise fehlt schon „Hallo, Bitte, Danke oder Tschüss (Baba)“. Solltest du also wirklich Kontakt zu einem Österreicher aufnehmen wollen, sind gewisse Gesprächsthemen tabu: Ein Österreicher ist kein „Ösi“ und der Zweite Weltkrieg ist nun auch kein eisbrechender Gesprächsstoff. Witze über Hitler und das dieser eigentlich Österreicher war, helfen dir selbstredend natürlich auch nicht weiter.

Mach nicht einen auf Österreicher:

Klar will man nicht als nichtsahnender Tourist abgestempelt werden. Aber den Umkehrschluss zu wagen, also so zu tun als ob, der geht meist richtig in die Hose. Und ja es ist verführerisch den österreichischen Dialekt nachzuäffen! Trotzdem: Lass es! Der Österreicher versucht ja auch nicht unseren bayrischen, hessischen oder schwäbischen Dialekt nachzumachen. Was gut ankommt sind einige Vokabeln zu beherrschen: die Portion Sahne als „Schlagobers“ zu bestellen oder das Brötchen als „Semmel“ zu bezeichnen. Das reicht auch. Im Supermarkt wirst du noch ein „Sackerl“ anstatt einer Tüte aufgeschwätzt bekommen, aber auch das sollte dich nicht weiter irritieren.
Habt ihr noch mehr Tipps um die Deutsch-Österreichische Freundschaft zu intensivieren? Dann ab damit ins Kommentarfeld.

Sind die Wiener einfach unfreundlich?

Wieso der Wiener unfreundlich wirkt, obwohl er es vielleicht gar nicht ist…

„Wien ist immer eine Reise wert“, hatten wir schon oft gehört und wollten unbedingt die Hauptstadt von Österreich endlich mal näher erkunden. Schnell wurde Flug und Hotel gebucht und die Entscheidung stand fest: Eine Woche Wien im November!
Bisher waren unsere Trips in andere Städte und Metropolen mit einer Woche oft zu kurz bemessen. In Wien war das dieses Mal irgendwie anders. Jetzt mit etwas Abstand zur Reise und den gewonnen Eindrücken, weiß ich aber immer noch nicht genau, wieso mir Wien auch in weniger Zeit ausgereicht hätte. An den ganzen Sehenswürdigkeiten kann es definitiv nicht liegen. Denn wer Wien wirklich intensiv kennen lernen will, der muss sich Zeit nehmen. Auf das Wetter konnte ich meinen eher mäßigen Gesamteindruck auch nicht schieben, denn für November war es zwar kalt, aber die Sonne war immer präsent und es regnete nie.

War es der Wiener Schmäh?

Eventuell lag es an einem Umstand den ich selbst erst verinnerlichen musste. Es ist mir vor Ort zwar schon aufgefallen, aber wirklich bewusst wurde es mir erst, als ich es schwarz auf weiß vor mir hatte. Aber fangen wir von vorne an: Der „Wiener Schmäh“, das leicht ironische und trockene Gespräch, ist für einen Touristen erstmal schwer zu durchschauen, mir persönlich liegt diese Art aber sehr. Deswegen hätte ich damit auch keine Probleme haben sollen. Doch wenn der Eindruck entsteht, dass die trockene Umgangsform zu leicht in harsch und unfreundlich überläuft, dann passt das mir gar nicht.
Solltet ihr also direkt aus den USA, bei denen ihr im Restaurant überschwänglich mit „Hey Honey“ willkommen geheißen werdet, eine Reise nach Wien buchen, könnte der Eindruck entstehen, ihr seid auf zwei komplett fremden Planeten gelandet. Mir persönlich liegt das Überschwängliche der Amis genauso wenig wie das (leider) doch sehr robuste Verhalten der Wiener. Müsste ich mir allerdings etwas aussuchen, wäre mir überschäumende Freundlichkeit doch wesentlich lieber.

Sind die Wiener einfach unfreundlich?

So war es also – sowohl im berühmten Kaffeehaus, wie auch beim Sushi-Dealer um die Ecke – eher ein Gefühl von Friss oder Stirb als von gastgeberischer Wohlfühlatmosphäre. Das genau DAS mich mehr gestört hatte, als wir die Tage in Wien verbrachten, mussten ausgerechnet die Wiener mir selbst erklären. Denn erst als ich in der U-Bahn-Station nach einer der vielen kostenlosen Zeitungen griff, wurde es mir bewusst, denn dort stand geschrieben:

Wien ist unfreundlichste Stadt – gleich nach Paris.
Der Wiener Grant ist legendär: Eine Umfrage des Netzwerks InterNations mit 13.000 Teilnehmern bestätigt nun: Wien ist gleich nach Paris die unfreundlichste Stadt der Welt. (…)
Quelle: Wien Heute vom 15.11.17

Was ist der Wiener Schmäh oder der Wiener Grant?

Und nun war mir klar: Ich war der Dumme. Denn ich verwechselte den Wiener Schmäh mit dem Wiener Grant. Beides kannte ich zuvor nicht, durfte es aber kennen lernen. Gerade im Dienstleistungsbereich – speziell eben in der Gastronomie ist es uns besonders aufgefallen: Es wird keinem Gast gedient, denn man ist selbstverständlich kein Diener! Nein, der Gast selbst ist der Bittsteller.
Dass das alles gar nicht wirklich unfreundlich ist, aber dennoch durchaus so wirkt, mag alles sein. Es täuschte mich aber auch nicht über die vielen unfassbar schönen Tage in Wien hinweg. Es machte es nicht besser oder schlechter. Aber es stand irgendwie im Raum. Es war merkwürdig und vielleicht müsste man sich daran gewöhnen. Ich tat es nicht, dafür war die Zeit zu knapp.

Essen und Trinken auf Koh Samui

Die Thailändische Küche ist eine der besten der Welt, dennoch gibt es immer noch Vorurteile:

Wer im Thailandurlaub hungrig ins Bett geht, der sollte Thailand komplett meiden. Die Vorurteile „es gäbe nur Hund“ alles sei „unhygienisch“ oder „das Essen schlägt auf den Magen“ ist absoluter Quatsch. Ganz im Gegenteil: Die Thailändische Küche gehört zu den besten der Welt. An jeder Ecke gibt es frisches und gesundes Essen, egal ob feines Restaurant oder die Garküche im Hinterhof. Die thailändische Küche ist dem Tropenklima angepasst: Leicht, vitaminreich und bekömmlich.
Fleisch wird hauptsächlich den Touristen angeboten. Die Einheimischen kochen gerne vegetarisch mit frischem Gemüse. Das ist gesünder und auch günstiger. Das Gemüse wird nur kurz gegart und bleibt somit knackig und vitaminreich. Auch von Kräutern und Gewürzen wird gerne Gebrauch gemacht.

Scharfes Essen gehört nach Thailand wie die Lederhose nach Bayern

Berühmt berüchtigt ist auch der Schärfegrad mit dem die Thais ihre Gaumen kitzeln. Für die Ausländer wird allerdings gerne etwas weniger scharf gekocht. Entweder du wirst direkt bei deiner Bestellung danach gefragt oder du gibst selbst die Botschaft in die Küche und sagst: „Mai pet“, was soviel wie „nicht scharf“ bedeutet. Solltest du ein zu scharfes Curry bestellt haben, hilft auch einfach eine weitere Schüssel Reis dazu oder etwas Kokosmilch zum verdünnen.

Nachtmärkte in Thailand bieten gutes Essen zum günstigen Preis

Essen und Trinken gibt es an jeder Ecke. Man kann (und sollte!) sich auf die thailändische Küche und deren Getränke einlassen, muss es aber nicht zwingend. Natürlich hat Starbucks, Mc Donalds und Co. auch nicht vor Thailand und seinen Inseln Halt gemacht. Es wäre nur schade das Abenteuer nicht zu wagen. Uns hat das Essen sehr gut geschmeckt und wir hatten auch keine Probleme wie Magenschmerzen oder ähnliches. Deshalb haben wir uns ausnahmslos auf die Thailändische Gerichte gestürzt. Seafood, leckere Currys und würzige Suppen – all das kann der Gaumen hier entdecken.
Am Besten und oft auch am günstigsten erhält man Thaifood direkt an der Straße. Überall stehen Essensstände und an jeder Ecke duftet es nach verführerischen Kräutern und Gewürzen. Die berühmten Nachtmärkte mit ihrer überschaubaren Fülle an kulinarischen Angeboten, machen die Auswahl nicht gerade einfach. Wir haben euch im folgenden Video einen kleinen Einblick zusammengestellt von einem der größten Nachtmärkte der Insel Koh Samui.

Migräne im Urlaub vermeiden

〈ANZEIGE〉

Im Urlaub oder während des Fluges – mit diesen Tipps kann man der Migräne trotzen:

Wer häufig an Migräne leidet weiß wie hartnäckig diese Attacken sein können, gerade dann wenn man am wenigsten damit rechnet. Im Urlaub können Migräneattacken unangenehm sein. Noch schlimmer trifft es einen auf einer Flugreise. Hier kommt man kaum zur Ruhe, kann aus der Umgebung nicht flüchten, man hat eh schon genug mit sich selbst zu tun und dann passiert es: Die Migräne setzt ein.
Eine Vielzahl an aussergewöhnlichen Reizen und Umstellungen wirken auf den Betroffenen ein, so dass die Migräneattacken leicht ausgelöst werden. Sei es der nicht enden wollende Langstreckenflug oder der veränderte Luftdruck im Flugzeug. Viele Auslöser können auf einer Reise einfach nicht vermieden werden. Auch die Zeit – oder Klimaumstellung, der Stress von An- und Abreise und vielleicht auch ein gewisses Schlafdefizit, kann Migränepatienten schwer zu schaffe

Migräne im Urlaub vermeiden:

Die genannten Reize können, müssen aber nicht zwangsläufig zu Migräneattacken führen. Hier tickt jeder Mensch anders. Allerdings wächst das Risiko stetig an, je mehr Reize zusammenkommen und je länger diese andauern.
Auch wir selbst leiden beide an Migräne. Daher wissen wir genau wie unfassbar frustrierend es sein kann, wenn die Migräne gerade im Urlaub oder bei der Anreise eintritt.

Für den Notfall immer ein Medikament zur Behandlung der Migräne dabei haben.
Dieses Notfallmittel unbedingt im Handgepäck verstauen!

Tipps zur Vorbeugung von Migräneattacken im Urlaub:

  • Bereits die Planung der An- bzw. Abreise ist entscheidend! Hier sollte man unbedingt Zeitdruck vermeiden, ausreichend Zeit für Pausen einplanen (mit dem Auto auf den Rastplatz, Anschlussflüge nicht zu knapp buchen etc.)
  • Während der Reise sind Entspannungsübungen ratsam. Auch viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen (kein Alkohol) ist ratsam. Für den Notfall sollte ein Migräne-Mittel in der Reiseapotheke dabei sein. Also bereits vor Reiseantritt vorab bestellen! Auf der Seite von www.shop-apotheke.com gibt es viele passende Medikamente um die Migräne in den Griff zu bekommen. Ab 19 € ist der Versand bereits kostenfrei!
  • Am Urlaubsort zuerst immer auf den eigenen Körper hören, bevor die ersten Ausflüge geplant werden. Die Zeit- und Klimaumstellung stellen oft ein Potenzial als Auslöser für Migräneanfälle dar.
  • Regelmäßige Mahlzeiten sollten eingehalten werden. Gerade an Strandtagen oder bei längeren Ausflügen, sollte immer eine Kleinigkeit zu essen dabei sein. Ebenso ist es wichtig regelmäßig zu trinken. Auch hier auf Alkohol am besten komplett verzichten.
  • Die Lichtreize der direkten Sonne sind oft Auslöser für Migräne. Vermeide daher die direkte Sonne und setze dich besser an ein schattiges Plätzchen. Auch reflektierende Oberflächen wie Schnee oder Wasser, können Migräneanfälle auslösen. Das Tragen einer Sonnenbrille kann hier helfen. Generell gilt: Das Sonnenbad sollte nicht unterschätzt!
Vielleicht seid ihr auch Betroffene und könnt uns eure eigenen Tipps nennen? Wir wären sehr dankbar dafür.

Das beste Fortbewegungsmittel auf Koh Samui und wie du dich nicht abzocken lässt…!

Wie kann ich mich auf Koh Samui günstig fortbewegen?

Wer in Thailand ein Fahrzeug leihen möchte braucht offiziell einen internationalen Führerschein. Diesen kann man hier beantragen:
https://www.service-bw.de/leistung/
Inoffiziell interessiert sich dafür in Thailand kaum jemand. Konkret bedeutet das: Ihr müsstet im schlimmsten Fall eine kleine Strafe bezahlen, die genauso unsinnig ist wie „Fahren ohne Helm“ oder „Fahren mit mehr als 2 Personen auf einem Roller“. Dies wird genauso „bestraft“, allerdings lässt man euch dann direkt weiterfahren. Gerade auf Koh Samuis Straßen sieht man kaum jemanden der die Helmpflicht ernst nimmt. Es wird sogar gespottet, dass man daran erst die Touristen erkennt. Egal was nun erlaubt oder nicht erlaubt ist, was wirklich bestraft wird und was nicht – wichtig ist eure Sicherheit.
In Thailand gilt Linksverkehr, daher empfehlen wir für ungeübte Fahrer auf Koh Samui auf einen Roller zu verzichten. Denn immer wieder kommt es zu schweren, oft sogar zu tödlichen Unfällen von Urlaubern. Es gibt in Thailand keinerlei Versicherung für Zweiräder (Ausnahmen sind wenige oft Deutsche Vermittler) und im Schadensfall haftet fast immer der Ausländer und nicht der Verursacher. Noch sein ein „ungeschriebenes Gesetz“.

Ist das Roller fahren auf Koh Samui wirklich sicher?

Wie schon gesagt: Nein! Der Linksverkehr ist ungewohnt, die Straßen voll mit Schlaglöchern und die Kamikaze-Fahrten der Einheimischen oft erschreckend. Dennoch: Die „echte Freiheit“ gibt es nur mit einem eigenen fahrbaren Untersatz. Gerade die kleinen Roller die es an jeder Ecke zum Ausleihen gibt, geben einem die Freiheit die man für das Auskundschaften von Koh Samui gut gebrauchen kann. Daher raten wir euch zur absoluten Vorsicht. Testet zuerst die Zweiräder die ihr ausleihen möchtet, indem ihr eine kurze Testfahrt durchführt. Vor allem die Bremsen müssen gut funktionieren. Sollte euch etwas unklar sein, lasst euch bitte einweisen.

Kann man mit dem Taxi Koh Samui erkunden?

Kann man, ist aber teuer. Also teuer für thailändische Verhältnisse. Wer natürlich nach einem langen Flug auf Koh Samui ankommt, wird sicher nicht knausrig mit seinem Geld sein und sich schnell ein Taxi bestellen. Eine Flughafen-Shuttle-Alternative ist das hier:
https://www.samuiairportonline.com/transportation/
Allerdings sind die Taxipreise gerade auf Koh Samui die teuersten in ganz Thailand. Zwar gibt es auch hier Regelungen (die nicht eingehalten werden) wie Taximeter, diese werden aber schlicht nicht eingeschalten und der Preis für die jeweilige Fahrt muss verhandelt werden. Eine einheitliche Abrechnung nach Tarifen gibt es also nicht! Ein Taxi ist also nicht unbedingt das richtige Gefährt um damit den ganzen Urlaub über die Insel zu kommen. Speziell in der Nacht kann eine Taxifahrt ein richtiges Loch in die Urlaubskasse schlagen.

Songthaew sind die bessere Alternative um sich auf Koh Samui fortzubewegen:

Neben dem Fahrrad (das wird aber eher begutachtet wie ein UFO und ist sehr selten anzutreffen) oder den zwei gesunden Füßen ist die günstigste Version der Fortbewegung auf Koh Samui das Songthaew. Die Songthaew haben auf der Ladefläche etwa 10-12 Sitzplätze und verkehren ohne festen Fahrplan entlang der Ringstraße. Hier zahlt man gegenüber den Taxen im Schnitt weniger als die Hälfte.
Wer sich an die Tipps von Maria im unten angefügten Video hält, der spart noch mehr!

Auf Koh Samui mit dem Roller fahren:

Willst du dich also frei fühlen und magst doch ein gewisses Restrisko auf dich nehmen, dann ist natürlich ein Roller das richtige Gefährt für deinen Koh Samui-Urlaub.

  • Fahre immer defensiv
  • überprüfe die Tauglichkeit deines Gefährts
  • Im Landesinneren gibt es Steigungen die du besser nicht bezwingen solltest
  • achte auf deine Tankanzeige (es gibt nicht nur Tankstellen sondern auch in Flaschen abgefülltes Benzin an fast jeder Ecke der Ringstrasse)
  • ziehe deinen Helm auf
  • überlade deinen Roller nicht (weder mit deinem Einkauf noch mit anderen Menschen)
  • achte auf die Straße und fahre immer vorausschauend

Auf Koh Samui mit dem Songthaew fahren:

  • lass dich nicht abzocken
  • versuche einen angemessenen Fahrpreis auszuhandeln, bzw. strecke direkt den von dir ausgerechneten Betrag entgegen und steig ein (mehr im Video von Maria)
  • achte auf Tag- und Nachttarif
  • selbstbewusst auftreten
  • sollte der Fahrer euch nicht zum gewünschten Preis ans Ziel bringen wollen, einfach auf das nächste Songthaew warten

Im folgenden Video gibt es unsere Erfahrungen, Tipps und Tricks um euch beim Fahren mit den Songthaew zu unterstützen:

Was sagen Urlaubsangebote tatsächlich aus?

Was steckt hinter der Werbesprache von Urlaubskatalogen und Angeboten aus dem Internet?

Einige Verbraucherzentralen legen den Urlaubern nahe, Katalogbeschreibungen aufzubewahren oder einen Screenshot der gebuchten Reise (Hotel, Leistung etc.) aufzuheben. Dies wird immer öfter notwendig, da die Werbesprache von Urlaubsangeboten, sowohl im Internet als auch ganz klassisch in Katalogen, immer blumiger und irreführender wird.

Ein „Zimmer zur Meerseite bedeutet noch lange nicht, dass das Hotel sich in erster Reihe befindet. Auch ein „Meerblick“ hat nichts mit der eigentlichen Strandnähe zu tun. Was wir hier noch zähneknirschend hinnehmen können, auch wenn der Schein der angepriesenen Bilder oft eine andere Sprache spricht, wird zur eindeutigen Täuschung, wenn gewisse Leistungen einfach fehlen: Ein Pool der zwar nicht unter den Leistungen beschrieben wurde, mit dem man aber auf Bildern wirbt, ist nicht nur frech, sondern auch eine gewollte Täuschung am Kunden. Auch wenn der Pool zum Nachbarhotel gehört und vielleicht sogar mit genutzt werden darf – auf den „Großansichten“ des eigenen Hotels gehört dieser Pool einfach nicht dazu! Im Streitfall kann der Urlauber hier sein Recht geltend machen.
Oft machen es kleine Details aus, die einen Pool beschreiben. Ein „beheizbarer Pool“ muss nicht zwingen angenehm warm sein. Denn ein „beheizbarer Pool“ ist auch dann gegeben, wenn das Wasser nur von 12 auf 14 Grad erwärmt wird. Ob der Pool generell die ganze Saison beheizt wird, steht hier auch nicht zwingend fest. Allerdings bei einem „beheizten Pool“ dürfen Urlauber erwarten, dass dieser eine Badetemperatur aufweist.

Wenn der Nachteil zum Vorteil verkauft wird:

„Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe“ oder das Hotel „mit internationalem Publikum“ im „Kern der Stadt“ sind sehr oft schmeichelnde Formulierungen für jede Menge Lärm. Auch eine „verkehrsgünstige Lage“ oder das „Hotel in zentraler Lage“ ist hierfür ein eindeutiges Indiz. Natürlich sind auch andere Extreme denkbar: Ein „Hotel in ruhiger Lage“ ist oft sehr weit ab vom Schuss und man hat nur wenige Einkaufsmöglichkeiten oder ist sogar auf einen Shuttlebus angewiesen.
Sollte ein Hotel mit einem „freundlichen Zimmer“ werben, so ist das nicht nur eine stupide und einfallslose Floskel, sondern bedeutet oft auch eine „zweckmäßige Ausstattung“, also nur wenig Komfort.

Die Werbesprache in Urlaubs-Katalogen und auf Buchungsseiten richtig verstehen:

Wer einen Strandurlaub plant der will sich oft schon von Zuhause aus vergewissern worauf er sich einlässt. Das „nur wenige Minuten vom Meer gelegene Hotel“ muss daher gut gewählt werden. Doch Vorsicht bei zu allgemeinen Formulierungen: Die Aussage „wenige Minuten“ ist nicht sehr präzise, denn es suggeriert einen kurzen Fußmarsch. Generell können sich solche Angaben aber auch auf Fahrminuten beziehen, was die Angelegenheit schon in einem anderen Licht erscheinen lässt. Leider lässt auch die Aussage direkt am Meer“ nicht unbedingt auf einen begehbaren Strandabschnitt schließen. Es gibt genug Hotels die zwar direkt am Meer liegen, aber eine Steilküste oder eine Autobahn den Weg zum Meer untersagt.

Was sagt das Urlaubsangebot im Internet tatsächlich über den Traumstrand aus?

Wer etwas vorzuzeigen hat, der wird damit nicht geizen. Deshalb gilt: ein Sandstrand wird auch als Sandstrand beschrieben sein. Die blumige Form eines „naturbelassenen Strands“ verweist daher eher auf einen Kieselstrand. Auch die Qualität des Strands lässt sich nicht genau einordnen. Ein „naturbelassener Strand“ wird oft nicht gesäubert, daher könnte hier durchaus Müll angeschwemmt sein, den die Stadt oder Gemeinde nicht wegräumen lässt. Ferner sind „naturbelassene Strände“ oft nicht touristisch erschlossen, so dass man durchaus auf Liegen, Duschen etc. verzichten muss.

Genau hinsehen und sich selbst informieren!

Wer nicht auf die Floskeln in den Urlaubskatalogen und im Internet hereinfallen will, der sollte sich unbedingt selbst schlau machen. Eine kurze Suche im Internet, die Bewertungen anderer Hotelgäste, deren selbstgemachte Bilder und auch Google Street View, sind gute Helfer bei der Suche nach der geeigneten Unterkunft. Achtet immer auf Details in den Beschreibungen der unzähligen Urlaubs-Anbieter und lasst euch keine Nachteile als Vorteile verkaufen. Selbst wenn ihr euch zuerst freut dass ein kurzer Transfer vom Flughafen zum Hotel“ angepriesen wird. Jetzt wisst ihr natürlich genau, dass es durchaus sein kann, das Flugzeuge über euren Frühstückstisch abheben und euch den Schlaf rauben.
Habt ihr noch mehr Floskeln der Urlaubsveranstalter? Oder seid ihr selbst schon mal enttäuscht gewesen von einem Urlaub der sich als Mogelpackung entpuppt hat?