Der schönste Bahnhof der Welt: Die Grand Central Station

Wenn wir aus Stuttgart in die Ferne schweifen und die Grand Central Station in New York betrachten, müssen wir einsehen wie klein unser Stuttgarter Bahnhof doch ist. Allerdings – was viele Gegner von Stuttgart 21 gefallen dürfte – ist der größte Bahnhof der Welt ein Kopfbahnhof. Jede Fahrt beginnt oder endet hier. Kein einziger Zug fährt durch. Zudem ist  die Grand Central Station wohl der schönste Bahnhof der Welt und birgt  so manches kleines Geheimnis. 

Eröffnet wurde der New Yorker Bahnhof 1913. Mittlerweile verfügt die Grand Central Station über 44 Bahnsteige, an denen 67 Gleise angeschlossen sind. Fast 200 Quadratkilometer ist das komplette Areal groß. Damit ist die Grand Central Station der größte Bahnhof der Welt.

Die Geheimnisse der Grand Central Station

Bei unserem ersten New York Besuch waren wir einfach nur beeindruckt von der großen Halle und dessen Deckengemälde. Wer sich aber ein wenig informiert und genauer hinsieht, der wird einige Geheimnisse des Bahnhofs entlarven können. 

Der legendäre Track 61

Das Gleis mit der Nummer 61 ist sehr interessant und geschichtsträchtig. Hier steht ein verrosteter, alter Zug mit dem in den 30er Jahren Franklin D. Roosvelt gefahren wurde. Roosvelt war schwer an Kinderlähmung erkrankt und wollte dies nicht der Öffentlichkeit offenbaren. So wurde er per Zug direkt an das angrenzende Hotel Waldorf Astoria gebracht und konnte so lange seinen Zustand verbergen.
Obwohl das Gleis 61 offiziell nicht mehr genutzt wird, gibt es Spekulationen das es dennoch ab und zu zum Einsatz kommt.

Die kunstvolle Decke der Grand Central Station

Das astrologisches Deckenbild ist wohl das Schönste was man in der großen Halle entdecken kann. Doch auch die 2500 Sterne verbergen ein kleines Geheimnis: Das Sternenbild ist falsch herum. Nach den offiziellen Statements ist dies so gewollt, weil es den Nachthimmel aus "Gottes Sichtweise" darstellen soll. Böse Zungen behaupten allerdings dass dies ein Missgeschick gewesen sei und bei der Eröffnung des Terminals erst bemerkt wurde. Was glaubt ihr?

Wer findet die Eicheln und Eichenblätter?

Eicheln und Eichenblätter findet man fast überall in der Grand Central Station. Auf Leuchten und Lampen, eingemeißelt in Beton und Stein. Die Eichel ist das Familiensymbol der Vanderbilts. Diese Vanderbilts waren die Erbauer der Grand Central Station.

Weder die Abfahrtspläne noch die Uhren zeigen die korrekte Zeit an...

Tatsache! Alle Uhren und auch alle Abfahrtspläne im Grand Central Terminal wurden exakt eine Minute vorgestellt. Ob die New Yorker durch diese Maßnahme ihren Zug nicht verpassen?

TEnnis spielen in der Grand Central Station ist möglich, Aber verdammt Teuer!

Gut, vielleicht nicht direkt in der Halle der Grand Central Station aber in der vierten Etage ist für jedermann eine Tennishalle zugänglich. Die Stunde - je nach Uhrzeit und Wochentag - liegt allerdings bei 100-260 Dollar. Nicht gerade ein Schnäppchen...