Prag – eine Stadt unter Denkmalschutz

Prag hat einiges zu bieten und das nicht nur für Architektur-Studenten

Im Durchschnitt kommen rund 11 000 Besucher pro Tag nach Prag. Neben den kleinen Gassen der Altstadt, der berühmten Karlsbrücke und dem ganzen Nebeneinander von Gothik, Renaissance, Barock oder Jugendstil-Gebäuden, hat uns auch der Prager Zoo begeistern können.
Aber heute möchten wir euch ganz allgemein die Stadt Prag etwas näher bringen, denn die Hauptstadt Tschechiens ist eine der größten denkmalgeschützten Zonen Europas und steht mit dem gesamten Stadtzentrum auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Und das zu Recht!

Ein Hauch von Hollywood liegt in der Luft

Wie oben schon erwähnt, findet der angehende Architekt unter euch, Bauwerke der unterschiedlichsten Epochen in Prag. Nicht umsonst gilt in der Filmszene, die Stadt Prag als das „Hollywood an der Moldau“. Wer Lust hat kann sich an einer speziellen Führung anschießen, die durch die Altstadt über die Karlsbrücke führt und anschließend wieder auf der Kleinseite endet. Hier erfahrt ihr dass Tom Cruise in „Mission Impossible von dieser Seite der Brücke sprang oder das Daniel Craig als James Bond in „Casino Royal“ durch diesen Straßenzug, die Verfolgung des Bösewichts aufnahm. Kurzatmig und nicht nur für Filmfreaks interessant!

Ein Überblick und ein Ausblick von Prag

Wer sich einen schnellen Überblick verschaffen will und für Prag nur wenig Zeit hat, dem empfehlen wir ein Metro-Ticket zu kaufen. Wer mehr Zeit hat und auch gern zu Fuß unterwegs ist, für den ist Prag auch als Fußgängern leicht zu entdecken. Ganz nebenbei: Sich zu „Verlaufen“ kann in Prag nämlich ganz romantisch sein.

Karlsbrücke, Bier und Knödel – es gibt noch mehr zu entdecken in Prag

Unbedingt auf die To-Do-Liste gehört: die Karlsbrücke überqueren (sich durchquetschen lassen) und einen Abstecher auf die dahinterliegende Halbinsel machen. Hier gibt es Ecken und Gassen die ein wenig an Venedig erinnern. Ebenso sollte man einmal auf die Burg gelaufen sein oder den „Königsweg“ (Touristen-Rennbahn mit kitschigem Souvenierläden) entlang, sich in abgelegenere Winkeln der Stadt treiben lassen, um hier einen Knödel zu essen oder ein Bier zu trinken.
Auch die Altstadt selbst und das jüdische Viertel sind einen Besuch wert. Der „Altstädter Ring“ ist etwas vorgelagert, hier kann man auch an Tickets gelangen für die berühmten „Schwarzlicht-Theater“.