Caravaning Messe Stuttgart

Das waren unsere Highlights der CMT 2019

Die CMT Urlaubsmesse in Stuttgart

Kann man denn nach so vielen Jahren noch Innovationen in der Tourismusbranche erwarten? Ja. Und diese findet man wie jedes Jahr auf der CMT Urlaubsmesse. Noch mehr Aussteller als im Vorjahr und Neuheiten im Bereich von Camping und Caravan, setzen immer wieder neue Maßstäbe. Die Fülle an Informationen ist erschlagend, anfängliche Inspiration endet in Kapitulation. Die Füße schmerzen, der Rucksack ist voller Kataloge und der Kopf hat so viele neue Eindrücke zu verarbeiten. Dennoch geht man nach so einem Tag zufrieden und mit einem Lächeln zu Bett. So geht es zumindest uns. Die CMT Urlaubsmesse ist für uns jedes Jahr ein Muss und wird auch nicht langweilig. Das liegt zum Einen an der wirklich guten Organisation der Messe selbst, wie auch an den Ausstellern die sich immer etwas Neues einfallen lassen. Interessante und zum Teil auch sehr aufwendige Messestände werden aufgefahren, Gewinnspiele, Shows und Unterhaltungsprogramm werden geboten.

Messe Stuttgart CMT 2019

DIE NEUSTEN INNOVATIONEN AUF DER CMT URLAUBSMESSE IN STUTTGART

Wer sich nur einen groben Überblick verschafft, der wird vielleicht die kleineren Aussteller mit innovativen Ideen übersehen. Unter der Flagge „CMT Trend“ haben sich StartUps versammelt, die ihre neuen Ideen präsentieren, eben erst gegründet haben oder sogar nach potenziellen Geschäftspartnern suchen. Unter anderem mit dabei und uns besonders aufgefallen sind: 

„Unplanned“ bietet das Reiseabenteuer mit Überraschungseffekt. Die elementare Überraschung? Der Urlaub bzw. Kurztrip selbst. Bis zum Abflug bleibt es geheim wo die Reise hingeht. Du kannst dich also mal wieder nicht entscheiden wo du hin willst? Dann lass doch das StartUp „Unplanned“ für dich die Wahl treffen. Natürlich wird hier nicht wild ins Blaue gebucht. Im Gegenteil: „Unplanned“ will von dir neben Zeitraum und Budget auch deine Vorlieben und Interessen wissen. Bist du spontan genug? 

Wer eine unvergessliche und gleichzeitig auch unvergleichliche Nacht verbringen möchte, der ist bei „Sleeperoo“ gut aufgehoben. Eine Nacht kannst du direkt am Meer auf einem Steg verbringen. Oder lieber doch inmitten einer Alpakaherde? Vielleicht hast du auch Lust auf eine Nacht alleine im Museum? „Sleeperoo“ steht für aussergewöhnliche und aufregende Übernachtungen in einem eigens konzipierten Schlafcube. Die Popup-Schlafplätze sind für den normalen Touristen nicht zugänglich und eben speziell auf einzigartige, naturnahe oder auch tierische Erfahrungen ausgelegt. 

Sleeperoo Cube Messe Stuttgart

Kapselhotels gibt es nur in Japan? Karlsruhe ist bereit für ein aussergewöhnliches Hostel-Projekt. Die Kapseln bieten TV, Heizung, Licht, eine verdammt bequeme Matratze und natürlich auch die nötige Privatsphäre. Das Gesamtkonzept der zwei Hostels in Karlsruhe ist offen, einladend und freundlich. Die sympatischen Jungs am Messestand haben uns absolut überzeugt und wir werden sicher bald das Kapselhotel selbst testen. 

Kapsel des Kapselhotels Karlsruhe

Welche Urlaubstrends gibt es für das neue Jahr? 

Die Menschen zieht es hinaus in die Welt. Der Tourismus boomt weltweit. Allerdings lieben die Deutschen auch die Erlebnisse vor der eigenen Türe und verbringen die schönste Zeit des Jahres am liebsten in der Heimat. Das zeigt sich natürlich auch auf den Messeständen. Der Schwarzwald hat groß aufgefahren und auch die schwäbische Alb, die sehr im Trend liegt, hat einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten. Auch einzelne Städte präsentieren sich stolz auf der CMT. Heilbronn zum Beispiel lockt mit dem neu gebauten Wissens- und Experimentierzentrum „Experimenta“ die Menschen an. Die „Experimenta“ ist nach dem Umbau und der geplanten Eröffnung Ende März 2019 das größte Science-Center Deutschlands. 

Ein weiterer großer Trend sind Kastenwagen und alltagstaugliche Reisemobile

Die Zeit der angehängten Einfamilienhäuser scheint allmählich zu Ende zu gehen. Natürlich gibt es immer noch die riesigen Wohnmobile. Purer Luxus, viel Protz und extravagante Ausstattungen – eine Nische die sich definitiv nicht jeder leisten kann. Dennoch wollen immer mehr Menschen in den Genuss eines Reisemobils kommen. Daher sind immer mehr kleine Transporter und Kastenwagen gefragt, die auf kleinstem Raum, einen sinnvoll durchdachten Schlafplatz bieten. Smarte Lösungen und schnell umrüstbare Module sind hier der neuste Trend der Stunde. 

Kreuzfahrten bleiben hoch im Kurs

Ein beständiger Trend ist die hohe Nachfrage an Kreuzfahrten. Auf der CMT gibt es große Messestände von MSC Kreuzfahrten und AIDA. Vor Ort kann man sich die luxuriösen Kabinen ansehen, die extra hierfür aufgebaut wurden. Auch Flusskreuzfahrten, zum Beispiel auf der Donau, sind immer noch stark nachgefragt. Ein Trend dessen Abbruch sich scheinbar noch lange nicht abtut. 

Messeeingang Messe Stuttgart

Die CMT in Stuttgart - ein Fazit:

Die CMT ist jedes Jahr am Start aber wird einfach nicht langweilig. Dafür sorgen jede Menge Aussteller aus aller Herren Länder. Uns hat die Präsentation der StartUps (CMT Trend) als Neuheit sehr gut gefallen.

Wer es sich einrichten kann , der sollte lieber unter der Woche die CMT besuchen. Ausreichend Parkplätze sind vorhanden, allerdings sind Staus, um die Messehallen herum, zu Stoßzeiten vorprogrammiert. Auch mit öffentlichen Verkehrsmittel anzureisen macht durchaus Sinn. 

Auf der CMT kann man gut und gerne einen ganzen Tag verbringen. Je nachdem wie sehr man selbst ins Detail gehen möchte und die Füße einen tragen.  Wir freuen uns schon jetzt auf die CMT Urlaubsmesse 2020. Ganz bestimmt sind wir wieder vor Ort. Du auch? 

 

Löwe in seinem Gehege im Leipziger Zoo

Der Leipziger Zoo und sein beeindruckendes „Gondwanaland“

Unser Erfahrungsbericht über den Zoo in Leipzig

Über Zoos kann man geteilter Meinung sein. Der Leipziger Zoo hat, wie viele andere Zoos auch, noch einige Schritte zu gehen, um für seine Tiere eine vernünftige, naturnahe Haltung zu gewährleisten. Aber die Leipziger sind auf einem guten Weg um ein „Zoo der Zukunft“ zu werden. Entscheidende Projekte wurden bereits umgesetzt und viele weitere Ideen nehmen Gestalt an. Doch wo setzt man an? Unser Erfahrungsbericht über den Leipziger Zoo ist eine persönliche Momentaufnahme, differenziert genug, um nicht als einer der vielen „Bewertungen“ zu gelten. Diese gibt es in reichlicher Zahl. Entweder sehr positiv oder sehr negativ. 

Aquarium Zoo Leipzig - Leipziger Sehenswürdigkeiten

Die verschiedenen Bereiche des Leipziger Zoos

Mitten in der Innenstadt von Leipzig liegt der Leipziger Zoo mit einer großen Artenvielfalt an Tieren und neuerdings auch mit einer riesigen, tropischen Halle: Das Gondwanaland.  Die Leipziger versprechen naturnahe gestaltete Lebensräume die man in sechs „Erlebniswelten“ unterteilt besuchen kann. Hierbei sind die verschiedenen Themenwelten bzw. Tierwelten gemeint, wie zum Beispiel Asien, Afrika und Südamerika

Auch der „Gründergarten“ gehört dazu, zumal dieser Teil eher unscheinbar ist, weil hier direkt der historische Eingangsbereich gemeint ist. Zum „Gründergarten“ gehört neben dem Büro und der angrenzenden Zooschule auch das Aquarium mit Fischen und Reptilien dazu. 

 Ein echtes Highlight ist das „Pongoland“. Hier gibt es Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans in einer beeindruckenden und weitläufigen Kulisse zu sehen. 

Last but not least gehört auch das Gondwanaland zu den sechs Erlebniswelten des Leipziger Zoos. Die riesige, überdachte Fläche sieht man schon von weiter Ferne. Auf einer Fläche, die so groß ist wie zwei Fußballfelder, taucht man ein in den tropischen Regenwald. In einer wirklich beeindruckenden Atmosphäre kann man die Flora und Fauna aus verschiedenen Perspektiven bestaunen. In der Halle gibt es sowohl einen Baumwipfelpfad als auch eine Bootsfahrt mit einer Multimediashow zur Entstehung der Erde (die Bootsfahrt kostet allerdings 1,50 € / Person extra).

Das Gondwanaland im Zoo Leipzig
© Zoo Leipzig

Ist der Leipziger Zoo wirklich ein Zoo der Zukunft?

Viele neue Konzepte zur artgerechten Tierhaltung wurden entwickelt und viele Ideen wurden bereits umgesetzt. Der Leipziger Zoo ist kein „Zoo der Zukunft“ aber er ist auf dem besten Weg dorthin. Im internationalen Vergleich setzt der Leipziger Zoo neue Maßstäbe und gehört zu den renommiertesten und modernsten Zoos der Welt. Hat dies auch Nachteile? In verschiedenen Foren und Bewertungsportalen gibt es immer wieder zwei, sich immer wiederholende Argumente, wieso der Zoo sein Geld nicht wert sein soll. Der Eintrittspreis ist für viele Besucher zu hoch und die Enttäuschung, das viele Tiere nicht auf dem Präsentierteller liegen, veranlasst viele Besucher auch negative Kritik zu üben. 

Hier können wir leider nur den Kopf schütteln. Natürlich muss ein Zoo, der neben seinen täglichen Kosten wie Tierfutter, Personalkosten, Wartungskosten etc. noch in Um- und Ausbau der bisherigen Tiergehege viel Geld steckt, seine Einnahmen erhöhen. Für den Preis, der natürlich für eine ganze Familie höher ausfällt, wird ein wunderschöner Tag geboten. Das angestrebte Tierwohl sollte den Preis unserer Meinung nach rechtfertigen. 

Löwe in seinem Gehege im Leipziger Zoo

Und natürlich muss man in vielen Gehegen auch mal öfters nach den Tieren suchen. Mich freut es ungemein, nicht direkt jedes Tier auf Anhieb zu sehen. Und ist das nicht eben der naturnahe und artgerechte Anspruch, dass sich Tiere nicht auch mal zurückziehen können? Wer hier nun mit „enttäuschten Kinderaugen“ argumentiert, sollte schnellstmöglich die Situation für eine Erziehungsmaßnahme nutzen. Nichts im Leben gibt es einfach so auf dem Präsentierteller. Erst Recht keine Tiere, wenn man den Anspruch verfolgt ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. 

Unser kurzes Video über das Gondwanaland und den Leipziger Zoo:

Der Leipziger Zoo übernimmt nicht nur verantwortung für den eigenen Tierbestand

Zoos bieten auch die Möglichkeit, durch Zucht- und Auswilderungsprogramme, die Artenvielfalt zu schützen. Der Zoo Leipzig beteiligt sich an fast 60 Zuchtprogrammen auf der ganzen Welt und hilft so Tieren wie dem Tiger, Mähnenwolf oder dem Lippenbär.

Schimpansen Pongoland Zoo Leipzig
© Zoo Leipzig

Unsere Erfahrungen im Zoo Leipzig. Ein kurzes Fazit:

Neben dem Gondwanaland hat uns ganz eindeutig die riesige Fläche im hinteren Teil des Leipziger Zoos beeindruckt. Hier leben Zebras, Giraffen, Gnus und Antilopen auf einer beachtlichen Fläche zusammen. Anstatt Beton und Stahl, werden hier durch Wasserläufe oder natürliche Baumbestände, Rückzugsmöglichkeiten geboten und Tiere getrennt, die nicht gut miteinander können. Der Leipziger Zoo ist mit großen Schritten dabei zum „Zoo der Zukunft“ zu werden und verschweigt trotzdem nicht seine Vergangenheit. So ist das alte Bärengehege schon fast ein kleines, trauriges Museum der Tierhaltung geworden. Dort vor Ort wird geklärt was damals war, heute ist und morgen sein wird. 

Wir sind gespannt wohin die Reise weitergeht. 

Sehenswürdigkeiten in Leipzig - Giraffe Zoo Leipzig

Öffnungszeiten:

Täglich geöffnet, auch an Feiertagen.

21.03. bis 30.04.9 bis 18 Uhr
01.05. bis 30.09.9 bis 19 Uhr
01.10. bis 31.10.9 bis 18 Uhr
01.11. bis 20.03.9 bis 17 Uhr*
  

*Am 24. und 31.12. bis 15 Uhr

Anreise:

Der Zoo Leipzig liegt zentral in der Innenstadt und ist vom Stadtzentrum in wenigen Gehminuten zu erreichen.

Wer mit dem Zug am Hauptbahnhof ankommt oder mit der Straßenbahn fährt, der wird sich nach wenigen hundert Metern bereits am Zooeingang wiederfinden.

Eine Wegebeschreibung gibt es auf der Seite des Leipziger Zoos:  

https://www.zoo-leipzig.de/anreise

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Tübingen Hölderlinturm

Sehenswertes in Tübingen

Was kann man in Tübingen alles machen?

Wer zu Besuch in Tübingen ist oder zum Studieren in die Stadt kommt, der wird feststellen, dass Tübingen etwas anders tickt. Zwischen Rottenburg, Herrenberg und Reutlingen liegt Tübingen eingebettet direkt am Fluss Neckar. Was kann man in Tübingen alles machen? Das habe ich mich auch gefragt, als ich mal wieder in der Stadt zu Besuch war. Tübingen ist jung und bunt, hier trifft Alt auf Jung. Die Stadt hat einen eigenen Charme bei dem die Nachbarstädte nicht mithalten können. Es gibt viel Sehenswertes in der Universitätsstadt. Einige Inspirationen findest du in diesem Beitrag: 

Tübingen Hölderlinturm

Tübingen ist die jüngste Stadt Deutschlands

Tübingen blickt auf eine lange und interessante Geschichte zurück. Viele bekannte Personen hat es in diese Stadt verschlagen. Der Altersdurchschnitt von Tübingen war aber immer – aufgrund der vielen Studenten – mit nur rund 39 Jahren sehr jung. Das spiegelt sich auch im Stadtleben wieder. Neben der berühmten Eberhard Karls Universität gibt es viele Anlaufpunkte die junge Leute erheblich mitprägen. So sieht man an der Neckarinsel oft Studenten die Theater spielen oder auch einfach nur für ihre Klausuren lernen. 

Tübingen ist natürlich nicht nur jung und frisch. Das Stadtbild selbst zeigt eher das Gegenteil. Und das ist auch gut so! Tübingen hat sich seine Altstadt bewahrt. Viele kleine Lädchen laden zum Bummeln ein und viele Restaurants bieten echte schwäbische Küche an. Direkt am Neckar im Biergarten beim Neckarmüller oder auch oben direkt am Schloss im „Mauganeschtle„, mit einer grandiosen Aussicht auf die Stadt, lässt es sich gut aushalten.

Tübingen Altstadt

Ein Spaziergang durch Tübingen

Wer einen ersten Eindruck von Tübingen erhalten möchte, dersollte einen Stadtspaziergang unternehmen. Parkplätze gibt es zum Beispiel am Stadtgraben. Von dort aus hast du eine gute Ausgangslage um Tübingens Sehenswürdigkeiten zu entdecken. 

Das Nonnenhaus - Tübingens größtes Fachwerkhaus

Nur wenige Gehminuten entfernt liegt das Nonnenhaus. Hier kann man leckeres Eis genießen oder entlang der kleinen Läden bummeln. Zuerst geht es hinauf, dann wieder hinab. Das ist sehr typisch für Tübingen. Entlang der Mühlstrasse gehen wir wieder hinab ich Richtung Neckar, zum Hölderlinturm und zur Neckarinsel. Die Insel ist gesäumt von schattenspendenden Bäumen und viele Parkbänke laden zum Verweilen ein. Die Neckarinsel kann man nicht nur zu Fuß erkunden, sondern auch zu Wasser. Dazu kann man entweder selbst aktiv werden, ein Paddelboot oder ein Tretboot ausleihen oder man lässt sich gemütlich von einem Stocherer chauffieren. Die Stocherkähne sind berühmt für die Stadt Tübingen und auch ein sehr beliebtes Anlaufziel für Touristen. 

Das Schloss Hohentübingen

Nachdem wir uns beim Neckarmüller gestärkt haben, geht es durch die Neckargasse hinauf zurück in die Altstadt von Tübingen. Interessante und sehenswerte Gässchen sind hier zum Beispiel die Hafengasse und die Lange Gasse. Den Marktplatz und das wunderschöne Rathaus heben wir uns aber bis zum Schluss auf. 

Jetzt geht es erstmal steil bergauf zum Schloss Hohentübingen. Das dort eingerichtete Museum hat interessante, wechselnde Ausstellungen zu bieten. Darunter auch das sehr sehenswerte Museum „Alte Kulturen“. Ansonsten bietet das Schloss den wohl schönsten Blick über die Stadt, direkt hinab zum Neckar und bis hinauf zum Botanischen Garten.

Rathaus Tübingen

Der Marktplatz von Tübingen

Was wir eben mühevoll hinaufgestiegen sind, gehen wir jetzt bergab zurück in die Altstadt von Tübingen. Wir marschieren direkt zum Marktplatz der mit seinem eindrucksvollen Rathaus ein tolles Fotomotiv ist. Hier können wir nochmals ein wenig innehalten und den Tag auskklingen lassen, bevor es  durch den alten Botanischen Garten mit seinem Hölderlin-Denkmal, zurück zum Parkhaus geht. 

Blautopf

Blautopf in Blaubeuren

Am östlichen Rand der Schwäbischen Alb etwa 20 Kilometer von Ulm entfernt liegt der Blautopf. Der Name ist Programm. Wunderschön eingebettet liegt der Quelltopf mit seinen schillernden Farben in Blaubeuren. Tief unten gibt es ein Höhlensystem das bis heute noch erforscht wird. Mysteriös und sagenumwoben – das war der Blautopf schon immer. Neben dem Höhlensystem hat der Blautopf schon immer mit seiner faszinierenden Farbe betört. Diese Farbgebung liegt zum einen an dem günstigen Standpunkt des Blautopfs und seiner nahezu einmaligen Abmessung. Mit 20 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 40 Metern, ist der Blautopf gegen die einfallende Sonne so gewappnet, dass er bis auf die Blautöne alle anderen Farbspektren verschlingt. Das Quellwasser, welches nur wenig Trübung aufweist, wirkt im Zusammenspiel von Lage, Sonne, Größe und Tiefe so wirkungsvoll blau.

Fun Fact

Eine der vielen Sagen um den Blautopf, hat eine Geschichte aufkommen lassen, dass die Bewohner von Blaubeuren jeden Tag ein Fass voll Tinte in den Blautopf schütteten. Wer den Blautopf mit eigenen Augen sieht wird vielleicht an diesem Mythos festhalten wollen...

Blautopf in Blaubeueren

Es ranken sich viele Erzählungen und Sagen um den Blautopf in Blaubeuren...

Als Erinnerung an eine der vielen Sagen steht eine Skulptur am Rande des Blautopfs. Die Wassernixe die hier versteinert auf die Besucher wartet, war der Sage nach von ihrem Mann in den Blautopf verbannt worden. Sie hatte das Lachen verloren und sollte erst wieder befreit werden, wenn sie drei Mal laut lachen würde. Die Menschen in Blaubeuren munterten die Wassernixe auf und befreiten sie so von ihrem Fluch. 

Einen kleinen kurzweiligen Film von SWR gibt es hier zu sehen: 

Das größte erforschte Höhlensystem der Schwäbischen Alb

Tolle Höhlen gibt es auf der Schwäbischen Alb sehr viel. Darunter die bekannte Nebel- oder die Bärenhöhle. Das Höhlensystem unterhalb des Blautopfs, mit einer Gesamtlänge von über 10 Kilometern länge, ist so aber einmalig. Die stellenweise sehr kleinen und engen Höhlenabschnitte haben es den Tauchern nicht leicht gemacht. Immer wieder wurden Expeditionen in die Tiefe geplant, viele sind auch gescheitert.  Daher ist es selbstverständlich das im Blautopf nur mit einer Genehmigung getaucht werden darf und absoluten Profis vorbehalten wird. 

Was kann man um den Blautopf herum noch alles erleben?

Der Blautopf ist ein beliebter Startpunkt für tolle Wanderungen auf der Schwäbischen Alb. Hoch oben thront das Rusenschloss, eine Ruine, zu der man direkt ab dem Blautopf aus laufen kann. 

Auch das Kloster in Blaubeuren und die Altstadt ist sehr sehenswert. Das „Blautopfbähnle“ ein kleiner Zug, pendelt zwischen Blautopf und Altstadt hin und her. Gerade für Familien mit Kindern ist eine kleine Tour mit der Bahn sicher ein großes Vergnügen. 

Die Schwäbische Alb hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Mehr findest du auch hier!

Holzachterbahn Mammut in Tripsdrill

Die besten Attraktionen in Tripsdrill

Um die besten Attraktionen in Tripsdrill genießen zu können, sollte man sich allmählich einen Plan zurecht legen. Denn der Park wächst und wächst. Damals als kleiner Bub bin ich  mit meinen Eltern gerne in den familienfreundlichen Park gegangen. Meine Highlights waren schon damals die  Badewannenfahrt zum Jungbrunnen oder  das ebenso spritzige Waschzuber-Rafting. Schön das es diese Attraktionen noch immer gibt.  Auch wir haben bereits über den Freizeitpark Tripsdrill berichtet —> alter Beitrag!

Die besten Attraktionen für Adrenalin-Junkies

  • Holzachterbahn „Mammut“
  • Katapultachterbahn „Karacho“
  • Wilde Maus Bahn „Gsengte Sau“
  • Kinderachterbahn „Tausendfüßler“
  • „Höhenflug“
  • „Doppelter Donnerbalken“
  • Badewannenfahrt zum Jungbrunnen

Die besten Attraktionen für die ganze familie

  • „Waschzuber-Rafting“
  • „Heißer Ofen“
  • „Wirbelpilz“
  • Kinderachterbahn „Tausendfüßler“
  • „Altweibermühle“
  • „Maibaum“
  • Badewannenfahrt zum Jungbrunnen

Die besten Attraktionen für Kinder

  • „Mühlbach-Fahrt“
  • „Seifenkisten-Rennen“
  • „Wäschekorb-Rundflug“
  • Kinderachterbahn „Tausendfüßler“
  • „Moggelesbahn“
  • „Maibaum“
  • Entenwasserfahrt

Fast jedes Jahr eine neue Attraktion in Tripsdrill

Doch die Betreiber vom Freizeitpark Tripsdrill bleiben nicht stehen. Fast jährlich entstehen neue Attraktionen im Park, darunter wilde Fahrten wie die Holzachterbahn Mammut oder die neuste, turbulente Achterbahn Karacho. Gerade letztere überzeugt mit einem grandiosen Katapultstart, tollen Loopings und einer rasanten Strecke. Ganz neu dazugekommen ist eine ebenso merkwürdige wie einmalige Attraktion mit dem Namen „Höhenflug“. Hier sitzt man in einer Gondel und kann seine Überschläge selbst bestimmen, indem man ordentlich mit den „Flügeln“ schlägt. Verrückt aber lustig!

Das Wildparadies gehört bei einem Besuch in Tripsdrill einfach mit dazu…

Wer etwas weniger Adrenalin dafür aber interessante Tiere in der frischen Natur genießen möchte, der sollte unbedingt auch den angrenzenden Tierpark besuchen. Der  Eintritt ist in den Tickets bereits inklusive kann aber auch separat gekauft werden. Die aktuellen Eintrittspreise findet ihr hier:  Preise

Im Wildparadies findet man von A wie Aucherochse bis Z wie Zwergziege viele verschiedene Tiere, die man zum Teil auch füttern darf. Bei den wilden Tieren, wie dem Wolf oder dem Gänsegeier, lohnt es sich während den Fütterungszeiten vor Ort zu sein. Die freundlichen Tierpfleger sind immer offen für die Fragen der Besucher.  Auch eine Flugvorführung mit Geier, Adler, Eule und Co. gehört zu den Highlights des Wildparadieses.

Schon mal in Tripsdrill Übernachtet?

Wir selbst haben es noch nicht ausprobiert, haben aber bisher nur Positives von Freunden und Bekannten gehört. Da Tripsdrill immer weiter wächst und die Zeit dort wie im Flug vergeht, sollte man durchaus über eine Übernachtung nachdenken. Für Besucher die einen längeren Anfahrtsweg haben als wir, möchten wir die verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten des Parks aufzeigen:  Inmitten der Tiere ist es möglich in einem wunderschönen Baumhaus zu übernachten oder  in einem komfortablen Schäferwagen direkt vor den Toren des Parks.

Einen Ersten Eindruck über den Freizeitpark Tripsdrill kann dir auch unser Vlog bieten:

Bildquelle: mit freundlicher Genehmigung von Erlebnispark Tripsdrill

Schild Das Tor zum Rheingau

Auf dem Rheinsteig zwischen Kaub und Lorch

Wir wandern auf dem Rheinsteig zwischen Kaub Und Lorch

Vorbei an kleinen Läden und Weingütern, steigen wir bei Kaub den Rheinsteig hinauf. Es wird schnell steil und auch die Sonne bringt uns heute ins Schwitzen. Man sieht noch viele alte Trockenmauern auf dem Weg und natürlich auch sehr viel Schiefer.  Burg Gutenfels liegt bereits hinter uns und wir können die volle Aussicht auf den Rhein genießen.

Immer wieder halten wir an um ein bisschen auszuruhen und Fotos zu schießen.  Weiter geht unsere Wanderung in den Wald hinein. Der Weg schlängelt sich schließlich hinab ins Niedertal, wo wir an einem Rastplatz auch den Grenzstein sehen, der die Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz markiert. Durch ein Tor „Zum Rheingau“ setzen wir unsere Wanderung fort und kehren nur wenige Meter weiter beim „Grenzvogt“ ein.

Vielleicht die schönste Etappe des Rheinsteigs?

Nachdem wir uns gestärkt haben, gut gegessen und getrunken, setzen wir unseren Rucksack wieder auf und gehen unseren Weg nach Lorch weiter. Wieder sehen wir verwilderte Weinberge und genießen die abermals schöne Aussicht hinunter zum Rhein. Ein besonderes Highlight liegt aber noch vor uns: Die Clemenskapelle. Diese liegt malerisch am Hang direkt über dem Rhein und ist daher ein beliebtes Fotomotiv. Der Weg führt zuerst bergab und vorbei an der Kapelle, ehe wir auf der anderen Seite des Tals noch ein letztes Mal bergauf wandern müssen. Doch es lohnt sich allemal. Oben angekommen thront die Ruine Nollig über Lorch und den Rhein. Ehe wir uns bereit machen für den Abstieg, genießen wir noch einmal die Aussicht und schauen hinunter nach Lorch, unserem Ziel der Reise.

Natürlich bietet Lorch viele Einkehr- bzw. Übernachtungsmöglichkeiten. Einige Vorschläge könnt ihr auf diesen Seiten nachlesen!

Liebevoll geführtes Hotel in einem alten Schulhaus: Hotel im Schulhaus, Lorch

Einkehrmöglichkeiten, Tipps für ein Wochenende in und um Lorch: Wochenende in Lorch