kopenhagen oder malmoe

Kopenhagen oder Malmö?

Kopenhagen oder Malmö oder beides?

Auch für mich hat sich vor meiner Reise diese Frage gestellt. 
Der Hauptunterschied ist wohl, dass die eine Stadt Dänisch, die andere eben Schwedisch ist. Zudem hat Kopenhagen rund 600.000 Einwohner, Malmö 300.000, wobei von diesen 300.000 gefühlt 80% Migrationshintergrund haben, was der Stadt ein überaus multikulturelles Flair gibt.
Ansonsten zahlt ihr in beiden Städten mit Kronen, in der einen Stadt zahlt man eben mit dänischen Kronen, in der anderen mit schwedischen.
Und beide Städte haben ihren Ursprung wohl im 12. Jahrhundert, wobei dies in Kopenhagen wesentlich sichtbarer ist als in Malmö.

Gleich vorweg: Meine schwedischen airbnb Gastgeber meinten: Malmö sei ein Vorort von Kopenhagen. Am besten sei es, in Kopenhagen zu arbeiten und in Malmö zu wohnen. Und so empfehle auch ich es: Übernachtet in Malmö und geht für einen oder mehrere Tagesausflüge nach Kopenhagen.

Für mich war es toll, die Gegensätze der beiden Städte zu erleben und ich empfehle jedem und jeder, der bzw. die auch nur einen Tag Zeit für die Gegend hat, beide Städte anzuschauen.
Die ca. 45 minütige  Zugfahrt ist in meinem Interrail Ticket inklusive, regulär kostet eine Fahrt ca 10 €. Mit dem Zug hin und zurück also 20 €, mit der Fähre hin und zurück 40 €. Der Zug fährt jeweils alle 20 Minuten.

Kopenhagen Malmoe

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Wenn ihr nur einen Tag zur Verfügung habt, schaut euch in Malmö die Gegend rund um den Bahnhof an. Dort findet ihr historische Gebäude wie die St. Petri Kirche oder das historische Rathaus, wenige Meter weiter moderne Kunst wie eine der weltweit 23 „knotted gun“-Skulpturen (siehe Bild oben) des schwedischen Künstles Carl Fredrik Reuterswärd oder die Skulptur „spectral self container“.  Hierzu sind 1,5 Stunden völlig ausreichen. Danach würde ich nach Kopenhagen weiter fahren und etwas mehr Zeit einplanen.

Wenn ihr bereit und fit seid, ca. 4 bis eher 6 Stunden zu laufen, empfehl ich den im kostenlosen Stadtplan eingezeichneten Rundweg, der an vielem Sehenswerten von Kopenhagen vorbei führt. 
Auf alle Fälle lohnt sich ein Besuch im 1905 eingeweigten Rathaus. Schaut es nicht nur von Außen an sondern geht unbedingt kurz rein. Im ersten Stock befindet sich der Hochzeitssaal voller Wandmalerei (der Weg wird durch Herzen am Boden gewiesen), rechts nach dem Eingang ist die präziseste mechnische Uhr der Welt, die Weltuhr von Jens Olsen, ausgestellt. Der Eintritt ist kostenlos.
Montags-Freitags um 11 und 14 Uhr sowie Samstags um 12 Uhr könnt ihr für 30 Kronen hoch auf den Rathausturm.

Dass sich der Weg zur „Kleinen Meerjungrau“ wirklich lohnt, kann ich nicht sagen. Sie ist ganz nett, meist aber von Touristen umzingelt und nicht mehr als ein Fotomotiv – und natürlich das Wahrzeichen Kopenhagens. Schön sind aber die alten Häuser am Nyhavn und der Kings Garden mit Schloss. Es lohnt sich auch insgesamt, sich die Häuser in Kopehagen anzuschauen. Hier sind wirkliche Schmuckstücke dabei.
Ich bin am Ende meiner Tour noch für 25 Kronen auf den 1642 fertiggestellten und knapp 35 Meter hohen Rundetaarn, von dem aus man eine wirklich tolle Sicht über die Stadt hat. Toll ist auch, dass man den Turm durch einen breiten Schneckengang hoch läuft und nur am Ende noch einige Stufen erklimmen muss. 

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