Essen und Trinken in Mailand

Was gibt es besonderes zum Essen und Trinken in Mailand?

Die Mailänder gehen sehr gern und auch häufig ins Restaurant. Direkt im Zentrum von Mailand – um den Dom herum – gibt es jede Menge Köstlichkeiten, die aber doch eher auf den Touristen zugeschnitten sind. Natürlich gibt es hier auch gute Pizzen oder einen leckeren Kaffee, allerdings sind hier die Preise viel höher. Die mailändische Küche solltet ihr aber auf jeden Fall probieren!
Ganz generell kann man in Mailand gut und mit etwas Recherche auch günstig essen gehen. Über die ganze Stadt verteilt gibt es Restaurants, Trattorien und Osterien. Es gibt sowohl hippe Speiselokale und Gourmet-Tempel als auch einfache Küche…

beste pizza in mailand

Was ist typisch mailändische Küche?

Typische mailändische Küche gibt es speziell mit Reis. Das „Risotto alla Milanese“ ist goldgelber Safranreis und schmeckt vorzüglich. Auch die Käseauswahl ist erstaunlich groß. Es gibt verschiedenste Schaf-, Kuh- und Ziegenkäse in Spezialitätengeschäften oder auch im Supermarkt. Diese stammen sehr häufig direkt aus dem Umland von Mailand.

„Per favore un caffè“ – Italiener lieben ihren Kaffee… und Eis!

Ein Kaffee ist in Italien nicht einfach nur ein Kaffee. Es gibt unfassbar viel Auswahl und wer Kaffee mag, der wird ihn hier erst richtig lieben lernen. Einen Kaffee zu bestellen ist in den Touristenzentren durchaus knifflig. Die Endsumme der Bestellung wird oft aufgerechnet, mit der Frage wo man denn zu sitzen gedenkt. Wer seinen Kaffee direkt am Tresen schlürft zahlt oft einen vernünftigeren Preis als derjenige der direkt in der ersten Reihe am Domplatz seine Kaffeepause macht. Kein Geheimnis aber: Der Kaffee ist derselbe!

bestes eis in mailand
Zum Kaffee kann man immer ein Croissant essen oder etwas Süßes zu sich nehmen. Bäckerhandwerk mit Tafelbrötchen, Laugenweckchen oder Brezeln sind eher untypisch. Süß und vielfältig ist natürlich auch das Eisangebot. In Italien gibt es in diesem Sinne keine „Eiskugel“, deswegen wird auch zuerst nach der Größe des Hörnchen oder Bechers gefragt. Diese Entscheidung bestimmt letztendlich wie viel Eis du bestellen kannst. Erklärungen hierzu gibt es aber meistens direkt in der Eisdiele.

Pizza essen gehen in Mailand…

Ein absolutes Muss ist natürlich eine Pizza. Doch wer in Mailand eine Margherita bestellt, der kann eigentlich auch zuhause bleiben. Die Auswahl ist riesig! In manchen Restaurants sollte man die Experimentierfreude des Kochs honorieren und sich auf Ausgefallenes einlassen. So kann es durchaus sein, dass auf die Pizza auch noch rote Kartoffeln darauf kommen oder man eine kalte Pizza serviert bekommt mit Salat-Variationen und echtem Büffelmozzarella. Lecker!
Guten Appettit oder: Buon appetito!

Noch mehr über über Mailand könnt ihr auf folgenden Seiten finden:

Parco Sempione in Mailand

Der Mailänder Dom

Cimitero Monumentale – der Friedhof in Mailand

Mailand entdecken

Mailand – keine Liebe auf den ersten Blick

Berühmt ist Mailand doch eher für guten Fußball, teure Mode und schickes Design. Mailand als Metropole, als interessante Stadt oder als italienischer Hotspot? Das war mir neu. Viel zu sehr steht Mailand im Schatten der antiken Stadt Rom und dessen weltbekannten Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum. Was hat Mailand also zu bieten?
Die Stadt ist auf den ersten Blick wahrlich keine Schönheit, obwohl es genug schöne Ecken hier zu entdecken gibt. Es gibt keine Fixpunkte in Mailand, nichts an dem man sich orientieren könnte und dennoch ist es unwahrscheinlich sich hier zu verlaufen. Eine Orientierung in Mailand bietet natürlich der berühmte Dom. Die bekannten Sehenswürdigkeiten sind alle recht zentral und gut zu Fuß oder per Straßenbahn erreichbar. Mailand hat aber keine „natürlichen“ Fixpunkte. Kein Berg, kein Meer, kein Fluss, nicht mal ein Hügelchen…


Mailänder Dom von oben.JPG

Das erste Mal in Mailand – das musst du gesehen haben:

Wie schon gesagt, Mailand musste sich seine Fixpunkte selbst erschaffen. Daher ist es absolut sinnvoll Mailand auch von oben zu begutachten. Der wohl bekanntest Aussichtspunkt ist die Domplatte im Herzen der Stadt. Aber auch der „Torre Branca“ im Parco Sempione ist dafür sehr gut geeignet. Auf dem Stahlturm sieht man nicht nur die Stadt, sondern auch die schneebedeckten Alpen.
In der Innenstadt dem „Centro“ befindet sich der historische Kern Mailands. Neben dem berühmten Mailänder Dom, dessen Domplatte und Vorplatz, sticht natürlich auch die „Galleria Vittorio Emanuele II“ ins Auge. In dieser Einkaufspassage findet man teure Cafes, schicke und weniger schicke Restaurants und natürlich ganz viel Mode. Die Gallerie bildet einen schönen Durchgangsweg zwischen den Domplatz und der „Scala“. Wer auf weniger kostspielige Designermode steht und der echten italienischen Mode und Kunst näher kommen möchte, der sollte sich ins „Brera-Viertel“ aufmachen. Beim Flanieren wird in der Ferne auch bereits das „Castello Sforzesco“ sichtbar. Eine Burg mit vielen interessanten Museen.


Erste Orientierung in Mailand:

Im Außenring von Mailand ist das „Navigli-Viertel“ sehenswert. In Reiseführern haben wir immer wieder gelesen, dass dies das Venedig von Mailand sei. Dementsprechend erwartungsvoll aufgebläht mussten wir eher eine Enttäuschung einräumen. Das Viertel „Navigli“ ist durchaus sehenswert, denn hier fließen das Wasser in den letzten Kanäle Mailands und abends Wein und Bier ins Glas. Als Ausgeh-Viertel kann man es durchaus bezeichnen. Der Flair ist da. Aber mit Venedig hat es so rein gar nichts zu tun

Auch Chinatown solltet ihr einmal durchlaufen haben: Anders als in vielen anderen Großstädten, ist Chinatown in Mailand kein fest verankerter Bezirk. Die Hauptstrassen von Chinatown sind gepflastert mit kleinen asiatischen Lädchen, Restaurants und italienischer Feinkost. Hier existiert Italien und China ganz liebevoll nebeneinander her.

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