Völkerschlachtdenkmal Leipzig mit Lensball fotografiert

Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig soll an die Völkerschlacht vom Oktober 1813 erinnern. Napoleon gegen die Truppen der Österreicher, Preußen, Russen und den Schweden, lieferten sich den entscheidenden Kampf vor den Toren Leipzigs. Mehr als 500.000 Soldaten aus ganz Europa kämpften erbittert und mindestens 100.000 von ihnen verloren hier ihr Leben. Die Welt hatte bis dato keine größere Schlacht erlebt. 

Das Völki in Leipzig

Was kann man im Völkerschlachtdenkmal sehen?

Das Völkerschlachtdenkmal ist 91 Meter hoch und gehört damit zu den größten Denkmalbauten der Welt. Die ersten Vorschläge zum Bau des Völkerschlachtdenkmals wurden bereits unmittelbar nach den erbitterten Kämpfen angedacht. Doch erst in den Jahren 1900-1913 wurde das Völkerschlachtdenkmal auf dem 30 Meter hohen Erdhügel errichtet. 

Das Monument erscheint mystisch, irgendwie auch gefühlt viel älter. Man fühlt sich wie in einer Filmkulisse von „Game of Thrones“. Monumental einschüchternd. Im unteren Teil des Völkerschlachtdenkmals befindet sich die „Krypta“ in der von der „Ruhmeshalle“ das Licht herunter scheint. Auf beiden Ebenen finden sich steinerne Krieger. In der „Krypta“ wachen trauernde Steinstatuen und halten hier die Totenwache ab. Auf dem oberen Teil der „Ruhmeshalle“ findest du vier, mächtige Steinstatuen in allen vier Ecken sitzen. Fast 10 Meter sind die steinernen Kolosse groß und symbolisieren für die Schlacht notwendige Tugenden: Begeisterung, Opferbereitschaft, Glaubensstärke und Tapferkeit. 

Blick in die Ruhmeshalle

Größter Denkmalsbau Europas, attraktiver Aussichtspunkt, ehrgeizigstes Denkmalsprojekt des Wilhelminischen Kaiserreiches, Meilenstein bautechnischer Entwicklung, Erinnerungsstätte an die Befreiungskriege? – All das und noch mehr ist das gigantische Völkerschlachtdenkmal, das heute zu den bekanntesten Wahrzeichen Leipzigs zählt. 

Die Highlights des Völkerschlachtdenkmal

Von der „Ruhmeshalle“ ist der glockenförmige Kuppelbau am Besten zu sehen, obwohl man auch direkt darunter, auf einer weiteren Ebene, Ausschau halten kann. Die oberste Etage lässt sich noch mit einem Aufzug erreichen, von dort an geht es nur noch zu Fuß weiter. Insgesamt – möchte man alles zu Fuß erklimmen – sind es 500 Stufen die man nehmen müsste um auf die oberste Stufen, der begehbaren Aussichtsplattform zu gelangen. Wer ganz nach oben per Lift fährt muss aber nur noch weitere 20 Stufen nehmen. Der oberste Abschnitt ist allerdings so eng, dass ein Ampelsystem die Besucher durch den letzten Treppenaufstieg leitet. 

Die Aussichtsplattform auf dem Völkerschlachtdenkmal

Ganz oben auf der Aussichtsplattform angekommen sieht man, je nach Wetterlage bis weit nach Leipzig hinein. Der Panorama Tower ist gut zu erkennen und dient als Orientierungspunkt.

Wo Liegt das Völkerschlachtdenkmal

Das von den Leipzigern liebvoll genannte „Völki“ liegt im Südosten der Stadt im Stadteil Probstheida. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch mit dem eigenen Auto ist das Völkerschlachtdenkmal gut zu erreichen. 

Aktuelle Preise und Öffnungszeiten kannst du dir direkt auf der Homepage der Stadt Leipzig ansehen: Preise und Öffnungszeiten

Unser Video zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig

Comedian Harmonists Oh Yeah

Oh Yeah! 90 Jahre Popmusik

Bereits an der Eingangstür des Museum am Böttchergäßchen in Leipzig schallt es hinaus: Ooooh Yeah! Wer zur Ausstellung „Oh Yeah!“ will der sollte sich genug Zeit nehmen. Die Ausstellungsfläche wirkt erstmal relativ klein. Zu klein für den Preis? Lass dich da mal nicht täuschen. 

Bewaffnet mit Kopfhörern startet man in diese aussergewöhnliche Ausstellung zum Thema „90 Jahre Popmusik in Deutschland“. Es beginnt in den 20er Jahren und der revolutionären Erfindung namens Radio. Die ersten Plattenspieler knarzen in den Stuben der Deutschen. Individuell, selbst ausgesuchte Musik war damals etwas ganz Besonderes. Heute wird gestreamt und heruntergeladen. 

Die Ausstellung ist mit rund 200 Objekten und mehr als acht Stunden Sound- und Videomaterial ausgestattet. 90 Jahre Popmusik auf wenigen Quadratmetern. 

Die Oh Yeah Popmusikaustellung in Leipzig

"Oh Yeah" eine Austellung zum Kopfnicken und abtanzen...

Was heute so selbstverständlich aus jedem Lautsprecher plärrt, war vor gerade einmal neunzig Jahren noch ein sehr seltenes Gut. Musik wurde erst mit der Beat-Kultur, den Beatles oder Elvis, zu einem Massenkult. Davor galten Radios, Grammofone und Plattenspieler als eine Investition, die sich nur die reiche Gesellschaft leisten wollte. 

Nachdem auch die technische Entwicklung den Sound elementar mitprägte, war Musik sehr schnell formbar und nicht nur auf Instrumente beschränkt. Noch weitere  experimentelle Musikrichtungen entstanden und der Beat kam aus dem Rechner.

Die Ausstellung zeigt auch die unterschiedlichen Entwicklungen der Popgeschichte in Ost und West. So hörte man in der DDR ganz andere Bands und Sänger/innen, die im Westen völlig unbekannt waren. „Oh Yeah“ bietet in allen Genres etwas: Schlager, Swing, Rock, HipHop…

Der Beat Club bei der Oh Yeah Popmusikaustellung

Mit den Kopfhörern in der Hand und dem Sound im Ohr, streift man durch neunzig Jahre Sound- und Musikgeschichte. Die Popsongs sind an den jeweiligen Soundstationen abrufbar und niemand wird gestört, da der Sound direkt auf deine Ohren kommt. Witzig ist es allemal, auch den Kopf zu heben und andere Besucher zu beobachten: Schwofend oder kopfnickend, auf jeden Fall frei und losgelöst und oft auch in eigenen Erinnerungen schwelgend, so sieht man die Besucher nur in dieser Ausstellung.

Neben den unzähligen Hits und Evergreens die man hier auf die Ohren bekommt, gibt  es auch noch diverse kuriose Songs und auch viele Filmbeiträge. In der Sound Lounge kannst du relaxen und 60 Songs von Pur über Lena, Rammstein und Mark Forster anhören. 

Aufsteller in der Oh Yeah Ausstellung

Die Ausstellung war bereits in mehreren Städten Deutschlands. Wir haben „Oh Yeah!“ in Leipzig erleben dürfen. Sollte diese Ausstellung auch in deine Stadt kommen (das kannst du hier abchecken), dann empfehlen wir dir dringend die Gelegenheit zu nutzen!

Löwe in seinem Gehege im Leipziger Zoo

Der Leipziger Zoo und sein beeindruckendes „Gondwanaland“

Unser Erfahrungsbericht über den Zoo in Leipzig

Über Zoos kann man geteilter Meinung sein. Der Leipziger Zoo hat, wie viele andere Zoos auch, noch einige Schritte zu gehen, um für seine Tiere eine vernünftige, naturnahe Haltung zu gewährleisten. Aber die Leipziger sind auf einem guten Weg um ein „Zoo der Zukunft“ zu werden. Entscheidende Projekte wurden bereits umgesetzt und viele weitere Ideen nehmen Gestalt an. Doch wo setzt man an? Unser Erfahrungsbericht über den Leipziger Zoo ist eine persönliche Momentaufnahme, differenziert genug, um nicht als einer der vielen „Bewertungen“ zu gelten. Diese gibt es in reichlicher Zahl. Entweder sehr positiv oder sehr negativ. 

Aquarium Zoo Leipzig - Leipziger Sehenswürdigkeiten

Die verschiedenen Bereiche des Leipziger Zoos

Mitten in der Innenstadt von Leipzig liegt der Leipziger Zoo mit einer großen Artenvielfalt an Tieren und neuerdings auch mit einer riesigen, tropischen Halle: Das Gondwanaland.  Die Leipziger versprechen naturnahe gestaltete Lebensräume die man in sechs „Erlebniswelten“ unterteilt besuchen kann. Hierbei sind die verschiedenen Themenwelten bzw. Tierwelten gemeint, wie zum Beispiel Asien, Afrika und Südamerika

Auch der „Gründergarten“ gehört dazu, zumal dieser Teil eher unscheinbar ist, weil hier direkt der historische Eingangsbereich gemeint ist. Zum „Gründergarten“ gehört neben dem Büro und der angrenzenden Zooschule auch das Aquarium mit Fischen und Reptilien dazu. 

 Ein echtes Highlight ist das „Pongoland“. Hier gibt es Schimpansen, Bonobos, Gorillas und Orang-Utans in einer beeindruckenden und weitläufigen Kulisse zu sehen. 

Last but not least gehört auch das Gondwanaland zu den sechs Erlebniswelten des Leipziger Zoos. Die riesige, überdachte Fläche sieht man schon von weiter Ferne. Auf einer Fläche, die so groß ist wie zwei Fußballfelder, taucht man ein in den tropischen Regenwald. In einer wirklich beeindruckenden Atmosphäre kann man die Flora und Fauna aus verschiedenen Perspektiven bestaunen. In der Halle gibt es sowohl einen Baumwipfelpfad als auch eine Bootsfahrt mit einer Multimediashow zur Entstehung der Erde (die Bootsfahrt kostet allerdings 1,50 € / Person extra).

Das Gondwanaland im Zoo Leipzig
© Zoo Leipzig

Ist der Leipziger Zoo wirklich ein Zoo der Zukunft?

Viele neue Konzepte zur artgerechten Tierhaltung wurden entwickelt und viele Ideen wurden bereits umgesetzt. Der Leipziger Zoo ist kein „Zoo der Zukunft“ aber er ist auf dem besten Weg dorthin. Im internationalen Vergleich setzt der Leipziger Zoo neue Maßstäbe und gehört zu den renommiertesten und modernsten Zoos der Welt. Hat dies auch Nachteile? In verschiedenen Foren und Bewertungsportalen gibt es immer wieder zwei, sich immer wiederholende Argumente, wieso der Zoo sein Geld nicht wert sein soll. Der Eintrittspreis ist für viele Besucher zu hoch und die Enttäuschung, das viele Tiere nicht auf dem Präsentierteller liegen, veranlasst viele Besucher auch negative Kritik zu üben. 

Hier können wir leider nur den Kopf schütteln. Natürlich muss ein Zoo, der neben seinen täglichen Kosten wie Tierfutter, Personalkosten, Wartungskosten etc. noch in Um- und Ausbau der bisherigen Tiergehege viel Geld steckt, seine Einnahmen erhöhen. Für den Preis, der natürlich für eine ganze Familie höher ausfällt, wird ein wunderschöner Tag geboten. Das angestrebte Tierwohl sollte den Preis unserer Meinung nach rechtfertigen. 

Löwe in seinem Gehege im Leipziger Zoo

Und natürlich muss man in vielen Gehegen auch mal öfters nach den Tieren suchen. Mich freut es ungemein, nicht direkt jedes Tier auf Anhieb zu sehen. Und ist das nicht eben der naturnahe und artgerechte Anspruch, dass sich Tiere nicht auch mal zurückziehen können? Wer hier nun mit „enttäuschten Kinderaugen“ argumentiert, sollte schnellstmöglich die Situation für eine Erziehungsmaßnahme nutzen. Nichts im Leben gibt es einfach so auf dem Präsentierteller. Erst Recht keine Tiere, wenn man den Anspruch verfolgt ihnen ein gutes Leben zu ermöglichen. 

Unser kurzes Video über das Gondwanaland und den Leipziger Zoo:

Der Leipziger Zoo übernimmt nicht nur verantwortung für den eigenen Tierbestand

Zoos bieten auch die Möglichkeit, durch Zucht- und Auswilderungsprogramme, die Artenvielfalt zu schützen. Der Zoo Leipzig beteiligt sich an fast 60 Zuchtprogrammen auf der ganzen Welt und hilft so Tieren wie dem Tiger, Mähnenwolf oder dem Lippenbär.

Schimpansen Pongoland Zoo Leipzig
© Zoo Leipzig

Unsere Erfahrungen im Zoo Leipzig. Ein kurzes Fazit:

Neben dem Gondwanaland hat uns ganz eindeutig die riesige Fläche im hinteren Teil des Leipziger Zoos beeindruckt. Hier leben Zebras, Giraffen, Gnus und Antilopen auf einer beachtlichen Fläche zusammen. Anstatt Beton und Stahl, werden hier durch Wasserläufe oder natürliche Baumbestände, Rückzugsmöglichkeiten geboten und Tiere getrennt, die nicht gut miteinander können. Der Leipziger Zoo ist mit großen Schritten dabei zum „Zoo der Zukunft“ zu werden und verschweigt trotzdem nicht seine Vergangenheit. So ist das alte Bärengehege schon fast ein kleines, trauriges Museum der Tierhaltung geworden. Dort vor Ort wird geklärt was damals war, heute ist und morgen sein wird. 

Wir sind gespannt wohin die Reise weitergeht. 

Sehenswürdigkeiten in Leipzig - Giraffe Zoo Leipzig

Öffnungszeiten:

Täglich geöffnet, auch an Feiertagen.

21.03. bis 30.04.9 bis 18 Uhr
01.05. bis 30.09.9 bis 19 Uhr
01.10. bis 31.10.9 bis 18 Uhr
01.11. bis 20.03.9 bis 17 Uhr*
  

*Am 24. und 31.12. bis 15 Uhr

Anreise:

Der Zoo Leipzig liegt zentral in der Innenstadt und ist vom Stadtzentrum in wenigen Gehminuten zu erreichen.

Wer mit dem Zug am Hauptbahnhof ankommt oder mit der Straßenbahn fährt, der wird sich nach wenigen hundert Metern bereits am Zooeingang wiederfinden.

Eine Wegebeschreibung gibt es auf der Seite des Leipziger Zoos:  

https://www.zoo-leipzig.de/anreise

Booking.com
Leipziger TC Reisemesse - Plakat

Erlebnisbericht Leipzig – TC Messe – Bloggertreffen

Die Orga-Gruppe der CMT Urlaubsmesse in Stuttgart hat uns darauf aufmerksam gemacht, das auch in Leipzig eine Urlaubsmesse stattfindet und seit diesem Jahr die CMT die Organisation übernimmt. Natürlich hatten wir Bock darauf und wollten Leipzig eh schon lange mal in Angriff nehmen. Zusage. Flug gebucht. Airbnb gebucht. Alles tutti.

TC Messe Leipzig Plakat

Unsere Ankunft in Leipzig und der Tag auf Der Messe

Super freundlich wurden wir in unserem Airbnb empfangen. Bereits einen Tag vor dem Messetermin sind wir angereist und hatten daher noch genug Zeit am selben Tag etwas von Leipzig zu sehen. 

Am nächsten Tag trafen verschiedene Blogger und Medienvertreter im Pressezentrum der Messe Leipzig ein. Zuerst lauschten wir gespannt den Organisatoren der Messe, dann konnten wir noch lockere Gespräche mit netten Menschen aus dem Marketingbereich und mit unseren Bloggerkollegen führen. Alles in allem kurz und knapp aber gut! 

Die TC Urlaubsmesse Leipzig hat sich grob in vier Bereiche aufgeteilt: Reisen auf vier Rädern (Camper, Caravan etc.), Urlaubsregionen von nah und fern, Fotografie (Sonderthema) und last but not least , eine tolle, verglaste Halle voll mit Köstlichkeiten. Wo sind wir als erstes hin? Richtig! 

Nachdem wir uns dann gestärkt hatten, machten wir uns auf die Leipziger Urlaubsmesse zu erkunden.

Messe Eingang Leipzig
Messe Leipzig Glashalle
Maria im Camper bei der TC Messe Leipzig
Schuhgrößenbestimmung bei der TC Reisemesse

Abendveranstaltung mit der Leipziger Tourismus und Marketing Gmbh

Am Abend wurden wir noch von der Leipziger Tourismus und Marketing GmbH zum Essen eingeladen.  Im „Brauhaus an der Thomaskirche“ durften wir leckeres Essen genießen und anschließend sogar noch in den Keller. Nicht zum Lachen sondern um die Braukunst noch besser zu verstehen. Der Brauereimeister hat uns lustig und charmant in das Thema des Bierbrauens eingeführt und hat alle unsere Fragen beantwortet. Was wir investigativ für euch herausgefunden haben? Es stimmt, warmes Bier ist gut bei einer Erkältung! 

Nachdem wir rund um glücklich das Restaurant verlassen hatten, ging es auf eine nächtliche Stadtführung. Andreas Schmidt, der Leiter der Leipziger Tourismus und Marketing GmbH, führte uns zu sehr interessanten Ecken seiner Stadt. Und ja, man merkte ihm an das es SEINE Stadt ist, von der er hier redet. Eine tolle Stadt. Das hatten wir so auch nicht wirklich vermutet. Die ganze Stadt hat Andreas tagtäglich zu seinen Füßen, denn seine Arbeitsstätte ist weit oben im Panorama Tower. Hier hinauf hatte er uns noch führen wollen und die Aussicht war einmalig und den Abstecher mehr als wert. 

Pizza mit Lachs im Brauhaus an der Thomaskirche
Stadtführung bei Nacht Leipzig

Der harte Kern des Abends...

Nachdem wir uns mit vielen der Bloggerkollegen so gut verstanden hatten, wollten wir den Abend auch noch gemeinsam ausklingen lassen. Da zwei Leipziger Blogger zum „harten Kern des Abends gehörten“ war klar, das wir ihrem Rat folgen würden um unsere letzte Station des Abends anzusteuern. Wir tauschten uns noch bis nach Mitternacht in einem Restaurant aus und konnten einige gute Tipps und Feedback mitnehmen.

 Aber natürlich wollen wir  euch die vielen Bloggerfreunde, die wir während der Messe getroffen haben nicht unerwähnt lassen: 

Blogger die ihr auch unbedingt mal besuchen solltet:

Mit Susanne Jungblut zusammen möchten wir uns einen Kastenwagen kaufen. Darüber gesprochen haben wir auf jeden Fall schon mal ;-) Die sympatische Powerfrau findet ihr hier: 

https://vonortzuort.reisen

Yvonne uns Jens haben es uns leicht gemacht. Die beiden sind so sympatisch und nett, mit denen kann man sich nur gut verstehen. Ihre gemeinsamen Reisen verbloggen die beiden auf: 

https://hauptsache.reisen

Beate ist freie Journalistin und Redakteurin und betreut verschiedene Blogs. Auf ihrem Reisemagazin erzählt sie von ihren Reisen:

https://www.reiselust-mag.de/

Jens und Manu sind im Camper unterwegs und lassen uns an ihren Abenteuer auf YouTube teilhaben. Gleich mal abonnieren auf: 

Jens und Manu

 

 

 

Bina und Francis sind für alle Drohnenliebhaber die erste Adresse. Wer mit seiner Drohne vereisen will, bekommt hier Antworten auf alle Fragen. Darüber hinaus berichten die beiden natürlich auch von ihren eigenen Erlebnissen und Reiseabenteuer auf: 

https://my-road.de

Einen ganz besonderen Dank an das Orga-Team der CMT und Andreas Schmidt von der  Leipziger Tourismus und Marketing GmbH und auch an unsere Interviewpartner im Video https://www.sailing-classics.comhttp://www.museum-weissenfels.de und https://www.tiny-guest-house.de

Schönste Sehenswürdigkeiten in Leipzig - Panorama Tower

Die schönsten Leipziger Sehenswürdigkeiten

Wenn du zum ersten Mal in diese Stadt kommst und auf der Suche nach den schönsten Leipziger Sehenswürdigkeiten bist, dann bietet dir die folgende Auflistung einen gute Übersicht: 

Leipziger Sehenswürdigkeiten - Panorama Tower bei Nacht

Panorama Tower

Einen ersten Überblick verschafft man sich am Besten aus der Vogelperspektive. Der Panorama Tower biete sich hierfür perfekt an. Der bereits aus der Ferne sichtbare , 120 Meter in die Höhe ragende Turm bietet eine Aussichtsplattform und ein Restaurant. Über den Dächern von Leipzig kann man entweder Schlemmen oder einfach "nur" die Aussicht genießen. Der Eintritt für die Aussichtsplattform liegt bei gerade einmal 3,- € pro Person.

Sehenswürdigkeiten Leipzig - Panorama Tower Ausblick
MDR Tower Leipzig - genauer gesagt Panorama Tower

Das alte Rathaus

Direkt in der Innenstadt, nicht weit vom Augustusplatz entfernt, findest du das alte Rathaus der Stadt Leipzig. Das langgezogene Gebäude hat viele kleine Details an seiner Außenwand und einen interessanten Schriftzug der um das komplette Gebäude ragt. Im Rathaus selbst gibt es eine weitere Sehenswürdigkeit: Das Stadtgeschichtliche Museum.

Die Mädler-Passage

Die Mädler-Passage ist eine von mehreren Passagen in Leipzig. Das besondere hierbei ist das spezielle Ambiente der Passage, sowie die Bronzefiguren die eine Szene aus Goethes Faust zeigen. Kleiner Funfact: Das Reiben der Bronzefigur soll Glück bringen. Am Schuh der Figur ist das sehr gut zu erkennen, da hier die Bronze noch wie neu aussieht.
Ebenso findest du in der Mädler-Passage neben verschiedenen, eher hochpreisigen Läden, den berühmten Auerbachs-Keller bei dem es im rustikalem Ambiente hauptsächlich deftige Speisen gibt.

Mephisto Goethe Statue in Leipzig - Leipziger Sehenswürdigkeiten
Bronze Statuen in der Mädler Passage Leipzig

Das Völkerschlachtdenkmal

Besonders beeindruckt waren wir vom Völkerschlachtdenkmal. Das Wahrzeichen der Stadt Leipzig gehört zu den größten Denkmälern Europas und ist mit knapp 100 Metern Höhe wirklich riesig. Die Aussichtsplattform an der Spitze des Denkmals bietet einen fantastischen Ausblick auf Leipzig und dessen Umland. Natürlich beeindruckt auch das Innere des Völkerschlachtdenkmals. Riesige Steinstatuen säumen den Weg und wirken so, als wären sie aus einem Hollywood-Film entsprungen...

Völkerschlachtdenkmal in Leipzig - auch Völki genannt
Statue im Inneren des Völkerschlachtdenkmals

Zeitgeschichtliches Forum Leipzig

Das Zeitgeschichtliche Forum ist direkt in der Innenstadt von Leipzig zu finden. Dort erfährst du sehr anschaulich wie das Leben nach dem zweiten Weltkrieg in der DDR war und die Ausstellung endet mit der IST-Situation und mit der heutigen Gegenwart. Ein wirklich tolles Museum, völlig kostenfrei, das zum Abbau von Vorurteilen beiträgt aber nicht mit erhobenen Zeigefinger belehren möchte. Sehr gelungen!

zeitgeschichtliches forum in Leipzig
Das zeitgeschichtliche Forum Leipzig

Panometer Leipzig

Auch im Panometer kann man einiges lernen. Visuell sehr ansprechend in Szene gesetzt kann man noch bis Ende Januar 2019 das Thema "Titanic" erleben. Ein Besuch lohnt sich!

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Leipzig Reiseführer*

Handlicher Reiseführer mit allen Informationen zur Stadt und vielen Tipps und Tricks. Inklusive herausnehmbarem Kartenmaterial.

Der Zoo Leipzig

Der Leipziger Zoo ist auf dem Weg den "Zoo der Zukunft" zu gestalten. Alte Gehege werden erweitert, komplett neu gebaut und für den Standard der Tierhaltung in Zoos neu definiert. Der wohl größte Wurf gelang den Leipzigern mit dem Bau des "Gondwanalands". Hier findest du dich inmitten tropischen Pflanzen wieder und kannst annehmen, kurzzeitig den Kontinent verlassen zu haben. Offene Gehegeformen biete Auslauf für die Tiere, während Flughunde und unzählige Vogelarten völlig frei in der riesigen Halle umherfliegen können.

Aquarium Zoo Leipzig - Leipziger Sehenswürdigkeiten
Sehenswürdigkeiten in Leipzig - Giraffe Zoo Leipzig

Die Karlie

Die Karl-Liebknechtstrasse, kurz Karli genannt, zieht sich von der Innenstadt hinaus in den Süden der Stadt. Neben zahlreichen kleineren Läden findet man auf der Karlie auch jede Menge unterschiedliche Gastronomieangebote. Uns hat ein Dönerladen, der von außen wie von innen nicht besonders einladend aussah, so gut gefallen, das wir direkt am nächsten Tag nochmal hin mussten. Das Angebot an vegetarischen und veganen Gerichten, die verdammt gut geschmeckt haben, war dort aber top!

Buntes Haus an der Karli - Sehenswürdigkeiten der Stadt Leipzig
Fahrrad auf der Karli in Leipzig

Noch mehr Ausflugsziele, Museen, Touren und Führungen in Leipzig findest du hier:

Street Art verstehen in Leipzig

Die Graffitis von Plagwitz

Wer nicht in der Szene verankert ist, der wird die Graffitis von Plagwitz nicht recht einschätzen können. Für den einen sind es Schmierereien für den anderen Kunst. In ganz Leipzig wird gesprayt und getaggt. Allerdings bildet der Stadtteil Plagwitz seinen eigenen kleinen Mikrokosmos. Letztendlich auch wegen dem Einlenken der Politik . Hier wurden Wände geschaffen, auf denen es legal ist zu sprühen. 

Güterbahnhof Plagwitz

Unter den Sprayern gibt es einige Gesetze: „Ein Spot wird nicht übersprüht“, das gilt zumindest auf den illegalen Wänden. Dort wo jeder zur Spraydose greifen darf um legal seine Kunst zu verbreiten, kann es durchaus vorkommen, schnell wieder übersprüht zu werden. Die Ideen sind da, die Künstler sind viele – die Wände nur rar. In Leipzig gibt es an verschiedenen Ecken Privatleute, die ihre grauen Mauern zugänglich machen. Das ist auch dringend nötig. 

Graffiti an einem Gebäude in Plagwitz

Die Hall of Fame von Plagwitz

Wenn du an der Haltestelle „Zollschuppenstraße“ aussteigst bist du mittendrin. Plagwitz ist derzeit einer der angesagtesten Stadtteile in Leipzig, im Westen der Stadt. Hier kann man das Vorurteil, beziehungsweise den hinkenden Vergleich, mit dem „Berlin vor 10 Jahren“ doch nachvollziehen. Ein Mix aus alten Fabriken, Kanälen und alternativen Wohnvierteln, hat einen Auf- und Umbruch-Charme den man einfach mögen muss. Der alternative Vibe der durch die Straßen weht ist sehr stark mit der Streetart-Szene verwachsen. Zwar gibt es in ganz Leipzig Graffitis zu finden, aber nur in Plagwitz ist die Fülle so einmalig dicht. 

Hier sagen natürlich Bilder mehr als tausend Worte:

Man kann von der Graffitikunst halten was man will, aber bei diesem Spaziergang durch Plagwitz muss man eingestehen, dass diese Gemälde nicht nur Schmierereien von halbstarken Heranwachsenden sind. Ganz im Gegenteil: Die großen Künstler erfreuen sich immer mehr an legalen Aufträgen, zur Verschönerung von kargen Wänden. Auftraggeber aus dem eigenen Viertel oder auch große Unternehmen aus der Wirtschaft – Graffitikunst ist mittlerweile gefragter denn je. 

Spielplatz an der Hall of Fame Leipzig
Viele Graffitis an den Gebäuden der Hal of Fame Leipzig
Bunte Graffitis in Leipzig
Beeindruckendes Graffiti in Plagwitz Leipzig