Das Kolosseum – das Wahrzeichen Roms

Das Kolosseum in Rom

 

Das Kolosseum – Zahlen und Fakten

In den Jahren 72-80 nach Christus wurde das heutige Wahrzeichen Roms erbaut. Das Kolosseum fasste fast 50,000 Zuschauer. Heute dürfen zwar gleichzeitig weniger Menschen hinein, aber der Besucherstrom wächst stetig. Noch vor wenigen Jahren gab die Stadt Rom an, dass 3,5 Millionen Meschen im Jahr 2002 das beliebte Kolosseum besuchten. Heute nähert sich die Anzahl der Besucher pro Jahr der 5 Millionen Marke an. Oder anders ausgedrückt: Im Tagesdurchschnitt besuchen rund 13,000 Menschen das berühmte Kolosseum.

 

Wann ist die beste Zeit um das Kolosseum zu besuchen? 

Versucht es erst gar nicht zur Hauptreisezeit oder am Wochenende (oder gar beides!) ins Kolosseum zu kommen. Die Wartezeiten sind immens. Zwar versuchen die Römer durch mehrere Eingänge und schnellem Sicherheitscheck den Menschenmassen Herr zu werden, allerdings bisweilen vergeblich. Die frühen Morgenstunden sind für einen Besuch empfehlenswert, ebenso einen Tag inmitten der Woche.

Rom Tipps und Tricks,.JPG

 

Was war früher hier früher los? 

Wie alle römischen Amphitheater erfüllte das Kolosseum auch den Wunsch nach „Brot und Spielen (Panem et cicensis). Beliebt waren Seeschlachten, Tierkämpfe und natürlich auch die berühmten Gladiatorenkämpfe. Unter der Arena war, für damalige Zeiten, alles unglaublich durchdacht und technisch. So konnte man mit mechanischen Aufzügen, die Tiere direkt in die Arena befördern. Für Seeschlachten ließ man das Kolosseum fluten.

 

Das Kolosseum im Wandel der Zeit

Die berühmten und auch beliebten Gladiatorenkämpfe waren gigantische gesellschaftliche Ereignisse im alten Rom. Scharen von Menschen besuchten die oft Tage und Wochen anhaltenden Spiele. Die letzten datierten und offiziellen Spiele fanden 523 nach Christus statt.
Nach dem mehrere Jahrhunderte andauernden Verfall des Kolosseums, das im Mittelalter als Festung genutzt wurde, ist es heute das Wahrzeichen Roms und gehört zu den neuen Weltwundern unserer Erde. Infolge von vielen Erdbeben und Abtragungen bietet sich heute dem Besucher ein Blick auf ein zerüttetes Amphitheater, das aber dennoch in seiner Größe und Erhabenheit seines Gleichen sucht.

Hier kannst du weiterlesen, wenn du deinen Besuch mit dem Forum Romanum kombinieren willst:

Forum Romanum

 

Filmtipp:

Wer noch mehr über die Geschichte und Hintergründe dieses Bauwerks erfahren möchte, dem sei der Film "Das Kolosseum" empfohlen. Erhältlich zum Beispiel bei Amazon.

„Das Kolosseum: Wahrzeichen Roms – Zeugnis der hochstehenden Baukunst der alten Römer“ *

Das Kolosseum in Rom, fertiggestellt im Jahr 80 v. Chr. war das größte Amphitheater der Antike und gilt heute noch als architektonische Meisterleistung. Fast vier Jahrhunderte lang war es Stätte von Wagenrennen, Gladiatorenkämpfen und öffentlichen Hinrichtungen. In keinem Gebäude wurde je mehr Blut vergossen als hier. In einer virtuellen Simulation, die auf Basis von archäologischen Erkenntnissen erstellt wurde, erlebt das Kolosseum wieder zum Leben. Der Ablauf von Gladiatorenkämpfen werden rekonstruiert und legendäre Kämpfe mit modernen Gladiatoren nachgestellt. Hier wird Geschichte lebendig! .

Quelle: Produktbeschreibung Amazon

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"Spicy`s"das Gewürzmuseum in Hamburg

Das Gewürzmuseum in Hamburg „Spicy`s“

Wenn du wissen willst wohin du gehen musst, wenn man zu dir sagt: „Geh dahin wohin der Pfeffer wächst“, dann wirst du im „Spicy`s-Gewürzmuseum“ auf jeden Fall eine Antwort finden.
Ein kleines, nettes Gewürzmuseum in Hamburg, inmitten der historischen Speicherstadt, gibt aber nicht nur zum Anbaugebiet über den Pfeffer Auskunft. Im „Spicy`s“ könnt ihr viel über die Gewürze der Welt erfahren, sie riechen und schmecken. Auch verschiedene Gerätschaften die zur Ernte dienen sind ausgestellt. Herkunft, Geschichte, Verarbeitung und Lagerung der unterschiedlichsten Gewürze könnt ihr anhand von informativen Wandtexten nachlesen.

Spicy Gewürzmuseum

Eine kleines, feines Museum: das Gewürzmuseum „Spicy`s“

Das Museum selbst ist einfach gehalten. Hier dürft ihr keine „Weltaustellung“ erwarten, sondern eher einen kleinen und charmanten Ansatz die Gewürzvielfalt der Welt, den Hamburgern und ihren Besuchern näher zu bringen. Daher gibt es auch keine visuelle oder auditive Erklärungen. Nichts desto trotz sieht man das hier mit Liebe und Leidenschaft die Ausstellungsstücke, Döschen und natürlich viele Gewürze herangetragen wurden, die einen kurzweiligen und informativen Besuch garantieren.
Für 5 € pro Person könnte man natürlich etwas mehr erwarten, aber einen Besuch bereuen wird man ganz sicher auch nicht!
Mehr Infos gibt es hier: http://www.spicys.de

Wie packe ich meinen Koffer?

Den Koffer richtig packen – so geht es… 

Ich packe meinen Koffer und nehme mit… Ja was denn eigentlich? Und wie viel davon? Hab ich was vergessen?


Wer sich solche Fragen stellt oder wieder zuviel Gepäck in einen zu kleinen Koffer quetschen möchte, für den haben wir folgende Tipps:

  • Die Vorbereitung

Keiner tut es, aber es ist wichtig: Fangt nicht erst an den Koffer zu packen, wenn ihr in zwei Stunden schon am Flughafen sein solltet. Den Koffer packen solltet ihr spätestens am Vortag des Abreisetages. Eine Packliste könnt ihr bereits Tage davor erstellen. Denkt an Besonderheiten wie zum Beispiel: Netzadapter fürs Ausland, Ladekabel für Handy, Kamera etc.

  • Markiert euer Gepäck

Du hast keinen Teletubbi-Koffer? Eher so ein Standard-Ding? Dann wäre es ratsam deinen Koffer irgendwie noch leicht zu personalisieren. Auf dem Gepäckband zwischen all den anderen Koffern, kannst du so schneller an dein Eigentum gelangen und eine Verwechslung ist eher ausgeschlossen.

  • Wohin fliege ich und wie lange?

Ski-Urlaub braucht keine Badesachen? Wieso nicht? Es kann doch gut sein, dass ihr im Hotel ein kleines beheiztes Hallenbad habt. Erkundigt euch also in Ruhe was z.B. im Hotel oder in der Umgebung angeboten wird und was ihr gebucht habt. Auch die Dauer eures Aufenthalts ist maßgebend dafür, wie schwer euer Koffer wird. Wer ein Wochenende am Bodensee verbringt braucht keine 10 kg Klamotten (Männer, sagt das euren Frauen!) aber wer 14 Tage in Thailand verbringt und täglich seine Klamotten durchschwitzt, der braucht allerdings mehr Gepäck.

  • Wetter abchecken

Ein Blick in die Wettervorhersage, wie es in den nächsten Tagen so wird, kann aufschlussreich sein. Euer Reiseziel kann aber auch sehr wechselhaftes Wetter bieten. Ein kurzes Teil für Norwegen und dafür ein langes Teil für Ägypten, wird sicher nicht für Nachzahlungen wegen Übergepäck sorgen.

  • Übergepäck vorbeugen

Nochmal richtig in die Tasche langen müsst ihr, wenn ihr erst am Flughafen feststellt, dass ihr die Freimenge an Gepäck überstrapaziert habt. Dann heißt es umpacken (evtl. noch ins Handgepäck) oder eben draufzahlen! Eine Kofferwaage kann euch schon daheim beim Packen klar aufzeigen, wann ihr die Freimenge übersteigen werdet.

  • Ordnung halten

Ich gebe ja nur Tipps. Selbst einhalten, naja… Kleine Dinge oder gar Medikamente die ihr auch während eurer Fahrt oder im Flugzeug braucht, müsst ihr extra verpacken um diese schnell zu finden. Macht euch auch klar was definitiv ins Handgepäck muss (und darf!) und was nicht. Shampoos, Kosmetik und alles was auslaufen kann, solltet ihr in verschließbare Plastikbeutel geben. Achtet auf die Mengen die ihr tatsächlich bei einem Flug mitnehmen dürft!

  • Platzsparend packen

Socken können platzsparend in die Schuhe gestopft werden. Auch T-Shirts (oder generell knitterfreie Baumwollkleidung) könnt ihr rollen anstatt zu falten. Das spart jede Menge Platz! Zerbrechliche Dinge wie eure Sonnenbrille solltet ihr polstern.

  • Wertsachen ins Handgepäck

Schmuck, Videokamera oder eure Goldbarren (achtet auf die Freimenge, haha), solltet ihr immer im Handgepäck bei euch tragen. Auch wichtige Medikamente, eure Reisekasse, persönliche Gegenstände (Fotos!) sind weg, sollte der Koffer jemals verloren gehen oder gestohlen werden.
Habt ihr noch mehr Tipps wie man sein Reisegepäck packen kann? Dann nur her damit – wir freuen uns über eine Nachricht von Dir!

Mietwagen buchen

Für den Urlaub einen Mietwagen buchen -folgendes gilt es zu beachten: 

Mietwagen für den Urlaub buchen? Daran solltest du denken…

Wer per Mietwagen die Welt erkunden möchte, egal ob nur für wenige Ausflüge oder für einen ganzen Roadtrip, der sollte sich bereits im Vorfeld informieren. Wir wollen euch in fünf einfach Schritten aufzeigen, an was ihr denken müsst, so dass alles reibungslos verläuft und es keine bösen Überraschungen gibt.

Schritt 1 : Das Angebot checken

Ähnlich wie bei Flugpreisen oder guten Pauschalreisen, solltet ihr etwas Zeit und Geduld in die Recherche stecken. Hilfreich sind hier verschiedene Vergleichsportale wie z.B:  www.billiger-mietwagen.de oder  www.mietwagen24.de
Auch eine direkte Suche beim jeweiligen Anbieter kann (muss aber nicht) eventuell ein Schnäppchen sein. Wichtig bei der Suche ist natürlich: Ihr müsst genau wissen was ihr wollt! Und das führt uns direkt zum zweiten Schritt…

Schritt 2: Auto aussuchen

Je nachdem was ihr sucht und wo, werden euch die unterschiedlichsten Angebote offeriert. Benötigst du einen Kleinwagen, einen Van oder vielleicht ein Cabrio? Denkt daran das ihr eure Koffer unterbringen müsst und der Komfort des Fahrzeugs mit den geplanten „Reise-Kilometern“ einhergehen muss. Also: Wer für einen Kurztrip in Hamburg ein eigenes Auto haben will und als Paar vereist, der kommt sicher gut mit einem Kleinwagen aus. Ist aber eine Florida-Rundreise mit der ganzen Familie geplant, sollte euch Komfort oder ein ausreichender Kofferraum schon etwas wert sein. Die großen Vergleichsportale haben ausreichende Filterfunktionen, um ein für dich und deine Reise entsprechendes Auto zu finden.
Sehr wichtig sind natürlich auch die Details deines Mietvertrages. Wo nimmt man das Auto entgegen, welche Tank-Regelung gilt.. Aber dazu gleich mehr!

im Urlaub auto anmieten

Schritt 3: Der Versicherungsschutz

Eine ausreichende Absicherung ist immer wichtig! Achtet daher genau auf die Mietbedingungen und der Versicherungssumme in der Haftpflichtversicherung. Es gibt oft auch Lockangebote bei denen die Versicherungssumme bei 20.000 € liegt. Das ist leider zu wenig. Malen wir den Teufel nicht an die Wand, aber sollte euch im Urlaub wirklich mal etwas schwerwiegenderes als ein Auffahrunfall passieren, ist eine Deckungssumme von mindestens 500,000 € (noch besser: 1 Mio. €) ratsam.
Auch der Betrag der Selbstbeteiligung bei selbst verursachten Schäden ist genauer zu betrachten. Es gibt einige gute Angebote die Vollkaskoschutz ohne Selbstbeteiligung anbieten. Eventuell spiegelt sich dies dann im Gesamtpreis wieder, aber so seit ihr wenigstens auf der sicheren Seite. Denkt an die Umstände in dem Land und in der Stadt in der ihr fahren wollt. Andere Verkehrsregeln, wirres Durcheinander, viel Stau – all das kann eine potenzielle Gefahrenquelle sein für eigene Fehler! Zahlt deswegen lieber einige Euro im Gesamtvertrag mehr, als dass ihr später wegen einem kaputten Außenspiegel 1000 € Selbstbeteiligung zahlen müsst.

Schritt 4: Tankregelung

Es gibt „empty to empty“, „full to full“ und sogar „full to empty“. Obwohl letzteres eher Bauernfängerei ist, weil diese „gratis“ Tankfüllung natürlich auf den Gesamtpreis aufaddiert wird. Sowohl die Regelung „empty to empty“ wie auch „full to full“ ist prinzipiell kostenneutral. Daher sind dies auch die Tankregelungen die am meisten angeboten werden. Die häufigste Tankregelung allerdings ist die „full to full-Regelung“. Hier ist darauf zu achten, dass ihr auch tatsächlich den Tank vor Abgabe befüllt, da sonst die fehlenden Liter mit zum Teil hohen Aufschlägen in Rechnung gestellt werden. Die Tankregelung „empty to empty“ hat für mich zwei entscheidende Nachteile:
1) Richtiges Maß halten am Abgabetag. Also nicht zu viel im Tank lassen, da ihr dieses Benzin sozusagen verschenkt.
2)Das erste Mal auftanken muss meistens direkt noch am Flughafen geschehen. Und dort ist es oft teuer! (Eventuell am Flughafen nur das nötigste tanken und später dann voll).
Unsere Empfehlung daher: wählt wenn möglich die Tankregelung „full to full“. Diese ist die gängigste und vernünftigste Art.

Schritt 5: Auto buchen

Alles kapiert was im Vertrag steht? Nein, dann lass die Finger weg. Seriöse Autovermietungen halten Verträge bereit die jeder verstehen kann. Kleingedrucktes und Dubioses sollte immer mehrmals überdacht und vielleicht sogar verworfen werden. Egal wie günstig ein Angebot auf dem ersten Blick erscheint

Noch einige gut gemeinte Ratschläge:

  • Der Ort der Anmietung und der Abgabeort müssen klar definiert sein (eventuell wollt ihr bei einer Rundreise Start und Ziel eurer Reise an verschiedenen Orten festlegen). Wird eine Gebühr verlangt wenn man das Auto an einer anderen Mietstation zurück gibt? Oft ist das leider der Fall! Prüft das bereits vor eurer Reise.
  • Verlangt der Anbieter Aufschläge bei Fahrern unter 25 Jahren? Wollt ihr nur einen Fahrer angeben oder möchtet ihr euch beim Auto fahren abwechseln? Diese kleinen Entscheidungen sind vor Reiseantritt zu fällen, denn sie haben Auswirkungen auf euren Vertrag.
  • Benötigt ihr Zusatz-Equipment in eurem Mietauto? Navis sind im Verleih oft teuer. Daher ist es ratsam sein eigenes Navigationsgerät mitzubringen und die entsprechenden Länderkarten schon in Deutschland herunter zu laden.
  • Eventuelle Schäden am Auto müssen mit dem Mitarbeiter der Vermietungsstation dokumentiert werden. Solltet ihr dies nicht einhalten, könntet ihr schnell für einen Kratzer verantwortlich gemacht werden, der bereits schon da war. Wer eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung (unsere Empfehlung!) hat, kann dies natürlich etwas lockerer angehen.

Miniatur Wunderland Hamburg

Hamburgs Speicherstadt hat den größten Schienenverkehr weltweit!

Damit ist weder etwas versautes gemeint, noch geht es hier um den tatsächlichen Zugverkehr in Hamburg. Es geht um eine riesige Modell-Welt im Herzen der Speicherstadt von Hamburg. Das „Miniatur-Wunderland“ beherbergt auf 1300 Quadratmetern die größte Modelleisenbahn der Welt. Auf über 15 Kilometern Gleise schlängeln sich fast 1000 digital gesteuerte Züge.

Miniatur-Eisenbahn? Ist das nicht was für alte Männer?

Wer jetzt denkt, dass das „Miniatur Wunderland“ nur was für ältere Semester oder für verrückte Bastler wäre, der täuscht sich gewaltig. Die ganze Familie kann und wird hier Stunden verbringen können. Natürlich gehören die Modelleisenbahnen zu einer Modellbahnanlage. Aber sie stehen eigentlich gar nicht im Fokus. Wer sich hier Zeit nimmt und die liebevoll gestalteten Landschaften auf sich wirken lässt und die kleinen Details erkennt, der wird die mittlerweile 16 Jahre lange Arbeit schätzen können. Seit dem Dezember im Jahr 2000 wird die Anlage stetig erweitert und mit neuen Raffinessen aufgewertet. Schon längst fahren hier nicht nur Züge und Lokomotiven bergauf und bergab. Auf der riesigen Anlage wird ein Brand gelöscht, Karussell gefahren, eine Rakete gestartet, Schiffe zu Wasser (echtes Wasser!) gelassen und Flugzeuge gestartet. Miniatur Wunderland Hamburg

Das „Miniatur-Wunderland“ – ein Erlebnis nicht nur für Technik-Freaks und Bastler

Ein simulierter Tagesablauf, bei dem sich jede Viertel-Stunde Tag und Nacht wiederholt, gehört selbstverständlich dazu. Die Bastler vom „Miniatur-Wunderland“ verbauten über 300.000 Lampen „nur“ um diesen Effekt zu simulieren. Alles begann mit Knuffingen, einer liebevollen Fantasiewelt bei der auch im Viertel -Stunden-Takt Feuerwehrautos ausrücken um einen Brand zu löschen. Alle Autos bewegen sich vollautomatisch. Der Besucher hat an rund 200 Schaltervorrichtung die Möglichkeit, selbst in den riesigen, Mini-Welt etwas in Bewegung zu setzen. So drehen sich auf Knopfdruck Windräder auf einem Berg, ein Space-Shuttle wird gestartet oder ein Riesenrad, auf einem detailgetreuen Rummelplatz, beginnt sich zu drehen und blinkt wild zur Musik.

Im Miniatur-Wunderland ist die Welt zwar klein aber das Gedränge oft groß

Wer weiß dass das „Miniatur-Wunderland“ in den Ferien bis 24 Uhr geöffnet hat, kann vielleicht schon erahnen welche Menschenmassen sich tagtäglich durch die Miniaturwelten drängen. Es gibt aber einige Spezialtickets die immer wieder auf der Seite http://www.miniatur-wunderland.de offeriert werden. Ein Ticketkauf vorab online, ist absolut empfehlenswert. An den Hauptattraktionen wie zum Beispiel dem beliebten Flughafen wird es aber wohl immer etwas eng hergehen. Lasst euch daher ausreichend Zeit für euren Besuch und verschafft euch zuerst einen Überblick. Eventuell ist nicht immer jeder Winkel der Anlage direkt einsehbar, aber mit etwas Geduld werdet ihr überall die Chance bekommen die Detailverliebtheit der Hamburger Modellbahn-Bastler zu erkennen. Die Eintrittspreise sind für das was alles geboten wird vergleichsweise günstig. Ein kleines Video kann euch jetzt noch vollends vom Hamburger Modellbahn-Projekt überzeugen:

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Berlin Dungeon – unsere Erfahrung

Berlin Dungeon – Gruselkabinett, Geschichtsunterricht oder Touristen-Nepp?

In London dachten wir: „Reicht unser Englisch aus um mitzukommen?“
In Hamburg dachten wir: „Die Warteschlange wollen wir uns nicht geben!“
In Berlin dachten wir: „Okay, rein da!“
Das Berliner Dungeon (das Verlies) ist eine Art Erlebnisshow bei der man durch verschiedene, gut gestaltete Räume läuft. Ähnlich einer Geisterbahn die man durchlaufen muss. In den verschiedenen Räumlichkeiten, sind es vor allem die Schauspieler, die das Erlebnis auf eine gruselige und gelungene Art und Weise darstellen. Ob nun wirklich 700 Jahre Berliner Geschichte vermittelt wird, so wie es auf diversen Postern im Eingangsbereich angekündigt wird, darf angezweifelt werden. Das Gesamterlebnis ist kein wertvoller Geschichtsunterricht, sondern vielmehr leicht vermittelbarer Stoff, verpackt in eine gut gemachte Gruselshow. Klingt irgendwie blöd?
Ganz ehrlich: das dachten wir Anfangs auch!

Berlin Dungeon

Berlin Dungeon ist schaurig schön!

Durch neun verschiedene Shows, darunter der „Fahrstuhl des Grauens“ oder „Die Flucht auf der Spree“ wird man mit ca. 20 -30 fremden Menschen geschoben. Die Schauspieler geleiten einen stets von Raum zu Raum und lassen die Besucher an schaurig, schönen Geschichten teilhaben. Für Kinder und Angsthasen ist das Berliner Dungeon aber nicht zu empfehlen! Einige der Shows haben auch lautstarke Effekte und auch manch geschminkter Schauspieler ist eher nichts für zarte Gemüter.
Dafür sind die „Fahrattraktionen“ nicht besonders spannend. Im „Fahrstuhl des Grauens“ wackelt es wild, einen Absturz wie in einem Freefall-Tower darf man hier nicht erwarten. Das wiederum spricht aber auch für ein Erlebnis für „die ganze Familie“ – eben halt nicht mit zu kleinen Kindern oder mit der Omi die auf ihren Herzschrittmacher angewiesen ist

Das Berlin Dungeon lebt von seinen Schauspielern

Klar könnten böse Zungen sagen: wer im Viertel-Stunden-Takt seine paar Sätze nicht gut umsetzen kann, ist fehl am Platz. Ich habe das aber nochmal ganz anders aufgefasst: Gerade weil die Schauspieler wirklich mehrmals am Tag ihrer Figur und ihren Texten Leben einhauchen müssen, weil sie immer wieder außergewöhnlich gut mit den Besuchern interagieren, könnte man denken, dass sich so etwas wie Routine einstellt. Aber die Schauspieler wirken motiviert. Sie sind talentiert und machen das Gesamterlebnis des Berliner Dungeons zu einem wirklichen Erlebnis. Trotz einfacher „Fahrerlebnisse“ und wenig „Berliner Geschichte“.

Was kostet das Berliner Dungeon?

Die Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Die Preise direkt am Schalter sind aber teurer als online reservierte Tickets.
https://www.thedungeons.com/berlin/de/book-tickets/ticket-prices-and-offers.aspx
Es gibt diverse Vergünstigungen, Kombi-Tickets und Gruppen-Rabatte. Checkt davor also unbedingt den oberen Link bevor ihr das Berlin Dungeon besucht. Auch während eures Berlin Aufenhalts könnt ihr die Augen aufhalten nach „Gutschein-Coupons“. Wir hatten welche beim Alexanderplatz im New Yorker liegen sehen. Aber auch in Zeitschriften könntet ihr Glück haben oder ihr fragt direkt mal in eurem Hotel nach. Unser Gutschein war ein „2 Tickets zum Preis von 1 Ticket“. Das war natürlich spitze.

 

Wo ist das Berliner Dungeon?

Berliner Dungeon
Das Berliner Dungeon befindet sich in:
Spandauer Straße 2
10178 Berlin
Deutschland

 

Unser Fazit:

Kurzweilig und gruselig und auf jeden Fall einen Besuch wert. Man darf nicht glauben das man aus dem Berliner Dungeon als gelehrter Geschichtsprofessor zurückkehren wird. Der Grusel und das Entertainment stehen definitiv im Vordergrund! Nicht die „Fahrgeschäfte“ sind das Highlight, sondern die (hoffentlich gut bezahlten) Schauspieler. Ob das Konzept langfristig aufgehen wird? Natürlich ist die Attraktion auf den Tourismus ausgelegt und wenn man einmal das Berliner Dungeon besucht hat, müsste man es nicht ein zweites Mal tun. Wer es aber noch nicht gesehen hat, kann auf jeden Fall mal rein gehen!
Und du? Bist du schon mal in einem Dungeon gewesen? Wie fandest du es? Schreib uns doch mal…

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