Wiener Sehenswürdigkeiten

Wien und seine Sehenswürdigkeiten auf eigene Faust entdecken…

Wenn von Wien die Rede ist, kommen einem schnell gewisse Klischees in den Sinn: Ein Riesenrad, Sisi, Sachertorte und vielleicht noch die Wiener Sängerknaben. Doch diese klischeehaften Vorurteile sind natürlich nicht falsch, aber offensichtlich sehr ergänzungsbedürftig. Wer nach Wien reist, der kann die österreichische Hauptstadt von zwei Seiten erfassen. Der Teil der Vergangenheit die in Wien immer noch allgegenwärtig ist, die imperialen Prachtbauten entlang der Ringstrasse, die Schlösser und natürlich auch den berühmten Stephansdom. Aber Wien ist auch die Metropole und die multikulturelle Weltstadt mit Geschäften, Bars und pulsierendem Nachtleben.
Wien bietet auf relativ kleiner Fläche eine nahezu unbegreifliche große Anzahl an Kultur an. Schon allein das riesige Museumsquartier mit den verschiedenen Ausstellung oder die berühmte Wiener Oper ist für Kunstinteressierte ein beliebter Anlaufpunkt.

Wie finde ich mich in Wien zurecht?

Wien macht es seinen Besuchern relativ leicht nicht die Orientierung zu verlieren. Das mittelalterliche Zentrum der Stadt, der „Erste Bezirk“ oder auch die „Innere Stadt“ genannt, beherbergt eine Vielzahl der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Wiens. Der Prunk der Ringstraße kann gut zu Fuß, mit einem Fiaker oder auch bequem und günstig mit der Straßenbahn 1 und 2 besucht werden. Außerhalb der Ringstraße bzw. des Zentrums sind die Sehenswürdigkeiten eher dünner gesät. Als wichtige Anlaufpunkte die bei einem Besuch in Wien nicht fehlen dürfen, sei hier der Prater genannt, der das berühmte Wiener Riesenrad beheimatet und bei den Wienern auch als Naherholungsgebiet gilt.

9 Dinge die du in Wien unbedingt ansehen solltest:

Unsere persönlichen Highlights – die man als typische Sehenswürdigkeiten ansehen darf – sind für uns folgende:

Naturhistorisches Museum:

Im Naturhistorischen Museum in Wien ist bereits das Museum selbst eine echte Attraktion. Die riesige Eingangshalle und die bemalte Decke ist absolut imposant und auch für Kunstbanausen geeignet. In den verschiedenen Hallen und Ausstellungsräumen findet ihr Dinos, Skelette, Meteoriten, jede Menge Tiere, viel Wissen das in euer Hirn möchte und natürlich auch eine Cafeteria. Yeah. Ihr findet das Museum direkt an der Ringstraße gelegen.

http://www.nhm-wien.ac.at

Neues Rathaus:

Das Wiener Rathaus empfinde ich persönlich als das Schönste das ich bisher gesehen habe. Ein Prunkbau der bereits von weiter Entfernung auffällt, mit kleinen Balkönchen und hübschen, spitzen Fenstern. Drinnen regiert der Bürgermeister und draußen werden die Fotoapparate gezückt. Ganz besonders erstrahlt das Wiener Rathaus bei Nacht, denn dann wird es beleuchtet. Wer zur Weihnachtszeit nach Wien kommt, sollte unbedingt den Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz besuchen.

Staatsoper

Wer auf Opern steht, für den ist es selbstverständlich ein Muss in Wien in die Staatsoper zu gehen. Aber auch für Menschen die zur Oper keinen Zugang haben, können und sollten sich die Oper einmal von innen anschauen. Führungen werden regelmäßig angeboten! Achtung: wer Tickets für die Oper kaufen möchte sollte unbedingt und ausschließlich die Karte direkt bei der Wiener Staatsoper kaufen. Es gibt leider viele Trickbetrüger die direkt vor der Oper versuchen Tickets anzupreisen, bei denen ihr bestenfalls in den Genuss von Musikschülern in einem Hinterhof kommt. Finger weg!

Stephansdom

Man könnte sich nun Streiten welches Wahrzeichen das berühmtere Aushängeschild für Wien ist: ein olles Riesenrad oder der Stephansdom. Vielleicht bin ich da etwas befangen, aber für mich wäre die Wahl eindeutig. Der Stephansdom wird von den Wienern selbst als „Steffel“ bezeichnet und ist ein guter Orientierungspunkt als Fremder in der Stadt. Den Dom sollte man natürlich auch mal von innen bewundern, kurz innehalten und vielleicht sogar einem Gottesdienst beiwohnen. Für Menschen mit Ausdauer und ohne Platzangst ist auch noch der Ausblick von der Türmerstube ans Herz gelegt. Diesen Turm erreicht ihr über einen Seiteneingang des Doms. 343 enge Stufen nach oben und ihr habt einen wunderschönen Blick auf die Wiener Innenstadt.
http://www.stephansdom.at

Museumsquartier

Eines der größten Museumsanlagen der Welt ist das Museumsquartier. Über 20 Museen mit Kunst, Kunst und nochmals Kunst warten hier auf Besucher. Und diese strömen in Massen. Ich muss gestehen ich bin angesichts der Vielzahl der Exponate erschlagen worden und bekenne mich feierlich als Kunstbanause. Ob das Richtige für dich dabei ist, checkst du am Besten selbst:

https://www.mqw.at/institutionen

Mariahilfer Strasse

Wer noch ein paar Groschen vom Reisebudget in Wien lassen möchte, der findet ausreichend Möglichkeiten auf der Mariahilfer Strasse. Ein guter Mix aus Kaufhäusern, Restaurants und Bars findet ihr direkt auf dieser Shopping-Meile. Die Querstraßen solltet ihr aber auch nutzen, vor allem wenn ihr eher kleinere und originelle Läden sucht.

Schloss Belvedere 

Wer nach Paris reist und nicht den Eiffelturm gesehen hat, der ist ziemlich blöd. Ein Must-See für Wien ist das ehemalige Sommerschloss von Prinz Eugen. Die weitläufige Anlage beinhaltet das Obere Belvedere und das Untere Belvedere. Das Schloss Belvedere beweist sich sowohl von außen als auch von innen als eine Schönheit. Die Touristenströme sind gerade am Wochenende enorm. Daher empfehlen wir euch eher einen Besuch Werktags, erst Recht wenn ihr eine Führung mit einplanen möchtet.

Prater

Der Prater ist Naherholungsgebiet und Amüsiermeile zugleich. Die grüne Lunge der Stadt bietet Rad- und Spazierwege, Golf- und Tennisplätze und ein Rad- und Fußballstadion. Im westlich gelegenen Teil des Praters findet man das berühmte Wiener Riesenrad und erstaunlich viele andere Fahrattraktionen. Die Atmosphäre ist wie auf einer Kirmes, zum Teil mit etwas nostalgischem Flair und zum Teil schon viel zu modern. Die Fahrattraktionen sind alle direkt und einzeln zu bezahlen.

Schloss Schönbrunn 

Mit über 1400 Räumen ist Schloss Schönbrunn echt schwer zu heizen. Im Rahmen einer Führung kann man zumindest 40 der schönsten Zimmer besichtigen. Natürlich auch von außen ist Schloss Schönbrunn eine Pracht, aber noch lange nicht so protzig wie das Schloss Belvedere. Zum Schlosspark gehört ein Wüsten- und ein Palmenhaus und natürlich der Wiener Tiergarten. Der Zoo bzw. Tiergarten ist der älteste der Welt aber an Platz im Gehege und – soweit das in Zoos überhaupt machbar ist – in der Tierhaltung nicht von vorgestern. Es klingt zwar abgedroschen aber: ein schöner Platz für die ganze Familie.

Cimitero Monumentale – der Friedhof in Mailand

Cimitero Monumentale – Friedhof oder Museum?

Tatsächlich und ganz offiziell gilt der Mailänder Friedhof Cimitero Monumentale als Museum. Irgendwie hat mich das trotzdem nicht erleichtert, eine Entscheidung zu treffen, hier auch zu filmen oder zu fotografieren. Irgendwie tat ich mich schwer auf einem Friedhof die Kamera zu zücken. Aber die pompösen Gräber und Monumente haben mir fast keine andere Wahl gelassen.

Der über 25 ha große Cimitero Monumentale ist ein Paradebeispiel einer Zweiklassengesellschaft. Der Cimitero Maggiore wurde als Friedhof für die gewöhnlichen Bürger angelegt und hat nur schier endlose Grabfelder aufzuweisen. Eine ganz andere Größenklasse ist der Friedhof für die Reichen: Cimitero Monumentale. Hier gibt es Ruhestätten die in Superlativen kaum zu überbieten sind. Skulpturen, Monumente, ein griechischer Tempel, eine Pyramide hier und eine Sphinx dort. Es gibt Mausoleen, kleine Burgen, und moderne Glaspaläste. Kaum zu glauben, dass dies wirklich ein Friedhof ist.

Cimitero Monumentale wurde zu einer Sehenswürdigkeit in Mailand:

Ob man das nun gut heißen will oder nicht: Der Cimitero Monumentale gehört heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Mailands. Nicht Trauergäste, sondern Touristen werden hier sogar mit Bussen herangefahren, um sich diesen außergewöhnlichen und prunkvollen Friedhof anzusehen.
Doch wer liegt hier begraben? Wer sind diese Menschen? Es gibt unter den dort ruhenden Toten durchaus einige italienische Prominente. Zum Beispiel liegt hier ein Großteil der Familie Campari, dessen Getränk natürlich noch heute gerne getrunken wird. Ansonsten gibt es viele Menschen aus der Wirtschaft die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Eine Tafel direkt am Eingang gibt hierzu nähere Auskunft.
Einen ersten Eindruck könnt ihr auch im folgenden Video erhalten:

Der Mailänder Dom

Wie der Dom in Mailand zum Touristenmagnet wurde…

Von der Ferne erkennt man ihn und wahrlich prachtvoll steht er da – der Mailänder Dom. Mailands Herz schlägt rund um den Dom, dessen Domplatz und natürlich der berühmten Vittorio Emanuelle Galerie gleich nebenan. Genau diese Architektur verbinden wir augenblicklich mit Mailand. Das IST Mailand.
Auf künstlichen Wasserstraßen wurde der Dom „herangeschafft“ . Die damals noch über mehr Wasserwege verfügende Ecke Navigli, wurde Marmor vom Lago Maggiore bis in die Kernstadt Mailands transportiert. Heute erstreckt sich der Koloss mit einer Länge von 158 Metern majestätisch ins Stadtbild ein. Das besondere am Mailänder Dom sind die verschiedenen Stein-Teufelswesen, Drachen als Speier und die hübschen Türmchen.

Steig dem Mailänder Dom doch mal auf`s Dach…

Wer die „inneren Werte“ des Doms bereits beeindruckend fand, der wird den Aufstieg auf die Domplatten lieben. Es liegt ganz an dir ob du lieber die Treppen erklimmst oder dich bequem mit dem Fahrstuhl nach oben bringen lässt. Die Domterrasse lässt erst richtig erkennen welch Wunderwerk die Steinmetze im Mittelalter hier erschaffen haben. Man wandert entlang der verschiedenen Skulpturen und niedlichen Turmspitzen. Die Aussicht auf die Stadt und auf die Galleria Vittorio Emanuelle II ist einmalig schön.
Der Mailänder Dom ist ein Gotteshaus! Daher gilt auch hier eine Kleiderordnung: Sittliche Kleidung ist erwünscht, also keine Shorts oder Miniröcke und auch die Schultern müssen bedeckt sein. Ein Ticket gibt es entweder direkt am Schalter (etwas doof gemacht, da man zuerst eine Nummer ziehen muss) oder viel schneller und unkomplizierter an einem Automaten.
Mehr Infos gibt es auf der offiziellen Seite:
http://www.duomomilano.it/en

Entschädigung bei Flugverspätungen

Welche Rechte habe ich wenn mein Flug verspätet ist oder ausfällt? 

Wir sitzen in New York im Flugzeug und warten bis wir auf die Startbahn dürfen. Leichter Regen setzt plötzlich in Hagel um und wir müssen warten bis eine Enteisungsmaschine das Flugzeug abspritzt. Mittlerweile haben wir fast eine Stunde verloren. Unser Flug wird sich verspäten… Auch den Anschlussflug in Heathrow werden wir nicht mehr bekommen. Wir werden umgebucht. Sitzen fest. Insgesamt über acht Stunden. Entschädigung? Wir bekamen im Londoner Heathrow Gutscheine im Wert von einer Butterbrezel und einem kleinen Mineralwasser. Das wars. Wieso? Weil der Flug nicht in die EU-Fluggastrechtverordnung fiel.
Etwa zwei Jahre später auf dem Heimflug von Prag nach Stuttgart. Plötzlich bemerke ich dass wir zum Landeanflug ansetzen. Ich freute mich, dass offensichtlich die Zeit „wie im Flug“ vorbeiging. Allerdings musste ich schnell feststellen, dass wir hier nicht in Stuttgart landen werden, sondern wieder zurückgeflogen sind nach Prag. Wieso? Ein Triebwerk fiel aus. Der Pilot musste zurück! Es folgte Verspätungen und Umbuchungen. Entschädigung? Ja hier war es möglich. Denn hier griff die EU-Fluggastrechteverordnung.

Flugverspätung! Wo mache ich meine Ansprüche geltend?

Eine sogenannte Ausgleichsleistung muss die Fluggesellschaft leisten. Doch diese Ansprüche bei den Gesellschaften selbst zu erheben, bringt oft nicht viel. Diese bleiben stur, beantworten E-Mails gar nicht oder versuchen mit Gutscheinen zu schlichten. Es gibt die Möglichkeit die Verbraucherzentrale einzuschalten, selbst vor Gericht zu gehen oder aber Spezialisten einzuschalten, die auf Provisionsbasis deine Rechte vertreten.
Die Rechtslage innerhalb EU-Flüge (das Flugzeug startet innerhalb der EU oder die Airline hat einen Sitz in der EU!) ist klar geregelt: verspätet sich ein Flug um drei oder mehr Stunden (also kommt drei oder mehr Stunden zu spät am Endziel an!) oder wird der Flug sogar komplett gestrichen, haben Passagiere einen Anspruch auf fianzielle Entschädigung. Das gilt übrigens auch dann, wenn die Maschine überbucht wurde!
Die finanzielle Höhe der Entschädigung richtet sich nach der Flugdistanz. Je nach Länge der Flugstrecke kann sich eine Entschädigung auf 250 – 600 Euro pro Person belaufen.

 

Flightright bewertet kostenlos deine Ansprüche

Mehr Informationen gibt es direkt auf deren Homepage:
Habt ihr schon Probleme mit Flugverspätungen erlebt? Was sind eure Erfahrungen? Wir freuen uns sehr wenn ihr uns schreibt!

Urlaubsziel: Düsseldorf

 

Die schönsten Schlösser in Düsseldorf:

Gib es doch zu, bei der Stadt Düsseldorf in Kombination mit Sehenswürdigkeiten ist dir erst einmal die berühmte Altstadt mit der „längsten Theke der Welt“, die Königsallee (kurz Kö) mit ihren Designerläden und gegebenenfalls noch der Medienhafen mit seinen Gehry Bauten eingefallen? Also Alkohol und Schickimicki. Erwischt? Damit wirst du nicht alleine sein …
Während jedes Wochenende Heerscharen von Touristen durch die engen Gassen des historischen Zentrums der Landeshauptstadt pilgern, tagsüber zum Shoppen und abends, um sich das ein oder andere Bier zu gönnen, ist den wenigsten bewusst, dass Düsseldorf auch ein Mekka für Liebhaber historischer Herrenhäuser ist.

Ich selber kenne allein zwölf Schlösser und Burgen in meiner Heimatstadt. Allerdings könnten es auch noch mehr sein, denn einige der mir bereits bekannten sind noch von den Grafen-Familien bewohnt oder zu hochwertigen Wohnungen ausgebaut worden. Somit tauchen diese Bauten in keinem Stadtführer auf und sind nur zu finden, wenn jemand einem verrät, dass es sie gibt. Also wer weiß, ob sich das ein oder andere noch irgendwo versteckt …

Die berühmtesten unter den Düsseldorfer Schlössern sind:

  • der Schlossturm im Herzen der Altstadt:

Welcher Düsseldorfer hat nicht schon zu seinen Füßen auf den Rheinterrassen gesessen und sich bei einem kühlen Getränk den Sonnenuntergang über dem Rhein angesehen.
Der Turm ist ein Überbleibsel des Düsseldorfer Schlosses, das mehrfach abgebrannt ist und beherbergt heute ein Schifffahrtsmuseum.

  • die Kaiserpfalz in Kaiserswerth:

In der Burgruine kann man wunderbar herumwandern, die Seele baumeln lassen und den Rhein bewundern. Aufgrund des letzten Punktes steht sie auch genau an diesem Knick des Flusses – Zölle, Geldeintreiben, Feinde sehen, dass war hier alles zu der Glanzzeit der Pfalz möglich. Und wer nach der ganzen Kultur etwas Hunger bekommt, kann im historischen Kern von Kaiserswerth in einem der erstklassigen Restaurants einkehren.

  • Schloss Benrath:

Das Barockschloss gehört zu den südlicheren Schlossanlagen und kann komplett besichtigt werden. Schloss Benrath gehört sicher zu DEM Ausflugsziel vieler Düsseldorfer. In dem großen Schlosspark kann man wunderbar spazieren. Diverse, unterschiedlich angelegte Gärten sind zu jeder Jahreszeit ein Hingucker und die vielen Veranstaltungen und Konzerte locken regelmäßig Besucher aus dem Umland an. Das rosafarbene Lustschloss des Kurfürsten Jan Wellem ist so wunderbar kitschig, dass man es einfach einmal besucht haben muss. Und wer etwas Zeit hat, sollte unbedingt auch einmal in den Straßen der beiden umliegenden Stadtteile Benrath und Urdenbach herumwandern. Die Architektur ist teilweise beeindruckend, denn das Schloss zieht bereits seit seinem Erbau im 18. Jh. die Schönen und Reichen an.

  • Schloss Jägerhof:

Gefühlt ist dieses Schloss nicht ganz so berühmt wie die drei vorher genannten, obwohl es im zentralen Stadtteil Pempelfort liegt und somit auch nur einen Katzensprung von der Altstadt entfernt ist. Da in ihm das Goethe-Museum sein Zuhause hat, kann es von innen besichtigt werden. Der nahegelegene Hofgarten ist immer hochfrequentiert und wird gerne von den Düsseldorfern zum „Sonne tanken“ genutzt.
Nun kennst du so zu sagen die High-Society der Düsseldorfer Herrenhäuser. Und nein, vier Schlösser in einer Stadt sind noch nicht genug. Denn auch wenn unsere Kölner Nachbarn gerne etwas anderes behaupten, war Düsseldorf doch in den letzten Jahrhunderten immer wieder ein recht wichtiger Wohnsitz vieler Grafen, Kurfürsten etc.

Die unbekannteren Prachtbauten in Düsseldorf:

Im Norden der Stadt, gar nicht so weit weg von der Kaiserpfalz, kannst du in Angermund gleich zwei Anlagen entdecken. Das Schloss Heltorf ist ein beliebtes Ausflugsziel der Bewohner der umliegenden Stadtteile. Die Burg Angermund hingegen ist zu hochwertigen Eigentumswohnungen umgebaut worden und damit nur von außen durch hohe Hecken zu erahnen.
Außerdem noch im Umkreis der Kaiserpfalz liegt das Schloss Kalkum, für das momentan eine Verwendung gesucht wird. Wer etwas dem Trubel in Kaiserswerth entfliehen möchte, wird eine kleine Idylle in Kalkum finden – ein kleiner, süßer Stadtteil mit einem dörflichen Charakter, der mit Fachwerkhäusern, Gutshöfen und versteckten Villen aufwartet.
Im Süden der Stadt findest du das Schloss Eller, das Schloss Garath, das Schloss Elbroich in Holthausen und das Schloss Mickeln in Himmelgeist. Im Osten der Stadt, auf der Grenze vom Stadtteil Unterbach zu Erkrath-Unterfeldhaus, befindet sich noch das Haus Unterbach, dass den Grafen vom Berg zuzuordnen ist. Eine der wichtigsten Adelsstränge im Bergischen Land. Alle diese Schlösser können leider nicht von innen besichtigt werden. Aber teilweise sind die Parkanlagen von ihnen für Spaziergänge oder Fahrradausflüge geöffnet.

Das reichte dir jetzt immer noch nicht an Kultur? Echt jetzt? Ok, im Umland von Düsseldorf gibt es noch eine Vielzahl an beeindruckenden Bauten zu bewundern – ich habe mich ja nun wirklich nur auf alles innerhalb der Stadtgrenze begrenzt. Schloss Burg in Solingen zum Beispiel gehört, wie viele andere Burgen im Dunstkreis des Bergischen Landes, auch den Grafen vom Berg und ist eine der berühmtesten Burganlagen in Nordrhein Westfalen. Viel Spaß also beim Entdecken.

ÜBER DIE INSIDERIN:

Rebecca ist in Düsseldorf aufgewachsen und arbeite nun als Immobilienmaklerin in der Landeshauptstadt von Nordrhein Westfalen. Während des Architekturstudiums entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Architekturgeschichte und für historische Gebäude. Auf dem Blog www.altbau-denkmalschutz.de schreibt sie zu allem rund um vergangene Bauepochen, die Sanierung von alter Bausubstanz und erklärt die Bedeutung des Denkmalschutzgesetzes.

Heide Park Soltau

Heide Park Soltau als Tagesausflug von Hamburg

Wir hatten den Heide Park in Soltau als Tagestrip gemacht. Von Hamburg aus fährt der Bus morgens los, so dass man fast den ganzen Tag im Heide Park verbringen kann. Die Fahrt von Hamburg nach Soltau in den Freizeitpark dauert eine gute Stunde. Tickets für die Busfahrt bekommt ihr ganz easy online:
Mit dem Bus von Hamburg in den Heide Park Soltau

Der Heide Park Soltau und unsere Erfahrungen:

Soltau liegt in der Lüneburger Heide zwischen Hamburg und Hannover. Der Heide Park hat eine hohe Dichte an Achterbahnen, tolle Shows und auch Fahrgeschäfte bei denen die ganze Familie auf ihre Kosten kommt.
Der Park ist sehr weitläufig und auch wirklich nett angelegt. Sehr zentral gibt es einen großen See. Um diesen See herum liegen die Fahrattraktionen. Verlaufen kann man sich im Park natürlich trotzdem. Deswegen sollte man gut auf seine Kinder achten und sich selbst mit einem Parkplan (den gibt es direkt an den Kassen) ausstatten.

Der Heide Park und seine Attraktionen:

Für Adrenalinjunkies ist der Heide Park genauso toll wie für die ganze Familie. Es gibt sechs Achterbahnen die es in sich haben. Darüber hinaus kann der Park mit einer Schweizer Bobbahn und einen Freefalltower punkten. Der Heide Park ist aber auch durchaus etwas für Kleinkinder. Die Kids freuen sich über das Lucky Land oder über den „Wüstenflitzer“.

Unsere Highlights des Heide Park in Soltau:

  • Flug der Dämonen

Was ein Wing Coaster ist wusste ich bis dato nicht. Der Heide Park wirbt zumindest damit mit „Flug der Dämonen“ den einzigen Wing Coaster in Deutschland zu haben. Zumindest ist es eine interessante Achterbahn die wir so noch nie gesehen haben.

  • Colossos

Die für mich schönste Holzachterbahn in Deutschland (weltweit: Knott`s Berry Farm)! Mit einer Streckenlänge von 1344 Metern ist die Colossos wirklich ein Spass für die es sich anzustehen lohnt.

  • Desert Race

Ein klassischer Launched Coaster mit Katapultstart. Direkt nach dem Einsteigen wirst du in 2.4 Sekunden auf 100km/h beschleunigt. HAMMER!

  • Scream

Scream ist ein Freefalltower den man schon von weitem sieht und diesen auch gut als Orientierungspunkt im Park nutzen kann. Der Turm ist 71 Meter hoch und der freie Fall 40 Meter. Der Rest ist Bremsweg.

Unser Fazit:

Wir hatten einen wirklich unvergesslichen Tag im Heide Park. Die Achterbahnen sind vielseitig und wir mussten uns kaum in Warteschlangen einreihen. Bis auf die Colossos kamen wir überall relativ schnell dran und konnten so auch wirklich fast alles im Park durchmachen. Essen und Trinken gibt es im Heide Park ausreichend und auch zum fairen Preis. Besonders schön fanden wir den großen Anlagensee und generell wie sauber und gepflegt der Park ist. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!
Alle Information zum Park und die aktuellen Eintrittspreise gibt es hier:
https://www.heide-park.de