Jatiluwih Reisterrassen – die schönsten Reisterrassen auf Bali…

Jatiluwih Reisterrassen auf Bali

Auf Bali gibt es einige Reisterrassen zu bestaunen. Viele davon sind im Hinterland und gar nicht so sehr von Touristen überlaufen. Die berühmtesten und in Reiseführer am häufigsten beschrieben sind die Tegalalang und die Jatiluwih Reisterrassen. Aufgrund der Nähe zum Touristenzentrum Ubud sind allerdings die Tegalalang Reisterrassen eher zu vermeiden, zumindest dann, wenn man die Zeit hat etwas mehr ins Landesinnere zu reisen. 

Die Jatiluwih Reisterrassen sind viel größer und weitläufiger. Daher findet man dort eher ein paar einsame Ecken und kann in Ruhe die Schönheit der grünen Reisfelder bewundern. 

 

„Jatiluwih“ bedeutet „wunderschön“ auf balinesisch und ja, das sind die Reisterrassen absolut. Wir haben noch niemals ein so sattes Grün gesehen wie dort in den Hängen am Fuß des Gunung Batukaru. Dieser berühmte Vulkan thront über den Hängen der riesigen Reislandschaft.

Fasziniert hat uns auch das ausgeklügelte Bewässerungssystem. Die Terrassen sind so angelegt, dass der Reis immer gut bewässert wird. Das Wasser kommt von den Bergen, wird durch Kanäle und Schleusen geführt und so effizient genutzt. 

Lohnt sich ein Besuch der Jatiluwih Reisterrassen?

Von allen größeren Touristenzentren auf Bali sind die Jatiluwih Reisterrassen gut mit einem privaten Fahrer zu organisieren. Von Ubud haben wir fast zwei Stunden gebraucht, was – wie immer – am Verkehr und auch an den Straßenverhältnissen lag. Einen Besuch der Reisterrassen können wir aber nur empfehlen. In den Jatiluwih Reisterrassen habt ihr viel mehr die Möglichkeit schöne Fotos zu machen und euch auf eine kleine Wanderung einzulassen. Die Tegalalang Reisterrassen bei Ubud sind viel zu sehr überlaufen und auch die ganzen Souvenir-Shops entlang der Terrassen sind gespickt mit aufdringlichen Verkäufern. 

Die Reisterrassen von Jatiluwih sind hier (noch) viel unberührter und weitläufiger.  2012 wurden die Jatiluwih Reisterrassen zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt. Wir haben daher auch die kühne Hoffnung, das die Balinesen diese Reisterrassen nicht auch zum Touristen-Nepp heranwachsen lassen. 

Auf Bali wird sehr viel Reis angebaut aber noch viel mehr davon gegessen. Bali exportiert daher keinen Reis sondern muss ihn sogar noch vom Festland und auch aus Thailand importieren! 

Die Balinesen leben hauptsächlich vom Tourismus oder der Landwirtschaft. Neben dem Reis werden natürlich noch viele andere Sorten von Obst und Gemüse angebaut. Allerdings ist Reis das Nahrungsmittel schlechthin. Daher ist ein Viertel der Inselfläche durch Reisanbau abgedeckt.

Reis ist für die Balinesen Grundnahrungsmittel. Es gibt Reis zu allen Tageszeiten, sogar zum Frühstück und wird sogar als Zahlungsmittel innerhalb der Locals anerkannt. Als Tourist hast du natürlich keine Chance deine Schulden mit einem Sack Reis zu bezahlen! 

Unsere Eindrücke von den JatiluwiH Reisterrassen

Auf dem Rheinsteig zwischen Kaub und Lorch

Wir wandern auf dem Rheinsteig zwischen Kaub Und Lorch

Vorbei an kleinen Läden und Weingütern, steigen wir bei Kaub den Rheinsteig hinauf. Es wird schnell steil und auch die Sonne bringt uns heute ins Schwitzen. Man sieht noch viele alte Trockenmauern auf dem Weg und natürlich auch sehr viel Schiefer.  Burg Gutenfels liegt bereits hinter uns und wir können die volle Aussicht auf den Rhein genießen.

Immer wieder halten wir an um ein bisschen auszuruhen und Fotos zu schießen.  Weiter geht unsere Wanderung in den Wald hinein. Der Weg schlängelt sich schließlich hinab ins Niedertal, wo wir an einem Rastplatz auch den Grenzstein sehen, der die Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz markiert. Durch ein Tor „Zum Rheingau“ setzen wir unsere Wanderung fort und kehren nur wenige Meter weiter beim „Grenzvogt“ ein.

Vielleicht die schönste Etappe des Rheinsteigs?

Nachdem wir uns gestärkt haben, gut gegessen und getrunken, setzen wir unseren Rucksack wieder auf und gehen unseren Weg nach Lorch weiter. Wieder sehen wir verwilderte Weinberge und genießen die abermals schöne Aussicht hinunter zum Rhein. Ein besonderes Highlight liegt aber noch vor uns: Die Clemenskapelle. Diese liegt malerisch am Hang direkt über dem Rhein und ist daher ein beliebtes Fotomotiv. Der Weg führt zuerst bergab und vorbei an der Kapelle, ehe wir auf der anderen Seite des Tals noch ein letztes Mal bergauf wandern müssen. Doch es lohnt sich allemal. Oben angekommen thront die Ruine Nollig über Lorch und den Rhein. Ehe wir uns bereit machen für den Abstieg, genießen wir noch einmal die Aussicht und schauen hinunter nach Lorch, unserem Ziel der Reise.

Natürlich bietet Lorch viele Einkehr- bzw. Übernachtungsmöglichkeiten. Einige Vorschläge könnt ihr auf diesen Seiten nachlesen!

Liebevoll geführtes Hotel in einem alten Schulhaus: Hotel im Schulhaus, Lorch

Einkehrmöglichkeiten, Tipps für ein Wochenende in und um Lorch: Wochenende in Lorch

Dialog im Dunkeln in Wien

Unsere Erfahrungen im „Dialog im Dunkeln“:

Einer der Beiträge die ich am längsten vor mir hergeschoben hatte, ist unser Erfahrungsbericht über „Dialog im Dunkeln“ in Wien. Was am Ende des Tages blieb, ist eine aussergewöhnliche und emotionale Erfahrung die wir so noch niemals machen durften. Allerdings für uns als Reiseblogger eher schwierig: Es gibt absolut kein Bildmaterial. Wieso? Weil es nicht nur schummrig war, sondern zappenduster!
Der „Dialog im Dunkeln“ wird von Blinden geführt und teilweise auch organisiert. Die Macher möchten ein Forum bieten, um auch sehenden Menschen die Möglichkeit zu geben, einmal in die Welt eines Blinden abzutauchen. Und schon bei der lustigen Einweisung wurden wir gefragt: „Was macht ihr denn hier, es gibt nix zu sehen“. Aber für dieses Abenteuer ist das ist völlig egal…

Dialog im Dunkeln – eine Erfahrung für das Leben

Das Erlebnis wird schnell zur knallharten Aufgabe. Bereits am Eingang und dem Beginn der Führung wird einem bewusst was Dunkelheit tatsächlich bedeutet. Ich gebe zu, mich hatte es sehr oft in den Fingern gejuckt, kurz nach dem Handy zu greifen, um schnell wieder Licht zu machen. Einige Schritte später – man hat sich noch lange nicht an die herrschende Situation gewöhnt – gibt es die ersten kleinen Challenges zu bestehen: Eine Treppe hoch laufen, einem Geländer folgen, sich setzen oder auch einfach nicht dauernd auf seinen Vordermann aufzulaufen. Man sehnt sich nach einem Spalt Licht, einem Orientierungspunkt.

Mit dem Blindenstock durch die Hallen von „Dialog im Dunkeln“

Erst mit der Zeit beginnt man den Blindenstock sinnvoll einzusetzen. Diesen gab es direkt am Eingang. Uns wurde gesagt wir sollen ihn nutzen. Auch das WIE wurde geklärt. In der Dunkelheit und mit der leichten Überforderung zu Beginn, wurde mir leider viel zu spät klar, dass ich den Blindenstock nicht nur blöde mit mir herumtragen sollte, sondern ihn sinnvoll zum Vortasten einsetzen kann.
Und „buuuums“ war ich schon wieder auf meinem Vordermann aufgelaufen. Ich entschuldigte mich abermals höflich. Er grummelte nur noch vor sich hin. Dicht hinter mir war Maria. Ich wollte heldenhaft sein und voraus gehen. Eine wirkliche Hilfe war ich nicht.

Unser blinder Führer war unser Blindenführer…

Dann sollten wir noch in ein Schiff steigen und eine Bootsfahrt machen. Was? Waaaaas? Ich war mittlerweile echt sicherer geworden und unser sympathischer Führer hatte uns ausreichend Mut zugesprochen und unterstützt. Aber ein Boot? Wasser? Ich dachte ich flipp aus. Natürlich war das Ganze „nur“ simuliert und es gab kein Wasser in das ich fallen und ertrinken hätte können. Aber trotzdem. Es war echt nicht leicht überhaupt ins Boot zu kommen und darin Platz zu nehmen. Ich war froh als unsere „Bootsfahrt“ zu Ende war.
Auch ganz am Schluss der Führung durch die Dunkelheit, gibt es etwas zu entdecken, was als Sehender mit Licht eher mittelmäßig spannend wäre. Das verrate ich euch allerdings nicht. Denn ich möchte euch ermutigen, wenn ihr mal in Wien seid, diese unfassbar lehrreiche Erfahrung im „Dialog im Dunkeln“ selbst zu machen.
Checkt dafür doch einfach mal deren Homepage auf: www.imdunkeln.at

Noch mehr über Wien und seine Sehenswürdigkeiten findest du hier auf unserer Seite

"Haus des Meeres" in Wien

Das Haus des Meeres in Wien

Unsere Erfahrungen im Haus des Meeres in Wien waren durchweg positiv. Vorab hatten wir uns informiert zu welchen Tagen ein Besuch empfehlenswert ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass an einem regenreichen Wochenende, das Haus von Besuchern überrannt wird.

Aber was ist das Haus des Meeres eigentlich?

Auf 10 Stockwerken verteilt liegt die Kernkompetenz auf großzügigen Aquarien- und Terrarienanlagen. Dazu gibt es noch zwei große Räume mit frei fliegenden Vögeln und putzigen Äffchen. Das oberste Stockwerk beheimatet ein Cafe und eine großzügige Terrasse von der ihr einen ausgezeichneten Blick über Wien bekommen könnt.
Das Haus des Meeres ist ganz einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Man kann gut und gerne einen halben Tag im Haus des Meeres verbringen. Möchte man aber noch andere Sehenswürdigkeiten am selben Tag ansehen, ist fussläufig zum Beispiel der Naschmarkt zu erreichen.

Die Highlights im Haus des Meeres:

Das Haus des Meeres ist wirklich abwechslungsreich und jeder in der Familie kommt hier auf seine Kosten. Daher können wir nur unsere persönlichen Highlights nennen:

  • Hai-Aquarium mit der Meeresschildkröte Puppi
  • die Tropenhäuser mit den neugierigen Äffchen
  • das Koi-Becken
  • die Aussicht über Wien im obersten Stockwerk

Natürlich ist auch der Reptilienbereich sehr schön und auch großzügig angelegt. Hier gibt es einige Schlangen, Echsen, Krokodile und Krabbeltiere zu sehen.

Die beste Tageszeit um in das Haus des Meeres zu gehen:

Da es im Haus des Meeres an manchen Stellen auch etwas enger zugeht, sollte man – wenn möglich – einen Zeitpunkt in der Woche wählen, an dem vielleicht nicht so viel los ist. Wir hatten bei unserem Besuch das Glück und konnten alles in Ruhe und völlig ungestört ansehen. Bestenfalls umgeht ihr die Wochenenden und kommt lieber Werktags dem Haus des Meeres einen Besuch abstatten. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 17,60 € und für Kinder bei 8,00 €
(Stand 18.12.17 – checkt lieber die Homepage: https://haus-des-meeres.at/).

Der Preis ist für das was geboten wird wirklich in Ordnung. Man sollte wissen, dass das Haus des Meeres ohne jegliche öffentliche Förderung auskommt und sich komplett alleine trägt. Wenn ihr mal nach Wien kommt, sollte auch der Besuch des Haus des Meeres mit eingeplant werden! Ihr werdet es sicher nicht bereuen. Blub!

Mehr über Wien findest du auch hier! 

Der Wiener Prater

Der Wiener Prater – Nostalgie pur?

Wer Rummel oder Kirmes (oder wie es bei euch eben genannt wird) toll findet, der wird den Wiener Prater lieben. An manchen Ecken ist der Prater in die Jahre gekommen, das wird hier aber als Nostalgie verkauft. Im Sommer ist viel geboten und auch jedes Fahrgeschäft offen. Im Winter ist eher tote Hose. Dennoch hat es was für sich, auch in dieser Jahreszeit, über eine menschenleere Kirmes zu laufen. Nur teilweise ist etwas beleuchtet. So könnte auch ein schlechter Horrorfilm anfangen.

Auch Zombies gibt es in Wien.

Der Wiener Prater und seine Sehenswürdigkeiten:

Wir waren sehr überrascht, dass es hier so viel zu entdecken gibt. Es gibt Autoscooter, Fressstände, Geisterbahnen, Überkopfdrehdinges und natürlich auch das berühmte Wiener Riesenrad. Das war übrigens nicht ganz so groß wie in unseren Vorstellungen. Die ganze Kirmes nennt sich übrigens Wurstlprater und ist nur ein Teil der Prater Anlage. Man kann hier durchaus noch mehr interessante Sehenswürdigkeiten finden wie zum Beispiel ein Planetarium oder man nutzt die Gesamtfläche einfach, wie die Wiener selbst, als Naherholungsgebiet.

Es gibt viel zu entdecken auf dem Wurstlprater:

Der Wurstlprater mit seinen Fahrgeschäften ist schon sehenswert. Auch eine Fahrt mit dem Riesenrad ist sicher eine echt romantische Angelegenheit. Allerdings fehlt irgendwie der Flair und beim Riesenrad leider auch ein vernünftiger Ausblick. Eventuell sollte man sich in der Riesenradgondel dann doch mit seinem Partner beschäftigen, als jetzt die große Kulisse zu erwarten, die es lohnt zu fotografieren. Der Prater ist vor allem abends, dann wenn die Lichter an den Fahrgeschäften flackern, sehenswert. Einige Attraktionen sind für die Mutigen, andere dafür gut für kleine Kinder geeignet. Abwechslung gibt es genug. Möglichkeiten um sein Geld loszuwerden auch. Jedes Fahrgeschäft muss einzeln bezahlt werden. Tickets für das berühmte Wiener Riesenrad liegen da bereits bei 10 Euro pro Person.
Alles in allem sollte man den Prater und auch den Wurstlprater mal gesehen haben. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsnetze ist hervorragend und auch für einen kurzen Abstecher am Abend daher sehr gut geeignet.

Noch mehr zu den Wiener Sehenswürdigkeiten gibt es hier nachzulesen:

Wiener Sehenswürdigkeiten

Wiener Tiergarten Schönbrunn

Der Wiener Tiergarten ist der älteste Zoo der Welt…

Das Schloss Schönbrunn ist fast jedem bekannt, der angrenzende  Wiener Tiergarten eher nicht. Dabei ist der Wiener Zoo der älteste der Welt. Man könnte jetzt denken, dass ein Tierpark der in die Jahre gekommen ist, vielleicht auch in der alten Zeit hängen geblieben ist. Vor allem was Tiergehege und Haltung anbelangt. Doch der Wiener Tiergarten hat gerade bei diesen wichtigen Dinge bei uns punkten können. Denn für uns als Laien waren die Gehege zeitgemäß. Die historischen Wurzeln und die damit verbundenen kleinen Gehege aus vergangener Zeit sind nur noch Nebenschauplätze die als Durchgang dienen. Auch die Vielzahl der Tiere ist enorm. Darunter gibt es auch einige Exoten wie Pandas und Koalas, die es so auch nicht in jedem Zoo oder Tiergarten zu bestaunen gibt. Als wir in Wien waren, sind zwei Jungtiere der putzigen Pandas umhergetollt. Sehr niedlich!

Schloss Schönbrunn, Tierpark, Wüsten- und Palmenhaus – hier gibt es jede Menge zu erleben:

Direkt eingebettet in den Schlosspark von Schönbrunn liegt auf dem Weg zum Tiergarten auch noch das große Palmenhaus und das Wüstenhaus. Diese beiden Sehenswürdigkeiten sind NICHT im Preis für den Tierpark mit inbegriffen, was wir sehr schade fanden. Es gab zwar Kombi-Tickets, dies hatten wir aber erst nach unserem Besuch wirklich kapiert. Die für mich zuerst etwas wirren Preise gibt es hier nachzulesen: https://www.zoovienna.at/besuch-und-tickets/kombitickets/

Koala, Panda, Fledermaus und Co.

Zu den Highlights des Schönbrunner Tierparks gehört neben den beliebten Pandas und Koalas, ein wirklich schönes Aquarium, ein Insektarium, ein sehr aufwändiges Regenwaldhaus mit einem Bereich in dem ihr zwischen frei fliegenden Fledermäusen steht. Natürlich dürften Tiere wie Giraffen, Elefanten und Tiger nicht fehlen. Diese Arten haben wie auch die Eisbären – für einen Zoo – relativ großzügige Gehege.
Von Ende März bis Oktober fährt auch ein kleiner Zug im Park seine Runden. Tickets gibt es hier für 2 Euro pro Erwachsener und 1 Euro pro Kind. Toiletten gibt es in ausreichender Zahl und quasi an jeder Ecke. Essen und Trinken ist gut und relativ bezahlbar. In den Wintermonaten hat aber kaum eine Bude auf, daher macht es auch Sinn sich und den Kindern etwas essbares einzupacken.
Im Tiergarten Schönbrunn kann man gut und gerne einen ganzen Tag verbringen. Erst Recht wenn man sich zusätzlich für den Besuch des Wüsten- und Palmenhauses entscheidet. Auch denkbar ist ein Besuch im Zoo mit dem berühmten Schloss Schönbrunn zu verbinden. Fussläufig alles easy erreichbar!

Noch mehr Sehenswürdigkeiten in Wien findest du hier in unserem weiterführenden Artikel:

Wiener Sehenswürdigkeiten