Auf dem Rheinsteig zwischen Kaub und Lorch

Wir wandern auf dem Rheinsteig zwischen Kaub Und Lorch

Vorbei an kleinen Läden und Weingütern, steigen wir bei Kaub den Rheinsteig hinauf. Es wird schnell steil und auch die Sonne bringt uns heute ins Schwitzen. Man sieht noch viele alte Trockenmauern auf dem Weg und natürlich auch sehr viel Schiefer.  Burg Gutenfels liegt bereits hinter uns und wir können die volle Aussicht auf den Rhein genießen.

Immer wieder halten wir an um ein bisschen auszuruhen und Fotos zu schießen.  Weiter geht unsere Wanderung in den Wald hinein. Der Weg schlängelt sich schließlich hinab ins Niedertal, wo wir an einem Rastplatz auch den Grenzstein sehen, der die Grenze zwischen Hessen und Rheinland-Pfalz markiert. Durch ein Tor „Zum Rheingau“ setzen wir unsere Wanderung fort und kehren nur wenige Meter weiter beim „Grenzvogt“ ein.

Vielleicht die schönste Etappe des Rheinsteigs?

Nachdem wir uns gestärkt haben, gut gegessen und getrunken, setzen wir unseren Rucksack wieder auf und gehen unseren Weg nach Lorch weiter. Wieder sehen wir verwilderte Weinberge und genießen die abermals schöne Aussicht hinunter zum Rhein. Ein besonderes Highlight liegt aber noch vor uns: Die Clemenskapelle. Diese liegt malerisch am Hang direkt über dem Rhein und ist daher ein beliebtes Fotomotiv. Der Weg führt zuerst bergab und vorbei an der Kapelle, ehe wir auf der anderen Seite des Tals noch ein letztes Mal bergauf wandern müssen. Doch es lohnt sich allemal. Oben angekommen thront die Ruine Nollig über Lorch und den Rhein. Ehe wir uns bereit machen für den Abstieg, genießen wir noch einmal die Aussicht und schauen hinunter nach Lorch, unserem Ziel der Reise.

Natürlich bietet Lorch viele Einkehr- bzw. Übernachtungsmöglichkeiten. Einige Vorschläge könnt ihr auf diesen Seiten nachlesen!

Liebevoll geführtes Hotel in einem alten Schulhaus: Hotel im Schulhaus, Lorch

Einkehrmöglichkeiten, Tipps für ein Wochenende in und um Lorch: Wochenende in Lorch

 

Blogger-Wochenende im „Hotel im Schulhaus“, Lorch

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Das Blogger-Wochenende in Lorch

Von Stuttgart in den Rheingau nach Lorch kommt man schnell. Das Navi spuckte eine Zeit von etwa 3 1/2 Stunden aus. Leider wurden es fünf Stunden. So viele Baustellen und Unfälle auf der Strecke machten die Anreise zum Geduldsspiel. Zum Abendessen wurden wir in Lorch erwartet. 19 Uhr war geplant und wir schafften es auch beinahe pünktlich. Gut das wir zwei Stunden Puffer bereits mit eingerechnet hatten.

Das liebevoll geführte „Hotel im Schulhaus“ in Lorch

Lecker Essen und lecker Wein – nur wenige Gehminuten vom „Hotel im Schulhaus“ entfernt: die Weinwirtschaft „Laquai“

Die Gastgeber und die anderen eingeladenen Blogger waren bereits in der Weinwirtschaft  „Laquai“ als wir mit kleiner Verspätung endlich ankamen. Wir wurden freundlich empfangen und aufgenommen. Für mich ist das immer eine komische Situation, da ich eher der introvertierte Typ bin aber auch durchaus schnell mit Menschen warm werde, wenn diese mir die Gelegenheit dazu geben. Auf dem Tisch stand bereits ein Spundekäs, eine Speise die typisch für das Rheingau sei. Ich probierte davon und war sehr angetan! Zum Hauptgang gab es für uns eine Forelle und natürlich leckeren Rheingauer Riesling.

Die eben angesprochene Zurückhaltung, gegenüber mir noch unbekannten Menschen, kam über dieses Wochenende erst gar nicht zum Tragen. Es war von der ersten Minute an ein freundliches Miteinander (was unter Blogger nicht generell so sein muss) und wurde von Stunde zu Stunde immer einfacher und freundschaftlicher.

Am selben Abend verbrachten wir – natürlich bei einer weiteren Flasche Wein – innerhalb einer netten Gesprächsrunde die letzten Stunden vor dem ins Bett gehen. Denn ins Bett mussten wir um uns auszuruhen für einen ereignisreichen nächsten Tag mit viel Programm.

Mittelrheinrafting von Assmanshausen nach Kaub

Rhein-Rafting und Wandern auf dem Rheinsteig stand am nächsten Tag auf dem Programm. Davor konnten wir uns mit dem reichhaltigen Frühstücksbuffet vom „Hotel im Schulhaus“ stärken. Unsere Hotelbewertung könnt ihr hier lesen! 

Plötzlich fanden wir uns auf dem Rhein wieder, wir alle in einem Boot. Klare Instruktionen gab es vom Geschäftsführer des Mittelrheinraftings Sven Bernd. Sven sieht aus wie ein Mann der viel paddelt: Kräftiges Kreuz, kräftige Arme und ein ebenso kräftiger Händedruck. Sympathisch, witzig und absolut sicher führt er seine Tour durch. Vorbei an großen Schiffen und den unzähligen Schlössern und Burgen des Rheintals. Das Boot wurde in Assmanshausen zu Wasser gelassen und die gesamte Tour dauerte etwas über 2 Stunden. Eigentlich nur zwei Stunden. Aber wir waren wohl zu schwach…

Mittelrhein-Rafting bedeutet jede Menge Spass!

Zwei ganz besondere Höhepunkte waren die Pausen: In Trechtingshausen direkt am Rheinsandstrand mit Blick auf die Burg Rheinstein. Hier gab es gekühlte Getränke und viele  Durchhalte-Parolen innerhalb unseres Teams. Die zweite Pause wurde an der Inselburg Pfalzgrafenstein abgehalten. Hier bei Kaub war auch unsere Endstation.

Die Mittelrheinrafting-Tour können wir euch nur empfehlen. Es gibt natürlich noch viele weitere Touren-Abschnitte, je nach Interesse und Kondition. Sven und seine Crew haben uns absolut sicher und fachmännisch bzw. fachfrauisch unterstützt. Der Rhein selbst hat genug Strömung um sich mit dieser auch ein wenig treiben zu lassen. Paddeln ist allerdings schon angesagt, besonders dann, wenn es gilt das Boot von der einen Rheinseite zur Anderen zu bugsieren.

Mehr Informationen gibt es auf dieser Seite: http://www.mittelrhein-rafting.de

Wandern auf dem Rheinsteig von Kaub nach Lorch

Einer der vielen Etappen auf dem Rheinsteig führt von Kaub nach Lorch. In Kaub gerade aus dem Boot gestiegen, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Lorch zu Fuß. Ein kurzer steiler Anstieg und schon konnten wir den Rhein – auf dem wir eben noch mit dem Boot fuhren- jetzt von oben betrachten. Die Blogger zückten abermals an diesem Tag ihre Kameras und steckten sie gar nicht mehr ein. Wir auch nicht.

Die wunderschöne „Clemens-Kapelle“ am Rheinsteig

Eben war die Burg Pfalzgrafenstein noch so nah und schon relativ kurze  Zeit später, hatten wir einen imposanten Blick auf sie hinab. Entlang an Schiefer und Weinflächen wanderten wir weiter in Richtung Grenzvogt. Hier machten wir eine Pause und konnten uns mit Wurst oder Feta stärken. Es schmeckte so gut, mitten in der Natur, ausgepowert und mit sommerlichen Temperaturen, da zu sitzen und zu genießen. Der Besitzer des Grenzvogt (ein kleiner Rastplatz mit Getränken und lecker Essen mitten im Wald) bohrte uns noch zur Erinnerung einen Ring aus Horn. Eine sehr liebe Geste an die wir uns gerne erinnern!

„Burg Nollig“ am Rheinsteig bei Lorch

Marcel, unser Guide für die Wanderung, führte uns weiter vorbei an der Burg Nollig bei der wir unsere letzte Rast des Tages abhielten.

Dann ging es steil bergab, hinunter ins Tal und zurück nach Lorch. Am „Hotel im Schulhaus“ angekommen mussten wir uns erstmal duschen und ein wenig ausruhen. Kurze Zeit später wurden wir nämlich zum gemeinsamen Abendessen abgeholt. Es ging in das nur wenige Kilometer entfernte Weingut Altenkirch zum Essen. Das Weingut mit Restaurant kann nicht nur mit seinem exzellenten Essen und seinen fabelhaften Weinen punkten, es bietet von der Terrasse aus auch einen wunderschönen Blick auf den Rhein.

Ein Wochenende im Rheingau ist zu wenig…

Alles in allem hatten wir ein wunderschönes und unvergessliches Wochenende im Rheingau. Nicht zuletzt aufgrund des gastfreundschaftlichen Empfangs durch das „Hotel im Schulhaus“ und seinem Personal!

Wir sind immer wieder positiv überrascht wie vielfältig unser Deutschland ist und das Rheingau im speziellen. Wer vom Rheingau als Urlaubsziel nur die oberflächlichen Dinge kennt, sollte sein eigenen Denkmuster überdenken. Neben den Weingütern, Märchenschlössern, der Sage um die Loreley und den Touristen-Schiffchen auf dem Rhein, gibt es mittlerweile (nicht stattdessen sondern zusätzlich) einige moderne Herangehensweisen um die Region noch interessanter zu machen. Moderne Weingüter die nicht nur ihre Weinflaschen sondern auch ihr Weinwissen entstaubt haben und für junge und jung gebliebene Gäste die Weinwelt zugänglich machen. Es gibt Stand-Up-Paddeling auf dem Rhein, das nicht nur eine ganz neue Sicht auf den Fluss, sondern auch eine neue Sicht auf Aktiv-Urlaub im eigenen Land bietet. Dutzende neue Wanderwege werden neu beschildert, zugeschnitten auf Familien mit Kindern, ebenso wie für geübte Wanderer.

Es gibt – bei näherer Betrachtung – so viel im Rheingau zu erleben, dass ein Wochenende alleine beinahe zu wenig ist. Denn was uns, neben allen wundervollen Eindrücken und neu gewonnenen Freunden, als Fazit bleibt ist: Wir kommen wieder!

Unser Vlog vom Rheingau und viele andere Reisen findest du auf unsere YouTube-Kanal:

*Die erbrachten Leistungen erhielten wir kostenfrei.

Schloss Neuschwanstein entdecken

Der Andrang auf das Schloss Neuschwanstein reißt nicht ab…

Wer das Schloss Neuschwanstein besuchen möchte muss immer mit Wartezeiten rechnen. Der Andrang auf die nebeneinander liegenden Schlösser Neuschwanstein und Hohenschangau, ist vor allem in den Monaten Juli bis September so sehr angestiegen, dass zum Teil Busunternehmen keine Fahrten innerhalb dieser Monate anbieten. Bereits zur Mittagszeit kann es vorkommen, dass sämtliche verfügbaren Eintrittskarten ausverkauft sind.

Das Schloss Neuschwanstein muss man gesehen haben!

Unsere Heimat selbst ist reich beschenkt mit Schlössern und Burgen. Wir im Schwabenländle haben direkt vor unserer Haustüre Schloss Lichtenstein und auch das berühmte Hechinger Schloss Hohenzollern. Trotzdem hat es uns ins Allgäu verschlagen um das Märchenschloss Neuschwanstein, endlich zu besuchen.
Das von König Ludwig errichtete Schloss ist ein Bauwerk, dass den Traum vieler Prinzen und Prinzessinen höher schlagen lässt. Schloss Neuschwanstein ist das Märchenschloss schlechthin. Sogar Walt Disney war vom Schloss und dessen Prunk so angetan, dass er die Zeichnungen der Märchenschlösser für seine Filme „Cinderella“ und „Dornröschen“ nach dessen Vorbild entworfen hat.

Schloss Hohenschwangau steht etwas im Schatten von Neuschwanstein. Aber eigentlich muss es das nicht.

Der Rubel rollt – Kommerz und Kitsch und das Vorurteil mit den Massen an Japanern:

Gerade Menschen aus dem asiatischen Bereich zieht das Schloss an wie Motten das Licht. Offensichtlich haben diese Menschen hier bei uns etwas gefunden, was sie sogar nicht in ihren Ländern finden. Doch mit den touristischen Menschenmassen lässt sich gutes Geld verdienen. So entstehen immer mehr und größere Hotels direkt zu Fuße des Schloss Neuschwansteins. Der Eintrittspreis ist noch moderat, die Führung dafür aber hektisch und sehr kurz. Ihr benötigt mehr Zeit zum Warten und Anstehen, als für die Schlösser selbst. Eventuell kann man auch ganz auf eine Führung verzichten, denn die Schlossführung ist mittlerweile so überlaufen, dass man die Gruppen durch die wenigen Räume quasi nur durchführt. Kurze Erklärungen gibt es natürlich aber Zeit zum Nachfragen gibt es nicht. Insgesamt könnt ihr mehr Zeit in den vielen Souvenir-Shops verbringen als im Schloss selbst.
Auch blöd aber nicht vermeidbar ist die Tatsache das Schloss Neuschwanstein zu einer Dauerbaustelle geworden ist. Zum einen gibt es die schon eben erwähnten Großbaustellen im unteren Teil, in denen neue Hotels erbaut werden, zum anderen das Schloss selbst. Sehr oft über das Jahr verteilt steht es mit Gerüsten umklammert da.

Das beste Foto kann man daher von der Marienbrücke schießen. Hier geht das Gedränge erst richtig los, allerdings entschädigt das gewonnene Foto jeden Rempler und jede Minute Wartezeit.

Noch nicht genug von Schlössern und Burgen? Vielleicht gefällt dir dann auch unser Bericht über die Burg Hohenzollern in Hechingen?

 

Urlaubsziel: Rheingau

Mit allen Sinnen genießen

Erlebnistage im Rheingau: die jährliche Schlemmerwoche im Frühling

Die Rheingauer Schlemmerwoche ist die schönste Veranstaltungsreihe auf der ganzen Welt, naja, auf jeden Fall in meiner Heimat, dem Rheingau. Der Rheingau ist eine Weinanbaugegend mit vielen Sehenswürdigkeiten und Tradition westlich von Frankfurt und schlängelt sich ab Wiesbaden auf der nördlichen Seite des Rheins entlang. Das ganze Jahr über finden hier attraktive Veranstaltungen unterschiedlichster Formate statt – sei es das Rheingau Musik Festival, wo große Berühmtheiten aus der klassischen und modernen Musikszenen auftreten, das Gourmet Festival mit Sterneköchen aus der ganzen Welt bis hin zu Weinwanderungen durch die Region und Weinproben im Rahmen von Kunstausstellungen. So vielseitig wie die Menschen hier sind die Veranstaltungen und natürlich auch die vielen Besucher, die es jedes Jahr in unsere wunderschöne Gegend zieht.

Die Rheingauer Schlemmerwoche

So auch zur Rheingauer Schlemmerwoche. Über 100 Winzer und Gastronomen laden über einen Zeitraum von 10 Tagen zu Weinproben und zum Schlemmen in Höfe, Keller, Gutsschänken und Straußwirtschaften ein.
Ursprünglich initiiert wurde die Schlemmerwoche von einem angesehenen adligen Rheingauer Winzer, dem Grafen Erwein Matuschka-Greiffenclau von Schloss Vollrads. Das Prinzip ist einfach: alle Winzer öffnen ihre Tore und bieten ihre neuen Weine an. Dazu gibt es Köstlichkeiten aus der Weingutsküche. Noch vielfältiger als die Weine sind die Speisen, die hier überall angeboten werden. Das reicht von Klassikern wie Spundekäs und Bretzeln, Schnitzel und Handkäs bis hin zu veganen Gerichten, orientalischen Leckereien, Frischem vom Wild bis hin zu edlen Fisch- und Gemüsegerichten. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt.
An den Herden der Weingutsküchen stehen die Frauen, Mütter, Schwestern und Großmütter der Winzer oder auch professionelle Köche, ganz wie der Winzer beliebt. Der Genuss steht bei den Rheingauer Schlemmerwochen im Vordergrund. Wein, leckere regionale Spezialitäten und Köstlichkeiten, garniert mit einem bunten, kulturellen und musikalischen Veranstaltungsangebot in verschiedenen Weingütern und gastronomischen Betrieben machen den Besuchern aus Nah und Fern Lust auf einen Besuch im Rheingau. Der neue Jahrgang steht zur Verkostung bereit für Kenner oder die, die ihn kennenlernen möchten. Wer sich lieber den Veranstaltungen widmet, der kann aus einem reichhaltigen Rahmenprogramm das Passende auswählen: Musikalisches, Literarisches, Weinproben in freier Natur, Aktivprogramme und viele nette und ausgefallene Ideen rund um Wein und Sekt bieten für jeden Geschmack etwas.

Das schöne: jedes Jahr kommen neue Weingüter hinzu und es macht Spaß sie zu entdecken. Kaum ein Rheingauer hat wirklich schon alle Weingüter anlässlich der Schlemmerwoche besucht. Da gibt es zum Beispiel den Dr. Christopher Wolf in Hattenheim, seines Zeichens Arzt im Hauptberuf und Winzer im Nebenberuf. Oder ein Bio-Weingut in Geisenheim mit dem lustigen namens Trinks Trinks, die während der Schlemmerwoche ihren Garten öffnen wo man dann in Liegestühlen und Hängematte ein bisschen abhängen kann.

Einer meiner Favoriten ist das Weingut Mohr in Lorch wo die Winzerfrau, eine gebürtige Türkin, köstliche türkische Gerichte zaubert, die man dann in einem liebevoll gestalten orientalischen Ambiente genießen kann. Im Weingut Ernst in Eltville gibt’s zum Riesling und Spätburgunder wunderbare Fischgerichte von Gosch aus Sylt. In der Sektkellerei Reuter & Sturm in Walluf kommen viele Gäste speziell wegen der guten Küche der Hausherrin. Zudem ist das Ambiente in dem bezaubernden Herrenhaus ganz entzückend. Bei schönem Wetter sitzt man besonders schön im Park vom Weingut Knyphausen, wo vor zwei Jahren eine Lounge aus Palettenmöbeln eingerichtet wurde. Aber das nur einige der vielen Möglichkeiten, die diese Veranstaltung bietet.
In 2018 findet die Schlemmerwoche vom 27. April bis 6. Mai statt. Das Programm findet man ab Anfang 2018 hier: http://www.kulturlandrheingau.de/rheingauerschlemmerwochen

ÜBER DIE INSIDERIN:

Hinter der „Rheingau Prinzessin“ steckt die sympatische Tanja Werle. Sie schreibt auf ihrem Blog: www.rheingauprinzessin.de
Hier sammelt Tanja tolle Tipps für ein schönes Wochenende im Rheingau und zeigt auf, welche Vielzahl an Sehenswürdigkeiten ihre Heimat zu bieten hat.

Bildrechte: Tanja Werle

 

Europa Park

Europa Park ist Deutschlands größter Freizeitpark

Wer den Europa Park in die Suchmaschine eintippt wird feststellen, dass der Freizeitpark in Rust sowohl bei Tripadvisor als auch unter den Google-Rezensionen volle fünf  Sterne-Bewertungen hat.
Auch wir sind ziemlich begeistert vom Europa Park und fahren eigentlich jedes Jahr mindestens einmal dort hin. Deshalb war es nun endlich an der Zeit auch etwas über Deutschlands größten Freizeitpark zu schreiben:
Mit über 6 Millionen Besuchern im Jahr ist der Europa Park der meist besuchteste Freizeitpark im deutschsprachigen Raum. Seine Lage wurde sorgfältig gewählt. So liegt der Europa Park in Rust verkehrsgünstig im Dreiländereck in Deutschland neben Frankreich und der Schweiz. Auf einer Gesamtfläche (stetig wachsend!) von über 950.000m² wird auf 18 europäischen Themenbereichen (Schweiz, Griechenland, Deutschland etc.) über hundert Fahrgeschäfte und vielzählige Unterhaltungsshows angeboten.

Die besten Attraktionen des Europa Parks:

Wer einmal im Europa Park war, wird sicher überwältigt sein von der Vielzahl der Attraktionen. Es gibt im Park wirklich sehr viel zu erleben – sowohl für Kinder und Familien als auch für die eingefleischten Adrenalin-Junkies.
Die beliebtesten Attraktionen im Europa Park sind die Achterbahnen „Silverstar“, „Blue Fire“ und die Holzachterbahn „Wodan“. Etwas familienfreundlicher ist dagegen die noch relativ neue Achterbahn „Arthur“. Hier erlebt man eine liebevolle Themenfahrt durch das Königreich der Minimoys aus dem gleichnamigen Zeichentrickfilm.
Auch die neuste Attraktion (Stand 2017) Voletarium ist für die ganze Familie geeignet. Hier könnt ihr einsteigen und durch Europa fliegen. Klingt nicht spannend? Auf gar keinen Fall.
Mehr zum Thema „Voletarium“ im Europa Park gibt es hier: www.voletarium.de
Auch die etwas älteren Achterbahnen „Eurosat“ und „Euro Mir“ gehören immer noch zu den beliebtesten Fahrgeschäften im Park. Die „Eurosat“ soll für die nächste Saison eine neue Streckenlinie bekommen. So kann man also bald die „alte Eurosat“ in neuem Glanz entdecken.

Veränderungen im Europa Park:

Etwas zu den Veränderungen und Neuerungen im Park zu schreiben ist nicht ganz leicht, weil eben auch niemals aktuell. Die Betreiber-Familie Mack lässt sich für den Europa Park stets Neues und Innovatives einfallen. Ältere Flächen des Parks werden modernisiert und die Gesamtfläche des Parks wächst jährlich. Bis 2019 entsteht ein riesiger Wasserpark direkt neben dem Europa Park der noch mehr Besucher anlocken und vor allem für längere Zeit binden soll. Denn mittlerweile ist der Park auf eine Größe angewachsen, der kaum noch an einem Tag zu bewältigen ist. Übernachtungsangebote in den eigenen Themen-Hotels sind daher gern genutzte Möglichkeiten, um den Europa Park für mehrere Tage zu genießen. Deshalb wird zum neuen Wasserpark das nun sechste Hotel direkt daneben gebaut werden.
Einen kleinen Eindruck über den Europa Park gibt es auch hier in unserem Video und natürlich alle Informationen auf der offiziellen Seite des Europa Parks:
www.europapark.de

Kennst du auch diese Freizeitparks?

“Knott`s Berry Farm” ist der älteste Vergnügnungspark der USA

Tripsdrill in Cleebronn

Heide Park Soltau

Skyline Park

Disneyland Paris

Busch Gardens Tampa, Florida

Universal Studios, Hollywood

Skyline Park

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Skyline Park in Bad Wörishofen

Auf dem Weg ins Allgäu wollten wir unbedingt einen Tag im Skyline Park verbringen. Von meinem Onkel hatte ich immer wieder von diesem Park gehört, selbst waren wir aber nie dort gewesen. Auch die Bewertungen im Internet über den Skyline Park, machten uns neugierig darauf, uns selbst ein Bild von diesem Freizeitpark zu machen.
Der Park war zu diesem Tag nicht sonderlich überlaufen. Wir konnten also in Ruhe den Park ansehen und natürlich auch einiges ausprobieren. Schnell ist uns aufgefallen, dass der Skyline Park wenig Thematisierung bietet. Die sonst übliche Westernstadt, verschiedenste Länderbezeichnungen oder Märchenplatzierungen sucht man im Park vergebens. Auch gibt es nur wenig, kurzweilige Unterhaltung in den Warteschlangen. Uns hat es nicht gestört, da wir nicht lange warten mussten um auf die Attraktionen zu kommen. Auf der anderen Seite ist es aber auch nicht schlimm den Fokus auf das reine Fahrgeschäft zu haben.

Der Skyline Park und seine Attraktionen:

Wir wurden direkt am Parkeingang darauf aufmerksam gemacht, dass ein sogenannter Wechselfahrbetrieb an diesem Tag üblich ist. Das heißt zwei Fahrgeschäfte werden von einem Parkangestellten bedient. Wechselnd zu jeder halben Stunde. Das hörte sich erstmal doof an, war aber überhaupt nicht schlimm.
Die Attraktionen reichen von rasanten Fahrten bis zu gediegenem und kindertauglichem Fahrspaß. Etwas für Mutige ist zum Beispiel der „Sky Jet„. Eine Konstruktion in 30 Metern Höhe die sich um 360 Grad überschlägt. Nichts für schwache Nerven.
Sehr interessant empfanden wir auch die große Achterbahn „Sky Wheel„. Zuerst wird man senkrecht auf über 50 Metern Höhe gezogen und dann Überkopf in eine Schraube gedreht, bis man dann wieder die komplette Streckenlänge hinuntersaust.

Neben vielen tollen Fahrgeschäften wie einer großen Schiffschaukel, einem Riesenrad, einer echt coolen Bob-Fahrt (tolle Strecke zum selber Gas geben) oder dem Dauerbrenner Boxautos, gab es zwei große Highlights für uns. Zum einen haben wir uns zum ersten Mal im Leben getraut auf einer Sling Shot zu fahren. Diese Attraktion kennen viele sicher vom Stuttgarter Wasen oder dem Oktober Fest. Man sitzt zu zweit in einer Kugel und wird katapultartig in die Luft geschleudert. Auf den Volksfesten des Landes kostet so eine Fahrt allerdings gut und gerne 15 € pro Person. Im Skyline Park ist diese Attraktion natürlich im Preis inbegriffen.
Was wir so auch noch nie erlebt hatten, ist eine Neuheit im Park: Das „Zero Gravity“ ist eine riesige Zentrifuge in die man sich einfach hineinstellt. Die Zentrifuge dreht sich so schnell, dass man an die Außenwände gedrückt wird und dort fest kleben bleibt. Die Kraft die auf einen einwirkt ist so groß, dass man nicht mal richtig die Hand von der Wand bekommt. Wirklich ein außergewöhnliches Erlebnis. Allerdings ist diese Attraktion etwas schwer zum finden, da sie etwas versteckt hinter bzw. neben einer Spielhalle befindet. Nehmt hier einfach einen kostenlosen Parkplan mit! Die gibt es direkt an den Kassen.

Im Skyline Park gibt es erschwingliche Preise…

Etwas schade – weil durstig – empfanden wir die Tatsache, dass im Park nur wenige Essensbuden geöffnet waren. Natürlich muss man nicht alles geöffnet haben, vor allem wenn der Besucherstrom nicht zu groß ist. Ein oder zwei Getränkeautomaten am Ende des Parkgeländes, würde hier aber schon nutzen. Essen und Trinken kann man auf jeden Fall am Parkeingang im Restaurant. Die Preise sind fair und die Portionen gut. Auch die Auswahl war reichhaltig und das Essen insgesamt sehr lecker.
Wirklich positiv aufgefallen ist uns auch das Personal. Überall wird man freundlich begrüßt und gut behandelt. Auch die Angestellten welche die Fahrgeschäfte bedienten, waren stets hilfsbereit und gut drauf.
Alle Informationen zum Skyline Park gibt es natürlich auf deren Seite:
www.skylinepark.de

Unser Fazit über den Skyline Park:
Der Skyline Park ist ein Freizeitpark bei der die ganze Familie auf ihre Kosten kommt. Es gibt Fahrgeschäfte für jede Altersgruppe und es lässt sich hier ein toller Tag verbringen. Die Preise für das Essen und die Getränke sind erschwinglich und das Personal sehr freundlich. Der Park wächst aktuell noch weiter. Hinter Bauzäunen konnte man interessante Neuheiten entdecken. Wer jetzt den Skyline Park nicht in den „Themenpark-Topf“ wirft und sich auf seine charmante Art einlässt, der wird nicht enttäuscht werden. Wir empfinden den Skyline Park als ein sehr empfehlenswertes Ausflugsziel und kommen ganz sicher bald wieder…
Mehr Eindrücke vom Park gibt es hier in diesem kleinen Video:

*kostenloser Eintritt erhalten