Mario vor einem blauen Haus in Burano

Das wunderschöne Burano – Venedigs kleiner Geheimtipp

Wer sich in Venedig nach Geheimtipps umsieht, der wird wohl keine finden. Zugegeben, auch die Insel Burano steht in fast jedem Reiseführer, allerdings kann man hier dem Trubel von Venedig doch noch entkommen. 

Bunte Häuser in Burano

Burano: für uns die schönste venezianische Insel

Murano hat das berühmte Muranoglas zu bieten, Lido den Strand und das Meer. Burano könnte also auf dem ersten Blick, ganz schön die A-Karte ziehen. Tut es aber nicht. 

Hast du schon einmal sowas farbenprächtiges gesehen wie in Burano? Die Häuschen sind alle in knalligen Farben angemalt und der Flair des kleinen Fischerdorfs zieht einen in seinen Bann. Hier gibt es keine riesigen Restaurants, vielleicht ein paar kleine Bars, wenige Eisverkäufer und ein paar obligatorische Souvenirläden. Burano scheint sich seinen Charme zu bewahren und macht nicht mit im großen „Ausverkauf“ wie es in Venedig der Fall ist. 

Bunte Häuser in der Innenstadt von Burano

Wenn du wenig Zeit hast kannst du natürlich auch eine bequeme Tour zu den verschiedenen, venezianischen Inseln buchen:

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Auf den venezianischen Inseln geht es viel ruhiger zu

Wer auf die vorgelagerten Inseln geht, der hat meistens mehr Zeit mitgebracht als der Durchschnittstourist von Venedig. Auch keine großen Kreuzfahrtschiffe legen hier an. Es geht – gerade auf Burano – wirklich noch verhältnismäßig ruhig und gesittet zu. 

Deshalb ist Burano so gut geeignet um Kraft zu tanken und entlang der vielen, bunten Häuschen zu schlendern. Viel mehr auf Details kann man hier achten: Auf die kleinen Kätzchen die im Gras spielen oder den dicken Hund der in der Sonne döst. Es gibt kleine Kanäle auf denen Fischerboote fahren und die Frauen hängen ihre frisch gewaschene Wäsche im Hinterhof auf. 

Solltest du also mal nach Venedig kommen, können wir dir nur empfehlen dir die umliegenden Inseln anzusehen. Ganz besonders eben Burano! 

Brücke in Venedig zwische bunten Häusern

10 Dinge die du in Venedig unbedingt tun solltest

Venedig ist eine wunderschöne Stadt. Es gibt soviel zu entdecken das man erst gar nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll. Wir empfehlen dir Venedig und auch die umliegenden Inseln genauer anzusehen. Für ein kurzes Wochenende werdet ihr nur Venedig selbst erkunden können. Und dazu leider nur sehr oberflächig. Lasst euch Zeit und genießt diese ganz besondere Atmosphäre auch eine gute Woche lang. Ihr werdet es nicht bereuen! 

Wir haben dir 10 Dinge zusammengestellt, die du unbedingt in Venedig tun solltest. Darunter fallen natürlich auch beliebte und berühmte Sehenswürdigkeiten, aber auch einige Geheimtipps haben wir für dich zusammengestellt: 

Die Rialto-Brücke bei Nacht

Die Rialto-Brücke zählt zu den wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Venedig. Wer nur für einen Tag Venedig besucht, der wird es vielleicht gar nicht schaffen, in den Genuss der beleuchteten Brücke zu kommen. Bei Einbruch der Dunkelheit bietet die Szenerie ein unfassbar schönes Fotomotiv. Die Tagestouristen sind bereit wieder weiter gezogen oder beim Abend essen. Genau zu diesem Zeitpunkt solltest du dir ein geeignetes Plätzchen suchen und den Tag mit diesem Blick beschließen. 

Logisch: Du hast zu keiner Tageszeit die Rialto-Brücke für dich alleine. Diese Vorstellung wäre utopisch. Allerdings hast du am Abend, in der Nacht oder am ganz frühen Morgen die besten Gelegenheiten für ein schönes Fototmotiv ohne massige Touristenströme die über die Brücke schlendern.

Dinge die man in Venedig tun sollte - Rialto Brücke bei Nacht

Lass dich durch Venedig treiben

Die schönsten Ecken von Venedig findest du ganz automatisch, wenn du dich einfach treiben lässt und durch die vielen kleinen Gässchen streifst. Ein hübscher Hinterhof hier und eine kleine, schnuckelige Kirche da. Venedig hält viele große und kleine Abenteuer parat die so gar nicht in den Reiseführern zu finden sind. 

Venedig wird erst dort interessant wo die Touristenströme nachlassen. San Marco gilt als das Zentrum der Sehenswürdigkeiten und somit auch als Zentrum von Trubel und Hektik. Wer diesen Orten den Rücken kehrt und ohne Plan durch die Straßen läuft, der wird irgendwann feststellen, dass die Touristen stetig nachlassen und aus dem Gewirr der Sprachen nur noch Italienisch zu vernehmen ist. 

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Vaporetto fahren

Zugegeben, die Fahrt mit den öffentlichen Wasserbussen, den Vaporettos, ist nicht ganz billig. Allerdings lohnen sich Tages- und Wochentickets auf jeden Fall. Denn damit seid ihr mobil mit Bus und Wasserbus unterwegs und könnt euch auch die umliegenden Inseln wie Lido, Murano und Burano anschauen.  

Spart euch dafür lieber das Gondel fahren. Wieso? Es lohnt sich nicht wirklich. In weniger als einer halben Stunde seid ihr 80 Euro los und wirklich viel gesehen habt ihr mit diesem Fortbewegungsmittel auch nicht. Zwar kommt ein Gondolieri in kleiner Kanäle als das weit aus größere Vaporetto. Aber das Preis- Leistungsverhältnis stimmt einfach nicht. 

Die umliegenden Inseln besuchen

Was uns am Besten in Venedig gefallen hat? Die umliegenden Inseln. Diese sind absolut sehenswert und jede Insel bietet ein anderes Highlight. In Lido könnt ihr euch an den Strand legen , in Murano Glasbläsern zuschauen und Burano lockt mit wunderschönen, bunten Häuschen. 

Last but not least sei auch noch der Friedhof von Venedig genannt. Auch dieser liegt auf einer Insel und es befindet sich nichts außer diesem Friedhof darauf. 

Die Insel Burano - Venedig Tipps

Pizza essen

In Italien gewesen zu sein und dann keine Pizza verdrückt zu haben? Was geht ab? Natürlich gehört das auch dazu. Aber Achtung: Erspart euch die überteuerten Pizzen direkt am Canale Grande entlang. Umso weiter ihr weg von den typischen Sehenswürdigkeiten sind, umso günstiger werden die Preise. 

Die Pizzen in Venedig haben einen sehr dünnen Boden. Das ist Geschmackssache. 

Eis essen

Wenn wir doch gerade schon beim Futtern sind, dann darf etwas natürlich nicht fehlen: Eis! Eis gibt es an jeder Straßenecke, gutes Eis nicht. Auch die Preisunterschiede sind enorm. Dennoch musst du unbedingt ein Eis in den verschiedensten Sorten essen. Oder du machst es so wir wir: 7 Tage Venedig und sieben Mal ein anderes Eis. Das ist zwar kein guter Diätplan allerdings war uns das völlig Wurst. 

Wer auf Magnumeis steht, der sollte auch in den relativ neuen Magnum-Store gehen. Dort könnt ihr euch euer Magnum selbst mit leckeren Goodies dekorieren lassen und somit ein kleines Unikat erschaffen. 

Venedig von oben betrachten

Im Fondaco dei Tedeschi, einem Warenhaus direkt am Canale Grande, kannst du kostenlos auf die Dachterrasse hinauf. Von dort oben hast du einen grandiosen Blick auf die Stadt. Direkt unter dir befindet sich die Rialto-Brücke und der Canale Grande der sich durch Venedig schlängelt. 

Bereits im Eingangsbereich des Kaufhauses, an der ersten Rolltreppe, findest du ein Plakat auf dem du dich auch online registrieren lassen kannst. Dann kommst du einfach zu deiner auserwählten Zeit zurück und erhälst Einlass. Gerade an Wochenenden ist dies sogar notwendig um überhaupt auf die Dachterrasse zu kommen.

Einen Maskenladen besuchen

Karneval gehört zu Venedig wie Bier ins Hofbräuhaus. Wer nicht gerade direkt den Karneval in Venedig verbringen möchte, der sollte sich aber zumindest die vielen, spektakulären Masken einmal genauer ansehen. Ich meine nicht die Souvenirläden mit ihren billigen venezianischen Masken, sondern echte Unikate, die es in bestimmten Läden über ganz Venedig verteilt zu sehen gibt.

Den vielleicht schönsten Buchladen der Welt besuchen

Der Buchladen „Libreria Acqua Alta“ ist zu einer echten Sehenswürdigkeiten in Venedig herangewachsen. Der vielleicht schönste Buchladen der Welt sollte unbedingt auch von dir besucht werden. 

Bereits der Vorhof begeistert mit Karten und Kunstdrucken. Im Innern des Ladens liegt eine alte Gondel, bestückt mit Büchern. Nicht selten liegen zwischen den ganzen Büchern, kleine Kätzchen die hier einfach dazu gehören und sich gerne auch mal kraulen lassen.

 

Der Buchladen Libreria Acqua Alta in Venedig

Venedig bei Nacht erleben

Nicht nur die beleuchtete Rialto-Brück ist bei Nacht ein Highlight. Wenn über Venedig die Nacht herein bricht und die Menschen sich in den unzähligen Restaurants und Bars versammeln, dann wird es langsam ruhiger auf den Straßen der Stadt. 

Wie hübsch und manchmal auch etwas wenig ausgeleuchtet die Straßen sind und wie wunderschön die Lichter im Kanal sich spiegeln, genau dieses Flair gibt es nur in der Nacht. Gönnt euch also ein wenig Auszeit in eurer Unterkunft am Tag, so dass ihr zum Sonnenuntergang wieder bei Kräften seid. Es loht sich! 

Brücke in Venedig bei Nacht

Wir auf YouTube

noch mehr über Venedig kannst du dir auch in unserem Vlog ansehen:

Die Insel Burano - Venedig Tipps

Die venezianischen Inseln Murano, Burano und Lido

Venedig besteht aus 118 kleinen Inseln, die durch Brücken und Kanäle miteinander verbunden sind. Zu den größten und sehenswerten Inseln der venezianischen Bucht gehören Murano, Burano und Lido. Die drei Inseln können unterschiedlicher nicht sein und jede hat ihren speziellen Reiz. Daher können wir dir nur raten, alle drei vorgelagerten Inseln, bei deinem Trip nach Venedig zu besuchen! 

Wie komme ich nach Murano, Burano oder Lido?

Entweder mit dem Wasserbus, dem Vaporetto, oder – wenn das nötige Kleingeld zur Verfügung steht – auch mit einem Wassertaxi. Letzteres geht viel schneller, ist aber auch viel teurer. Da das Vaporetto an vielen verschieden Haltestellen anlegt, kann eine Fahrt zu den Insel gut und gerne eine Stunde dauern. Aber keine Angst, die Zeit vergeht wie im Flug, denn zu entdecken gibt es vom Boot aus genug.

Mario vor einem blauen Haus in Burano

Was kann man auf Burano machen?

Burano war für uns ein absolutes Highlight und wir waren sehr angetan von den kleinen, bunten Häuschen. Frisch gewaschene Wäsche hängt zum Trocknen an den Fenstern, die kleinen Holzfensterläden verzieren die Front der winzigen Häuschen. Burano ist ein kleines Fischerdörfchen, das heute viel mehr vom Tourismus als vom eigentlichen Fischfang lebt. Dennoch geht es hier weit aus gemütlicher zu als direkt in Venedig. 

Generell lädt Burano zum gemütlichen Flanieren ein. Es ist dort chillig und nur an den Hotspots wirklich viel los. Da Burano auch nicht wirklich groß ist, kann man die Insel auch gut zu Fuß erkunden. 

Bunte Häuser in der Innenstadt von Burano

Was kann man auf Murano machen?

Murano und Burano klingt zwar ähnlich, die Unterschiede der Inseln sind aber bei einem Besuch klar erkennbar. Vielleicht kennst du das berühmte Muranoglas? Um das dreht sich auf dieser Insel alles. 

Du kannst Glasbläsern bei der arbeit zusehen und natürlich das exquisite Muranoglas auch in allen erdenklichen Formen kaufen. Vasen, kitschige Glastierchen, Gläser, Flaschenverschlüsse, Teller, Schüsseln und sogar ganze Kronleuchter kannst du dir hier kaufen. Neben dem Schnickschnack der Souvenirläden, ist das Glashandwerk aber die einzige Sehenswürdigkeit die Murano zu bieten hat. 

Murano Sehenswürdigkeiten

Was kann man auf Lido machen?

Kaum ein Tourist der nach Venedig kommt ist sich bewusst, dass es hier auch einen Sandstrand gibt. Auch bei den Einheimischen ist Lido sehr angesagt, um sich zu sonnen oder um eine Runde im Wasser zu schwimmen. Kleine Bars und Restaurants säumen den Strand und auch die Hauptstraße die direkt zum Strand führt, hat genügend Möglichkeiten um etwas Geld liegen zu lassen. 

Wer es nicht ganz so touristisch haben will, dem empfehlen wir ein Fahrrad auszuleihen und die Insel auf eigene Faust zu erkunden. Etwas abseits der ausgetretenen Pfade kann man hier auf naturbelassene Strände treffen und sich in ruhigeren Strandbars einen leckeren Cocktail gönnen. 

Rom und der Tiber

Eine sehr lange und tragische Zeit lang war das Schicksal des Tibers ungewiss. Verkommen zu einer Kloake wurde erst spät klar, dass der Fluss als Lebensader dient und nicht als Müllhalde. 

Gerade bei Nacht ist der Tiber Schauplatz von glitzernder Schönheit und Anmut aber auch von Unrat und Rattenplagen. Die Silhouetten der mächtigen Engelsburg spiegeln sich im Wasser und die Besucher der Stadt erfreuen sich über die hübschen Brücken, die über den Tiber reichen. Ein Foto für das heimische Fotoalbum mit einer sehr ansprechenden Atmosphäre. Doch was passiert wenn man hinter die Fassade blickt? 

Ein kurzer Blick von der Brücke reicht nicht aus. Man muss sich schon die Mühe machen und die Treppen hinabsteigen, um an das historische Ufer des Tibers zu gelangen. Hier blüht das Gestrüpp aber auch der Unrat der Stadt. Das Wasser des Tibers hat eine ganze Menge an Geschichte zu erzählen. Er wurde verengt, begradigt und in seine Schranken verwiesen. Nicht immer ging das gut. Leider wurden zudem viele gut gemeinte Versuche den Tiber in Rom zu stabilisieren, von Bürokratie übermannt und zerschlagen. 

Dann aber kam die kleine Wende, die immer noch andauernd in so kleinen Schritten vollzogen wird, dass mancher sie noch gar nicht bemerkt hat. Der offizielle Kampf, um dem Tiber wieder neues Leben einzuhauchen, war und ist ein langer und fortdauernder Weg, welcher den Römern klar machte, dass der Tiber selbst zu ihren kulturellen Wurzeln gehört. Denn der Tiber ist nicht nur eine wassergefüllte Müllhalde und steht auch nicht in Konkurrenz mit den unzähligen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Jeder der Rom besucht weiß Bescheid über den Petersdom, das Kolosseum oder wo es günstig Pizza zu kaufen gibt. Dazu erhält man Flyer und Karte an jeder Straßenecke. Doch der Tiber wird vernachlässigt. Immer noch. Er fehlt einfach auf den Karten der Sehenswürdigkeiten. Und auch wenn der Tiber noch heute nicht so herausgeputzt ist wie das Kolosseum, eine spannende Geschichte zu erzählen haben dennoch beide.

Cimitero Monumentale – der Friedhof in Mailand

Cimitero Monumentale – Friedhof oder Museum?

Tatsächlich und ganz offiziell gilt der Mailänder Friedhof Cimitero Monumentale als Museum. Irgendwie hat mich das trotzdem nicht erleichtert, eine Entscheidung zu treffen, hier auch zu filmen oder zu fotografieren. Irgendwie tat ich mich schwer auf einem Friedhof die Kamera zu zücken. Aber die pompösen Gräber und Monumente haben mir fast keine andere Wahl gelassen.

Der über 25 ha große Cimitero Monumentale ist ein Paradebeispiel einer Zweiklassengesellschaft. Der Cimitero Maggiore wurde als Friedhof für die gewöhnlichen Bürger angelegt und hat nur schier endlose Grabfelder aufzuweisen. Eine ganz andere Größenklasse ist der Friedhof für die Reichen: Cimitero Monumentale. Hier gibt es Ruhestätten die in Superlativen kaum zu überbieten sind. Skulpturen, Monumente, ein griechischer Tempel, eine Pyramide hier und eine Sphinx dort. Es gibt Mausoleen, kleine Burgen, und moderne Glaspaläste. Kaum zu glauben, dass dies wirklich ein Friedhof ist.

Cimitero Monumentale wurde zu einer Sehenswürdigkeit in Mailand:

Ob man das nun gut heißen will oder nicht: Der Cimitero Monumentale gehört heute zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Mailands. Nicht Trauergäste, sondern Touristen werden hier sogar mit Bussen herangefahren, um sich diesen außergewöhnlichen und prunkvollen Friedhof anzusehen.
Doch wer liegt hier begraben? Wer sind diese Menschen? Es gibt unter den dort ruhenden Toten durchaus einige italienische Prominente. Zum Beispiel liegt hier ein Großteil der Familie Campari, dessen Getränk natürlich noch heute gerne getrunken wird. Ansonsten gibt es viele Menschen aus der Wirtschaft die hier ihre letzte Ruhe gefunden haben. Eine Tafel direkt am Eingang gibt hierzu nähere Auskunft.
Einen ersten Eindruck könnt ihr auch im folgenden Video erhalten:

Noch mehr über Mailand erfahren kannst du auf folgenden Seiten:

Parco Sempione in Mailand

Der Mailänder Dom

Essen und Trinken in Mailand

 

Parco Sempione in Mailand

Der Parco Sempione ist die grüne Lunge in Mailand:

Zwischen der Burg Castello Sforzesco und dem Arco della Pace erstreckt sich der Parco Sempione. Der Park hat ausreichend Grünflächen, um auch in Mailand mal zur Ruhe zu kommen. Wer nach den ausgiebigen Shopping-Touren auch mal nach einem gediegenen Alternativprogramm sucht, der kann dies im Parco Sempione finden. An Sonnentagen sitzen hier Touristen und Einheimische nebeneinander auf den Parkbänken, halten ein Schwätzchen, schieben den Kinderwagen auf und ab, spielen mit dem Hund oder joggen durch den Park. Gerade für die Vierbeiner gibt es eingezäunte Hundeplätze, die es ermöglichen den Hund auch mal von der Leine zu lassen.
Der Parco Sempione bietet an seinem Ende den Arco della Pace, ein Torbogen erbaut zu Ehren Napoleons. Auch viele Tümpel und Seen, ein sehenswertes und kurzweiliges Aquarium und einen kleinen Geheimtipp um Mailand aus der Vogelperspektive zu begutachten, kann man im Park finden.

 

Torre Branca im Parco Sempione – der beste Blick auf Mailand und die Alpen

Der Torre Branca steht zwar in einigen Reiseführern als Alternative zum Mailänder Dom – zumindest was die Aussicht angeht. Allerdings können wir diese Meinung nicht ganz teilen. Es sind wirklich zwei Paar Schuhe die hier miteinander verglichen werden. Oder Äpfel mit Birnen.. Ach ihr wisst schon was ich meine…

Die Domplatten haben einen ganz eigenen Reiz, bei der man die Aussicht durchaus vernachlässigen kann. Beim Torre Branca allerdings sieht man bis weit in die Stadt hinein, direkt auf den Parco Sempione und dem Arco della Pace, sowie auch die imposante Größe der Burg Castello Sforzesco. Noch ein Pluspunkt: Die schneebedeckten Alpen sind in der Ferne auch gut zu erkennen! Wer also die Möglichkeit hat auf beide Aussichtspunkte zu kommen, sollte dies unbedingt tun!

Torre Branca Aussichtspunkt Mailand

Noch mehr über Mailand kannst du hier erfahren:

Der Mailänder Dom

Essen und Trinken in Mailand

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