monkey forest ubud

Monkey Forest – der Affenwald in Ubud

Monkey Forest Ubud – Die Wahrheit hinter den Horrorgeschichten

Der Besuch des Monkey Forest, dem Affenwald von Ubud, ist für jeden Bali-Urlauber ein Must-Do. Der beliebte Affenwald wird von mehr als 15.000 Touristen im Monat besucht. Daher ist es wichtig einen passenden Zeitpunkt für den eigenen Besuch zu finden.

Leider kursieren über den Monkey Forest auch einige negative Schlagzeilen im Internet. Geschrieben von Urlaubern die ihre negativen Erfahrungen mit den Affen gemacht haben. Gespickt mit Bildern von Bisswunden und Kratzern. Unsere Meinung dazu erfahrt ihr etwas weiter unten in diesem Beitrag. Zuerst möchten wir euch aber den Monkey Forest genauer vorstellen:

Wie komme ich zum Monkey Forest nach Ubud?

Der Monkey Forest ist ein Reservat mit Hindu-Tempel inmitten von Ubuds Dschungel. Dennoch ist natürlich eine Anbindung mit Bus, Roller oder PKW absolut kein Problem. Eine günstige Möglichkeit bietet zum Beispiel der Service Kura Kura Bus an. Den Beitrag zu diesem noch relativ neuen Busunternehmen auf Bali gibt es hier nachzulesen: Kura Kura Bus auf Bali.

Natürlich könnt ihr euch auch ein Taxi oder ein Uber bestellen oder ihr macht eine geführte Tour mit. Auch ein privater Fahrer ist auf Bali absolut üblich und die Kosten sind überschaubar.

Der offizielle Name des Affenwaldes in Ubud lautet: Sacred Monkey Forest Sanctuary. Dennoch weiß jeder Fahrer genau was ihr meint, auch dann wenn ihr nur nach  „Affenwald“ fragt.

Unsere ERfahrungen im Monkey Forest in Ubud

Die Affen im Monkey Forest sind frech! Du solltest die Tiere niemals unterschätzen und dich unbedingt an die ausgeschriebenen Regeln des Parks halten. Solltest du dies nicht tun, die Affen gar provozieren oder nur für ein „perfektes Bild“ festhalten wollen, musst du mit einer Gegenreaktion rechnen. Da Affen meistens nicht mit Menschen diskutieren, sondern ihre Missgunst mit Geschrei, Kratzen oder sogar mit einem Biß quittieren, solltest du dich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Wer es akzeptiert Gast in diesem wunderschönen Wald zu sein, der wird keine Probleme bekommen. Die offiziellen Richtlinien, die es zwingend einzuhalten gilt, sind:

  • Renne nicht
  • Keine Panik
  • Schaue keinem Affen direkt in die Augen
  • Verstecke kein Essen
  • Keine Papier- oder Plastikbeutel mitnehmen
  • Achte auf deine Wertsachen
  • Berühre und störe keine Affen
  • Füttere keine mitgebrachten Lebensmittel

Auch deine Kinder sollten nicht unbeaufsichtigt durch den Affenwald spazieren. Akzeptiere, dass es wilde Tiere sind und diese für uns unvorhersehbare Verhaltensweisen an den Tag legen können.

Uns persönlich ist kein Tier zu nahe gekommen. Wir ihnen aber auch nicht. Die einzige Berührung entstand als ein Affe auf Mario geklettert ist, als er sitzend an seiner Kamera etwas einstellen wollte. Der kleine Affe war sehr neugierig und hat sich auf seine Beine gesetzt und wollte direkt den Deckel des Objektivs abschrauben. Wir haben ihn sanft aber bestimmt von uns weggeschoben, er hat kurz gemotzt, ist aber dann abgezogen.

Was wir gesehen haben Im Monkey Forest

Wir haben einen wunderschönen Tag im Monkey Forest in Ubud verbracht. Der Park ist relativ groß und den Affen beim Spielen zuzusehen ist sehr kurzweilig und macht jede Menge Spass. Wir konnten auf dem Areal viele tolle Fotos schießen.

Was wir allerdings auch sehen mussten sind Besucher, die fast alles für „das perfekte Foto“ tun würden. Besucher die die Affen anlocken, diese extra so ködern mit Bananen, dass diese auf sie drauf steigen müssen. Wir haben einige Kinder gesehen die gerade die kleinen Affen versucht haben zu streicheln. Die Muttertiere waren darüber natürlich gar nicht happy und haben sehr oft dementsprechend lautstark geschimpft. Einen wirklichen Übergriff eines Affen auf  einen Tourist haben wir nicht erlebt.

Einen Eindruck über den Sacred Monkey Forest bekommt ihr auch in unserem Vlog:

Was er noch in Ubud zu entdecken gibt könnt ihr hier nachlesen:

Was kann man in Ubud machen?

Drohnen Bilder Bali

Was kann man in Ubud machen?

Was kann man in Ubud auf Bali machen?

Ubud ist weniger hektisch als Seminyak oder Kuta, dafür aber auch nicht am Strand. Ubud ist das „Zentrum von Bali“ und an vielen Stellen noch authentisch. An zu vielen Stellen aber auch irgendwie aufgesetzt. Es gibt hier Dschungel mit viel Flora und Fauna, günstige und luxuriöse Unterkünfte, gutes Essen aber auch elendigen Fraß. 

Beim Thema Bali und auch ganz speziell bei der Stadt Ubud scheiden sich die Geister. Es gibt Stimmen die Ubud in den Himmel hoch loben und es gibt Menschen die scheinbar gar nichts mit der besonderen Stimmung in Ubud etwas anfangen können. 

Bali bewegt sich rasend vorwärts und wird von Jahr zu Jahr von immer mehr Touristen aufgesucht. Ein Wandel den man bereits heute an vielen Ecken negativ zu spüren bekommt. Die berühmten Reisfelder sind mittlerweile richtige Pilgerstätten und sehenswerte Tempel werden von unzähligen Tourenanbietern und Reiseunternehmen angesteuert. Auch immer mehr Kreuzfahrtschiffe nehmen Kurs auf Bali, was auch den Tagestourismus ordentlich ankurbelt.

Ubud ist noch immer weitaus weniger überlastet als Seminyak oder Kuta. Die Stadt hat sich bisher noch seinen lässigen Charme bewahrt. Neben Yoga und viel veganer Küche kann man hier in Ubud noch richtig durchatmen und zur Ruhe kommen.

Vegan oder Vegetarisch Essen in Ubud

Wer veganer oder vegetarischer Küche nicht abgeneigt ist, der sollte in Ubud unbedingt einige Restaurants ansteuern. Natürlich kann man aber auch in den etwas „einfacheren“ Warungs gute fleischlose Gerichte bekommen. 

Die besten Adressen für veganes bzw. vegetarisches Essen in Ubud sind zum Beispiel: 

  • Moksa Plant-based Cuisine & Permaculture Garden
  • Sayuri Healing Food
  • Warung Titi

Der Affenwald in Ubud

Vielleicht die berühmteste Sehenswürdigkeit in Ubud ist der „Sacred Monkey Forest Sanctuary“, der Affenwald auf Bali. Leider kursieren über den Affenwald auch diverse negative Berichterstattungen im Netz. Bezüglich der Affen werden hier immer wieder Übergriffe auf Touristen beschrieben. 

Unserer Meinung nach sind die Affen rotzefrech aber keinesfalls gefährlich. Man sollte es klar verinnerlichen wer hier bei wem zu Gast ist. Die Tiere leben an dieser Stelle bereits über viele Generationen und haben sich auf mehrere Gruppen verteilt, die alle nach einer klaren Rangordnung funktionieren. Wir als „Eindringlinge“ werden akzeptiert und natürlich lockt auch oft das Futter. Wer auf keinerlei Interaktion mit den Tieren wert legt, keinen Rucksack oder lose Gegenstände mit sich herum trägt, für denjenigen ist es absolut ungefährlich, weil die Tiere sich überhaupt nicht für einen interessieren. 

Wer natürlich das „perfekte Instagrambild“ (über Geschmack lässt sich streiten) haben möchte, die Banane nicht herausrücken will oder gar den Zorn eines Muttertiers auf sich zieht, dem ist nicht mehr zu helfen. Aber selbst demjenigen wird im Park geholfen! Überall stehen Mitarbeiter herum, mahnen zur Vorsicht, greifen im Notfall auch ein und wissen wie man mit den Affen umzugehen hat. 

Der „Sacred Monkey Forest Sanctuary“ ist sehr beliebt. Daher solltet ihr entweder früh am Morgen oder am späten Nachmittag in den Park gehen. Der Schatten der Bäume ist leider etwas überbewertet und die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Nehmt daher Wasser mit oder kauft euch vor Ort etwas zum Trinken. Der Park ist  großzügig angelegt und man kann sich hier gut zwei bis drei Stunden aufhalten.

Noch mehr zum berühmten Affenwald auf Bali findet ihr auf dieser Seite: 

 Monkey Forest Ubud

monkey forest ubud bali

Tegalalang Reisterrassen

Mit unserem Local-Guide habe ich immer gescherzt, ob er denn, wenn er nach Deutschland käme, sich dort auch Kartoffelfelder anschauen würde. Eine Antwort blieb er mir übrigens schuldig, er lächelte meine Frage immer gekonnt weg. 

Die Reisterrassen auf Bali sind – auch wenn es sich bei genauer Betrachtung eben „nur“ um landwirtschaftlich genutztes Ackerland handelt – ein absoluter Anziehungspunkt für alle Bali-Urlauber. Und das zu Recht. Noch nie in meinem Leben habe ich so etwas Grünes gesehen. Das ausgeklügelte Bewässerungssystem ist zudem sehr interessant und auch der Anbau von Reis  ist generell eine Wissenschaft für sich. Die Tegalalang Reisterrassen in Ubud sind wunderschön gelegen, allerdings auch die berühmtesten und dadurch auch die am stärksten frequentierten Reisfelder auf ganz Bali. Rund herum findet man allerhand unnützes Zeug, Souvenirshops und die üblichen nervigen Taxisstände. 

Zwar etwas weiter entfernt von Ubud aber dennoch gut mit einer Tagestour erreichbar sind die Jatiluwih Reisterrassen. Diese sind zum Unesco Weltkulturerbe ernannt worden. Die Jatiluwih Reisterrrassen sind unser alternativer Tipp zu den Tegalalang Reisterrassen. 

Einen Beitrag über die Jatiluwih Reisterrassen findest du hier: 

JATILUWIH REISTERRASSEN – DIE SCHÖNSTEN REISTERRASSEN AUF BALI

Der "Campuhan Ridge Walk" in Ubud

Wer dem geschäftigen Treiben auf Ubuds Strassen etwas entkommen will, der kann auch schnell etwas Dschungel-Atmosphäre genießen. Der „Campuhan Ridge Walk“ eignet sich perfekt für einen Halbtagesausflug. Die Strecke ist auch für Ungeübte sehr gut zu schaffen, wobei man die Hitze und die direkte Sonne nicht unterschätzen sollte.

Den „Campuhan Ridge Walk“ müsst ihr euch wie einen großen Damm vorstellen, der eingebettet von viel Flora und Fauna liegt. Entlang des Weges gibt es schöne Ausblicke hinein in den Dschungel und auch auf Reisterrassen. Am Ende des überschaubaren Wanderweges liegt ein kleines Dorf, in dem ihr auch etwas zu Essen und Trinken bekommt. 

Noch mehr über den Campuhan Ridge Walk kannst du auch hier nachlesen: 

Campuhan Ridge Walk

Campuhan Ridge Walk

Der "Tegenungan Wasserfall"

Bali verbinde ich an erster Stelle mit saftig grünen Reisterrassen. Dicht gefolgt dahinter: Wasserfälle. Über die ganze Insel erstrecken sich mehr oder weniger sehenswerte Wasserfälle. Je nach Regenzeit sind diese tosend, plätschernd oder ausgetrocknet. 

Einen ganz berühmten seiner Art gibt es in Ubud. Der Tegenungan Wasserfall ist aber dermaßen überlaufen, dass es wirklich keinen Spass macht. Der Abstieg zum Tegenungang Wasserfall ist steil, daher sind Flip Flops hier nicht so sinnvoll. 

Baden kann man im vorderen Becken des Wasserfalls. Aufgrund der Vielzahl an Besuchern sind Teile des Wasserfalls mittlerweile betoniert. Die natürlichen Steinschichten wurden immer stärker abgetragen, so dass eine gewisse Gefahr von Steinlawinen ausging. Leider sieht es echt bescheiden aus! 

Elephant Cave Ubud

Auch die Elephant Cave oder auch Goa Gajah, wie dieser Ort auch genannt wird, ist meiner bescheidenen Meinung nach etwas überbewertet. Die Tempelanlage mit kleiner Höhle liegt aber dafür mitten im Dschungel und hat insgesamt als Zwischenstopp zumindest kurzweilig beeindruckt. Im Großen und Ganzen ist man in einer halben Stunde mit der eigentlichen Sehenswürdigkeit durch. Man sollte aber ein bisschen mehr Zeit für die schöne Anlage drumherum einplanen. Diese bietet nämlich eine einmalig schöne Pflanzenwelt. 

Kleiner Tipp: Manchmal stehen vor der Anlage Leute die euch einen Sarong (Tuch zum bedecken der Arme bzw. Beine) andrehen wollen. Meistens gegen eine freiwillige Spende. Den Sarong zu tragen ist Pflicht und es sollte aus Respekt gegenüber der Religion und Kultur auch selbstverständlich sein. Allerdings gibt es den Sarong kostenlos zum Eintrittspreis dazu! Lasst euch also nichts aufschwatzen!

Und sonst so?

Wie immer im Leben: begebt euch auch auf eigene Pfade. In und um Ubud herum gibt es jede Menge zu entdecken. Gerade Reisterrassen gibt es auch weniger berühmte, aber ähnlich schöne, überall in und um Ubud zu entdecken. Gutes Essen gibt es nicht nur in den hippen Restaurants sondern auch in sehr einfachen Warungs in denen auch die Einheimischen gerne ihr Abendessen zu sich nehmen. 

Eventuell könnt ihr auch einer balinesischen Zeremonie beiwohnen, einen balinesichen Kochkurs bestreiten, einen der vielen Tempel besuchen oder ihr philosophiert mit anderen Urlaubern, Reisenden oder Aussteigern über das Leben und den großen Sinn dahinter. Ubud ist cool, locker und offen. Denn die Menschen die dort – auch für einen längeren Aufenthalt – leben, sind entweder die Einheimischen, die sehr offen anderen Kulturen gegenüber sind, oder auch einfach Lebemenschen. Darunter gibt es Aussteiger, Absteiger, hippe digitale Nomaden, Sinnsuchende, verliebte Pärchen die ihre Flitterwochen auf Bali verbringen und abenteuerlustige Individualisten. Jeder hat eine ganz andere Geschichte zu erzählen. Ähnlich wie Ubud. Irgendwie erzählt jeder eine andere Geschichte über das Zentrum Balis. Love it or hate it. 

Bereits vor Reiseantritt haben wir uns mit den beiden Reiseführern auseinander gesetzt und Pläne geschmiedet, was wir denn alles machen wollen. Sehr hilfreich fanden wir auch das Kartenmaterial.

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Campuhan Ridge Walk Ubud

Campuhan Ridge Walk

Der Campuhan Ridge WalK in Ubud

In Ubud gibt es einige Sehenswürdigkeiten die ihr besuchen könnt. Spaziergänge entlang der Einkaufsmeile oder durch Reisfelder – für jeden Typ gibt es in Ubud etwas zu entdecken. Ein ganz besonderer Spaziergang ist der Campuhan Ridge Walk nicht weit entfernt vom berühmten Affenwald in Ubud.

Lohnt sich der Campuhan Ridge walk?

Wer ein bisschen abseits der Stadt sein möchte um abzuschalten, für denjenigen ist der Campuhan Ridge Walk perfekt. Kurzweilig ist der Spaziergang entlang des Dschungels. Am Ende des Weges gibt es ein kleines verschlafenes Dorf mit zwei Restaurants die auf die hungrigen und durstigen Besucher warten.

Außergewöhnlich schön ist der Weg selbst, denn dieser schlängelt sich auf einer Ebene, eingelagert von wunderschöner Natur. Wer früh am Morgen zur Tour aufbricht, der kann Glück haben und den Weg ganz alleine bestreiten. Die Mittagssonne gilt es eher zu vermeiden, da die Strecke nur sehr wenig schattenspendende Bereiche hat. Generell ist man in Ubud bzw. auf Bali gewissen Witterungsbedingungen sehr schnell ausgeliefert. Wir starteten unsere Tour bei warmen Temperaturen und aufgehender Sonne. Auf dem Weg zurück brach aber ein kleines Unwetter über uns herein und es regnete dicke Tropfen.

Der Campuhan Ridge Walk ist absolut empfehlenswert. Die Tageszeit solltet ihr nur weise wählen und eventuell auch den tagesaktuellen Wetterbericht zurate ziehen.

Wie lang ist der Campuhan Ridge Walk in Ubud?

Der Campuhan Ridge Walk ist keine große Wanderung. Mit Stopp im kleinen Dörfchen und ausreichend Pausen für Fotos könnt ihr den Walk in ca. zwei Stunden bewältigen. Nehmt euch auf jeden Fall für den Weg auch etwas zu Trinken mit. Die schwüle Hitze darf nicht unterschätzt werden!

Den Campuhan Ridge Walk könnt ihr natürlich auch in unseren Vlog miterleben:

Wie ihr euch kostengünstig auf Bali fortbewegen könnt, erfahrt ihr im folgenden Beitrag:

Kura Kura Bus auf Bali



Gili Trawangan Dji Mavic Pro

Vegan auf Gili Trawangan

Vegetarisches und Veganes Essen auf Gili Trawangan

Vegan auf Gili Trawangan – der Titel wurde nicht nur gewählt weil es sich nett anhört. Vielmehr ist es uns ein Beitrag über vegetarisches bzw. veganes Essen auf Gili Trawangang deswegen wert, weil es einfach richtig lecker war. Wir leben fleischlos, darüber reden wir aber wenig, da es häufig in den immer selben Diskussionen mündet. Ich diskutiere gern, aber nicht übers Essen. Auch das „Missionieren“ liegt mir fern. Ein Beitrag über vegetarisches bzw. veganes Essen hielt ich bisher daher nicht für notwendig. Egal wo wir auf der Welt gutes fleischloses Essen bekamen, war es mir nie einen Blogbeitrag wert. Auf Gili Trawangan war mir aber klar: Ein Beitrag wird folgen müssen!

Die Gilis – drei Kleine Inseln direkt vor Lomboks Küste

Viele Bali-Urlauber machen einen Abstecher auf die Gilis, obwol die Inselgruppe eigentlich viel simpler von Lombok aus erreichbar ist. Aber auch von Bali kommt man schnell und günstig hin. Einen Beitrag dazu gibt es hier:

https://koffergepackt.com/mit-dem-speedboot-nach-gili-trawangan/

Die drei Gilis eignen sich zum „Inselhüpfen“. Wem es auf Gili Meno zu langweilig wird, der kann schnell und günstig per Boot zum Party machen nach Gili Trawangan übersetzen. Oder anders rum. Die größte der drei Inseln ist Gili Trawangan und hier gibt es auch das vielfältigste Essensangebot. Vom kleinen Nachtmarkt über gepflegte Strandrestaurants, von schön fleischig bis fleischlos. Allerhand Meeresgetier wird direkt und frisch verarbeitet.

Wer gerne vegan Essen geht oder zumindest hochwertigere vegetarische Speisen sucht, der kommt um Gili Trawangan nicht herum. Hier gibt es eine Hand voll Restaurants die eure Geschmacksrezeptoren Achterbahn fahren lassen.

Vegan und Vegetarisch Essen auf Gili Trawangan

Eine vegetarische Option gibt es in fast jedem guten Restaurant auf Gili Trawangan. Denn die Inselbewohner selbst wissen die fleischlose Ernährung durchaus zu schätzen oder sind für tägliche Fleischorgien einfach auch zu arm.

Unser absolutes veganes Highlight auf Gili Trawangan ist das Pituq Cafe. Die Inhaberin, eine Finnin, weiß genau was sie tut und kann mit ihrem veganen Essen auch eingefleischte Genießer verzaubern. Das Essen schmeckt so gut wie es aussieht. Im Pituq Cafe gibt es nicht nur Essen auf einem Teller, sondern liebevoll präsentiertes Gaumen-Ding-Dong! Wir waren an zwei aufeinanderfolgenden Tagen dort zum Essen, einfach weil es uns kulinarisch so umgehauen hat. Empfehlenswert ist die Hauspasta und die kleinen Burger.

Das Restaurant selbst ist von außen total unscheinbar. Einmal hereinspaziert findet man allerdings ein kleines Paradies. Die Sitze sind typisch Indonesisch: Man liegt in abgetrennten Bereichen auf Holzplanken. Sehr bequem zum chillen, zum Essen eher geht so.

Das Pituq Cafe ist beliebt und die Sitzplätze rar. So typisch Deutsch wäre es zu reservieren, allerdings hält man es hier eher mit dem Satz: „Komm in einer halben Stunde wieder“. Wir hatten beides Mal Glück und konnten uns gleich einen Platz aussuchen. Allerdings waren wir auch sehr früh da.

Das Pituq Cafe findet ihr auf Facebook

Einen Einblick ins Restaurant gibt es auch im folgenden Vlog:

Noch mehr über die Gilis könnt ihr auf folgenden Seiten erfahren:

Mit dem Speedboot von Bali nach Gili Trawangan

Schnorcheln und Tauchen auf Gili Trawangan

 



Bali Vlog

Waterbom Wasserpark

Der Waterbom Wasserpark in Kuta, Bali

Wer an Bali denkt, kommt vielleicht nicht direkt auf den Gedanken dort einen Wasserpark zu besuchen. Wasser gibt es ja rund um die Insel genug, wieso also noch in eine künstlich angelegte Wasserwelt besuchen? Antwort: Weil es Spass macht! Der Waterbom Wasserpark auf Bali ist einmalig schön und bietet einen ganzen Tag Unterhaltung und Action für alle Wasserratten unter euch. 

 Waterbom Bali ist auf Platz Nummer:  
der besten Wasserparks der Welt (lt. Travellers Choice Award 2017)

Unser Erfahrungen im Waterbom Wasserpark Bali

Das Video bietet euch hoffentlich einen guten ersten Eindruck auf den Waterbom Wasserpark. Natürlich haben wir die vielfältigen Rutschen geliebt, aber unser Highlight im Park war definitiv der  „Lazy River“. Hier konnte man sich einfach auf einem Reifen durch den ganzen Park treiben lassen und die Sonne genießen. 

Der Preis für den Waterbom Wasserpark ist für indonesische Verhältnisse sehr teuer. Einheimische wird man hier nicht treffen. Dennoch bietet der Park so viel Spass und Abenteuer das der Preis absolut gerechtfertigt ist. Die Wege, Liegen und Rutschen sind alle in einem guten Zustand. Der Wasserpark wirkt eher westlich, ist gut organisiert und sauber. Die Mitarbeiter sind alle sehr zuvorkommend und machen mit den Besuchern immer wieder Faxen. Freundliches Personal findet ihr an fast jeder Ecke. Das sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern ist auch eine gute Hilfe, wenn ihr euch mal im Park etwas verlaufen habt. 

Die Fläche des Waterbom Wasserpark ist riesig. Für Groß und Klein gibt es viel zu entdecken. Hier einige Highlights des Parks sortiert nach der Intensität der Attraktion: 

FUNTASTIC - Kinderspielplatz mit vielen kindgerechten Rutschen und einem riesigen Wassereimer
Adrenalin 20%
LAZY RIVER - Entspannung pur und sich einfach mal Treiben lassen...
Adrenalin 15%
CONSTRICTOR - Die längste Rutsche der Welt. Kann man sehr gut auch zu zweit fahren
Adrenalin 55%
SUPERBOWL - Du willst wissen wie sich deine Wäsche in der Waschmaschine fühlt?
Adrenalin 60%
CLIMAX - Per Falltüre geht es fast senkrecht erbarmungslos in die Tiefe.
Adrenalin 95%
PIPELINE - Eine durchsichtige Rutsche die es in sich hat.
Adrenalin 80%

Waterbom Wasserpark in Kuta - das solltest du noch wissen:

Der Waterbom Wasserpark liegt zentral in Kuta. Der kleine grüne Kura Kura Bus hat direkt vor dem Eingang eine Haltestelle. Natürlich kannst du aber auch mit dem Taxi hinfahren.

Deine Wertsachen kannst du in einen Spint verschließen und bezahlt wird alles erst am Schluss. Wenn du dich also im Park in ein Restaurant setzt oder dir in der Poolbar einen Drink genehmigst, kannst du ganz unkompliziert mit einem Chip-Band bezahlen. Die Endsumme wird am Schluss am Ausgang einkassiert. 

Für die Menschen die ihre Rutschenabenteuer mit der GoPro aufnehmen möchten müssen wir einen kleinen Dämpfer verpassen: Nicht auf alle Rutschen dürft ihr eure Kamera mitnehmen! 

Der Park ist je nach Saison und Wochentag stark besucht. Solltet ihr den kompletten Tag auskosten wollen, ist es sinnvoll bereits zur Öffnung des Parks zu kommen. Der Wasserpark ist groß genug, so dass sich hier niemand auf die Füße tritt, allerdings mangelt es zur Mittagszeit an Liegen. 

 

Kura Kura Bus Bali

Kura Kura Bus auf Bali

Der Bus im Süden von Bali: Kura Kura Bus

Wer schon mal auf Bali war wird wissen wie weit die Sehenswürdigkeiten auf der Insel verstreut liegen. Auf Bali ist man angewiesen auf „Private Fahrer“ oder auf das Taxi. Öffentlicher Nahverkehr sucht man vergebens. Doch  jetzt hat sich eine kleine Firma im Süden der Insel etabliert: Der Kura Kura Bus. Die kleinen grünen Busse sehen aus wie fahrende Schildkröten, sie sind klimatisiert, verfügen über kostenloses WLAN und fahren mittlerweile zwar zuverlässig aber immer noch unpünktlich. Die Unpünktlichkeit liegt aber eher am unkalkulierbarem Straßenverkehr auf Bali. 

Der Kura Kura Bus ist für den Süden der Insel eine echte Alternative zum Taxi. Es gibt Fahrkarten als Einzelfahrscheine, mit Hin- und Zurück als Tagesticket oder auch 3- und 7- Tagespässe für den Fall das ihr den Service öfters nutzen möchtet. Kaufen kann man die Tickets entweder online oder direkt vor Ort an ausgewiesenen Verkaufsständen. In Seminyak gibt es die Ticketschalter an sehr zentral Stelle. Alle Infos hierzu gibt es auf der offiziellen Homepage des Kura Kura Busses: 

http://kura2bus.com/page/ticket

 

Bali öffentlicher Bus

Mobil bleiben mit dem KURA Kura Bus auf Bali

Das es den Kura Kura Bus überhaupt auf Bali gibt ist eigentlich eine kleine Sensation. Die Taxiunternehmen und Privattour-Anbieter hatten bisher ihre Flügel soweit ausgebreitet, dass eigentlich keine Konkurrenz akzeptiert wurde. Auch UBER ist an den touristischen Zielen der Insel gar nicht gerne gesehen. 

Der Kura Kura Bus hat mittlerweile fünf Linie die abgefahren werden. Darunter einige beliebte und bekannte Haltestellen wie der Wasserpark in Kuta oder der Zoo in Ubud. Allerdings darf man auch nicht verschweigen, dass viele der Haltestellen zu Hotels und Resorts gehören, die ihren Gästen sozusagen einen Shuttle direkt vor der Haustüre anbieten wollen. Es gibt einige gute Ecken und Sehenswürdigkeiten die der Kura Kura Bus anfährt, einige echte Highlights der Insel sind aber immer noch in fester Hand der Taxen und Reiseunternehmen. Der kleine grüne Bus ist daher vielmehr eine gute und günstige Möglichkeit auf der Insel etwas rum zu kommen oder von einer Unterkunft (z.B. beliebt: von Seminjak nach Ubud) in die andere zu wechseln. Allerdings: große Koffer und Reisegepäck wird nicht gern gesehen und sollte daher vorher angemeldet werden. Ein typischer Backpack sollte aber klar gehen! 

Der Kura Kura Bus ist aber kein Touristenbus der dir die Insel-Highlights vor die Füße legt. Viele wichtige und sehenswerte Locations wie zum Beispiel der Tannah Lot Tempel werden nicht angefahren. 

Kura Kura Bus Bali
  • günstige Mehrtagestickets
  • sehr hilfsbereite Mitarbeiter 
  • klimatisierte Busse
  • kostenloses WLAN
  • Sitzplatzreservierung per App
  • eigener Flughafen-Shuttle
  • Abfahrtszeiten ungenau (hier sollte keine „deutsche Pünktlichkeit“ als Maßstab genommen werden)
  • Haltestellen sind oft sehr versteckt
  • enge Sitzplatzreihen
  • nicht behindertengerecht

Unsere Erfahrungen mit dem KURa KURA Bus auf Bali

Wir können den Kura Kura Bus sehr empfehlen. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit und erklären alles so lange bis man es auch tatsächlich versteht. Die fünf verschiedenen Routen die angefahren werden sind sehr weitläufig und man sollte sich zeitlich nicht verschätzen und den turbulenten Verkehr (Kuta, Seminjak und Denpasar) immer mit einkalkulieren. Die Umsteigemöglichkeiten sind sehr gut, allerdings muss man doch des öfteren 20 Minuten auf den nächsten Bus warten. Hier darf man einfach keine „deutsche Pünktlichkeit“ als Maßstab nehmen. Und man ist ja auch schließlich im Urlaub… 

Wer allerdings einen typischen Sightseeing-Bus erwartet wie es große Metropolen wie Berlin, New York oder Rom anbieten, der wird enttäuscht sein. Der Kura Kura Bus ist gut um die Insel zu erkunden aber man wird definitiv nicht (nur) vor den beliebten Sehenswürdigkeiten abgeladen sondern oft auch an irgendwelchen Hotels die in der Nähe sind. 

Du bist noch auf der Suche nach einen guten Reiseführer für Bali? Wir können dir diesen hier empfehlen: 

MARCO POLO Reiseführer für Bali, Lombok und die Gilis*

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