Mietwagen buchen

Für den Urlaub einen Mietwagen buchen -folgendes gilt es zu beachten: 

Mietwagen für den Urlaub buchen? Daran solltest du denken…

Wer per Mietwagen die Welt erkunden möchte, egal ob nur für wenige Ausflüge oder für einen ganzen Roadtrip, der sollte sich bereits im Vorfeld informieren. Wir wollen euch in fünf einfach Schritten aufzeigen, an was ihr denken müsst, so dass alles reibungslos verläuft und es keine bösen Überraschungen gibt.

Schritt 1 : Das Angebot checken

Ähnlich wie bei Flugpreisen oder guten Pauschalreisen, solltet ihr etwas Zeit und Geduld in die Recherche stecken. Hilfreich sind hier verschiedene Vergleichsportale wie z.B:  www.billiger-mietwagen.de oder  www.mietwagen24.de
Auch eine direkte Suche beim jeweiligen Anbieter kann (muss aber nicht) eventuell ein Schnäppchen sein. Wichtig bei der Suche ist natürlich: Ihr müsst genau wissen was ihr wollt! Und das führt uns direkt zum zweiten Schritt…

Schritt 2: Auto aussuchen

Je nachdem was ihr sucht und wo, werden euch die unterschiedlichsten Angebote offeriert. Benötigst du einen Kleinwagen, einen Van oder vielleicht ein Cabrio? Denkt daran das ihr eure Koffer unterbringen müsst und der Komfort des Fahrzeugs mit den geplanten „Reise-Kilometern“ einhergehen muss. Also: Wer für einen Kurztrip in Hamburg ein eigenes Auto haben will und als Paar vereist, der kommt sicher gut mit einem Kleinwagen aus. Ist aber eine Florida-Rundreise mit der ganzen Familie geplant, sollte euch Komfort oder ein ausreichender Kofferraum schon etwas wert sein. Die großen Vergleichsportale haben ausreichende Filterfunktionen, um ein für dich und deine Reise entsprechendes Auto zu finden.
Sehr wichtig sind natürlich auch die Details deines Mietvertrages. Wo nimmt man das Auto entgegen, welche Tank-Regelung gilt.. Aber dazu gleich mehr!

im Urlaub auto anmieten

Schritt 3: Der Versicherungsschutz

Eine ausreichende Absicherung ist immer wichtig! Achtet daher genau auf die Mietbedingungen und der Versicherungssumme in der Haftpflichtversicherung. Es gibt oft auch Lockangebote bei denen die Versicherungssumme bei 20.000 € liegt. Das ist leider zu wenig. Malen wir den Teufel nicht an die Wand, aber sollte euch im Urlaub wirklich mal etwas schwerwiegenderes als ein Auffahrunfall passieren, ist eine Deckungssumme von mindestens 500,000 € (noch besser: 1 Mio. €) ratsam.
Auch der Betrag der Selbstbeteiligung bei selbst verursachten Schäden ist genauer zu betrachten. Es gibt einige gute Angebote die Vollkaskoschutz ohne Selbstbeteiligung anbieten. Eventuell spiegelt sich dies dann im Gesamtpreis wieder, aber so seit ihr wenigstens auf der sicheren Seite. Denkt an die Umstände in dem Land und in der Stadt in der ihr fahren wollt. Andere Verkehrsregeln, wirres Durcheinander, viel Stau – all das kann eine potenzielle Gefahrenquelle sein für eigene Fehler! Zahlt deswegen lieber einige Euro im Gesamtvertrag mehr, als dass ihr später wegen einem kaputten Außenspiegel 1000 € Selbstbeteiligung zahlen müsst.

Schritt 4: Tankregelung

Es gibt „empty to empty“, „full to full“ und sogar „full to empty“. Obwohl letzteres eher Bauernfängerei ist, weil diese „gratis“ Tankfüllung natürlich auf den Gesamtpreis aufaddiert wird. Sowohl die Regelung „empty to empty“ wie auch „full to full“ ist prinzipiell kostenneutral. Daher sind dies auch die Tankregelungen die am meisten angeboten werden. Die häufigste Tankregelung allerdings ist die „full to full-Regelung“. Hier ist darauf zu achten, dass ihr auch tatsächlich den Tank vor Abgabe befüllt, da sonst die fehlenden Liter mit zum Teil hohen Aufschlägen in Rechnung gestellt werden. Die Tankregelung „empty to empty“ hat für mich zwei entscheidende Nachteile:
1) Richtiges Maß halten am Abgabetag. Also nicht zu viel im Tank lassen, da ihr dieses Benzin sozusagen verschenkt.
2)Das erste Mal auftanken muss meistens direkt noch am Flughafen geschehen. Und dort ist es oft teuer! (Eventuell am Flughafen nur das nötigste tanken und später dann voll).
Unsere Empfehlung daher: wählt wenn möglich die Tankregelung „full to full“. Diese ist die gängigste und vernünftigste Art.

Schritt 5: Auto buchen

Alles kapiert was im Vertrag steht? Nein, dann lass die Finger weg. Seriöse Autovermietungen halten Verträge bereit die jeder verstehen kann. Kleingedrucktes und Dubioses sollte immer mehrmals überdacht und vielleicht sogar verworfen werden. Egal wie günstig ein Angebot auf dem ersten Blick erscheint

Noch einige gut gemeinte Ratschläge:

  • Der Ort der Anmietung und der Abgabeort müssen klar definiert sein (eventuell wollt ihr bei einer Rundreise Start und Ziel eurer Reise an verschiedenen Orten festlegen). Wird eine Gebühr verlangt wenn man das Auto an einer anderen Mietstation zurück gibt? Oft ist das leider der Fall! Prüft das bereits vor eurer Reise.
  • Verlangt der Anbieter Aufschläge bei Fahrern unter 25 Jahren? Wollt ihr nur einen Fahrer angeben oder möchtet ihr euch beim Auto fahren abwechseln? Diese kleinen Entscheidungen sind vor Reiseantritt zu fällen, denn sie haben Auswirkungen auf euren Vertrag.
  • Benötigt ihr Zusatz-Equipment in eurem Mietauto? Navis sind im Verleih oft teuer. Daher ist es ratsam sein eigenes Navigationsgerät mitzubringen und die entsprechenden Länderkarten schon in Deutschland herunter zu laden.
  • Eventuelle Schäden am Auto müssen mit dem Mitarbeiter der Vermietungsstation dokumentiert werden. Solltet ihr dies nicht einhalten, könntet ihr schnell für einen Kratzer verantwortlich gemacht werden, der bereits schon da war. Wer eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung (unsere Empfehlung!) hat, kann dies natürlich etwas lockerer angehen.

Wie sicher ist eigentlich mein Urlaub?

Kann ich trotz dem Terror noch in den Urlaub fahren?

Die traurigen Nachrichten überschlagen sich in den letzten Zeit so sehr, dass man eine „Terrorgefahr“ schon fast für Alltagsgeschichten abtut. Immer wieder kommen auch touristische Ziele ins Visier von Terrorismus. USA, Paris, Türkei und auch Deutschland – es scheint als ob kein Land mehr sicher wäre. Gestern wurde meine Heimatstadt deutschlandweit bekannt, obwohl ich Reutlingen gerne mit schöneren Dingen in Verbindung bringen würde…
Ein heikles Thema ist das Ganze, wohl auch dann, wenn man die Gefahr von Terrorismus in die Banalität eines Urlaubes überträgt. Klar: wir wollen den hart erarbeiteten und lang herbeigesehnten Urlaub nicht mit politischen Fragen, Angst vor Anschlägen oder gar angeschwemmten Flüchtlingen in Verbindung bringen. Auch erst gar nicht darüber nachdenken. Aber wir müssen es tun. Und zwar Jeder!#

Angst vor Terrorismus im Urlaub

Kann man Terrorismus überhaupt entkommen?

Nein.
Der Terror (lat. terror „Schrecken“) ist die systematische und oftmals willkürlich erscheinende Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen. Quelle: Wikipedia

Eben  weil diese Willkürlichkeit – was Terror im Grundbaustein ausmacht – überall und zu jeder Zeit eintreten kann, ist eine Vorbereitung oder gar Vereitelung darauf nicht oder nur sehr schwer möglich. Dies ist ein Eingeständnis, das die Politik im Moment noch sehr zaghaft an ihr Volk verkündet  Aber sie tun es immer häufiger. Weil der politische Ansatz viel früher greifen müsste. Aber genau an diesem Punkt würde es jeden Rahmen dieses kleinen, bescheidenen Blog-Beitrages sprengen.
Kommen wir daher zur Kernfrage zurück: Kann ich noch guten Gewissens in den Urlaub fahren?
Ja, die Frage ist nur wohin. Wenn ich heute just die Türkei nicht empfehlen würde, so wäre es vielleicht morgen Ägypten. Das Auswärtige Amt gibt für alle Reiseländer die entsprechenden Warnungen heraus. Diese gilt es zu beachten! Welche doch leider beachtliche Auswahl an Warnungen innerhalb weniger Jahre dort zusammenkommen sind, ist natürlich sehr erschreckend. Türkei, Indonesien, Marokko, Tunesien, Syrien, Afghanistan, Jemen, Somalia, Libyen, Ukraine (Krim), Israel, Irak, Tschad, Mali, Nigeria, Algerien – ich wette in einem dieser Länder habt ihr vielleicht auch schon mal Urlaub gemacht, nicht wahr?

Keine Angst – denn das ist was sie wollen!

Empfohlen wird oft an bestimmten Jahrestagen, zu bestimmten Zeiten, in manchen Gegenden oder an einer touristischen Sehenswürdigkeit mehr Achtsamkeit aufzubringen als der Durchschnitts-Tourist das so macht. Kurz: Sei zur falschen Zeit nicht am falschen Ort! Diese Erkenntnis ist nicht bahnbrechend und im Grunde so auch nicht richtig.
„9/11“ das sind drei Zahlen sie sich in alle unsere Hirne eingepflanzt haben. Ein weiterer Anschlag zu den Jahrestagen gab es nicht. Vielleicht perfide und krank aber: direkt nach einem Anschlag gibt es wohl kaum einen sicheren Ort als den Anschlagsort. Nur absolut keiner denkt da noch an Urlaub.

Die Gewissensfrage

Ich selbst habe Flugangst und ehrlich gesagt generell wahnsinnige Angst vor dem Tod. Warum? Verdammt, weil ich noch lange nicht soweit bin. Ich will doch noch alles von der Welt sehen, mehr erleben und es hier aufschreiben. Aber meine Angst lähmt mich nicht. Sie lehrt mich die Wachsamkeit, auf mich und meine Mitmenschen aufzupassen. Aber sie kontrolliert nicht meinen Willen, mein Leben auszumalen in den Farben wie ich es möchte. Die Frage ob ich Angst vor einem Terrorangriff habe, ob ich Angst habe von einem Irren und seiner Ideologie in die Luft gesprengt zu werden, ob ich Angst habe das man das Flugzeug kapert in dem meine Frau und ich sitzen? Absolut ja. Aber trotzdem mach ich es. Weil ich auch keine Wahl habe.
Soll ich mich nicht mehr vor die Türe wagen? Soll ich meine Erlebnisse die noch auf mich zukommen eindecken in Angst, soll ich diese Erlebnisse nicht mehr genießen können, oder sie erst gar nicht antreten? Blödsinn!

Zwischen meinen Gedanken und der unbeantworteten Frage: Wie sicher ist eigentlich mein Urlaub?

Das Leben ist nicht sicher. Wäre es sicher, gäbe es am Ende keinen Tod. Dieses Ding aber zwischen Geburt und Tod solltest du selbst mit Leben füllen. Mit deinem eigenen Leben. Natürlich kann man die Frage nicht beantworten und jeder Mensch muss für sich selbst entscheiden. Aber ich versuche die Antwort für mich aus meinem Herzen zu finden: Terror will einengen und ist gegen Freiheit. Ich bin für Freiheit, für die Welt, die Unterschiede und die Gleichnisse.
Wie oben schon die Definition von Terror (lat. „Schrecken“) mir klar macht, möchte ich mich nicht von Menschen gefügig machen, weil sie Angst und Schrecken verbreiten. Ich will mich nicht einschränken lassen, weder von meiner Angst, noch von denen die Angst verbreiten.
Ich möchte vielleicht nochmals versuchen auf diese Art die Kernfrage zu beantworten und ein Fazit versuchen:  Wir haben gute Flugpreise und eine sehr gute Flugverbindung nach Florida für dieses Jahr bekommen (wir berichten darüber).
Unser Reisedatum ist der 11 September.
Wie denkt ihr darüber?