Tübingen Hölderlinturm

Sehenswertes in Tübingen

Was kann man in Tübingen alles machen?

Wer zu Besuch ist in Tübingen oder zum Studieren in die Stadt kommt, der wird feststellen, dass Tübingen etwas anders tickt. Zwischen Rottenburg, Herrenberg und Reutlingen liegt Tübingen eingebettet direkt am Neckar. Was kann man in Tübingen alles machen? Das habe ich mich auch gefragt, als ich mal wieder in der Stadt zu Besuch war. Tübingen ist jung und bunt, hier trifft Alt auf Jung. Die Stadt hat einen eigenen Charme bei dem die Nachbarstädte nicht mithalten können. Es gibt viel Sehenswertes in der Universitätsstadt. Einige Inspirationen findest du in diesem Beitrag: 

Tübingen Hölderlinturm

Tübingen ist die jüngste Stadt Deutschlands

Tübingen blickt auf eine lange und interessante Geschichte zurück. Viele bekannte Personen hat es in diese Stadt verschlagen. Der Altersdurchschnitt von Tübingen war aber immer – aufgrund der vielen Studenten – mit nur rund 39 Jahren sehr jung. Das spiegelt sich auch im Stadtleben wieder. Neben der berühmten Eberhard Karls Universität, gibt es viele Anlaufpunkte die junge Leute erheblich mitprägen. So sieht man an der Neckarinsel oft Studenten die Theater spielen oder auch einfach nur für ihre Klausuren lernen. 

Tübingen ist natürlich nicht nur jung und frisch. Das Stadtbild zeigt eher das Gegenteil. Und das ist auch gut so! Tübingen hat sich seine Altstadt bewahrt. Viele kleine Lädchen laden zum Bummeln ein und ebenso viele Restaurants bieten echte schwäbische Küche an. Direkt am Neckar im Biergarten beim Neckarmüller oder auch oben direkt am Schloss im „Mauganeschtle“ , mit einer grandiosen Aussicht auf die Stadt.

Tübingen Altstadt

Ein Spaziergang durch Tübingen

Wer einen ersten Eindruck von Tübingen erhalten möchte, sollte einen Stadtspaziergang unternehmen. Parkplätze gibt es zum Beispiel am Stadtgraben, das Parkhaus heisst auch genau so. Von dort aus hast du eine gute Ausgangslage um Tübingens Sehenswürdigkeiten zu entdecken. 

Das Nonnenhaus - Tübingens größtes Fachwerkhaus

Nur wenige Gehminuten entfernt liegt das Nonnenhaus. Hier kann man leckeres Eis genießen oder entlang kleiner Läden bummeln. Zuerst geht es hinauf, dann wieder hinab. Das ist auch sehr typisch für Tübingen. Entlang der Mühlstrasse gehen wir wieder hinab ich Richtung Neckar, zum Hölderlinturm und zur Neckarinsel. Die Insel ist gesäumt von schattenspendenden Bäumen und  viele Parkbänke laden zum Verweilen ein. Die Neckarinsel kann man nicht nur zu Fuß erkunden, sondern auch zu Wasser. Dazu kann man entweder selbst aktiv werden, ein Paddelboot oder ein Tretboot ausleihen oder man lässt sich gemütlich von einem Stocherer chauffieren. Die Stocherkähne sind berühmt für die Stadt Tübingen und auch ein sehr beliebtes Anlaufziel für Touristen. 

Das Schloss Hohentübingen

Nachdem wir uns beim Neckarmüller gestärkt haben, geht es durch die Neckargasse hinauf zurück in die Altstadt von Tübingen. Interessante und sehenswerte Gässchen sind hier zum Beispiel die Hafengasse und die Lange Gasse. Den Marktplatz und das wunderschöne Rathaus heben wir uns aber bis zum Schluss auf. 

Jetzt geht es erstmal steil bergauf zum Schloss Hohentübingen. Das dort eingerichtete Museum hat regelmäßig, wechselnde Ausstellungen zu bieten. Darunter auch das sehr sehenswerte Museum „Alte Kulturen“. Ansonsten bietet das Schloss den wohl schönsten Blick über die Stadt, direkt hinab zum Neckar, bis hinauf zum Botanischen Garten.

Rathaus Tübingen

Der Marktplatz von Tübingen

Was wir eben mühevoll hinaufgestiegen sind, gehen wir jetzt bergab zurück in die Altstadt von Tübingen. Wir marschieren direkt zum Marktplatz welcher mit seinem eindrucksvollen Rathaus ein tolles Fotomotiv ist. Hier können wir nochmals ein wenig innehalten und den Tag auskklingen lassen, bevor es  durch den alten Botanischen Garten mit seinem Hölderlin-Denkmal, zurück zum Parkhaus geht. 

Blautopf in Blaubeuren

Am östlichen Rand der Schwäbischen Alb etwa 20 Kilometer von Ulm entfernt liegt der Blautopf. Der Name ist Programm. Wunderschön eingebettet liegt der Quelltopf mit seinen schillernden Farben in Blaubeuren. Tief unten gibt es ein Höhlensystem das bis heute noch erforscht wird. Mysteriös und sagenumwoben – das war der Blautopf schon immer. Neben dem Höhlensystem hat der Blautopf schon immer mit seiner faszinierenden Farbe betört. Diese Farbgebung liegt zum einen an dem günstigen Standpunkt des Blautopfs und seiner nahezu einmaligen Abmessung. Mit 20 Metern Tiefe und einem Durchmesser von 40 Metern, ist der Blautopf gegen die einfallende Sonne so gewappnet, dass er bis auf die Blautöne alle anderen Farbspektren verschlingt. Das Quellwasser, welches nur wenig Trübung aufweist, wirkt im Zusammenspiel von Lage, Sonne, Größe und Tiefe so wirkungsvoll blau.

Fun Fact

Eine der vielen Sagen um den Blautopf, hat eine Geschichte aufkommen lassen, dass die Bewohner von Blaubeuren jeden Tag ein Fass voll Tinte in den Blautopf schütteten. Wer den Blautopf mit eigenen Augen sieht wird vielleicht an diesem Mythos festhalten wollen...

Es ranken sich viele Erzählungen und Sagen um den Blautopf in Blaubeuren...

Als Erinnerung an eine der vielen Sagen steht eine Skulptur am Rande des Blautopfs. Die Wassernixe die hier versteinert auf die Besucher wartet, war der Sage nach von ihrem Mann in den Blautopf verbannt worden. Sie hatte das Lachen verloren und sollte erst wieder befreit werden, wenn sie drei Mal laut lachen würde. Die Menschen in Blaubeuren munterten die Wassernixe auf und befreiten sie so von ihrem Fluch. 

Einen kleinen kurzweiligen Film von SWR gibt es hier zu sehen: 

Das größte erforschte Höhlensystem der Schwäbischen Alb

Tolle Höhlen gibt es auf der Schwäbischen Alb sehr viel. Darunter die bekannte Nebel- oder die Bärenhöhle. Das Höhlensystem unterhalb des Blautopfs, mit einer Gesamtlänge von über 10 Kilometern länge, ist so aber einmalig. Die stellenweise sehr kleinen und engen Höhlenabschnitte haben es den Tauchern nicht leicht gemacht. Immer wieder wurden Expeditionen in die Tiefe geplant, viele sind auch gescheitert.  Daher ist es selbstverständlich das im Blautopf nur mit einer Genehmigung getaucht werden darf und absoluten Profis vorbehalten wird. 

Was kann man um den Blautopf herum noch alles erleben?

Der Blautopf ist ein beliebter Startpunkt für tolle Wanderungen auf der Schwäbischen Alb. Hoch oben thront das Rusenschloss, eine Ruine, zu der man direkt ab dem Blautopf aus laufen kann. 

Auch das Kloster in Blaubeuren und die Altstadt ist sehr sehenswert. Das „Blautopfbähnle“ ein kleiner Zug, pendelt zwischen Blautopf und Altstadt hin und her. Gerade für Familien mit Kindern ist eine kleine Tour mit der Bahn sicher ein großes Vergnügen. 

Die Schwäbische Alb hat natürlich noch viel mehr zu bieten. Mehr findest du auch hier!

Die besten Attraktionen in Tripsdrill

Um die besten Attraktionen in Tripsdrill genießen zu können, sollte man sich allmählich einen Plan zurecht legen. Denn der Park wächst und wächst. Damals als kleiner Bub bin ich  mit meinen Eltern gerne in den familienfreundlichen Park gegangen. Meine Highlights waren schon damals die  Badewannenfahrt zum Jungbrunnen oder  das ebenso spritzige Waschzuber-Rafting. Schön das es diese Attraktionen noch immer gibt.  Auch wir haben bereits über den Freizeitpark Tripsdrill berichtet —> alter Beitrag!

Die besten Attraktionen für Adrenalin-Junkies

  • Holzachterbahn „Mammut“
  • Katapultachterbahn „Karacho“
  • Wilde Maus Bahn „Gsengte Sau“
  • Kinderachterbahn „Tausendfüßler“
  • „Höhenflug“
  • „Doppelter Donnerbalken“
  • Badewannenfahrt zum Jungbrunnen

Die besten Attraktionen für die ganze familie

  • „Waschzuber-Rafting“
  • „Heißer Ofen“
  • „Wirbelpilz“
  • Kinderachterbahn „Tausendfüßler“
  • „Altweibermühle“
  • „Maibaum“
  • Badewannenfahrt zum Jungbrunnen

Die besten Attraktionen für Kinder

  • „Mühlbach-Fahrt“
  • „Seifenkisten-Rennen“
  • „Wäschekorb-Rundflug“
  • Kinderachterbahn „Tausendfüßler“
  • „Moggelesbahn“
  • „Maibaum“
  • Entenwasserfahrt

Fast jedes Jahr eine neue Attraktion in Tripsdrill

Doch die Betreiber vom Freizeitpark Tripsdrill bleiben nicht stehen. Fast jährlich entstehen neue Attraktionen im Park, darunter wilde Fahrten wie die Holzachterbahn Mammut oder die neuste, turbulente Achterbahn Karacho. Gerade letztere überzeugt mit einem grandiosen Katapultstart, tollen Loopings und einer rasanten Strecke. Ganz neu dazugekommen ist eine ebenso merkwürdige wie einmalige Attraktion mit dem Namen „Höhenflug“. Hier sitzt man in einer Gondel und kann seine Überschläge selbst bestimmen, indem man ordentlich mit den „Flügeln“ schlägt. Verrückt aber lustig!

Das Wildparadies gehört bei einem Besuch in Tripsdrill einfach mit dazu…

Wer etwas weniger Adrenalin dafür aber interessante Tiere in der frischen Natur genießen möchte, der sollte unbedingt auch den angrenzenden Tierpark besuchen. Der  Eintritt ist in den Tickets bereits inklusive kann aber auch separat gekauft werden. Die aktuellen Eintrittspreise findet ihr hier:  Preise

Im Wildparadies findet man von A wie Aucherochse bis Z wie Zwergziege viele verschiedene Tiere, die man zum Teil auch füttern darf. Bei den wilden Tieren, wie dem Wolf oder dem Gänsegeier, lohnt es sich während den Fütterungszeiten vor Ort zu sein. Die freundlichen Tierpfleger sind immer offen für die Fragen der Besucher.  Auch eine Flugvorführung mit Geier, Adler, Eule und Co. gehört zu den Highlights des Wildparadieses.

Schon mal in Tripsdrill Übernachtet?

Wir selbst haben es noch nicht ausprobiert, haben aber bisher nur Positives von Freunden und Bekannten gehört. Da Tripsdrill immer weiter wächst und die Zeit dort wie im Flug vergeht, sollte man durchaus über eine Übernachtung nachdenken. Für Besucher die einen längeren Anfahrtsweg haben als wir, möchten wir die verschiedenen Übernachtungsmöglichkeiten des Parks aufzeigen:  Inmitten der Tiere ist es möglich in einem wunderschönen Baumhaus zu übernachten oder  in einem komfortablen Schäferwagen direkt vor den Toren des Parks.

Einen Ersten Eindruck über den Freizeitpark Tripsdrill kann dir auch unser Vlog bieten:

Bildquelle: mit freundlicher Genehmigung von Erlebnispark Tripsdrill

Schild Das Tor zum Rheingau

Auf dem Rheinsteig zwischen Kaub und Lorch

Wir wandern auf dem Rheinsteig zwischen Kaub Und Lorch

Vorbei an kleinen Läden und Weingütern, steigen wir bei Kaub den Rheinsteig hinauf. Es wird schnell steil und auch die Sonne bringt uns heute ins Schwitzen. Man sieht noch viele alte Trockenmauern auf dem Weg und natürlich auch sehr viel Schiefer.  Burg Gutenfels liegt bereits hinter uns und wir können die volle Aussicht auf den Rhein genießen.

Immer wieder halten wir an um ein bisschen auszuruhen und Fotos zu schießen.  Weiter geht unsere Wanderung in den Wald hinein. Der Weg schlängelt sich schließlich hinab ins Niedertal, wo wir an einem Rastplatz auch den Grenzstein sehen, der die Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz markiert. Durch ein Tor „Zum Rheingau“ setzen wir unsere Wanderung fort und kehren nur wenige Meter weiter beim „Grenzvogt“ ein.

Vielleicht die schönste Etappe des Rheinsteigs?

Nachdem wir uns gestärkt haben, gut gegessen und getrunken, setzen wir unseren Rucksack wieder auf und gehen unseren Weg nach Lorch weiter. Wieder sehen wir verwilderte Weinberge und genießen die abermals schöne Aussicht hinunter zum Rhein. Ein besonderes Highlight liegt aber noch vor uns: Die Clemenskapelle. Diese liegt malerisch am Hang direkt über dem Rhein und ist daher ein beliebtes Fotomotiv. Der Weg führt zuerst bergab und vorbei an der Kapelle, ehe wir auf der anderen Seite des Tals noch ein letztes Mal bergauf wandern müssen. Doch es lohnt sich allemal. Oben angekommen thront die Ruine Nollig über Lorch und den Rhein. Ehe wir uns bereit machen für den Abstieg, genießen wir noch einmal die Aussicht und schauen hinunter nach Lorch, unserem Ziel der Reise.

Natürlich bietet Lorch viele Einkehr- bzw. Übernachtungsmöglichkeiten. Einige Vorschläge könnt ihr auf diesen Seiten nachlesen!

Liebevoll geführtes Hotel in einem alten Schulhaus: Hotel im Schulhaus, Lorch

Einkehrmöglichkeiten, Tipps für ein Wochenende in und um Lorch: Wochenende in Lorch

 

Rheingau Rhein Lorch

Blogger-Wochenende im „Hotel im Schulhaus“, Lorch

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Das Blogger-Wochenende in Lorch

Von Stuttgart in den Rheingau nach Lorch kommt man schnell. Das Navi spuckte eine Zeit von etwa 3 1/2 Stunden aus. Leider wurden es fünf Stunden. So viele Baustellen und Unfälle auf der Strecke machten die Anreise zum Geduldsspiel. Zum Abendessen wurden wir in Lorch erwartet. 19 Uhr war geplant und wir schafften es auch beinahe pünktlich. Gut das wir zwei Stunden Puffer bereits mit eingerechnet hatten.

Das liebevoll geführte „Hotel im Schulhaus“ in Lorch

Lecker Essen und lecker Wein – nur wenige Gehminuten vom „Hotel im Schulhaus“ entfernt: die Weinwirtschaft „Laquai“

Die Gastgeber und die anderen eingeladenen Blogger waren bereits in der Weinwirtschaft  „Laquai“ als wir mit kleiner Verspätung endlich ankamen. Wir wurden freundlich empfangen und aufgenommen. Für mich ist das immer eine komische Situation, da ich eher der introvertierte Typ bin aber auch durchaus schnell mit Menschen warm werde, wenn diese mir die Gelegenheit dazu geben. Auf dem Tisch stand bereits ein Spundekäs, eine Speise die typisch für das Rheingau sei. Ich probierte davon und war sehr angetan! Zum Hauptgang gab es für uns eine Forelle und natürlich leckeren Rheingauer Riesling.

Die eben angesprochene Zurückhaltung, gegenüber mir noch unbekannten Menschen, kam über dieses Wochenende erst gar nicht zum Tragen. Es war von der ersten Minute an ein freundliches Miteinander (was unter Blogger nicht generell so sein muss) und wurde von Stunde zu Stunde immer einfacher und freundschaftlicher.

Am selben Abend verbrachten wir – natürlich bei einer weiteren Flasche Wein – innerhalb einer netten Gesprächsrunde die letzten Stunden vor dem ins Bett gehen. Denn ins Bett mussten wir um uns auszuruhen für einen ereignisreichen nächsten Tag mit viel Programm.

Mittelrheinrafting von Assmanshausen nach Kaub

Rhein-Rafting und Wandern auf dem Rheinsteig stand am nächsten Tag auf dem Programm. Davor konnten wir uns mit dem reichhaltigen Frühstücksbuffet vom „Hotel im Schulhaus“ stärken. Unsere Hotelbewertung könnt ihr hier lesen! 

Plötzlich fanden wir uns auf dem Rhein wieder, wir alle in einem Boot. Klare Instruktionen gab es vom Geschäftsführer des Mittelrheinraftings Sven Bernd. Sven sieht aus wie ein Mann der viel paddelt: Kräftiges Kreuz, kräftige Arme und ein ebenso kräftiger Händedruck. Sympathisch, witzig und absolut sicher führt er seine Tour durch. Vorbei an großen Schiffen und den unzähligen Schlössern und Burgen des Rheintals. Das Boot wurde in Assmanshausen zu Wasser gelassen und die gesamte Tour dauerte etwas über 2 Stunden. Eigentlich nur zwei Stunden. Aber wir waren wohl zu schwach…

Mittelrhein-Rafting bedeutet jede Menge Spass!

Zwei ganz besondere Höhepunkte waren die Pausen: In Trechtingshausen direkt am Rheinsandstrand mit Blick auf die Burg Rheinstein. Hier gab es gekühlte Getränke und viele  Durchhalte-Parolen innerhalb unseres Teams. Die zweite Pause wurde an der Inselburg Pfalzgrafenstein abgehalten. Hier bei Kaub war auch unsere Endstation.

Die Mittelrheinrafting-Tour können wir euch nur empfehlen. Es gibt natürlich noch viele weitere Touren-Abschnitte, je nach Interesse und Kondition. Sven und seine Crew haben uns absolut sicher und fachmännisch bzw. fachfrauisch unterstützt. Der Rhein selbst hat genug Strömung um sich mit dieser auch ein wenig treiben zu lassen. Paddeln ist allerdings schon angesagt, besonders dann, wenn es gilt das Boot von der einen Rheinseite zur Anderen zu bugsieren.

Mehr Informationen gibt es auf dieser Seite: http://www.mittelrhein-rafting.de

Wandern auf dem Rheinsteig von Kaub nach Lorch

Einer der vielen Etappen auf dem Rheinsteig führt von Kaub nach Lorch. In Kaub gerade aus dem Boot gestiegen, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Lorch zu Fuß. Ein kurzer steiler Anstieg und schon konnten wir den Rhein – auf dem wir eben noch mit dem Boot fuhren- jetzt von oben betrachten. Die Blogger zückten abermals an diesem Tag ihre Kameras und steckten sie gar nicht mehr ein. Wir auch nicht.

Die wunderschöne „Clemens-Kapelle“ am Rheinsteig

Eben war die Burg Pfalzgrafenstein noch so nah und schon relativ kurze  Zeit später, hatten wir einen imposanten Blick auf sie hinab. Entlang an Schiefer und Weinflächen wanderten wir weiter in Richtung Grenzvogt. Hier machten wir eine Pause und konnten uns mit Wurst oder Feta stärken. Es schmeckte so gut, mitten in der Natur, ausgepowert und mit sommerlichen Temperaturen, da zu sitzen und zu genießen. Der Besitzer des Grenzvogt (ein kleiner Rastplatz mit Getränken und lecker Essen mitten im Wald) bohrte uns noch zur Erinnerung einen Ring aus Horn. Eine sehr liebe Geste an die wir uns gerne erinnern!

„Burg Nollig“ am Rheinsteig bei Lorch

Marcel, unser Guide für die Wanderung, führte uns weiter vorbei an der Burg Nollig bei der wir unsere letzte Rast des Tages abhielten.

Dann ging es steil bergab, hinunter ins Tal und zurück nach Lorch. Am „Hotel im Schulhaus“ angekommen mussten wir uns erstmal duschen und ein wenig ausruhen. Kurze Zeit später wurden wir nämlich zum gemeinsamen Abendessen abgeholt. Es ging in das nur wenige Kilometer entfernte Weingut Altenkirch zum Essen. Das Weingut mit Restaurant kann nicht nur mit seinem exzellenten Essen und seinen fabelhaften Weinen punkten, es bietet von der Terrasse aus auch einen wunderschönen Blick auf den Rhein.

Ein Wochenende im Rheingau ist zu wenig…

Alles in allem hatten wir ein wunderschönes und unvergessliches Wochenende im Rheingau. Nicht zuletzt aufgrund des gastfreundschaftlichen Empfangs durch das „Hotel im Schulhaus“ und seinem Personal!

Wir sind immer wieder positiv überrascht wie vielfältig unser Deutschland ist und das Rheingau im speziellen. Wer vom Rheingau als Urlaubsziel nur die oberflächlichen Dinge kennt, sollte sein eigenen Denkmuster überdenken. Neben den Weingütern, Märchenschlössern, der Sage um die Loreley und den Touristen-Schiffchen auf dem Rhein, gibt es mittlerweile (nicht stattdessen sondern zusätzlich) einige moderne Herangehensweisen um die Region noch interessanter zu machen. Moderne Weingüter die nicht nur ihre Weinflaschen sondern auch ihr Weinwissen entstaubt haben und für junge und jung gebliebene Gäste die Weinwelt zugänglich machen. Es gibt Stand-Up-Paddeling auf dem Rhein, das nicht nur eine ganz neue Sicht auf den Fluss, sondern auch eine neue Sicht auf Aktiv-Urlaub im eigenen Land bietet. Dutzende neue Wanderwege werden neu beschildert, zugeschnitten auf Familien mit Kindern, ebenso wie für geübte Wanderer.

Es gibt – bei näherer Betrachtung – so viel im Rheingau zu erleben, dass ein Wochenende alleine beinahe zu wenig ist. Denn was uns, neben allen wundervollen Eindrücken und neu gewonnenen Freunden, als Fazit bleibt ist: Wir kommen wieder!

Unser Vlog vom Rheingau und viele andere Reisen findest du auf unsere YouTube-Kanal:

*Die erbrachten Leistungen erhielten wir kostenfrei.

Schloss Neuschwanstein entdecken

Der Andrang auf das Schloss Neuschwanstein reißt nicht ab…

Wer das Schloss Neuschwanstein besuchen möchte muss immer mit Wartezeiten rechnen. Der Andrang auf die nebeneinander liegenden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschangau, ist vor allem in den Monaten Juli bis September so sehr angestiegen, dass zum Teil Busunternehmen keine Fahrten innerhalb dieser Monate anbieten. Bereits zur Mittagszeit kann es vorkommen, dass sämtliche verfügbaren Eintrittskarten ausverkauft sind.

Das Schloss Neuschwanstein muss man gesehen haben!

Unsere Heimat selbst ist reich beschenkt mit Schlössern und Burgen. Wir im Schwabenländle haben direkt vor unserer Haustüre Schloss Lichtenstein und auch das berühmte Hechinger Schloss Hohenzollern. Trotzdem hat es uns ins Allgäu verschlagen um das Märchenschloss Neuschwanstein, endlich zu besuchen.
Das von König Ludwig errichtete Schloss ist ein Bauwerk, dass den Traum vieler Prinzen und Prinzessinen höher schlagen lässt. Schloss Neuschwanstein ist das Märchenschloss schlechthin. Sogar Walt Disney war vom Schloss und dessen Prunk so angetan, dass er die Zeichnungen der Märchenschlösser für seine Filme „Cinderella“ und „Dornröschen“ nach dessen Vorbild entworfen hat.

Schloss Hohenschwangau

Schloss Hohenschwangau steht etwas im Schatten von Neuschwanstein. Aber eigentlich muss es das nicht.

Der Rubel rollt – Kommerz und Kitsch und das Vorurteil mit den Massen an Japanern:

Gerade Menschen aus dem asiatischen Bereich zieht das Schloss an wie Motten das Licht. Offensichtlich haben diese Menschen hier bei uns etwas gefunden, was sie sogar nicht in ihren Ländern finden. Doch mit den touristischen Menschenmassen lässt sich gutes Geld verdienen. So entstehen immer mehr und größere Hotels direkt zu Fuße des Schloss Neuschwansteins. Der Eintrittspreis ist noch moderat, die Führung dafür aber hektisch und sehr kurz. Ihr benötigt mehr Zeit zum Warten und Anstehen, als für die Schlösser selbst. Eventuell kann man auch ganz auf eine Führung verzichten, denn die Schlossführung ist mittlerweile so überlaufen, dass man die Gruppen durch die wenigen Räume quasi nur durchführt. Kurze Erklärungen gibt es natürlich aber Zeit zum Nachfragen gibt es nicht. Insgesamt könnt ihr mehr Zeit in den vielen Souvenir-Shops verbringen als im Schloss selbst.
Auch blöd aber nicht vermeidbar ist die Tatsache das Schloss Neuschwanstein zu einer Dauerbaustelle geworden ist. Zum einen gibt es die schon eben erwähnten Großbaustellen im unteren Teil, in denen neue Hotels erbaut werden, zum anderen das Schloss selbst. Sehr oft über das Jahr verteilt steht es mit Gerüsten umklammert da.

Das beste Foto kann man daher von der Marienbrücke schießen. Hier geht das Gedränge erst richtig los, allerdings entschädigt das gewonnene Foto jeden Rempler und jede Minute Wartezeit.

Noch nicht genug von Schlössern und Burgen? Vielleicht gefällt dir dann auch unser Bericht über die Burg Hohenzollern in Hechingen?