Hollywood Sign

Lohnt sich der Aufstieg zum Hollywood Schild?

Ja und Nein. Oder sagen wir so: der Aufstieg lohnt sich wegen der Aussicht viel mehr als wegen dem berühmten Hollywood-Schild. Denn von der Ferne lässt sich der große Schriftzug viel besser auf das Foto bannen wie wenn man direkt davor oder dahinter steht. Der Schriftzug selbst bietet nämlich nix. Es ist und bleibt schlicht und ergreifend ein 15 Meter hohes Holzschild. Auch bei genauer Betrachtung.

Wer den Aufstieg trotzdem wagen möchte (wie gesagt der Ausblick lohnt sich!), sollte sich unbedingt etwas zum Trinken einpacken und festes Schuhwerk tragen. Ihr könnt zum Beispiel vom Bronson Canyon bis zum Ende des Canyon Drive fahren. Dort gibt es einen der wenigen kostenlosen Parkplätze (Stand 2017). Ab diesem Parkplatz geht es steil bergauf und ihr gelangt hinter das Hollywood-Zeichen. Direkt an den Schriftzug hin führt kein legaler Weg, denn das Hollywood Sign steht auf Privatgrund. Ich würde euch auch raten auf legalen Wegen zu bleiben.

Die besten Stellen um das Hollywood Schild zu fotografieren…

Wer ein schönes Fotomotiv sucht, dem reicht es natürlich nicht aus, vom Walk of Fame oder anderen bekannten Sehenswürdigkeiten der Stadt aus, das Hollywood Zeichen zu fotografieren. Es ist schlicht zu weit entfernt. Der Weg führt also mit dem Mietauto in die Hollywood Hills. Ein schönes Bild bekommt man zum Beispiel vom Griffith-Observatorium (sehenswertes Planetarium mit super Blick auf die Stadt und das Hollywood-Zeichen).
Auch eine gute Fotomöglichkeit bietet der Mulholland Drive. Hier gibt es eine Aussichtsplattform von der man sowohl den Hollywood-Schriftzug als auch Downtown direkt vor die Linse bekommt.

Los Angeles

Los Angeles ist eine Stadt der Vielfalt

Los Angeles ist sehr facettenreich und das spannendste an dieser Mega-Metropole ist ihre einzigartige Vielfalt. Etwas Kulisse hier, etwas Fassade da – der Mythos vom Hollywood-Glamour kann man nicht immer erkennen, denn Los Angeles hat nicht nur tolle Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine Menge Probleme.

Erdbeben und Staus, Smog und Rassenunruhen – auch das ist Los Angeles…

Zwischen Hollywood und Beverly Hills treibt man die Touristen durch Straßen, die zwar sauber und sicher sind, aber bei genauer Betrachtung auch nicht viel mehr hergeben als anderswo. Der Walk of Fame mit seinen bekannten Prominenten-Sternchen wirkt etwas surreal, wenn neben dem Stern von Bugs Bunny mehrere Obdachlose nach einem Dollar betteln. Die Besessenheit die „Kulisse“ aufrecht zu erhalten, ist sowohl in den Straßen von Los Angeles erkennbar, wie auch in den Gesichtern der nie altern wollenden Beautys.

Los Angeles und das Erdbebenrisiko:

Da Los Angeles zu nahe an der berühmten San-Andreas-Verwerfung liegt, ist die Gefahr von Erdbeben sehr hoch. Los Angeles bebt öfter als man es selbst mitbekommt. Die Stöße sind so schwach das man sie nicht spürt. Geologen gehen allerdings davon aus, dass in den nächsten 30 Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit ein außerordentliches Katastrophenbeben bevor steht. Die Dichte an Wolkenkratzern ist daher (noch) relativ überschaubar…

Los Angeles und der Smog:

Erst von der Ferne, wenn man direkt auf die Stadt blickt, kann man am frühen Morgen oder kurz vor Sonnenuntergang die große Smog-Glocke erkennen die über der Stadt liegt. Kaum zu glauben aber es war schon schlimmer! Seit 1988 kämpft Los Angeles gegen den Smog und die Luftwerte haben sich erheblich verbessert. Das größte Problem ist und bleibt allerdings der Verkehr!

Los Angeles und die Staus:

Das Monster von Stadt ist flach und breit. 115 km misst alleine die Küstenlinie. Davor sieht man ein Flickenteppich von Asphalt, ineinander gewachsene Städte und ein Straßengewirr das seinesgleichen sucht. In diesem Verkehrschaos durchzublicken und sich auch durchzusetzen ist wirklich nicht leicht. Wer in Los Angeles in wenigen Tagen die Sehenswürdigkeiten abklappern möchte, wird im wahrsten Sinne des Wortes ausgebremst. So dauert eine Strecke von 20 km zur Rushhour gut und gerne einmal 2 Stunden Fahrt-Stehzeit.

Los Angels und seine Sehenswürdigkeiten

Aber natürlich gibt es neben allen offensichtlichen Problemen der Stadt auch genügend Gründe sich in dieses Chaos zu stürzen. Die Strände von Venice Beach, der nebenan gelegene Santa Monica Pier mit dem berühmten Freizeitpark, natürlich Hollywood und das berühmte Hollywood Sign in den Hills oder auch die Universal Studios – all das gilt es hier in Los Angeles zu erkunden. Es gibt aber auch noch eine Hand voll Geheimtipps in dieser Mega-Metropole wie zum Beispiel den Los Angeles Zoo.
Wichtig ist nur die perfekte Planung! Egal was ihr vorhabt. Denn wie schon beschrieben ist der Verkehr ebenso eine Herausforderung wie auch die allgemeine Größe der Stadt. Los Angeles erstreckt sich mittlerweile in seiner Tiefe und Breite vergleichbar mit der Fläche des Ruhrgebiet. Daher solltet ihr euch unbedingt bei eurer Reiseplanung vorab informieren, gegebenenfalls Tickets sichern aber auch charmant improvisieren können.