Die besten Tipps für Shinjuku!

In Shinjuku findest du abgefahrene Läden, coole Bars und leckere Restaurants. Wir würden sogar behaupten, dass Shinjuku der vielleicht verrückteste Bezirk in ganz Tokio ist, in dem du außerdem auch am meisten erleben kannst!
Ziemlich zentral gelegen gilt Shinjuku als einer der größten und hektischsten Bezirke. Und das nicht nur in Tokio, sondern sogar in ganz Japan!
Neben der JR-Yamanote-Linie gibt es hier außerdem auch die wichtigsten Haltestellen für Fernbusse (für den Fall das du noch weiter reisen möchtest).
In Shinjuku kannst du jede Menge erleben! Hier liegen die verrücktesten Einkaufszentren und das  Rotlichtviertel von Tokio nur wenige Gehminuten von Schreinen oder dem berühmten Metropolitan Government Building entfernt.
Auf letzterem gibt es außerdem eine kostenlose Aussichtsplattform die du auf gar keinen Fall verpassen solltest.

shinjuku-tokio-sehenswürdigkeiten

Das Metropolitan Government Building in Shinjuku

Wenn du einen ersten Überblick von Shinjuku bekommen möchtest, dann solltest du unbedingt mit dem Aufzug bis zum obersten Stock des Metropolitan Government Building fahren. Hier findest du eine Aussichtsplattform von der du einen gigantischen Ausblick auf Shinjuku bekommst!
Zugegeben, die Aussichtsplattform ist zwar nicht ganz so hoch wie der Tokio Skytree, dafür ist der Ausblick jedoch vollkommen kostenlos. An manchen Tagen muss allerdings mit Wartezeiten gerechnet werden.
Wir hatten bei unserem Besuch Glück und die Menschenmenge war wirklich relativ überschaubar.
An besonders klaren Tagen sieht man vom Metropolitan Government Building sogar bis hinaus zum Mount Fuji.
Den schnellsten Weg zum Metropolitan Government Building findest du wie immer direkt über Google Maps.

metropolitan-government-building-in-tokio

Omoide Yokocho

Die Shinjuku Station ist zwar nicht ganz so berühmt und groß wie die Tokio Station, aber sie ist definitiv auch einen Besuch wert.
Ein kleiner Geheimtipp versteckt sich jedoch zwischen den Gleisen in nördlicher Richtung der Shinjuku Station. Hier liegt, etwas versteckt, Omoide Yokocko – welches für sein legendäres Street Food bekannt ist. An diesem Ort findest du echtes, authentisches japanisches Essen in winzig kleinen Restaurants.
Die kleinen Imbisse und Straßenverkäufe sind zum Teil für weniger als 10 Personen ausgelegt. Den direkten Kontakt zu Einheimischen und speziell zum Koch gibt es hier inklusive.
Wer sich alleine nicht hierher traut, der sollte sich unbedingt einer geführten Tour* anschließen. Diese sind wirklich sehr empfehlenswert und du kannst sie ganz einfach hier* buchen. Übrigens lohnt sich ein Besuch am Besten am Abend.
Tagsüber wirken die Gassen eher unscheinbar und fast schon ein wenig langweilig. Am Abend oder in der Nacht, wenn die kleinen Geschäfte alle beleuchtet sind, dann bekommt Omoide Yokocho erst sein richtiges Flair und dann solltest du hier unbedingt vorbeikommen und etwas leckeres zum Essen genießen.
omoide-yokocho-tokio-erfahrung

VergüngungsViertel Kabukicho

Du willst dich in Tokio ins Nachtleben stürzen? Dann ist Kabukicho in Shinjuku genau das richtige Viertel für dich!
Am Abend und in der Nacht zeigt sich diese schillernde Gegend dem Touristen in seiner ganzen Pracht.
Das Nachtleben mit Diskotheken, Bars, Restaurants und Spielhallen lockt alle Nachteulen und Partybegesisterten hierher.
Auch die berühmt berüchtigten Sexshops gibt es hier zu sehen. Der Rotlichtbereich verschwimmt jedoch immer mehr mit dem reinen Unterhaltungs-Etablissement.
Neben Sextoys gibt es hier Ramen-Suppe und neben billigen Souvenirs gibt es das überteuerte Roboter-Restaurant.
shinjuku-in-tokio
Das Roboter-Restaurant
Das Roboter-Restaurant in Shinjuku ist extrem und speziell. Sehr speziell! Hieran scheiden sich die Geister. Die Einen finden es phänomenal gut, die Anderen abgrundtief schlecht. Und der Preis ist auch nicht gerade billig für diese völlig abgedrehte Dinnershow.
Die Show ansich hat keinen roten Faden und auch keine Geschichte die durch sie erzählt wird. Alles was zählt ist die Show an der Show. Ganze 80 Minuten lang wummert der Bass und die Roboter kämpfen und tanzen.
Durch insgesamt drei Pausen wird die absurde Darbietung unterbrochen. Pausen die man als Zuschauer auch dringend nötig hat.
Aber ist das Roboterrestaurant nun eine überteuerte und unsinnige Touristenfalle oder doch das wohl durchgedrehteste Spektakel in ganz Tokio?
Wahrscheinlich stimmt beides! Wenn du in Tokio bist, dann mach dir doch einfach am Besten selbst ein Bild davon.
Karten zum Roboter-Restaurant kannst du vorab online kaufen*.
roboter-restaurant-in-tokio3
Godzilla am Toho Building
Ein weiteres kleines Highlight findest du am Toho Gebäude, einem relativ neuen Wolkenkratzer im Viertel Kabukicho. Wenn du deinen Blick nach oben schweifen lässt, dann siehst du ihn: Godzilla.
Der Wolkenkratzer selbst beinhaltet eine Dachterrasse von der aus du dem Vieh noch näher bist.
Immer zur vollen Stunde dreht Godzilla voll auf! Dann kommt Dampf aus seinem Mund und dramatische Musik plärrt aus den Lautsprechern.
Der untere Teil des Hochhauses beherbergt außerdem ein Kino. Wer weiß? Vielleicht kannst du dir hier ja die Godzilla-Filme in japanisch ansehen?
godzilla-in-tokio-shinjuku1
Golden Gai
Ganz am Rand von Kabukicho liegt ein weiterer, sehr interessanter Streetfood-Spot. Das Golden Gai besteht eigentlich nur aus zwei kleinen Straßen mit winzigen Restaurants. Diese sind zum Teil echt urig ausgestattet und bieten neben leckerem, traditionellem Essen auch viele interessante flüssige Besonderheiten wie zum Beispiel den japanischen Sake.
Wenn du an warmen Tagen in die Golden Gai nach Shinjuku kommst, dann wirst du noch mehr zu sehen bekommen.
Dann findet das rege Treiben nämlich auch vor den kleinen Kneipen statt und die Grenzen zum nächsten Lokal verschwinden völlig. Die Besitzer der kleinen Restaurants sind sehr weltoffen und können fast alle auch gutes Englisch sprechen (was in Tokio übrigens nicht ganz so häufig vorkommt).
Wer sich aber in einer kleinen, geführten Gruppe wohler fühlt für denjenigen gibt es zum Beispiel diese interessante Tour zum Buchen*.
lohnt-sich-golden-gai-in-tokio

Unsere persönlichen Tipps und Highlights für einen Gelungenen Tag in Shinjuku...

Shinjuku ist an einem Tag nur schwer (be)greifbar. Aber wenn du dir einen Plan schmiedest wirst du sicher einen tollen Tag in diesem Stadtteil verbringen.
Für uns war ganz klar, dass wir zuallererst auf das Metropolitan Goverment Building gehen. Besonders früh am Tag ist der Andrang noch eher gering und du bekommst so einen ersten, guten Überblick von Shinjuku. Zum Mittagessen haben wir uns dann eine leckere Ramen-Suppe gegönnt. Diese kannst du in Kabukicho an ganz vielen Ecken kaufen.
Sehr interessant, fanden wir das System die Suppe über einen Automaten zu bestellen und anschließend im Laden abzuholen. Den Laden haben wir per Zufall gefunden.
Er befindet sich in einer Seitenstraßen nicht weit vom berühmten Roboter-Restaurant entfernt. Hier kannst du das Angebot an Suppen bereits von draußen genau studieren und deine Auswahl direkt am Automaten treffen.
Nach der Bezahlung erhälst du einen ausgedruckten Papierzettel welchen du direkt im Restaurant vorzeigst.
Kurze Wartezeit. Dann einfach genießen! Apropos Ramen Suppe! Wenn du nach Japan kommst, dann MUSST du selbstverständlich eine Ramen-Suppe* probieren!
Wir haben schon oft versucht in unserer heimischen Küche so eine leckere Ramen zu kopieren, jedoch war sie nie so lecker wie hier in Tokio!
was-du-in-shinjuku-erleben-kannst1
Wer in die crazy Popkultur der Japaner eintauchen will kann entweder das oben beschriebene Roboter-Restaurant besuchen oder auch ein Erinnerungsfoto in einem der unzähligen Fotoautomaten aufnehmen.
Du kennst doch bestimmt einen Fotoautomaten, oder?  Genau das ist es NICHT!
Zwar werden hier auch Fotos von dir geschossen aber eben im Japan-Style: Riesige Augen, Schminke auf die Backe und das getunkt in jede Menge Kitsch.
Das wohl abgefahrenste Reisesouvenir das du dir in Tokio kaufen kannst!
Unser Tipp: der Automat „Pink Pink Monster“ (gibt es in vielen SEGA-Stores) ist so ziemlich das Kitschigste was es an Fotoautomaten auf dem Markt gibt und die Fotos die darin entstehen werden extrem witzig und sollten auf keiner Tokio Reise fehlen!
sehenswürdigkeiten-in-shinjuku
Wie du also siehst, hat Shinjuku unheimlich viel zu bieten und es ist unmöglich alle Highlights in einen einzigen Blogbeitrag zu packen.
Daher haben wir unsere Eindrücke von Shinjuku auch auf Video festgehalten. Hier siehst du was wir verrücktes erlebt, gesehen und gegessen haben :-)

Tokio Odaiba: Was du hier alles erleben kannst

Wenn man schon einmal in der Megametropole Tokio ist, dann überlegt man sich vielleicht auch dem Stadtteil Odaiba einen Besuch abzustatten.
Die aufgeschüttete Insel im Golf von Tokio bietet die üblichen Unterhaltungsmöglichkeiten und Geschäfte, die es anderswo genauso gibt.
Wirklich bekannt ist Odaiba vor allem auch durch den riesigen Gundam-Roboter, vor dem Eingang der Einkaufspassage DiverCity, geworden. Aber ist das schon alles? Und lohnt es sich überhaupt nach Odaiba zu kommen?

odaiba-tokio-erfahrung

Das können wir  mit einem klaren JA beantworten! Es lohnt sich auf jeden Fall!
Dort draußen, in Odaiba, ist Tokio nicht ganz so hektisch wie mitten in den riesigen Bezirken. Interessante Architektur, eine Freiheitsstatue, der Blick auf die Rainbow Bridge (die besonders bei Nacht toll aussieht) und natürlich der riesige Roboter, zieht die Menschen an.
Zwischen diesen kleinen und großen Sehenswürdigkeiten findet man vor allem auch: Einkaufszentren und Spielhallen.
Odaiba eignet sich aus unserer Sicht daher ideal für alle die einen Einkaufsbummel mit dem Besichtigen von Sehenswürdigkeiten, ein wenig Meeresfeeling und natürlich dem Zocken verbinden möchten!
Aber am besten wir fassen die Highlights von Odaiba doch einfach mal zusammen:

odaiba-tokio-tipps

Panasonic Center

Im Panasonic Center (kostenloser Eintritt) kannst du die neusten Fernseher und Kameras anschauen, anfassen und ausprobieren.
In der obersten Etage befindet sich außerdem noch ein kleines Museum (dafür muss man aber bezahlen!) das sich mit moderner Wissenschaft beschäftigt.
Alles in allem wirklich sehr interessant, aber kein Must Do!

Giant Sky Wheel

Das gigantische Riesenrad Giant Sky Wheel ist das Aushängeschild von Odaiba. Bereits aus der Ferne ist das 115 Meter hohe Riesenrad gut erkennbar und dient somit auch ideal als Orientierungspunkt.
Wenn du mitfahren willst sind rund 1000 Yen zu zahlen. Die Fahrt lohnt sich auf jeden Fall, da eine komplette Umdrehung fast eine viertel Stunde dauert und du von hieraus eine tolle Aussicht genießen kannst.

Digital Art Museum

Das Digital Art Museum ist relativ neu in Odaiba (Eröffnung 2018).
Hier wird, wie der Name schon vermuten lässt, digitale Kunst gezeigt.
Wir als alte Kunstbanausen konnten damit erstmal so gar nichts anfangen.
Allerdings ist das Museum so wunderschön und verrückt, das selbst Kunstbanausen und auch Kinder hier voll auf ihre Kosten kommen.
Die Projektionen sind bunt, schrill und unglaublich beeindruckend. Gerade auch an einem verregneten Tag in Tokio können wir dir das Digital Art Museum in Odaiba nur wärmstens empfehlen.

Rainbow Bridge

Du kennst die Rainbow Bridge bisher nur aus dem Nintendospiel Mario Kart?
Die Rainbow Bridge die du hier siehst verbindet Tokio mit Odaiba. Auf 2 Etagen kann man die Brücke per Auto, mit der Yurikamone Linie und zu Fuß überqueren.
Vom Einkaufszentrum „Aqua City aus hast du wohl die beste Aussicht auf die Regenbogenbrücke. Von hier aus kannst du tolle Bilder knipsen und du kannst sogar den Tokio Tower in der Ferne sehen.

rainbow-bridge-odaiba-tokio

Aqua City Einkaufszentrum

Da wir die Aqua City gerade schon angesprochen haben, kommen hier passenderweise auch gleich unsere Tipps zum Einkaufszentrum:
Aqua City ist ein Einkauszentrum! Nicht mehr und nicht weniger.
Der Food Court ist, unserer Meinung nach, im benachbarten Einkaufzentrum DiverCity viel besser und die Shops auch.
Dennoch könnt ihr natürlich auch in der Aqua City euer Geld liegen lassen und einige der zahlreichen Läden hier besuchen.
Solltest du nicht so viel Zeit eingeplant haben, kannst du dieses Einkaufzentrum aber auch gerne links liegen lassen…

aquacity-odaiba-tokio

Die Freiheitsstatue

In Tokio wirst du einige Plagiate von berühmten Sehenswürdigkeiten finden wie zum Beispiel den Hauptbahnhof in Tokio (der den Bahnhof Amsterdam zum Vorbild hatte) oder auch den Tokio Tower (Eiffelturm Paris). In Obaida steht nun seit kurzer Zeit auch eine Freiheitsstatue direkt am Wasser, nur wenige Gehminuten vom Einkaufzentrum Aqua City entfernt.
Etwas surreal wirkt die Lady Liberty hier vor dem Hintergrund der Rainbow Bridge und des zweiten Plagiats, dem Tokio Tower.
Und eine große Frage ist: Wie kommt die Freiheitsstatue nach Tokio?
Zuerst war die Freiheitsstatue nur eine Leihgabe der französischen Regierung Ende der 90er Jahre. Hier wurde das „französische Jahr in Japan“ gefeiert. Die Leihgabe wurde zwar brav zurückgegeben, allerdings direkt ein Nachbau beauftragt, den es nun offensichtlich dauerhaft dort zu bestaunen gibt.
freiheitsstatue-in-tokio

DiverCity Einkaufszentrum

Das Einkaufzentrum DiverCity hat in Odaiba wohl am meisten zu bieten.
Erst 2012 hat der riesige Komplex mit Restaurants und unzähligen Shops eröffnet.
Zu den Highlights gehört der Lego-Store und der riesige Foodcourt im unteren Bereich der Mall.
Daneben gibt es natürlich auch hier die nerdigen Spiele- Manga- und Hellokitty Shops.

einkaufszentrum-divercity-odaiba-tokio

Gundam

Vielleicht ist das Einkaufzentrum DiverCity auch nur durch seinen riesigen Roboter Gundam so bekannt geworden?
Gundam ist ein japanisches Science-Fiction-Universum mit allerhand Roboteraction. Vergleichbar – Nerds bitte verzeiht uns den hinkenden Vergleich – ist das Ganze mit Transformers. Zumindest sieht der Roboter so aus. Verwandeln kann er sich jedoch nicht.
Der mächtige Gundam-Roboter, der unglaubliche 19,7 Meter groß ist, steht direkt am Haupteingang der DiverCity Einkaufspassage. Hier gibt es zusätzlich auch einen Shop der jede Menge Stuff zum Thema anbietet.

Odaiba ist Unterhaltung und Shopping - aber auch viel mehr...

Indoorfreizeitparks, Shops und Restaurants – das gibt es in Tokio an jeder Ecke.
Odaiba hat allerdings viel mehr zu bieten als das. Alleine schon der fantastische Blick auf die Rainbow Bridge ist lohnenswert genug um hierher zu kommen.
Auch den riesigen Roboter und die Freiheitsstatue solltest du dir auf keinen Fall entgehen lassen wenn du hier bist!
An einem schönen Tag solltest du zudem unbedingt an der Promenade entlang spazieren und hierbei etwas frische Meeresluft schnuppern!
Ansonsten gilt wie immer: Go with the flow.
Wenn du also ca. einen halben Tag Zeit hast und dem Trubel von Shinjuku und Shibuya etwas entkommen willst, dann komm nach Odaiba und verbringe hier eine tolle Zeit!

divercity-in-odaiba-tokio

Noch mehr von Odaiba?

Du möchtest noch mehr von Odaiba sehen? Dann schau dir doch am besten unser YouTube Video zu unserem Tag in Odaiba an.

Wenn du außerdem noch mehr Eindrücke von Tokio bekommen möchtest, dann abonniere uns am besten gleich! So verpasst du kein neues Video mehr von Tokio und auch von anderen schönen Orten dieser Welt!

Wass kann man in Akihabara erleben

Akihabara in Tokio – das musst du unbedingt gesehen haben!

Ziemlich zentral in Tokio findest du den Stadtteil Akihabara. Über dieses Viertel haben wir vor unserer Tokioreise schon jede Menge gelesen, gehört und gesehen. Ganz klar, dass Akihabara also auch unser erster Anlaufpunkt war, nachdem wir in Tokio angekommen sind.
Wenn du dich Tokio erstmal nur langsam annähern möchtest, dann ist das vielleicht keine so gute Idee für den ersten Tag. Denn in Akihabara gibt es unfassbar viel zu entdecken, was man zuerst nur schwer einzuordnen vermag.
Hier gibt es diese berühmt berüchtigten Maid-Cafes, die riesigen Spielhallen- bzw. Arcadestationen und unzählige Elektronikläden. Dieses riesige und vorallem auch bunte Überangebot kann den ein oder anderen wirklich schnell erschlagen!
Daher solltest du dir mindestens ein einen ganzen Tag Zeit nehmen, wenn du diesen Stadtteil von Tokio erkunden möchtest.
Akihabara Tokio

Wie komme ich nach Akihabara?

Die erste Frage die man sich stellt ist mit Sicherheit die, wie man denn nach Akihabara kommt. Aber das ist, dank der vielen öffentlichen Verkehrsmittel in Tokio überhaupt kein Problem! Akihabara hat eine eigene Station, die den selben Namen trägt wie der riesige Stadtteil selbst.
Mit diesen Zügen bzw. Linien kommst du an dein Ziel:den verschiedensten Zügen kommst du an dein Ziel:

  • Yamanote Line (JR Linie)
  • Sobu Line (JR Linie)
  • Keihin-Tohuku Line (JR Linie
  • Hibiya Subway Line
  • Tsukuba Express Line.

Wenn du an der Station Akihabara aussteigst, dann liegt dir das Viertel bereits zu Füßen. Wir empfehlen hier ganz einfach:  „Go with the flow“ und lass dich einfach mal treiben! Die Sehenswürdigkeiten von Akihabara wirst du so von ganz alleine finden.

Straße in Tokio Akihabara

Was kann ich in Akihabara erleben?

Was genau macht dieses Viertel denn eigentlich so besonders?
Nun, Akihabara ist so ziemlich der lauteste, bunteste und verrückteste Stadtteil, den du in Tokio finden wirst!
Akihabaras Sehenswürdigkeiten sind zum größten Teil die dort ansässsigen Geschäfte. Du findest in diesem Viertel das gesamte Spektrum an elektronischen und elektrischen Geräten. Von Computerspielen bis hin zum Staubsauger und von der High-End-Videokamera bis hin zur solarbetriebenen Winkekatze.
Neben Kameras, Computern, Fernsehern und Smartphones ist Akihabara aber auch ein Mekka für alle Anime- und Manga-Fans. Auch die berühmt-berüchtigten Maidcafes, von denen du sicherlich schon einmal gehört hast, kannst du hier finden.
Mario Kart fahren in Tokio

Japanische Popkultur! Das musst du in Akihabara unbedingt erlebt haben:

Klar, dass man sich bei so einem Überangebot schnell überfordert fühlt und nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll. Aber das ist kein Problem! Denn wir haben dir zusammengefasst, was du in Akihabara unbedingt sehen und tun solltest!

Im Superpotato Retrogames zocken

Superpotato ist einer der verrücktesten aber auch zeitgleich coolsten Stores in ganz Tokio. Wir würden uns jetzt nicht unbedingt als Gamer bezeichnen, aber beim Anblick der alten Konsolen, hat unser kleines Herzchen ein wenig schneller geschlagen. Hier im Superpotato findest du jede Menge Stuff und nerdigen Kram der die Geschichte der Videokonsolen wiederspiegelt. Es gibt hier viele alte Konsolen und Spiele zu kaufen und ihr dürft an verschiedenen Geräten auch kostenlos spielen.
Die Homepage verlinken wir dir gerne, allerdings wird sie dir wahrscheinlich nicht sehr viel bringen – außer du kannst japanisch :-)
Superpotato in Akihabara

Einen Elektromarkt besuchen

Wenn du in Akihabara bist, dann musst du unbedingt in einen der riesigen Elektromärkte reingehen. Wirkliche Schnäppchen wirst du wahrscheinlich nicht finden aber hier gilt: Dabei sein ist alles!
Big Camera oder Yodobashi Camera sind zwei berühmte Beispiele für solche riesigen Elektromärkte. Die Größe der Kaufhäuser ist mit keinem anderen Geschäft zu vergleichen. Ein durchschnittlicher Saturn oder Mediamarkt würde hier bestimmt zehn mal reinpassen.
Yodobashi Akiba in Akihabara
Star Wars bei Yodobashi Akiba

CAPSULE TOYS AUSPROBIEREN

Bestimmt kennst du diese kleinen Ringe aus dem Kaugummiautomaten?
Automaten gibt es in Tokio an jeder Straßenecke – hauptsächlich für Getränke. Allerdings ganz dicht gefolgt von „Capsule Toys“.
Gerade hier in Akihabara stehen diese Automaten wirklich überall. Doch was ist das genau?
Du bekommst für ca. 100-500 YEN (je nach Spielzeug) verschiedene Spielsachen aus den Automaten. Diese sind verpackt in Kapseln, ähnlich einem Überraschungsei, nur viel größer und eben ohne Schokolade. Die Kapseln enthalten so ziemlich jeden Mist den es nur geben könnte.
Es gibt wirklich süsse Figuren von Disney oder Pixar aber auch komplett schwachsinniges Zeug wie ein Plastikbrot oder Plastiksushi.
Untem Strich muss man natürlich sagen, dass wirklich alles ein Staubfänger ist. Allerdings solltest du einmal das Erlebnis mitmachen und dir dein Lieblingsplastikschrott aus den Kapselautomaten ziehen.

Capsule Toys in Tokio

ZOCKEN BIS DER ARZT KOMMT

In Tokio und ganz speziell auch in Akihabara, ist es nicht ungewöhnlich kurz eine Runde um die Ecke zu SEGA zu gehen, um dort so richtig ausgiebig zu zocken.
Hier triffst du auf junge Menschen aber auch auf nette Herren mittleren Alters im Anzug. Nichts gehört mehr zur japanischen Popkultur wie Mangas, Animes und eben auch Videospiele.
Die großen Zentren mit Spielekonsolen sind mehrere Stockwerke hoch und bieten alles was das Zockerherz begehrt. Von Klassikern wie Mario Kart über die neuste Generation der VR-Spiele, bis hin zu Ganzkörperzappelanlagen. Also wirf ein paar YEN in die Maschine und fliege, fahre, renne, schieße oder zapple los…

Mario Kart Station in Akihabara
Greifautomaten in Tokio Akihabara

EINEN MANGASTORE BESUCHEN

Selbst wenn du persönlich nichts mit Mangas anfangen kannst, solltest du unbedingt einen Mangastore besuchen, wenn du schon mal in Tokio bist!
Mangas gibt es in bunt, in sehr bunt, für Kinder, Jugendliche und auch für Erwachsene. Gerade die „heiße Ware“ ab 18+ ist schon sehr befremdlich.
Zwar sind die leicht bekleideten Mädchen „nur“ gezeichnet aber irgendwie  konnten wir uns mit diesem „Schulmädchending“ nicht so richtig anfreunden.
Das ist aber, wie alles im Leben, reine Geschmackssache!
Außerdem gibt es in den Mangastores auch richtig gute Mangas, Comics und Fanstuff zu bestaunen.
Zu den besten Mangastores in Akihabara zählen für uns: Mandarake Komplex, Kotobukiya Store, Mulan Akiba, Animate Akihabara und Akihabara Gamers Main Store.

Was gibt es sonst noch in Akihabara zu sehen?

Wenn du jetzt denkst, Akihabara wäre nur bunt, laut und schrill dann hast du dich getäuscht! Denn ob du es glaubst oder nicht, du findest in Akihabara auch ruhigere Straßen, Tempel und Schreine.
Wenn du also etwas Ruhe vom ganzen Trubel suchst, dann beweg dich einfach etwas abseits der Hauptstraße von Akihabara.
Hier findest du übrigens auch tolle Restaurants, Bars und nette kleinere Geschäfte.
Wir haben außerdem noch dem „Kanda Myōjin Schrein“ einen Besuch abgestattet. Hier war es angenehm ruhig und außer uns waren fast keine Touristen da.
Der Schrein selbst ist wunderschön und auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn du in Akihabara bist!
Kanda Myōjin Schrein in Akihabara
Akihabara Kanda Myōjin Schrein

Noch mehr von Akihabara!!!

Du willst noch mehr von Akihabara sehen? Kein Problem! Wir haben unseren Tag in  Akihabara auf Video festgehalten. Wenn dir das Video gefällt, dann abonniere uns doch am besten gleich auf YouTube. Denn so bekommst du noch viel mehr von Tokio zu Gesicht und du verpasst zudem kein Video mehr von uns!

Sunshine City in Ikebukuro Tokio

Sunshine City in Ikebukuro

Das Viertel Ikebukuro ist im Gegensatz zu Shibuya oder Shinjuku ein eher überschaubares Eck in Tokio. Das aufstrebende Ikebukuro ist hauptsächlich ein Treffpunkt für Shopaholics.
Denn sehr zentral steht in Ikebukuro ein riesiges Einkaufszentrum – ja man könnte schon sagen: Eine Stadt in der Stadt – mit dem lieblichen Namen: Sunshine City.

Hinter der Fassade der Sunshine City steckt ein Megakomplex mit den wohl coolsten Stores in ganz Tokio. Hier kommen alle Fans von coolem Stuff, sowie Familien mit großen und kleinen Kindern voll auf ihre Kosten.
Denn wo sonst gibt es einen Indoor-Themenpark, ein Planetarium mit VR-Experience, ein Aquarium und den wohl besten und vorallem auch den größten Pokemon-Shop der Welt?

Eingang Sunshine City in Tokio

Nur etwa drei Minuten Fußmarsch vom Bahnhof Higashi entfernt liegt die Sunshine City. Böse Zungen behaupten sogar, dass Ikebukuro eigentlich hauptsächlich aus der Sunshine City besteht.  Das riesige Einkaufszentrum bietet in mehreren Nebengebäuden unzählige Shops und Restaurants. Das „World Import Mart“ ist das Haupteinkaufszentrum, im Alpha Shopping oder im Sunshine 60 Gebäude gibt es weitere Sehenswürdigkeiten. Du wirst es allerdings nicht merken, wenn du ein Gebäude wechselst, da alles so verworren und riesig ist, so dass du schnell den Überblick verlierst.
Es gibt eigentlich nur zwei Möglichkeiten die Sunshine City erfolgreich zu erkunden: Akribisches Studieren der Sunshine City-Karte oder „den Mut zur Lücke“. Wir haben uns eher treiben lassen und haben sicherlich nicht alles gesehen. Die wichtigsten Shops und Sehenswürdigkeiten haben wir aber auf jeden Fall aufgesucht.
Was du selbst auf keinen Fall verpassen solltest, wenn du das Sunshine City besuchst, das verraten wir dir hier in diesem Beitrag.

Menschen überqueren einen Fußgängerüberweg in Tokio Ikebukuro

Sunshine City Aquarium

Das Sunshine City Aquarium befindet sich in der 10. Etage des Hauptkomplexes und ist das höchstgelegene Aquarium der Welt. Eine Superlative muss doch immer sein oder? Im Aquarium könnt ihr jede Menge Fische, Seepferdchen, Kraken, Fischotter und sogar Robben anschauen. Die Tiershows sind eher traurig als unterhaltsam. Aber die Japaner sind in Sachen Tierschutz leider noch weit von unserem „Standard“ entfernt.Namco Namja Town & J-WorldDas zeigt sich übrigens genauso in den unzähligen Katzen-, Hunde-, Igel-, Füchse-Cafes etc. die du in Tokio an so ziemlich jeder Ecke finden kannst.

Namco Namja Town & J-World

Diese beiden Indoor-Themenparks bieten einem genau das was man von der Popkultur in Tokio erwartet: Arcade-Spiele, Greifarmautomaten mit Plüschtieren als Gewinn, etwas Anime hier und etwas Manga dort. In der Namco Namja Town gibt es zusätzlich eine kleine Gasse in der nur Nachtisch serviert wird. Dort kommen alle Naschkatzen garantiert auf ihre Kosten. Denn hier findest du von Eis, Crepes, Pancakes bis hin zu Süssigkeiten so ziemlich alles was das Herz begehrt. 

J-World ist ein Vergnügungspark der für alle Anime- und Manga-Fans der richtige Anlaufpunkt ist. Für Kinder sind beide Parks ebenfalls zu empfehlen. Als Erwachsener ist man der Reizüberflutung allerdings schnell erlegen. 

Greifautomaten in Tokio

Sunshine City Planetarium (Manten)

Auf dem Dach des World Import-Gebäudes (Hauptgebäude) gibt es ein nicht ganz billiges aber dafür sehr spektakuläres Event. Das Planetarium im 10. Stock zeigt mit modernster Technik wie unser Weltall funktioniert. Die riesige Kuppel ist beeindruckend und das Programm gibt es dank Audio-Service auch in englischer Sprache. 

Übrigens gibt es in Tokio drei Planetarien die von der Konica Minolta-Group geführt werden. Das „Manten“ ist das eben beschriebene in der Sunshine City. Weitere Planetarien findest du in der „Tokyo Skytree Town“ (Tenku) und in Yurakucho (Planetaria Tokyo).

Pokémon Center Mega Tokyo

Als Fan von Pokémon ist es eigentlich schon fast eine Pflicht nach Ikebukuro zu kommen. Hier im Sunshine City-Einkaufszentrum gibt es im zweiten Stock den wohl verrücktesten und vorallem auch den größten Pokémon-Store der Welt. Zugegeben: Das Phänomen Pokémon erschließt sich uns nicht zu 100 % aber coolen Kram lieben wir trotzdem sehr.  Im Pokémon Center Mega Tokyo gibt es neben unfassbar viel Merchandise, nahezu jedes Pokémon als Plüschfigur und du hast hier auch die Möglichkeit, die neusten Videospiele zu spielen. Natürlich dreht sich auch dort alles nur um Pikachu & Co. 

Pokémon Center Mega Tokyo

Die Alpha Shopping Mall in der Sunshine City

Wie oben in diesem Beitrag schon erwähnt, wirst du es eh nicht merken, wenn du das eine Gebäude verlässt und zum nächsten wechselst. Die Gebäude sind so miteinander verschmolzen, dass es schwer ist sich zurecht zu finden. Eine Karte zur Orientierung liegt aber an den verschiedensten Stellen im Center aus und kann durchaus Sinn machen. 

Sunshine City Tokio Ikebukuro

Disney Store

Die Japaner lieben Disney so sehr, dass es in jedem größeren Kaufhaus einen eigenen Disney-Store gibt. Diese sind zwar nicht so groß wie zum Beispiel in den USA, einen Besuch sind sie aber allemal wert. Den Disney-Store findest du in der Sunshine City im Bereich B1 in der Alpha Shopping Mall.
Solltest du ein großer Disney-Fan sein, dann empfehlen wir dir unbedingt einen Besuch des Disneyland bzw. des DisneySea in Tokio. Hier gibt es übrigens neben genialen Fahrattraktionen und spannenden Shows auch noch so viel mehr coole Merchandiseartikel.
Disney Store in der Sunshine City in Tokio
Disney Puppen in Disney Store in der Sunshine City Ikebukuro

Toys R US

Bei uns in Deutschland ist TOYS ‚R‘ US fast ausgestorben und auch in den USA schließen leider immer mehr Filialen. In Tokio in der Sunshine City gibt es allerdings noch einen TOYS ‚R‘ US Store. Hier findest du jede Menge Soielzeug, Spielzeug und nochmals Spielzeug. Du findest den TOYS ‚R‘ US Store auf der selben Ebene wie den Disney Store. Beide sind nur wenige Gehminuten voneinander entfernt.

Sanrio Vivitix

Nicht jeder kann mit dem Namen „Sanrio“ direkt etwas anfangen. Erzählt man dann aber von der vielleicht berühmtesten Katze unserer Erde, dann wird direkt zustimmend genickt. Bei „Hello Kitty“ scheiden sich die Geister. Entweder sie wird geliebt oder verachtet. Etwas dazwischen gibt es kaum. Sanrio ist die Firma hinter der plüschigen Katze und im Shop Sanrio Vivitix gibt es neben der berühmten Katze die eher unberühmten Freunde wie Chococat, Badtz Maru oder Kuromi.

Sanrio Vivitix Store in Tokio in der Sunshine City
Sanrio Store in der Sunshine City Tokio

Sunshine 60 Building in der Sunshine City

Der dritte Teil des Sunshine City-Komplexes trägt den Namen Sunshine 60 Building. Hier gibt es neben einigen Büroräumen auch ein Aussichtsdeck. In etwas mehr als einer halben Minute schießt dich der Aufzug hinauf zur Plattform. Bei gutem Wetter ist es möglich bei dieser 360 Grad-Plattform auch den Mount Fuji zu sehen. Desweiteren ist das Gesamterlebnis mit einer Menge technischen Raffinessen ausgestattet. Du kannst zum Beispiel bei einer virtuellen Videoshow die Zukunft von Tokio miterleben.
Die Meinungen zu der Aussichtsplattform sind allerdings sehr verschieden. Wer auf der Suche nach einem wirklich coolen Aussichtspunkt ist, der ist auf dem Tokyo Skytree* oder auf dem kostenlosen Deck des Metropolitan Government Building deutlich besser aufgehoben. Wer aber auf etwas mehr Action und Entertainment steht, der sollte sich die Aussichtsplattform in der Sunshine City genauer ansehen…

Noch nicht genug von Ikebukuro?

Du willst noch mehr von Ikebukuro und vorallem auch vonder Sunshine City sehen? Kein Problem! Schau dir einfach unser Youtube Video zu unserem Tag in Ikebukuro an. Wenn du noch mehr coole Videos von Tokio und der ganzen Welt sehen möchtest, dann abonniere doch einfach unseren Kanal. So stellst du sicher, dass du kein Video mehr verpasst!

Leuchtreklamen an der Shibuya Kreuzung

Shibuya Crossing – die verrückteste Kreuzung der Welt

Wenn du nach Tokio kommst, dann solltest du unbedingt einmal die berühmte Shibuya Kreuzung im gleichnamigen Stadtteil besuchen. Die Shibuya Kreuzung ist weltbekannt und sie gilt zudem als Sehenswürdigkeit. Eine Straßenkreuzung als Sehenswürdigkeit? Das mag auf den ersten Blick zwar tatsächlich etwas befremdlich wirken, allerdings ist die gesamte Kulisse rund um die Kreuzung wirklich einmalig. Gerade bei Nacht wirkt der große Platz mit seinen riesengroßen und bunten Leuchtreklamen ein wenig wie der New Yorker Times Square. Die Leuchtreklamen an den Häusern erleuchten die komplette Shibuya Kreuzung und machen dadurch die Nacht zum Tag. 

Das Viertel Shibuya in Tokio

Alle Autos, Alle Fußgänger. Die Shibuya Kreuzung ist einfach Crazy...

Das Besondere an der Shibuya Kreuzung ist, dass es eine Grünphase gibt die für alle Fußgänger gleichzeitig gilt. Daher wird die Straße auch einfach diagonal überquert. An Stoßzeiten, also in den Morgen- und Abendstunden, laufen hier tatsächlich bis zu 15.000 Menschen über die Straße. 15.000 Menschen gleichzeitig – und das nicht pro Tag, sondern pro Ampelphase!

Auch uns war es zuerst ein klein wenig mulmig. Denn irgendwann, mitten auf der Straße trifft man auf diese riesige Menschenwalze. Aber die Japaner sind sehr rücksichtsvoll und das merkt man vorallem hier! Denn absolut niemand rempelt dich an.
Besonders spannend ist es, die Kreuzung aus den verschiedensten Blickwinkeln zu betrachten. Auf jeden Fall solltest du dir Zeit nehmen, um einen Blick von oben auf die Shibuya Kreuzung zu bekommen. 

Menschen überqueren die Shibuya Kreuzung in Tokio

Die Shibuya Kreuzung von oben sehen

Du willst die verrückteste und bekannteste Kreuzung der Welt von oben sehen? Kein Problem! Wir zeigen dir, wo du die besten Ausblicke auf die Kreuzung hast!

Mag's Park im Einkaufszentrum Magnet

Mag’s Park ist wohl der beste Spot um die Shibuya Kreuzung von oben zu betrachten. Das Einkaufszentrum Magnet steht direkt an der Ecke der Shibuya Kreuzung, ist völlig kostenlos, dafür aber so gut wie gar nicht ausgeschildert, was allerdings auch seine Vorteile haben kann.
Denn als wir oben waren, teilten wir uns die Aussicht mit gerade mal zwei anderen Personen. Man könnte also noch von einem kleinen Geheimtipp sprechen.

Aufstieg zum Rooftop Magnet Kaufhaus Shibuya
Magnet Kaufhaus in Shibuya

Mag’s Park ist ein kleines Restaurant auf dem obersten Stockwerk des Einkaufszentrum Magnet. Du solltest dich nicht irritieren lassen, denn um hinaus zum Aussichtspunkt zu kommen, musst du erst einmal durch das Restaurant laufen.
Den schnellsten Weg zum Einkaufzentrum Magnet findest du übrigens hier.

Hochzeitsfotoshooting an der Shibuya Kreuzung in Tokio

Starbucks

Eine Alternative ist sicherlich auch Starbucks. Hier bist du zwar nicht annähernd so hoch wie bei Mag’s Park, allerdings kannst du hier nebenher ganz gemütlich einen Kaffee oder Cappuccino trinken. Starbucks befindet sich ebenso wie das Kaufhaus Magnet direkt an der Shibuya Kreuzung. Allerdings sind die Glasscheiben bei Starbucks für Film und Foto eher so semi-gut.
Den direkten Weg zum Starbucks findest du hier.

Auch einen ganz netten Blick bekommst du im Übergang zwischen den Gebäuden der Shibuya Station und dem Mark City. Im überdachten Bereich dieses Verbindungsbaus hast du einen tollen Blick auf die Shibuya Kreuzung mit den Leuchtreklamen im Hintergrund.

Was kann man in Shibuya noch alles erleben?

Shibuya gilt als eines der beliebtesten Ausgehviertel in Tokio. Ich weiß, es ist mittlerweile eine ausgelutschte Phrase aber: Genau hier pulsiert das Leben!
Direkt an der Shibuya Kreuzung beginnt die bekannte Einkaufsmeile Center Gai.
Hier vermischen sich sehr stark westliche Kaufhäuser, die man so in fast jeder größeren Stadt antrifft, wie auch typische japanische Stores. Wenn du dich nach neuen Klamotten umsehen willst, dann bist du hier in der Straße auf jeden Fall genau richtig. Hier gibt es H&M oder auch Forever 21. Beide haben hier riesengroße Stores, die sich auf mehrere Etagen erstrecken.
Den Weg zur Einkaufsmeile Center Gai findest du hier.

Center Gai Straße in Shibuya Tokio

Auch direkt an der Shibuya Kreuzung gelegen, ist der wohl beliebteste Treffpunkt der Einwohner von Tokio. Die Hachiko Statue steht für Treue und Loyalität und geht auf eine Geschichte aus dem Jahr 1920 zurück. Vielleicht kennst du auch den Film mit Richard Gere*? Der Hund Hachiko ging neun Jahre lang immer wieder zur Shibuya Station zurück, weil er dort seinen  Besitzer nach der Arbeit immer abholte. Selbst nach dem Tod des Besitzers wartete Hachiko hier Tag für Tag auf die Rückkehr seines geliebten Herrchens. Er kam jeden Tag zur Shibuya Station, bis er eines Tages selbst starb. Eine sehr traurige Geschichte aber auch ein sehr wichtiges Symbol für die Japaner. 

Hachiko Statue an der Shibuya Station

Verrückte Stores in Shibuya

Neben den doch eher westlich geprägten Einkaufsmöglichkeiten gibt es auch einige Stores zu entdecken, die es nicht in jeder Stadt gibt. Dazu gehört auf jeden Fall der mehrstöckige Village Vanguard Shop. Hier hüpfen die Herzen aller Nerds ein ganzes Stück höher.
Village Vanguard zählt definitiv zu einem unserer Lieblingsläden in ganz Tokio. Denn hier gibt es so ziemlich jeden Kram von Disney, Star Wars, Minions, Gremlins, Snoopy und und und.
Zusätzlich bietet der Shop auch eine riesige Auswahl an Taschen und Rücksäcke in jeder Preisklasse an. 
Den Weg zum Village Vanguard findest du hier.

Village Vanguard in Shibuya Tokio
Gremlins im Shop Village Vanguard in Shibuya Tokio

Auch Don Quijote ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier findet ihr jede Menge japanische Süssigkeiten, Getränke und auch Souvenirs für die Daheimgebliebenen (oder auch für dich selber). Die Auswahl an Süssigkeiten ist enorm und wir haben hier natürlich ordentlich zugeschlagen. Cool fanden wir auch, dass es viele der Süssigkeiten auch in kleineren Gebinden gab. Das spart erstens Platz im Gepäck und ist zweitens keine zu große Enttäuschung sollte es doch nicht sooo lecker schmecken wie erwartet…
Den Weg zum Don Quijote findest du hier

Coca Cola Peach im Don Quijote in Shibuya Tokio
Don Quijote Shop in Shibuya Tokio

Lecker Sushi essen in Shibuya

Solltest du Hunger bekommen oder dir einen schönen Abschluss für deinen Besuch in Shibuya gönnen wollen, dann empfehlen wir dir Genki Sushi. Das Restaurant liegt etwas unscheinbar und versteckt in einer Seitenstraße, aber du solltest dir auf jeden Fall die Mühe machen und es aufsuchen. Denn eines können wir dir versprechen: Es lohnt sich! Hier gibt es unfassbar leckeres Sushi, welches du dir ganz unkompliziert über ein Tablet bestellen kannst. Dein Essen wird frisch für dich zubereitet und du bekommst es anschließend auf einem Band „herangefahren“. Der Preis wird pro Teller abgerechnet und beginnt bei gerade mal 80-90 Cent.
Den Weg zum Genki Sushi findest du hier.

Sushi im Genki Sushi in Shibuya Tokio

Du hast noch nicht genug von Shibuya?

Du willst noch mehr von dieser verrückten Kreuzung sehen und wissen was du sonst noch so in Shibuya sehen und erleben kannst? Kein problem! Schau dir einfach unser Video zu unserem Tag in Shibuya an! Wenn du noch mehr über Tokio ansich erfahren möchtest, dann lohnt sich ein Blick in unseren Beitrag Tokio – Das musst du unbedingt erleben!

öffentliche Verkehrsmittel Tokio

Fortbewegung in Tokio

Tokio ist wirklich gigantisch. Die Riesenmetropole hat über 9 Millionen Einwohner und ist somit die bevölkerungsreichste Stadt der ganzen Welt. Klar dass man sich da fragt: „Wie finde ich mich hier zurecht?“ Als wir nach Tokio gereist sind, haben wir uns genau das Gleiche gefragt, mussten aber schnell feststellen: Es ist hier alles gar nicht so kompliziert wie es auf den ersten Blick aussieht! Damit auch du auf den Großstadtdschungel besser vorbereitet bist, erklären wir dir,  wie du dich in Tokio am besten orientieren und fortbewegen kannst.

Die Orientierung

Egal in welchen Land, bzw. in welcher Stadt wir uns befinden, wir orientieren uns immer mit Google Maps, bzw. über das Internet. Aber genau hier gab es schon den ersten Knackpunkt. Ich konnte die Offlinekarte von Tokio bei Google Maps nicht downloaden. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Allerdings habe ich bei einer kurzen Onlinerecherche herausgefunden, dass es wohl generell nicht möglich ist die Tokio Karte bei Google Maps downzuloaden. Mir war also schnell klar, eine Internetverbindung in Tokio musste her! Nach einigem Stöbern im Internet habe ich gesehen, dass es eigentlich zwei Möglichkeiten gibt, in Tokio an günstiges und vorallem auch an schnelles Internet zu kommen.

Smartphone mit Google Maps in Tokio

Pocket Wifi

Ein Pocket WiFi ist ein mobiler Wlan Router. Ihr könnt ihn immer und überall verwenden und verschiedene Geräte, wie beispielsweise einen Laptop, ein Smartphone und ein Tablet gleichzeitig damit verbinden. Die Nutzungsdauer  variiert, bzw. ihr könnt sie frei wählen. So kann man den Router beispielsweise für wenige Tage, aber auch für mehrere Wochen mieten. Je nach Nutzungsdauer variiert auch der Preis.

Smartphone und Laptop

Vorteile:

  • man kann das Pocket WiFi überall hin mitnehmen
  • es können mehrere Geräte gleichzeitig angeschlossen werden
  • auch sehr gut geeignet wenn im Airbnb oder im Hotel kein WiFi vorhanden ist

Nachteile:

  • man muss ein zusätliches Gerät mit sich herumtragen
  • da das Gerät am Ende der Mietdauer zurückgesendet wird, wird bei Verlust des Pocket WiFi in der Regel eine Gebühr fällig

Wo kann ich ein Pocket WiFi kaufen?

Du kannst ein Pocket WiFi beispielsweise hier kaufen:

Prepaid SIM Karte

Eine SIM Karte kennt mit Sicherheit jeder von euch. In Tokio gibt es die Möglichkeit sich spezielle Prepaid SIM Karten für Touristen zu kaufen. Hier bezahlt ihr für eine bestimmte Nutzungsdauer, die nach der Aktivierung eurer Karte beginnt. Nach dem Ende der Nutzungsdauer könnt ihr die Karte einfach entsorgen. Wir empfehlen euch eine Prepaid SIM Karte mit einem unbegrenzten Datenvolumen zu nehmen, da ihr so auf eurer Reise nicht ständig auf euren Datenverbrauch achten müsst.

Sim Karte Tokio

Vorteile:

  • praktisch, da die Karte nach Beendigung der Nutzungsdauer nicht zurückgegeben werden muss
  • schnell einsatzbereit – einfach in das Smartphone einlegen und los gehts!
  • die SIM Karte ist relativ günstig
  • man muss kein zusätzliches Gerät mit sich herum tragen, sondern nur sein eigenes Smartphone nutzen

Nachteile:

  • man hat nicht die Möglichkeit mit mehreren Geräten gleichzeitig (z.B. Laptop, Smartphone und Tablet) ins Internet zu gehen
  • wenn ihr zu zweit unterwegs seid, benötigt jeder eine eigene SIM Karte – hier wäre ein Pocket WiFi sinnvoller

Wo kann ich eine Prepaid SIM Karte kaufen?

Prepaid SIM Karten mit unbegrenztem Datenvolumen findest du hier:

Welche öffentlichen Verkehrsmittel gibt es in Tokio?

Wir kennen keine andere Stadt auf der Welt, in der der öffentliche Nahverkehr so gut ausgebaut ist wie in Tokio. Ein Auto ist hier, unserer Meinung nach, absolut nicht notwendig! Das Verkehrsnetz ist sehr gut ausgebaut und umfasst Züge, U-Bahnen und Busse. Welche Möglichkeiten es genau gibt, um in Tokio voranzukommen, stellen wir dir nachfolgend etwas genauer vor:

JR Line

Die JR (Japan Railway) Züge bringen dich so gut wie überall hin in Tokio – auch zu den Flughäfen Haneda und Narita. Aber auch wenn du Städte in der näheren Umgebung von Tokio, wie beispielsweise Yokohama, erkunden möchtest ist die JR Line die erste Wahl. Die Preise sind relativ günstig und richten sich nach der Länge der gefahrenen Strecke. Das Streckennetz der JR Line kannst du dir hier ansehen. Die JR Line hat übrigens auch eine eigene App fürs Smartphone und das Tablet – so hast du alle Stationen und Fahrpreise jederzeit im Blick.

Zug der JR Line in Tokio

U-Bahn

Die U-Bahnen in Tokio werden von der Tokyo Metro und der Toei Transportation betrieben. Das U-Bahnnetz in Tokio erstreckt sich über die ganze Stadt und ist so ausgebaut, dass du dich damit in ganz Tokio fortbewegen kannst und eigentlich alle Ziele in Tokio damit erreichst. Die U-Bahn fährt allerdings nicht in umliegende Städte. Wenn du also beispielsweise einen Tagesausflug planst, solltest du hierfür eher die JR Line oder den Shinkansen nutzen.

U-Bahn in Tokio
Akihabara Metro Station in Tokio

Busse

Es gibt zwar Busse in Tokio, aber als Tourist wirst du höchstwahrscheinlich nur selten damit in Kontakt kommen. Wir selbst sind bisher nur zwei mal mit dem Bus in Tokio gefahren. Das liegt daran, dass das U-Bahn- und Zugnetz so gut ausgebaut ist, dass du damit eigentlich überall hinkommst. Die Busse fahren im Gegensatz zu den Bahnen um einiges seltener und zudem ist die Fahrzeit hier auch länger, da der Bus viele Stationen anfährt. Wenn du allerdings doch mal eine Busfahrt unternehmen möchtest, z.B. weil dir die Züge zu überfüllt sind oder du auch einfach mal nur die Aussicht aus dem Bus genießen möchtest, dann findest du hier Informationen zu den angebotenen Routen und Preisen.

Shinkansen

Shinkansen ist sicherlich vielen ein Begriff. Shinkansen sind Hochgeschwindigkeitszüge, die eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h erreichen können und Tokio mit weiteren japanischen Großstädten wie beispielsweise Kyoto oder Hiroshima verbinden. Die Shinkansen Züge sind sehr bequem und vorallem eins: Pünktlich! Zudem sind die Shinkansen Züge auch sehr sicher. Tickets für die Züge kannst du übrigens ganz bequem im Vorraus online* kaufen. Das erspart dir eine spätere Wartezeit am Schalter oder am Automaten im Bahnhof.

Shinkansen Zug in Tokio

Die Sprache

Du fragst dich jetzt vielleicht, wie du dich an den ganzen Bahnstationen zurecht finden sollst? Keine Panik: Alle Stationen sind hier in Englisch ausgeschrieben und auch die Durchsagen in den Zügen und Bussen sind auf Englisch. Du brauchst also keine Angst davor haben, dich zu verfahren.

Welche Fahrkarten gibt es?

Es gibt unterschiedliche Arten von Fahrkarten: Sowohl Einzeltickets, Zeitkarten oder aufladbare Karten. Welche für dich am besten geeignet ist, kommt natürlich ganz darauf an, wie oft du am Tag fährst. Wir hatten bei unserem Tokio Trip die Pasmo Karte, mit der wir preislich sehr gut gefahren sind. Auch die Suica Karte bietet dir die gleichen Konditionen wie die Pasmo Karte. Wir stellen dir nachfolgend beide ein wenig genauer vor und erläutern dir, welche Ticketoptionen es sonst noch gibt.

Suica Karte

Die Suica Karte ist eine aufladbare Chip Karte. Du kannst mit ihr einfach und bargeldlos mit den Zügen (außer Shinkansen), den U-Bahnen und den Bussen fahren. Das Bezahlen der Fahrt ist ganz unkompliziert: Du passierst einfach die Eingangsschranke am Bahnhof und hebst die Karte an den Chipleser – dasselbe machst du wenn du aussteigst und aus dem Bahnhof rausgehst. Beim Verlassen des Bahnhofes siehst du dann am Chipleser wieviel die Fahrt gekostet hat und wieviel Guthaben noch auf der Karte verfügbar ist. Einfacher geht es wirklich nicht! Aufladen kannst du die Karte übrigens an den Automaten in den Bahnstationen.
Ein weiterer Vorteil der Karte ist, dass die Fahrten meistens ein paar Yen günstiger sind, als wenn du ein Einzelticket kaufst, was daran liegt, dass die Fahrkartenautomaten keine 1 Yen und 5 Yen Stücke annehmen und rausgeben, daher wird der Fahrpreis am Automat aufgerundet. Bei der Suica Karte wird dir der Fahrpreis jedoch auf den Yen genau abgezogen, so sparst du also bei jeder Fahrt etwas Geld! Du kannst mit der Suica Karte allerdings nicht nur Bus und Bahn fahren, sondern auch in einigen Geschäften bezahlen. Wenn du die Suica Karte kaufst, ist auf der Karte eine Kaution von 500 Yen hinterlegt, die du aber wieder erhälst, wenn du die Karte, beispielsweise am Flughafen, zurück gibst.

Wo kann ich die Suica Karte kaufen?

Du kannst die Suica Karte entweder an den Automaten kaufen die in den Bahnhöfen stehen, oder du bestellt sie dir bereits vorab online*.

Suica Karte kaufen am Automaten in Tokio

Pasmo Karte

Die Pasmo Karte bietet dir die gleichen Vorteile und Konditionen wie die Suica Karte. Für welche der beiden du dich also entscheidest, ist eigentlich Geschmackssache.

Wo kann ich die Pasmo Karte kaufen?

Die Pasmo Karte kannst du dir ebenfalls an den entsprechenden Automaten in den Bahnhöfen kaufen.

Pasmo Karte kaufen in Tokio
Pasmo Karte in Tokio kaufen

Einzeltickets

Natürlich kannst du dir auch ein Einzelticket für die jeweilige Fahrt kaufen. Dieses erhälst du zum Beispiel an den Fahrkartenautomaten der jeweiligen Bahnstation oder auch beim Busfahrer.
Eine Ausnahme bilden hier die Tickets für den Shinkansen. Diese erhälst du nur an den entsprechenden Schaltern und Automaten in den JR Bahnhöfen oder online*.

24 h / 48 h / 72 h Tickets

Es gibt Zeitkarten, die entweder 24 Stunden, 48 Stunden oder 72 Stunden gültig sind. Diese kannst du in allen U-Bahnen der Tokyo Metro und Toei Transportation nutzen. Das Ticket ist sehr preiswert und lohnt sich vorallem, wenn du vorhast überwiegend mit der U-Bahn in Tokio unterwegs zu sein. Hier findest du nähere Informationen zu dem Ticket, welches du übrigens auch ganz bequem online* kaufen kannst.

JR Pass

Der JR Pass ist ein Ticket mit dem ihr durch ganz Japan fahren könnt. Du kannst unbegrenzt viele Fahrten mit dem Shinkansen und anderen Zügen unternehmen. Der Pass lohnt sich daher für alle, die vorhaben größere Strecken in Japan mit dem Zug zurückzulegen. Auf den ersten Blick wirkt der JR Pass etwas teuer, wenn ihr euch aber ausrechnet, wieviel ihr für Einzeltickets mit dem Shinkansen zahlen würdet, dann merkt ihr schnell, dass der Pass eine günstige Möglichkeit ist, um durch Japan zu reisen. Den JR Pass kannst du dir hier* online bestellen. Er ist für eine Dauer von 7, 14 oder auch 21 Tagen erhältlich. Beim Kauf musst du dich bereits festlegen, ob dein JR Pass für die 1. oder die 2. Klasse gelten soll.

Unser Fazit

Wie du siehst gibt es eine Vielzahl an öffentlichen Verkehrsmitteln in Tokio, so dass du kein Problem hast hier von A nach B zu kommen. Wie oben im Beitrag bereits erwähnt, haben wir uns für unseren Aufenthalt eine Pasmo Karte gekauft. Diese war für uns am sinnvollsten, da wir nicht vorhatten, mit dem Shinkansen zu fahren und mit der Karte alle JR East Züge, Busse und U-Bahnen nutzen konnten, ohne dass wir uns jedesmal ein neues Ticket hierfür kaufen mussten. Die Rückgabe der Karte am Haneda Airport war auch ganz einfach und unkompliziert und du erhälst hier dann auch deine Kaution in Höhe von 500 Yen zurück.
Unbedingt empfehlen würden wir dir den Kauf einer SIM Karte oder das Anmieten eines Pocket WiFi für deine Tokio Reise! Denn ohne Internet und vorallem auch ohne Google Maps wären wir hier aufgeschmissen gewesen. Mit Google Maps war es allerdings überhaupt kein Problem an unsere gewünschten Ziele zu kommen, weil uns die Navigation sogar angezeigt hat, an welchem Gleis die jeweilige Bahn abfährt, so dass wir tatsächlich kein einziges Mal falsch gefahren sind oder unseren Zug suchen mussten. Wir hoffen, dass wir dir in diesem Beitrag einige Fragen zur Fortbewegung in Tokio beantworten konnten. Wenn du weitere Fragen hast, dann schreib sie uns doch einfach in die Kommentare. Ansonsten wünschen wir dir viel Spaß und eine tolle Zeit in Tokio!
Roller aus Pappe in Tokio