Schloss Neuschwanstein

Der Andrang auf das Schloss Neuschwanstein reißt nicht ab…

Wer das Schloss Neuschwanstein besuchen möchte muss immer mit Wartezeiten rechnen. Der Andrang auf die nebeneinander liegenden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschangau, ist vor allem in den Monaten Juli bis September so sehr angestiegen, dass zum Teil Busunternehmen keine Fahrten innerhalb dieser Monate anbieten. Bereits zur Mittagszeit kann es vorkommen, dass sämtliche verfügbaren Eintrittskarten ausverkauft sind.

Das Schloss Neuschwanstein muss man gesehen haben!

Unsere Heimat selbst ist reich beschenkt mit Schlössern und Burgen. Wir im Schwabenländle haben direkt vor unserer Haustüre Schloss Lichtenstein und auch das berühmte Hechinger Schloss Hohenzollern. Trotzdem hat es uns ins Allgäu verschlagen um das Märchenschloss Neuschwanstein, endlich zu besuchen.
Das von König Ludwig errichtete Schloss ist ein Bauwerk, dass den Traum vieler Prinzen und Prinzessinen höher schlagen lässt. Schloss Neuschwanstein ist das Märchenschloss schlechthin. Sogar Walt Disney war vom Schloss und dessen Prunk so angetan, dass er die Zeichnungen der Märchenschlösser für seine Filme „Cinderella“ und „Dornröschen“ nach dessen Vorbild entworfen hat.

Schloss Hohenschwangau steht etwas im Schatten von Neuschwanstein. Aber eigentlich muss es das nicht.

Der Rubel rollt – Kommerz und Kitsch und das Vorurteil mit den Massen an Japanern:

Gerade Menschen aus dem asiatischen Bereich zieht das Schloss an wie Motten das Licht. Offensichtlich haben diese Menschen hier bei uns etwas gefunden, was sie sogar nicht in ihren Ländern finden. Doch mit den touristischen Menschenmassen lässt sich gutes Geld verdienen. So entstehen immer mehr und größere Hotels direkt zu Fuße des Schloss Neuschwansteins. Der Eintrittspreis ist noch moderat, die Führung dafür aber hektisch und sehr kurz. Ihr benötigt mehr Zeit zum Warten und Anstehen, als für die Schlösser selbst. Eventuell kann man auch ganz auf eine Führung verzichten, denn die Schlossführung ist mittlerweile so überlaufen, dass man die Gruppen durch die wenigen Räume quasi nur durchführt. Kurze Erklärungen gibt es natürlich aber Zeit zum Nachfragen gibt es nicht. Insgesamt könnt ihr mehr Zeit in den vielen Souvenir-Shops verbringen als im Schloss selbst.
Auch blöd aber nicht vermeidbar ist die Tatsache das Schloss Neuschwanstein zu einer Dauerbaustelle geworden ist. Zum einen gibt es die schon eben erwähnten Großbaustellen im unteren Teil, in denen neue Hotels erbaut werden, zum anderen das Schloss selbst. Sehr oft über das Jahr verteilt steht es mit Gerüsten umklammert da.

Das beste Foto kann man daher von der Marienbrücke schießen. Hier geht das Gedränge erst richtig los, allerdings entschädigt das gewonnene Foto jeden Rempler und jede Minute Wartezeit.

Urlaubsziel: Rheingau

Mit allen Sinnen genießen

Erlebnistage im Rheingau: die jährliche Schlemmerwoche im Frühling

Die Rheingauer Schlemmerwoche ist die schönste Veranstaltungsreihe auf der ganzen Welt, naja, auf jeden Fall in meiner Heimat, dem Rheingau. Der Rheingau ist eine Weinanbaugegend mit vielen Sehenswürdigkeiten und Tradition westlich von Frankfurt und schlängelt sich ab Wiesbaden auf der nördlichen Seite des Rheins entlang. Das ganze Jahr über finden hier attraktive Veranstaltungen unterschiedlichster Formate statt – sei es das Rheingau Musik Festival, wo große Berühmtheiten aus der klassischen und modernen Musikszenen auftreten, das Gourmet Festival mit Sterneköchen aus der ganzen Welt bis hin zu Weinwanderungen durch die Region und Weinproben im Rahmen von Kunstausstellungen. So vielseitig wie die Menschen hier sind die Veranstaltungen und natürlich auch die vielen Besucher, die es jedes Jahr in unsere wunderschöne Gegend zieht.

Die Rheingauer Schlemmerwoche

So auch zur Rheingauer Schlemmerwoche. Über 100 Winzer und Gastronomen laden über einen Zeitraum von 10 Tagen zu Weinproben und zum Schlemmen in Höfe, Keller, Gutsschänken und Straußwirtschaften ein.
Ursprünglich initiiert wurde die Schlemmerwoche von einem angesehenen adligen Rheingauer Winzer, dem Grafen Erwein Matuschka-Greiffenclau von Schloss Vollrads. Das Prinzip ist einfach: alle Winzer öffnen ihre Tore und bieten ihre neuen Weine an. Dazu gibt es Köstlichkeiten aus der Weingutsküche. Noch vielfältiger als die Weine sind die Speisen, die hier überall angeboten werden. Das reicht von Klassikern wie Spundekäs und Bretzeln, Schnitzel und Handkäs bis hin zu veganen Gerichten, orientalischen Leckereien, Frischem vom Wild bis hin zu edlen Fisch- und Gemüsegerichten. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
An den Herden der Weingutsküchen stehen die Frauen, Mütter, Schwestern und Großmütter der Winzer oder auch professionelle Köche, ganz wie der Winzer beliebt. Der Genuss steht bei den Rheingauer Schlemmerwochen im Vordergrund. Wein, leckere regionale Spezialitäten und Köstlichkeiten, garniert mit einem bunten, kulturellen und musikalischen Veranstaltungsangebot in verschiedenen Weingütern und gastronomischen Betrieben machen den Besuchern aus Nah und Fern Lust auf einen Besuch im Rheingau. Der neue Jahrgang steht zur Verkostung bereit für Kenner oder die, die ihn kennenlernen möchten. Wer sich lieber den Veranstaltungen widmet, der kann aus einem reichhaltigen Rahmenprogramm das Passende auswählen: Musikalisches, Literarisches, Weinproben in freier Natur, Aktivprogramme und viele nette und ausgefallene Ideen rund um Wein und Sekt bieten für jeden Geschmack etwas.

Das schöne: jedes Jahr kommen neue Weingüter hinzu und es macht Spaß sie zu entdecken. Kaum ein Rheingauer hat wirklich schon alle Weingüter anlässlich der Schlemmerwoche besucht. Da gibt es zum Beispiel den Dr. Christopher Wolf in Hattenheim, seines Zeichens Arzt im Hauptberuf und Winzer im Nebenberuf. Oder ein Bio-Weingut in Geisenheim mit dem lustigen namens Trinks Trinks, die während der Schlemmerwoche ihren Garten öffnen wo man dann in Liegestühlen und Hängematte ein bisschen abhängen kann.

Einer meiner Favoriten ist das Weingut Mohr in Lorch wo die Winzerfrau, eine gebürtige Türkin, köstliche türkische Gerichte zaubert, die man dann in einem liebevoll gestalten orientalischen Ambiente genießen kann. Im Weingut Ernst in Eltville gibt’s zum Riesling und Spätburgunder wunderbare Fischgerichte von Gosch aus Sylt. In der Sektkellerei Reuter & Sturm in Walluf kommen viele Gäste speziell wegen der guten Küche der Hausherrin. Zudem ist das Ambiente in dem bezaubernden Herrenhaus ganz entzückend. Bei schönem Wetter sitzt man besonders schön im Park vom Weingut Knyphausen, wo vor zwei Jahren eine Lounge aus Palettenmöbeln eingerichtet wurde. Aber das nur einige der vielen Möglichkeiten, die diese Veranstaltung bietet.
In 2018 findet die Schlemmerwoche vom 27. April bis 6. Mai statt. Das Programm findet man ab Anfang 2018 hier: http://www.kulturlandrheingau.de/rheingauerschlemmerwochen

ÜBER DIE INSIDERIN:

Hinter der „Rheingau Prinzessin“ steckt die sympatische Tanja Werle. Sie schreibt auf ihrem Blog: www.rheingauprinzessin.de
Hier sammelt Tanja tolle Tipps für ein schönes Wochenende im Rheingau und zeigt auf, welche Vielzahl an Sehenswürdigkeiten ihre Heimat zu bieten hat.

Bildrechte: Tanja Werle

 

Europa Park

Europa Park ist Deutschlands größter Freizeitpark

Wer den Europa Park in die Suchmaschine eintippt wird feststellen, dass der Freizeitpark in Rust sowohl bei Tripadvisor als auch unter den Google-Rezensionen volle fünf  Sterne-Bewertungen hat.
Auch wir sind ziemlich begeistert vom Europa Park und fahren eigentlich jedes Jahr mindestens einmal dort hin. Deshalb war es nun endlich an der Zeit auch etwas über Deutschlands größten Freizeitpark zu schreiben:
Mit über 6 Millionen Besuchern im Jahr ist der Europa Park der meist besuchteste Freizeitpark im deutschsprachigen Raum. Seine Lage wurde sorgfältig gewählt. So liegt der Europa Park in Rust verkehrsgünstig im Dreiländereck in Deutschland neben Frankreich und der Schweiz. Auf einer Gesamtfläche (stetig wachsend!) von über 950.000m² wird auf 18 europäischen Themenbereichen (Schweiz, Griechenland, Deutschland etc.) über hundert Fahrgeschäfte und vielzählige Unterhaltungsshows angeboten.

Die besten Attraktionen des Europa Parks:

Wer einmal im Europa Park war, wird sicher überwältigt sein von der Vielzahl der Attraktionen. Es gibt im Park wirklich sehr viel zu erleben – sowohl für Kinder und Familien als auch für die eingefleischten Adrenalin-Junkies.
Die beliebtesten Attraktionen im Europa Park sind die Achterbahnen „Silverstar“, „Blue Fire“ und die Holzachterbahn „Wodan“. Etwas familienfreundlicher ist dagegen die noch relativ neue Achterbahn „Arthur“. Hier erlebt man eine liebevolle Themenfahrt durch das Königreich der Minimoys aus dem gleichnamigen Zeichentrickfilm.
Auch die neuste Attraktion (Stand 2017) Voletarium ist für die ganze Familie geeignet. Hier könnt ihr einsteigen und durch Europa fliegen. Klingt nicht spannend? Auf gar keinen Fall.
Mehr zum Thema „Voletarium“ im Europa Park gibt es hier: www.voletarium.de
Auch die etwas älteren Achterbahnen „Eurosat“ und „Euro Mir“ gehören immer noch zu den beliebtesten Fahrgeschäften im Park. Die „Eurosat“ soll für die nächste Saison eine neue Streckenlinie bekommen. So kann man also bald die „alte Eurosat“ in neuem Glanz entdecken.

Veränderungen im Europa Park:

Etwas zu den Veränderungen und Neuerungen im Park zu schreiben ist nicht ganz leicht, weil eben auch niemals aktuell. Die Betreiber-Familie Mack lässt sich für den Europa Park stets Neues und Innovatives einfallen. Ältere Flächen des Parks werden modernisiert und die Gesamtfläche des Parks wächst jährlich. Bis 2019 entsteht ein riesiger Wasserpark direkt neben dem Europa Park der noch mehr Besucher anlocken und vor allem für längere Zeit binden soll. Denn mittlerweile ist der Park auf eine Größe angewachsen, der kaum noch an einem Tag zu bewältigen ist. Übernachtungsangebote in den eigenen Themen-Hotels sind daher gern genutzte Möglichkeiten, um den Europa Park für mehrere Tage zu genießen. Deshalb wird zum neuen Wasserpark das nun sechste Hotel direkt daneben gebaut werden.
Einen kleinen Eindruck über den Europa Park gibt es auch hier in unserem Video und natürlich alle Informationen auf der offiziellen Seite des Europa Parks:
www.europapark.de

Skyline Park

Skyline Park in Bad Wörishofen

Auf dem Weg ins Allgäu wollten wir unbedingt einen Tag im Skyline Park verbringen. Von meinem Onkel hatte ich immer wieder von diesem Park gehört, selbst waren wir aber nie dort gewesen. Auch die Bewertungen im Internet über den Skyline Park, machten uns neugierig darauf, uns selbst ein Bild von diesem Freizeitpark zu machen.
Der Park war zu diesem Tag nicht sonderlich überlaufen. Wir konnten also in Ruhe den Park ansehen und natürlich auch einiges ausprobieren. Schnell ist uns aufgefallen, dass der Skyline Park wenig Thematisierung bietet. Die sonst übliche Westernstadt, verschiedenste Länderbezeichnungen oder Märchenplatzierungen sucht man im Park vergebens. Auch gibt es nur wenig, kurzweilige Unterhaltung in den Warteschlangen. Uns hat es nicht gestört, da wir nicht lange warten mussten um auf die Attraktionen zu kommen. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht schlimm den Fokus auf das reine Fahrgeschäft zu haben.

Der Skyline Park und seine Attraktionen:

Wir wurden direkt am Parkeingang darauf aufmerksam gemacht, dass ein sogenannter Wechselfahrbetrieb an diesem Tag üblich ist. Das heißt zwei Fahrgeschäfte werden von einem Parkangestellten bedient. Wechselnd zu jeder halben Stunde. Das hörte sich erstmal doof an, war aber überhaupt nicht schlimm.
Die Attraktionen reichen von rasanten Fahrten bis zu gediegenem und kindertauglichem Fahrspaß. Etwas für Mutige ist zum Beispiel der „Sky Jet„. Eine Konstruktion in 30 Metern Höhe die sich um 360 Grad überschlägt. Nichts für schwache Nerven.
Sehr interessant empfanden wir auch die große Achterbahn „Sky Wheel„. Zuerst wird man senkrecht auf über 50 Metern Höhe gezogen und dann Überkopf in eine Schraube gedreht, bis man dann wieder die komplette Streckenlänge hinuntersaust.

Neben vielen tollen Fahrgeschäften wie einer großen Schiffschaukel, einem Riesenrad, einer echt coolen Bob-Fahrt (tolle Strecke zum selber Gas geben) oder dem Dauerbrenner Boxautos, gab es zwei große Highlights für uns. Zum einen haben wir uns zum ersten Mal im Leben getraut auf einer Sling Shot zu fahren. Diese Attraktion kennen viele sicher vom Stuttgarter Wasen oder dem Oktober Fest. Man sitzt zu zweit in einer Kugel und wird katapultartig in die Luft geschleudert. Auf den Volksfesten des Landes kostet so eine Fahrt allerdings gut und gerne 15 € pro Person. Im Skyline Park ist diese Attraktion natürlich im Preis inbegriffen.
Was wir so auch noch nie erlebt hatten, ist eine Neuheit im Park: Das „Zero Gravity“ ist eine riesige Zentrifuge in die man sich einfach hineinstellt. Die Zentrifuge dreht sich so schnell, dass man an die Außenwände gedrückt wird und dort fest kleben bleibt. Die Kraft die auf einen einwirkt ist so groß, dass man nicht mal richtig die Hand von der Wand bekommt. Wirklich ein außergewöhnliches Erlebnis. Allerdings ist diese Attraktion etwas schwer zum finden, da sie etwas versteckt hinter bzw. neben einer Spielhalle befindet. Nehmt hier einfach einen kostenlosen Parkplan mit! Die gibt es direkt an den Kassen.

Im Skyline Park gibt es erschwingliche Preise…

Etwas schade – weil durstig – empfanden wir die Tatsache, dass im Park nur wenige Essensbuden geöffnet waren. Natürlich muss man nicht alles geöffnet haben, vor allem wenn der Besucherstrom nicht zu groß ist. Ein oder zwei Getränkeautomaten am Ende des Parkgeländes, würde hier aber schon nutzen. Essen und Trinken kann man auf jeden Fall am Parkeingang im Restaurant. Die Preise sind fair und die Portionen gut. Auch die Auswahl war reichhaltig und das Essen insgesamt sehr lecker.
Wirklich positiv aufgefallen ist uns auch das Personal. Überall wird man freundlich begrüßt und gut behandelt. Auch die Angestellten welche die Fahrgeschäfte bedienten, waren stets hilfsbereit und gut drauf.
Alle Informationen zum Skyline Park gibt es natürlich auf deren Seite:
www.skylinepark.de

Unser Fazit über den Skyline Park:
Der Skyline Park ist ein Freizeitpark bei der die ganze Familie auf ihre Kosten kommt. Es gibt Fahrgeschäfte für jede Altersgruppe und es lässt sich hier ein toller Tag verbringen. Die Preise für das Essen und die Getränke sind erschwinglich und das Personal sehr freundlich. Der Park wächst aktuell noch weiter. Hinter Bauzäunen konnte man interessante Neuheiten entdecken. Wer jetzt den Skyline Park nicht in den „Themenpark-Topf“ wirft und sich auf seine charmante Art einlässt, der wird nicht enttäuscht werden. Wir empfinden den Skyline Park als ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel und kommen ganz sicher bald wieder…
Mehr Eindrücke vom Park gibt es hier in diesem kleinen Video:

Urlaubsziel: Düsseldorf

 

Die schönsten Schlösser in Düsseldorf:

Gib es doch zu, bei der Stadt Düsseldorf in Kombination mit Sehenswürdigkeiten ist dir erst einmal die berühmte Altstadt mit der „längsten Theke der Welt“, die Königsallee (kurz Kö) mit ihren Designerläden und gegebenenfalls noch der Medienhafen mit seinen Gehry Bauten eingefallen? Also Alkohol und Schickimicki. Erwischt? Damit wirst du nicht alleine sein …
Während jedes Wochenende Heerscharen von Touristen durch die engen Gassen des historischen Zentrums der Landeshauptstadt pilgern, tagsüber zum Shoppen und abends, um sich das ein oder andere Bier zu gönnen, ist den wenigsten bewusst, dass Düsseldorf auch ein Mekka für Liebhaber historischer Herrenhäuser ist.

Ich selber kenne allein zwölf Schlösser und Burgen in meiner Heimatstadt. Allerdings könnten es auch noch mehr sein, denn einige der mir bereits bekannten sind noch von den Grafen-Familien bewohnt oder zu hochwertigen Wohnungen ausgebaut worden. Somit tauchen diese Bauten in keinem Stadtführer auf und sind nur zu finden, wenn jemand einem verrät, dass es sie gibt. Also wer weiß, ob sich das ein oder andere noch irgendwo versteckt …

Die berühmtesten unter den Düsseldorfer Schlössern sind:

  • der Schlossturm im Herzen der Altstadt:

Welcher Düsseldorfer hat nicht schon zu seinen Füßen auf den Rheinterrassen gesessen und sich bei einem kühlen Getränk den Sonnenuntergang über dem Rhein angesehen.
Der Turm ist ein Überbleibsel des Düsseldorfer Schlosses, das mehrfach abgebrannt ist und beherbergt heute ein Schifffahrtsmuseum.

  • die Kaiserpfalz in Kaiserswerth:

In der Burgruine kann man wunderbar herumwandern, die Seele baumeln lassen und den Rhein bewundern. Aufgrund des letzten Punktes steht sie auch genau an diesem Knick des Flusses – Zölle, Geldeintreiben, Feinde sehen, dass war hier alles zu der Glanzzeit der Pfalz möglich. Und wer nach der ganzen Kultur etwas Hunger bekommt, kann im historischen Kern von Kaiserswerth in einem der erstklassigen Restaurants einkehren.

  • Schloss Benrath:

Das Barockschloss gehört zu den südlicheren Schlossanlagen und kann komplett besichtigt werden. Schloss Benrath gehört sicher zu DEM Ausflugsziel vieler Düsseldorfer. In dem großen Schlosspark kann man wunderbar spazieren. Diverse, unterschiedlich angelegte Gärten sind zu jeder Jahreszeit ein Hingucker und die vielen Veranstaltungen und Konzerte locken regelmäßig Besucher aus dem Umland an. Das rosafarbene Lustschloss des Kurfürsten Jan Wellem ist so wunderbar kitschig, dass man es einfach einmal besucht haben muss. Und wer etwas Zeit hat, sollte unbedingt auch einmal in den Straßen der beiden umliegenden Stadtteile Benrath und Urdenbach herumwandern. Die Architektur ist teilweise beeindruckend, denn das Schloss zieht bereits seit seinem Erbau im 18. Jh. die Schönen und Reichen an.

  • Schloss Jägerhof:

Gefühlt ist dieses Schloss nicht ganz so berühmt wie die drei vorher genannten, obwohl es im zentralen Stadtteil Pempelfort liegt und somit auch nur einen Katzensprung von der Altstadt entfernt ist. Da in ihm das Goethe-Museum sein Zuhause hat, kann es von innen besichtigt werden. Der nahegelegene Hofgarten ist immer hochfrequentiert und wird gerne von den Düsseldorfern zum „Sonne tanken“ genutzt.
Nun kennst du so zu sagen die High-Society der Düsseldorfer Herrenhäuser. Und nein, vier Schlösser in einer Stadt sind noch nicht genug. Denn auch wenn unsere Kölner Nachbarn gerne etwas anderes behaupten, war Düsseldorf doch in den letzten Jahrhunderten immer wieder ein recht wichtiger Wohnsitz vieler Grafen, Kurfürsten etc.

Die unbekannteren Prachtbauten in Düsseldorf:

Im Norden der Stadt, gar nicht so weit weg von der Kaiserpfalz, kannst du in Angermund gleich zwei Anlagen entdecken. Das Schloss Heltorf ist ein beliebtes Ausflugsziel der Bewohner der umliegenden Stadtteile. Die Burg Angermund hingegen ist zu hochwertigen Eigentumswohnungen umgebaut worden und damit nur von außen durch hohe Hecken zu erahnen.
Außerdem noch im Umkreis der Kaiserpfalz liegt das Schloss Kalkum, für das momentan eine Verwendung gesucht wird. Wer etwas dem Trubel in Kaiserswerth entfliehen möchte, wird eine kleine Idylle in Kalkum finden – ein kleiner, süßer Stadtteil mit einem dörflichen Charakter, der mit Fachwerkhäusern, Gutshöfen und versteckten Villen aufwartet.
Im Süden der Stadt findest du das Schloss Eller, das Schloss Garath, das Schloss Elbroich in Holthausen und das Schloss Mickeln in Himmelgeist. Im Osten der Stadt, auf der Grenze vom Stadtteil Unterbach zu Erkrath-Unterfeldhaus, befindet sich noch das Haus Unterbach, dass den Grafen vom Berg zuzuordnen ist. Eine der wichtigsten Adelsstränge im Bergischen Land. Alle diese Schlösser können leider nicht von innen besichtigt werden. Aber teilweise sind die Parkanlagen von ihnen für Spaziergänge oder Fahrradausflüge geöffnet.

Das reichte dir jetzt immer noch nicht an Kultur? Echt jetzt? Ok, im Umland von Düsseldorf gibt es noch eine Vielzahl an beeindruckenden Bauten zu bewundern – ich habe mich ja nun wirklich nur auf alles innerhalb der Stadtgrenze begrenzt. Schloss Burg in Solingen zum Beispiel gehört, wie viele andere Burgen im Dunstkreis des Bergischen Landes, auch den Grafen vom Berg und ist eine der berühmtesten Burganlagen in Nordrhein Westfalen. Viel Spaß also beim Entdecken.

ÜBER DIE INSIDERIN:

Rebecca ist in Düsseldorf aufgewachsen und arbeite nun als Immobilienmaklerin in der Landeshauptstadt von Nordrhein Westfalen. Während des Architekturstudiums entdeckte sie ihre Leidenschaft für die Architekturgeschichte und für historische Gebäude. Auf dem Blog www.altbau-denkmalschutz.de schreibt sie zu allem rund um vergangene Bauepochen, die Sanierung von alter Bausubstanz und erklärt die Bedeutung des Denkmalschutzgesetzes.

Heide Park Soltau

Heide Park Soltau als Tagesausflug von Hamburg

Wir hatten den Heide Park in Soltau als Tagestrip gemacht. Von Hamburg aus fährt der Bus morgens los, so dass man fast den ganzen Tag im Heide Park verbringen kann. Die Fahrt von Hamburg nach Soltau in den Freizeitpark dauert eine gute Stunde. Tickets für die Busfahrt bekommt ihr ganz easy online:
Mit dem Bus von Hamburg in den Heide Park Soltau

Der Heide Park Soltau und unsere Erfahrungen:

Soltau liegt in der Lüneburger Heide zwischen Hamburg und Hannover. Der Heide Park hat eine hohe Dichte an Achterbahnen, tolle Shows und auch Fahrgeschäfte bei denen die ganze Familie auf ihre Kosten kommt.
Der Park ist sehr weitläufig und auch wirklich nett angelegt. Sehr zentral gibt es einen großen See. Um diesen See herum liegen die Fahrattraktionen. Verlaufen kann man sich im Park natürlich trotzdem. Deswegen sollte man gut auf seine Kinder achten und sich selbst mit einem Parkplan (den gibt es direkt an den Kassen) ausstatten.

Der Heide Park und seine Attraktionen:

Für Adrenalinjunkies ist der Heide Park genauso toll wie für die ganze Familie. Es gibt sechs Achterbahnen die es in sich haben. Darüber hinaus kann der Park mit einer Schweizer Bobbahn und einen Freefalltower punkten. Der Heide Park ist aber auch durchaus etwas für Kleinkinder. Die Kids freuen sich über das Lucky Land oder über den „Wüstenflitzer“.

Unsere Highlights des Heide Park in Soltau:

  • Flug der Dämonen

Was ein Wing Coaster ist wusste ich bis dato nicht. Der Heide Park wirbt zumindest damit mit „Flug der Dämonen“ den einzigen Wing Coaster in Deutschland zu haben. Zumindest ist es eine interessante Achterbahn die wir so noch nie gesehen haben.

  • Colossos

Die für mich schönste Holzachterbahn in Deutschland (weltweit: Knott`s Berry Farm)! Mit einer Streckenlänge von 1344 Metern ist die Colossos wirklich ein Spass für die es sich anzustehen lohnt.

  • Desert Race

Ein klassischer Launched Coaster mit Katapultstart. Direkt nach dem Einsteigen wirst du in 2.4 Sekunden auf 100km/h beschleunigt. HAMMER!

  • Scream

Scream ist ein Freefalltower den man schon von weitem sieht und diesen auch gut als Orientierungspunkt im Park nutzen kann. Der Turm ist 71 Meter hoch und der freie Fall 40 Meter. Der Rest ist Bremsweg.

Unser Fazit:

Wir hatten einen wirklich unvergesslichen Tag im Heide Park. Die Achterbahnen sind vielseitig und wir mussten uns kaum in Warteschlangen einreihen. Bis auf die Colossos kamen wir überall relativ schnell dran und konnten so auch wirklich fast alles im Park durchmachen. Essen und Trinken gibt es im Heide Park ausreichend und auch zum fairen Preis. Besonders schön fanden wir den großen Anlagensee und generell wie sauber und gepflegt der Park ist. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!
Alle Information zum Park und die aktuellen Eintrittspreise gibt es hier:
https://www.heide-park.de