Prag – Burgviertel und "Goldenes Gässchen"

Das Prager Burgviertel

Der Hradschin ist das größte zusammenhängende Burgareal der Welt. Trotzdem ist diese Prager Sehenswürdigkeit eigentlich immer überlaufen. Über 1 Millionen Besucher strömen jedes Jahr auf die Prager Burg und tauchen ein in die Geschichte von Fürsten und Könige.
Der Hradschin sollte mindestens mit einem halben Tag von dir veranschlagt werden. Alles andere würde dieser Sehenswürdigkeit nicht gerecht werden, bzw. könnte schnell in Hetzerei ausarten. Wer ganz mutig ist und die Menschenmassen nicht scheut, dem ist das tägliche Spektakel der Wachablösung ans Herz zu legen. Jeden Tag, pünktlich um 12 Uhr wird am Burgtor eine sehens- und hörenswerte Wachablösung vollzogen, die man sich kostenlos ansehen kann.

Goldenes Gässchen

Die zweite Hälfte unseres Tages, widmeten wir einer nicht weniger bekannten Sehenswürdigkeit. Das „Goldene Gässchen“ bekam seinen Namen durch eine Legende, die hier ihren Ursprung nahm. Laut dieser überlieferten Geschichte sollen in den kleinen Häusern entlang des „Goldenen Gässchens“ Alchimisten gewohnt haben, die künstliches Gold herstellen wollten. Leider ist an dieser Legende gar nichts wahres dran! Den Namen für dieses wirklich putzige Gässchen, blieb aber hartnäckig bestehen.

Prag – Prager Burg

Um den Touristenstrom zu drosseln wird während der Hauptöffnungszeit Eintritt verlangt. Seit so schlau und kommt erst am frühen Abend her. Denn nach 16 Uhr (November – März) bzw. nach 18 Uhr (April – Oktober) ist der Eintritt weiterhin kostenlos und die Besuchermassen etwas weniger. Dann könnt ihr in Ruhe die kleinen Häuschen bestaunen oder sogar einen Abstecher in die berühmte Nummer 22 wagen, in der Franz Kafka einige Monate lebte.

Quellenangaben
http://de.wikipedia.org/wiki/Goldenes_G%C3%A4sschen