Reiseplanung für Skandinavien – spontan sein oder im voraus buchen?

Meine Reise durch Skandinavien - Total spontan reisen oder doch alles im Voraus buchen?

Wie bereits in meinem ersten Beitrag erwähnt wollte ich mal von meinen alten Gewohnheiten, alles im Voraus zu planen, Abstand nehmen und schauen, wo es mich mit dem EU-Interrail Ticket so hin verschlägt.

Heute -5 Tage vor Reisebeginn- muss ich feststellen: ich hab bereits die 17 kommenden Nächte reserviert. Irgendwie ärgert es mich, da dadurch die von mir erhoffte Spontaneität flöten geht, andererseits wächst dadurch meine Vorfreude ungemein. Ich hab heute doch ein paar ganz nette Unterkünfte gefunden, auf die und deren Gastgeber/innen ich sehr gespannt bin.

Wie kam es nun, dass ich von meinem ursprünglichen Plan (spontan zu reisen) abgewichen bin?

Ich wollte ein erstes Ziel für meine Reise haben

Ursprünglich hab ich mir Kopenhagen als ersten Reisestopp ausgesucht und hatte auch bereits ein Zimmer über Airbnb gebucht. Kurz darauf hatte ich aber festgestellt, dass Malmö mit dem Zug nur ca. 45 Minuten entfernt ist und die Unterkünfte dort um einiges billiger sind, weshalb ich Kopenhagen kurzerhand gecancelt hab und nur noch einen Tagesausflug dorthin plane. Da das bei rund 30,- / Nacht liegende Zimmer in Malmö bei einem iranischen Student und seiner schwedischen Freundin ganz nett aussieht, hatte ich es gleich für 3 Nächte gebucht.

Der Zug nach Kopenhagen ist reservierungspflichtig

Somit hatte ich mir dann relativ schnell nach Erhalt meines Interrailtickets den Zug von Stuttgart über Hamburg nach Kopenhagen gebucht. Die Fahrt beginnt um 7.25h und dauert 11 Stunden. Ich bin mal gespannt, ob die 38 Minuten Umsteigezeit in Hamburg ausreichen… Die Reservierung für beide Züge hat mich auf der Seite der DSB (schwedische Bahn) insg. 60 Kronen (keine 6,- €) gekostet.

Ich wollte Fähre fahren

Nachdem ich Malmö bereits gebucht hatte stand als nächstes die Frage im Raum, wo ich endlich Fähre fahre. Ins Auge gesprungen ist mir die Strecke zwischen Oslo und Bergen mit einer Dauer von 20 Stunden J Da die Preise an den einzelnen Tagen zum Teil stark variieren und ich genug Tage hab, um Geld auszugehen, hab ich mich für den günstigsten Abfahrtstag und einen Schlafsessel für die Nacht entschieden. Mit 30% Interrailrabatt kostet mich die Fährfahrt knapp 50,- €. Gebucht hab ich direkt auf Fjordline.com, die sogar eine deutsche Seite haben. Der Interrail Rabattcode ist allerdings ziemlich versteckt. Wenn ihr allerdings „fjordlines“ und „Interrail“ mit der Suchmaschine sucht, kommt ihr zum Code (Für ein Economy-Ticket (hab ich): HRAIL, Für ein Flex Ticket: HRAIL-F, Für ein Economy-Ticket (Inland): HRAIL-D)

Mutti reist eine zeit lang mit mir

Hier war die Herausforderung, ihren Zeitrahmen, meine bereits gebuchten Stopps, den Wunsch, die Lofoten zu sehen, und eine gewisse Kostengrenze zu beachten. Jetzt steht fest: Treffpunkt in Bergen gegen 14 Uhr 2 Übernachtungen in Bergen bzw. in der Nähe (ca. 80,-€/Nacht) voraussichtlich einen Tagesausflug von Bergen nach Flam mit der berühmten Flambahn an Tag 3 der gemeinsamen Reise: Nachtzug von Bergen nach Oslo Tagestrip durch Oslo (ohne Übernachtung sondern) Nachtzug von Oslo nach Trondheim, von dort weiter mit dem Zug nach Bodö und von dort mit der Fähre auf die Lofoten, wo wir 2 Nächte in der Nähe des Fähranlegers auf der Insel Moskenes eine Unterkunft über airbnb gebucht haben (ca. 75,- €/ Nacht). an Tag 7 soll es wieder mit dem Nachtzug in den Süden, nach Trondheim, gehen, wo wir ein Hotel nahe des Flughafens gebucht haben (120,- €/ Nacht) am letzten Tag endet der Norwegenaufenthalt meiner Mutter gegen 6.30 Uhr und sie fliegt zurück nach Stuttgart. Die Abreise bedaure ich jetzt schon, freu mich aber sehr, dass sie überhaupt mitkommt. Ich hab mich bereits jetzt für die Weiterreise nach Östersund mit 2 Nächten Aufenthalt dort entschieden. Mein Sofaschlafplatz soll mich 14 Euro die Nacht kosten. Danach hoff ich, dass meine Reise endlich etwas spontaner wird – wir werden sehen…

Übersicht über die Bisher geplante Route durch Skandinavien:

Anreise nach Malmö

Malmö und Kopenhagen

Fahrt nach Göteborg (ca. 30,- €/ Nacht)

Fahrt über Oslo nach Tonsber (60,- €/ Nacht)

Fahrt in Richtung Langesund (von wo aus die Fähre nach Bergen startet) (50,- €/ Nacht)

Fähre nach Bergen

Meine Mutter kommt dazu, Bergen und Flam

Bergen und Abends Nachtzug nach Oslo

Oslo und Nachtzug nach Trondheim

Weiterfahrt von Trondheim nach Bodö und auf die Lofoten

Lofoten

Fähre nach Bodö und Nachtzug nach Trondheim

Trondheim

Mama fliegt wieder heim, ich fahre weiter nach Östersund

Östersund

weitere Tage sind noch nicht verplant…

One World Trade Center mit Brooklyn Bridge

5 Dinge die du über New York noch nicht wusstest…

Wer einmal in New York war, der wird seine eigenen Tipps und Tricks über diese unfassbare Stadt erzählen können. So ging es uns natürlich auch. Trotz Recherche mit Internet und Reiseführern, hält New York immer eine handvoll Überraschungen für seine Besucher bereit. Egal ob es sich dabei um legendäres Essen, interessante Einblicke in New Yorks Straßenschluchten oder um relativ banale Umstände handelt. New York ist und bleibt ein riesiges Überrschungsei das niemals langweilig wird. Vielleicht wusstest du folgende Dinge auch noch nicht….?

New York ist fast grenzenlos

Wer sich in New York zurecht finden will, der benötigt auf jeden Fall eine Metrokarte. Mit der Metro ist es zwar auch nicht immer ganz leicht, aber die Richtungen „Uptown“ oder „Downtown“ sind klar geregelt. New York gliedert sich in fünf offizielle Bezirke: Manhattan, Bronx, Queens, Brooklyn und Staten Island. Allerdings hat Manhattan alleine wiederum ca. 60 halbamtliche „Neighborhoods“, die keine festgeschriebenen Grenzen aufweisen. Die Ausdehnung dieser Nachbarschaften ändert sich beinahe täglich.

 

Ein Spaziergang der zu einem New York Besuch dazu gehört

Es dauert – mit Fotostopps – eine starke Dreiviertelstunde um die berühmte Brooklyn Bridge zu überqueren. Wer dies nur „Oneway“ machen möchte, kann per Metro auf die Brooklyn-Seite fahren und dann auf Manhattan zulaufen. Die Skyline ist zu jeder Tageszeit atemberaubend. Natürlich bietet auch die Brücke selbst gute Möglichkeiten um zu fotografieren. Kleiner Fun Fact: 1884 wurde eine Herde Elefanten über die Brücke geführt, um zu beweisen, dass die Brooklyn Bridge auch hält. Verrückt oder?

Die grüne Lunge

Der Central Park ist inmitten der Hochhäuser irgendwie surreal. 1934 weideten hier noch Schafe und heute stehen an heißen Sommertagen die New Yorker Schlange, nur um einen Platz auf dem Rasen zu ergattern. Die beste Sicht auf den riesigen Stadtpark gibt es von der Aussichtsplattform des Rockefeller Centeres. Es gibt aber auch noch Ecken im Central Park die eher nicht so stark frequentiert sind wie zum Beispiel der etwas versteckte „Turtle Pond“ im hinteren Teil des Parks.

Die NYPD – die Polizei in New York

An den beliebten Sehenswürdigkeiten stehen die New Yorker Polizisten, zur Sicherheit und auch zur Show. Hübsche, gestählte Männer mit einem unwirklichen weißem Lächeln stehen gerne für ein gemeinsames Foto bereit. Die New Yorker Polizei macht wirklich Einiges um ein positives Bild des NYPD zu vermitteln. Ihre offiziellen Leitlinien lauten: Höflichkeit, Professionalität und Respekt. Seit 9/11 ist die Zahl der abgestellten Beamten extrem nach oben gestiegen.

Leichen im Stadtpark

Früher wurden in New York viele der heutigen Grünanlagen als Friedhöfe genutzt. Die wohl gruseligste Geschichte liegt unterhalb des Washington Square Parks begraben. Man schätzt dort mehrere tausende Leichen. Der Park diente vom Jahr 1797 mehr als 30 Jahre lang als Friedhof und auch als Hinrichtungsstätte. Aber auch der berühmte Union Square Park oder der direkt neben dem Times Square liegende Bryant Park dienten vor Hunderten von Jahren als Friedhöfe.

Strandleben und Spass in New York auf Coney Island

Coney Island - zwischen Strand und Kirmes

Wer New York besuchen will wird nicht unbedingt an seine Badesachen denken. Doch Bikini oder Badehose könnt ihr gerne in euren Koffer packen, zumindest dann, wenn ihr zu einer warmen Jahreszeit auch nach Coney Island kommt. 

Etwa 40 Minuten (aber das kann man Dank der New York Metro nie so genau sagen) dauert die Fahrt von Manhattan aus, raus nach Coney Island. Zwei Welten prallen hier aufeinander: wo man sich gerade noch im urbanen Strom der Stadt befand, ist es hier draußen in Coney Island ein ganzes Stück weit entspannter. Die Sonne die eben noch zwischen den riesigen Wolkenkratzern versucht ihre Energie auf den Boden von Manhattan zu werfen, ist jetzt ganz ungefiltert für deinen nächsten Sonnenbrand zuständig. Die Sonne wird reflektiert vom Wasser, etwas weiter draußen versuchen Surfer eine gute Welle zu fangen. 

Wie komme ich von Manhattan nach Coney Island?

Die Metrokarte ist für einen New York-Besuch quasi obligatorisch. Deswegen ist die Endstation „Coney Island“ auch so beliebt und wir nicht nur von Touristen gerne angesteuert. Die New Yorker selbst lieben Coney Island und den kitschigen Freizeitpark direkt am Meer. Heerscharen von ihnen kommen an heißen Wochenenden hier her. Für eine Abkühlung von innen und von außen. Mit den Linen der Metro D, F, Q und N kommt auch ihr in den Genuss von kühlen Drinks am Strand von Coney Island.

Was kann man in Coney Island alles erleben?

In Coney Island ist das Flanieren, über den breiten Steg am Strand, sicher schon ein Erlebnis das ganz für sich stehen kann.  Zwischen den Spielbuden, Fahrgeschäften und Burgerläden kommt man schlussendlich über die Strandpromenade zum Strand. Hier kann man Sonnenbaden und natürlich auch ins Wasser springen. Vorausgesetzt man hat für den Städtetrip auch eine Badehose eingepackt. 

Die drei besten Sehenswürdigkeiten auf Coney Island:

Wer gerne dem Trubel von Manhattan entkommen will, der kann bei einem Strandspaziergang neue Kraft und bestenfalls auch Sonne tanken. Entlang der Promenade gibt es einiges zu sehen. Viele Geschäfte, der berühmte Nathans Hot Dog Stand und natürlich auch viele crazy People. 

Neben den Zoos in und um New York gibt es auch noch ein Aquarium das ihr direkt am Strand von Coney Island findet. Leider ist es seit geraumer Zeit eine scheinbar nicht absehbare Baustelle. Das Gute daran: Die Wasserwelt wird modernisiert und erweitert. Das kommt natürlich letztendlich den Tieren zu gute. Andererseits wirkt das Aquarium zur Zeit nicht einladend und auch nicht unbedingt artgerecht. Wir hoffen sehr das sich dort zukünftig noch einges tun wird… 

Der angrenzende Luna Park, ein skurriler Freizeitpark mit nostalgischem Flair, ist schon aussergewöhnlich. Ähnlich wie auf dem Santa Monica Pier in Los Angeles , kann man hier Achterbahn oder Riesenrad fahren und das direkt am Strand! Ihr solltet euch vor eurem Besuch aber unbedingt über die Öffnungszeiten informieren. Diese sind leider etwas verwirrend. Hier könnt ihr auf der offiziellen Seite nachschauen: https://lunaparknyc.com/plan/park-hours/

 

 

Wer einen Eindruck über Coney Island haben möchte, der kann sich gerne auch unseren Vlog ansehen: 

Highline Park

Die coolste Grünfläche in New York: Highline Park

Ich muss gestehen, soviel Grün gibt es hier gar nicht. Dennoch ist der Highline Park tatsächlich ein Park und ein ganz besonderer noch dazu.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 ist der Highline Park sowohl bei Touristen als auch bei den New Yorkern beliebt. Die Immobilienpreise um den Park herum schossen in die Höhe und eine weitere Sehenswürdigkeit wurde in New York geboren. Fast 30 Jahre lang blieb die alte Schienentrasse ungenutzt, bis man sich darauf einigte, dort einen Park zu errichten.

Highline Park entdecken

Der Highline Park – Eine neue Touristenattraktion oder auch ein zugewinn für die New Yorker?

Leider war der Highline Park überlaufen von Touristen. Auswege wie es zum Beispiel der Central Park bietet oder kleine versteckte Rückzugsmöglichkeiten, findet man auf der alten Bahntrasse nicht. Im Gegenteil: Es wird munter von hinten nachgedrückte, sollte man kurz stehen bleiben wollen. Es gibt entlang der Trasse viele verengte Wege aber auch einige Möglichkeiten sich hinzusetzen – wenn dort nicht schon jemand anderes sitzen würde.

Was den Highline Park zu etwas ganz besonderem macht ist die Tatsache, wie man New York für sich neu entdecken kann. Die Ein- und Aussichten auf die Stadt sind spannend und aussergewöhnlich. Der Park schlängelt sich entlang verfallener Gebäude, architektonischen High-End-Neubauten, er bietet Einblicke in die riesigen Straßenschluchten und Ausblicke auf den Fluss.

Und ja, zwischen den Beinen der anderen Besucher könnt ihr es sehen: Grünflächen, einige Blumenbeete, etwas Farn und sogar einige Bäume. Der Highline Park ist kein Park mit Grünfläche, Kinderspielplatz oder Springbrunnen. Der Highline Park steht ganz für sich selbst, als eine Idee, ganz pragmatisch, eine alte Subway-Trasse neu zu definieren. Nicht etwas Neues zu erschaffen, sondern Altes zu bewahren und für die Zukunft zu sichern. Der Highline Park hat die fantastischen Einblicke in die vielleicht verrückteste Stadt der Welt. Er braucht keine weiteren Highlights, er ist es selbst…

Die eingänge zum Highline Park

Es gibt mehrer Möglichkeiten auf die Trasse zu kommen. Je nachdem wie weit ihr laufen wollt sind verschiedenste Zu- und Absteigemöglichkeiten gegeben. An vielen Stellen gibt es auch einen Aufzug so dass auch Rollstühle oder Kinderwägen zum Highline Park gelangen können. Hier findest du alle Zugänge zum Highline Park:

  • Gansevoort Street
  • 14th Street (barrierefrei)
  • West 16th Street (barrierefrei)
  • West 18th Street
  • West 20th Street
  • 23rd Street (barrierefrei)
  • West 26th Street
  • West 28th Street
  • West 30th Street (barrierefrei)
  • West 34th Street (barrierefrei)



Wir auf Youtube

Noch mehr Ein- und Ausblicke auf New York findest du auf unserem YouTube-Kanal. Hier vloggen wir über unsere Reisen und du kannst ganz nah dabei sein. Wir freuen uns riesig über ein Kommentar von dir !

New York Fotopoints

Die coolsten Fotospots in New York

Was sind die besten Fotospots für New York City?

New York ist die Stadt die niemals schläft. Zu jeder Jahres- und Tageszeit lohnt sich ein Blick durch die Linse des Fotoapparates. Die Sehenswürdigkeiten und damit verbundenen, lohnenswerten Schnappschüsse sind quasi unendlich. Von der atemberaubenden Skyline bis hin zu riesigen Wolkenkratzern die sich in den Himmel strecken, warten viele Highlights um von dir eingefangen zu werden. Die besten Fotolocations für New York liegen aber relativ zentral und die meisten davon auch direkt in Manhattan.

Nachdem wir bereits zwei mal in New York waren, können wir behaupten, dass New York zu unseren absoluten Lieblingsstädten gehört. Die besten Fotolocations für New York und wie ihr diese Plätze am besten findet, das erfahrt ihr hier: 

Skyline von New York bei Nacht

Dumbo- der beliebteste Fotospot für Instagram in Manhattan

Eines der beliebtesten Instagram-Bilder aus New York, stammt aus einer Ecke in Brooklyn, nicht weit entfernt von der beliebten Brooklyn Bridge. Ihr könnt den Fotospot mit einem Spaziergang über die Brücke verbinden oder fahrt direkt in die aufstrebende Ecke „Dumbo“ per Metro. Entlang der Water Street, verläuft de Washington Street schnurgerade hinunter auf die Brücke zu. Im Hintergrund sieht man die atemberaubende Skyline von New York. Zwischen der Brücke hindurch sieht man das Empire State Building. 

FoTo-Tipp

Die Straßen und das damit verbundene Fotomotiv ist sehr beliebt. Sowohl andere Touristen als auch der normale Verkehrsfluss können die Erwartung nach einem perfekten Bild zerstören. Wer wirklich die Straße für sich alleine haben will, der muss das nötige Kleingeld haben, diese absperren zu lassen. Was natürlich Blödsinn ist! Alternativ: (sehr) früh morgens hinfahren!

Dumbo Fotospot New York

Brooklyn Bridge - Das Foto-Must-Have aus NEw york

Sowohl der Fußgängerüberweg als auch die Brooklyn Bridge selbst, ist ein Highlight das man nicht verpassen sollte. Ähnlich wie beim Dumbo-Fototipp gilt es auch für die Brooklyn Bridge rechtzeitig wach zu werden, wenn man die Brücke nicht mit massenhaft Touristen teilen will. Der Panoramablick auf die Brücke mit der dahinterliegenden Skyline gibt es entweder vom oben erwähnten Dumbo aus oder vom Brooklyn Park direkt auf der anderen Seite der Brücke. 

Foto-Tipp

Die Brooklyn-Bridge bietet bei Tag und Nacht aussergewöhnliche Fotomotive. Wer die richtige Jahres- und Tageszeit wählt oder einfach nur verdammt viel Glück hat, der kann direkt von der Mitte der Brücke aus fotografieren und bekommt so ein symmetrisch sehr ansprechendes Bild.

Brooklyn Bridge

Der Times Square - Nicht ganz leicht zu fotografieren

Wer eine fotografische Herausforderung sucht, der wird auf dem Times Square fündig. Der Verkehr, die Touristen und nicht zuletzt die blinkenden Werbebanner sorgen für ein ständig wechselndes Fotomotiv. Der Times Square gehört aber definitiv zu den besten Fotolocations in New York! Versuche etwas zu experimentieren und lege dich richtig ins Zeug. Heißt im Detail: Versuche anders zu sein und nimm neue Perspektiven ein. 

Foto-Tipp

Der beste Foto-Tipp für den Times Square ist es zu experimentieren. Frontale Werbetafeln abzulichten ist eher langweilig. Lass dir was einfallen und nutze zum Beispiel auch die vorbeifahrenden Autos, eine Spiegelung in einer Wasserpfütze oder den aufsteigenden Rauch aus den Gullideckeln. Der Times Square eignet sich natürlich perfekt für Zeitraffer!

Times Square Fotospot

Fotos machen auf und mit dem Empire STate Buliding

Das Empire State Building gehört natürlich auf die To-Do-Liste und ein Foto dazu schießen ist fast selbstverständlich. Nur ist dieses riesige Gebäude extrem gut eingepackt von anderen ebenso riesigen Gebäuden. Wer also das Empire State Building aufs Foto bannen will, der muss etwas Abstand nehmen und zum Beispiel vom Highline Park aus die Bilder machen. 

Auch sehr beliebt ist die Aussichtsplattform des Empire State Building. Allerdings gibt es noch besser Perspektiven um New York von oben zu fotografieren. Auch blöd: Man darf leider keine Stative mit auf den 102. Stock des Empire State Building mit hochnehmen. Eine ruhige Hand ist also notwendig! 

Foto-Tipp

Das Empire State Building ist nur aus der Ferne gut sichtbar und bietet mit etwas Kulisse ein viel schöneres Motiv. Abzuraten sind Motive direkt unterhalb des Gebäudes, denn die Perspektive ist relativ grottig und die Schönheit des Gebäudes ist so kaum festzuhalten. Die beste Sicht auf das Empire State Building gibt es vom Rockefeller Center aus.

Empire State Building Highline Park

Grand Central Station

Die Grand Central Station ist von innen und außen interessant. Im Gebäude herrscht hektisches Treiben, aber genau diese Szenerie macht gerade den Reiz aus. Die riesige Decke der Grand Central Station und ihre kleinen Sterne sind ein sehr beliebtes Motiv. Wer die Station auch mit weniger Menschen ablichten möchte für den bleibt nur die Nacht. Die Grand Central Station hat auf jeden Fall bis 2 Uhr morgens geöffnet. 

Foto-Tipp

Auch in der Grand Central Station sind offiziell zumindest keine Stative erlaubt. Wer sich mitten ins Getümmel stellt und Fotos macht wird eventuell vor die Türe gesetzt. Als Alternative bietet sich ein sogenannter Gorillapod an. Dieses Stativ ist klein und handlich und fällt auch daher nicht auf. Gibt es zum Beispiel hier zu kaufen -klick-

Den Gorillapod mit Kugelgelenken gibt es zum Beispiel hier zu kaufen -klick- *

Das Rockefeller center - Top of the Rock

Um das Rockefeller herum gibt es einige Sehenswürdigkeiten die es lohnt zu fotografieren (z.B. die Radio City Hall). Noch genialer wird es allerdings, wenn ihr ein Ticket löst um auf das Rockefeller zu gelangen. Den wohl genialsten Blick auf den Central Park und auf das Empire State Building gibt es nur von dort oben. Keine Fensterscheiben versperren die Sicht und die Aussicht ist sowohl bei Tag als auch bei Nacht ein wunderschönes Erlebnis. 

Foto-Tipp

Um die Relationen der Tiefe zu zeigen, macht es Sinn auch einen Teil des Bildes aus dem Vordergrund zu kreieren. Bilder wirken oft interessant wenn zum Beispiel das Gebäude zum Teil noch darauf zu erkennen ist.
Gerade zur Dämmerung ist auf dem Top of the Rock großer Andrang. Wer in ruhigerer Atmosphäre seine Bilder machen möchte, der sollte morgens direkt um 8 Uhr vorbei kommen.

Das Flatiron Building

Das 22-stöckige Gebäude in der 175 Fifth Avenue ist aufgrund seiner einmaligen Form ein richtiger Hingucker. Natürlich macht gerade die schlanke Seite den Reiz des Flatiron Building aus. 

Foto-Tipp

Ein halbwegs vernünftiges Foto ist hier relativ leicht umzusetzen. Entlang der Straße reihen sich zwar eine große Anzahl an Touristen, es ist aber nie so viel, dass man nicht an sein eigenes Bild heran käme. Wer einen Teil der Straße und dessen Verkehrsfluß mit in die Bildkomposition bringen möchte, der muss vielleicht etwas länger auf ein geeignetes Bild hinarbeiten.

Fotospots New York

Chinatown

Wer nach Chinatown kommt der taucht in eine ganz andere Welt ein. Blinkende chinesische Schriftzeichen, aussergewöhnliche Läden und Restaurants warten auf dich und auf deinen Fotoapparat. Chinatown ist irgendwie erfrischend anders und super geeignet für Streetart Fotografie. 

Foto-Tipp

Das Leben einzufangen ist hier besonders schön. Es gibt tolle Obst- Gemüseläden mit exotischen Früchten. Die Farben und Formen sollten für ein gutes Foto genutzt werden. Natürlich sind auch die chinesischen Schriftzüge an den Häusern und Ladenfronten ein kurioses aber auch sehr echtes Foto.

Das one World Trade Center

Die Spitze des One World Trade Centers ist meist hinter dichten Wolken versteckt. Wer klares Wetter erwischt und die ganze Pracht des riesigen Gebäudes erhascht, sollte schnell den Auslöser drücken. Auch die Gedenkstätte an der früher die Twin Tower standen ist ein Foto wert. 

Das One World Trade Center als größte Erhebung der Skyline von New York, kann man am besten von der Brooklyn-Seite aus ablichten. Wer auf das One World Trade Center hinauf will, der wird zwar tolle Ausblicke haben, aber weniger geeignete Fotos. Die Fensterscheiben sind leider so schräg und dreckig, dass es keinen Sinn macht hier vernünftige Bilder zu schießen. 

Foto-Tipp

Fotos von oben könnt ihr euch auf dem One World Trade Center getrost sparen. Viel interessanter ist das Gebäude als Teil der Skyline die ihr am besten tagsüber und auch Nachts ablichten solltet.

One World Trade Center mit Brooklyn Bridge

Central Park

Der Central Park hat zu allen Jahreszeiten seinen speziellen Reiz. Im Winter lockt eine Eislaufbahn und im Sommer blüht es an jeder Ecke. Der Central Park hat einige Fotopoints zu bieten und sollte daher mit viel Liebe zum Detail durchschritten werden. Die riesigen Felsen sind genauso interessant wie auch die Skyline der Hochhäuser die fast in den Park hineinragen. 

Foto-Tipp

Der Central Park lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Wer die Hauptwege verlässt und sich eher in den hinteren Teil des Parks durchwurstelt, der hat durchaus Ruhe vor den Touristenströmen. Interessante Bilder kann man zum Beispiel erhalten, wenn man den Sonnenuntergang abwartet und die Lichtspiegelungen der Seen ausnutzt. Natürlich darf ein Bild von einem Eichhörnchen auch nicht fehlen 🙂

Central Park Fotopoint

Alle Bilder sind unbearbeitet und reines Rohmaterial!

Foto-Tipp: Fotografieren lernen *

Wer sich gerne etwas mehr in das Thema der Fotografie reinhängen möchte, der sollte sich unbedingt "Die große Fotoschule"* genauer ansehen. Hier findet der blutige Anfänger, wie auch der Semi-Profi, Hilfe und Unterstützung, um aus einem Schnappschuss ein richtig gutes Foto werden zu lassen.

Unseren New york vlog findest du hier:

* = Die mit Sternchen * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links/Werbelinks

monkey forest ubud

Monkey Forest – der Affenwald in Ubud

Monkey Forest Ubud – Die Wahrheit hinter den Horrorgeschichten

Der Besuch des Monkey Forest, dem Affenwald von Ubud, ist für jeden Bali-Urlauber ein Must-Do. Der beliebte Affenwald wird von mehr als 15.000 Touristen im Monat besucht. Daher ist es wichtig einen passenden Zeitpunkt für den eigenen Besuch zu finden.

Leider kursieren über den Monkey Forest auch einige negative Schlagzeilen im Internet. Geschrieben von Urlaubern die ihre negativen Erfahrungen mit den Affen gemacht haben. Gespickt mit Bildern von Bisswunden und Kratzern. Unsere Meinung dazu erfahrt ihr etwas weiter unten in diesem Beitrag. Zuerst möchten wir euch aber den Monkey Forest genauer vorstellen:

Wie komme ich zum Monkey Forest nach Ubud?

Der Monkey Forest ist ein Reservat mit Hindu-Tempel inmitten von Ubuds Dschungel. Dennoch ist natürlich eine Anbindung mit Bus, Roller oder PKW absolut kein Problem. Eine günstige Möglichkeit bietet zum Beispiel der Service Kura Kura Bus an. Den Beitrag zu diesem noch relativ neuen Busunternehmen auf Bali gibt es hier nachzulesen: Kura Kura Bus auf Bali.

Natürlich könnt ihr euch auch ein Taxi oder ein Uber bestellen oder ihr macht eine geführte Tour mit. Auch ein privater Fahrer ist auf Bali absolut üblich und die Kosten sind überschaubar.

Der offizielle Name des Affenwaldes in Ubud lautet: Sacred Monkey Forest Sanctuary. Dennoch weiß jeder Fahrer genau was ihr meint, auch dann wenn ihr nur nach  „Affenwald“ fragt.

Unsere ERfahrungen im Monkey Forest in Ubud

Die Affen im Monkey Forest sind frech! Du solltest die Tiere niemals unterschätzen und dich unbedingt an die ausgeschriebenen Regeln des Parks halten. Solltest du dies nicht tun, die Affen gar provozieren oder nur für ein „perfektes Bild“ festhalten wollen, musst du mit einer Gegenreaktion rechnen. Da Affen meistens nicht mit Menschen diskutieren, sondern ihre Missgunst mit Geschrei, Kratzen oder sogar mit einem Biß quittieren, solltest du dich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Wer es akzeptiert Gast in diesem wunderschönen Wald zu sein, der wird keine Probleme bekommen. Die offiziellen Richtlinien, die es zwingend einzuhalten gilt, sind:

  • Renne nicht
  • Keine Panik
  • Schaue keinem Affen direkt in die Augen
  • Verstecke kein Essen
  • Keine Papier- oder Plastikbeutel mitnehmen
  • Achte auf deine Wertsachen
  • Berühre und störe keine Affen
  • Füttere keine mitgebrachten Lebensmittel

Auch deine Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt durch den Affenwald spazieren. Akzeptiere, dass es wilde Tiere sind und diese für uns unvorhersehbare Verhaltensweisen an den Tag legen können.

Uns persönlich ist kein Tier zu nahe gekommen. Wir ihnen aber auch nicht. Die einzige Berührung entstand als ein Affe auf Mario geklettert ist, als er sitzend an seiner Kamera etwas einstellen wollte. Der kleine Affe war sehr neugierig und hat sich auf seine Beine gesetzt und wollte direkt den Deckel des Objektivs abschrauben. Wir haben ihn sanft aber bestimmt von uns weggeschoben, er hat kurz gemotzt, ist aber dann abgezogen.

Was wir gesehen haben Im Monkey Forest

Wir haben einen wunderschönen Tag im Monkey Forest in Ubud verbracht. Der Park ist relativ groß und den Affen beim Spielen zuzusehen ist sehr kurzweilig und macht jede Menge Spass. Wir konnten auf dem Areal viele tolle Fotos schießen.

Was wir allerdings auch sehen mussten sind Besucher, die fast alles für „das perfekte Foto“ tun würden. Besucher die die Affen anlocken, diese extra so ködern mit Bananen, dass diese auf sie drauf steigen müssen. Wir haben einige Kinder gesehen die gerade die kleinen Affen versucht haben zu streicheln. Die Muttertiere waren darüber natürlich gar nicht happy und haben sehr oft dementsprechend lautstark geschimpft. Einen wirklichen Übergriff eines Affen auf  einen Tourist haben wir nicht erlebt.

Einen Eindruck über den Sacred Monkey Forest bekommt ihr auch in unserem Vlog:

Was er noch in Ubud zu entdecken gibt könnt ihr hier nachlesen:

Was kann man in Ubud machen?