Blogger-Wochenende im „Hotel im Schulhaus“, Lorch

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Das Blogger-Wochenende in Lorch

Von Stuttgart in den Rheingau nach Lorch kommt man schnell. Das Navi spuckte eine Zeit von etwa 3 1/2 Stunden aus. Leider wurden es fünf Stunden. So viele Baustellen und Unfälle auf der Strecke machten die Anreise zum Geduldsspiel. Zum Abendessen wurden wir in Lorch erwartet. 19 Uhr war geplant und wir schafften es auch beinahe pünktlich. Gut das wir zwei Stunden Puffer bereits mit eingerechnet hatten.

Das liebevoll geführte „Hotel im Schulhaus“ in Lorch

Lecker Essen und lecker Wein – nur wenige Gehminuten vom „Hotel im Schulhaus“ entfernt: die Weinwirtschaft „Laquai“

Die Gastgeber und die anderen eingeladenen Blogger waren bereits in der Weinwirtschaft  „Laquai“ als wir mit kleiner Verspätung endlich ankamen. Wir wurden freundlich empfangen und aufgenommen. Für mich ist das immer eine komische Situation, da ich eher der introvertierte Typ bin aber auch durchaus schnell mit Menschen warm werde, wenn diese mir die Gelegenheit dazu geben. Auf dem Tisch stand bereits ein Spundekäs, eine Speise die typisch für das Rheingau sei. Ich probierte davon und war sehr angetan! Zum Hauptgang gab es für uns eine Forelle und natürlich leckeren Rheingauer Riesling.

Die eben angesprochene Zurückhaltung, gegenüber mir noch unbekannten Menschen, kam über dieses Wochenende erst gar nicht zum Tragen. Es war von der ersten Minute an ein freundliches Miteinander (was unter Blogger nicht generell so sein muss) und wurde von Stunde zu Stunde immer einfacher und freundschaftlicher.

Am selben Abend verbrachten wir – natürlich bei einer weiteren Flasche Wein – innerhalb einer netten Gesprächsrunde die letzten Stunden vor dem ins Bett gehen. Denn ins Bett mussten wir um uns auszuruhen für einen ereignisreichen nächsten Tag mit viel Programm.

Mittelrheinrafting von Assmanshausen nach Kaub

Rhein-Rafting und Wandern auf dem Rheinsteig stand am nächsten Tag auf dem Programm. Davor konnten wir uns mit dem reichhaltigen Frühstücksbuffet vom „Hotel im Schulhaus“ stärken. Unsere Hotelbewertung könnt ihr hier lesen! 

Plötzlich fanden wir uns auf dem Rhein wieder, wir alle in einem Boot. Klare Instruktionen gab es vom Geschäftsführer des Mittelrheinraftings Sven Bernd. Sven sieht aus wie ein Mann der viel paddelt: Kräftiges Kreuz, kräftige Arme und ein ebenso kräftiger Händedruck. Sympathisch, witzig und absolut sicher führt er seine Tour durch. Vorbei an großen Schiffen und den unzähligen Schlössern und Burgen des Rheintals. Das Boot wurde in Assmanshausen zu Wasser gelassen und die gesamte Tour dauerte etwas über 2 Stunden. Eigentlich nur zwei Stunden. Aber wir waren wohl zu schwach…

Mittelrhein-Rafting bedeutet jede Menge Spass!

Zwei ganz besondere Höhepunkte waren die Pausen: In Trechtingshausen direkt am Rheinsandstrand mit Blick auf die Burg Rheinstein. Hier gab es gekühlte Getränke und viele  Durchhalte-Parolen innerhalb unseres Teams. Die zweite Pause wurde an der Inselburg Pfalzgrafenstein abgehalten. Hier bei Kaub war auch unsere Endstation.

Die Mittelrheinrafting-Tour können wir euch nur empfehlen. Es gibt natürlich noch viele weitere Touren-Abschnitte, je nach Interesse und Kondition. Sven und seine Crew haben uns absolut sicher und fachmännisch bzw. fachfrauisch unterstützt. Der Rhein selbst hat genug Strömung um sich mit dieser auch ein wenig treiben zu lassen. Paddeln ist allerdings schon angesagt, besonders dann, wenn es gilt das Boot von der einen Rheinseite zur Anderen zu bugsieren.

Mehr Informationen gibt es auf dieser Seite: http://www.mittelrhein-rafting.de

Wandern auf dem Rheinsteig von Kaub nach Lorch

Einer der vielen Etappen auf dem Rheinsteig führt von Kaub nach Lorch. In Kaub gerade aus dem Boot gestiegen, machten wir uns wieder auf den Rückweg nach Lorch zu Fuß. Ein kurzer steiler Anstieg und schon konnten wir den Rhein – auf dem wir eben noch mit dem Boot fuhren- jetzt von oben betrachten. Die Blogger zückten abermals an diesem Tag ihre Kameras und steckten sie gar nicht mehr ein. Wir auch nicht.

Die wunderschöne „Clemens-Kapelle“ am Rheinsteig

Eben war die Burg Pfalzgrafenstein noch so nah und schon relativ kurze  Zeit später, hatten wir einen imposanten Blick auf sie hinab. Entlang an Schiefer und Weinflächen wanderten wir weiter in Richtung Grenzvogt. Hier machten wir eine Pause und konnten uns mit Wurst oder Feta stärken. Es schmeckte so gut, mitten in der Natur, ausgepowert und mit sommerlichen Temperaturen, da zu sitzen und zu genießen. Der Besitzer des Grenzvogt (ein kleiner Rastplatz mit Getränken und lecker Essen mitten im Wald) bohrte uns noch zur Erinnerung einen Ring aus Horn. Eine sehr liebe Geste an die wir uns gerne erinnern!

„Burg Nollig“ am Rheinsteig bei Lorch

Marcel, unser Guide für die Wanderung, führte uns weiter vorbei an der Burg Nollig bei der wir unsere letzte Rast des Tages abhielten.

Dann ging es steil bergab, hinunter ins Tal und zurück nach Lorch. Am „Hotel im Schulhaus“ angekommen mussten wir uns erstmal duschen und ein wenig ausruhen. Kurze Zeit später wurden wir nämlich zum gemeinsamen Abendessen abgeholt. Es ging in das nur wenige Kilometer entfernte Weingut Altenkirch zum Essen. Das Weingut mit Restaurant kann nicht nur mit seinem exzellenten Essen und seinen fabelhaften Weinen punkten, es bietet von der Terrasse aus auch einen wunderschönen Blick auf den Rhein.

Ein Wochenende im Rheingau ist zu wenig…

Alles in allem hatten wir ein wunderschönes und unvergessliches Wochenende im Rheingau. Nicht zuletzt aufgrund des gastfreundschaftlichen Empfangs durch das „Hotel im Schulhaus“ und seinem Personal!

Wir sind immer wieder positiv überrascht wie vielfältig unser Deutschland ist und das Rheingau im speziellen. Wer vom Rheingau als Urlaubsziel nur die oberflächlichen Dinge kennt, sollte sein eigenen Denkmuster überdenken. Neben den Weingütern, Märchenschlössern, der Sage um die Loreley und den Touristen-Schiffchen auf dem Rhein, gibt es mittlerweile (nicht stattdessen sondern zusätzlich) einige moderne Herangehensweisen um die Region noch interessanter zu machen. Moderne Weingüter die nicht nur ihre Weinflaschen sondern auch ihr Weinwissen entstaubt haben und für junge und jung gebliebene Gäste die Weinwelt zugänglich machen. Es gibt Stand-Up-Paddeling auf dem Rhein, das nicht nur eine ganz neue Sicht auf den Fluss, sondern auch eine neue Sicht auf Aktiv-Urlaub im eigenen Land bietet. Dutzende neue Wanderwege werden neu beschildert, zugeschnitten auf Familien mit Kindern, ebenso wie für geübte Wanderer.

Es gibt – bei näherer Betrachtung – so viel im Rheingau zu erleben, dass ein Wochenende alleine beinahe zu wenig ist. Denn was uns, neben allen wundervollen Eindrücken und neu gewonnenen Freunden, als Fazit bleibt ist: Wir kommen wieder!

Unser Vlog vom Rheingau und viele andere Reisen findest du auf unsere YouTube-Kanal:

*Die erbrachten Leistungen erhielten wir kostenfrei.

Bali, Traum oder Albtraum?

Bali, Traum oder Albtraum? Unsere Bali ErfahrungEN:

Frisch sind wir aus Bali zurück. Da sind die Eindrücke noch klar in der Matschbirne verankert und sollten schleunigst zu Papier gebracht werden. Oder eben hier online in unseren Blog verfrachtet werden. Unsere Bali Erfahrungen sind auf jeden Fall interessant genug um diese niederzuschreiben.

Aber Bali? Ja, wie war das noch gleich. Was hat mich beeindruckt? Was wäre es wert euch zu erzählen? Irgendwie gibt es da eine ganze Menge zu erzählen. Schönes und weniger Schönes.
Vielleicht bin ich auch selbst schuld… Ich hatte – wie bestimmt viele von euch auch – gewisse Vorstellungen von Bali. Traumstrände, Palmen, chillige Locations, coole Leute. Das gibt es auch, aber man muss es schon sehr genau suchen. Wer zuerst in Bali landet, wird (bevor er oder sie besser gen Norden fährt) irgendwo zwischen Kuta und Seminyak die ersten Tage verbringen. So hatten wir es zumindest getan. Und ja, wir hatten uns informiert, das genau diese Ecken von Bali sehr touristisch sind. Und ja, es ist sehr touristisch, laut und dreckig…

 

Bali, die Insel des Massentourismus? 

Grüne Reisfelder wollte ich sehen und die weiten Landschaften die man mir auf den Instagramfotos der Influencer und Reisegurus versprochen hatte. Ich wollte im Wasser Surfer sehen und die untergehende Sonne. Was ich aber zuerst im Wasser sah war Müll.
Bali hat Vieles zu bieten: Reisfelder, Vulkane, Dschungel und einsame Strände. Doch das Paradies ist ganz schön angekratzt und die Schattenseiten verdunkeln die Postkartenidylle ganz gewaltig.
Das Licht am Jimbaran-Beach hat auch Licht auf ganz Bali geworfen. Hier war es sauber. So könnte man es sich vorstellen und definitiv auch längere Zeit aushalten. Ein schöner Strand. Doch dann gibt es da noch Kuta und dessen hektische Atmosphäre oder Seminyaks verdreckter Strand. Was ist damit? Soll ich das einfach ausblenden und euch davon nicht erzählen? Ich konnte es im Urlaub nicht ausblenden und werde es daher jetzt auch nicht tun. Leider muss ich euch  vom Verkehr berichten, der eine 15 Kilometer-Fahrt zu einer 2 1/2 stündigen Odyssee heranwachsen ließ. Oder von der miesen Infrastruktur, von der Luftverschmutzung und den ganzen Baustellen. Ich würde euch gerne den Duft von Plastik in die Nase schreiben, der dort einfach jeden Tag verbrannt wird. Ekelhaft und traurig.

Müllprobleme auf Bali sind Müllprobleme für Indonesien!

Wer von Müllproblemen auf den Gili-Inseln oder eben von Bali spricht, der sollte doch gleich die große Kelle nehmen und sagen: Das Müllproblem ist ein Problem der indonesischen Regierung! Ohne den Zeigefinger zu erheben oder die „Schuld“ einem ganzen Land zuzuschreiben, sollte aber jeder Reisende sich im klaren darüber sein, was sein Anteil an der ganzen Geschichte ist. Als Bali vor 30-40 Jahren noch zunehmend unerschlossen war, konnten sich die Balinesen sehr gut mit ihrer Umwelt arrangieren. Erst der Tourismus  ließ eine grausige Spirale entstehen. Der Balinese lebt entweder von der Landwirtschaft oder eben vom Tourismus. Etwas anderes gibt es nicht. Die schnelle Mark Rupiahs werden durch die Touristen verdient. Diese bringen zwar Geld ins Land aber auch jede Menge Müll. So viel Müll das es nicht mehr zu bezwingen ist. Doch was hat sich verändert? Früher wurde etwas in Bananenblätter gewickelt, heute in Plastik. Früher wurde das Wasser der Kokosnuss getrunken und heute die Coca Cola (übrigens auch wieder nur in Plastik). Zu einfach? Nein, genau so war es.

 

Bali entwickelt sich zu schnell…

Bali entwickelt sich zu schnell. Und dann auch noch in die falsche Richtung. Nachhaltigkeit wird zwar in Ubud und dort nur in einigen kleinen, verträumten Läden bereits gelebt, der normale Balinese kann darüber aber nur müde lächeln. Seine Lebenswirklichkeit ist eben diese, dass man JETZT mit den Touristen Geld verdienen kann. Und sie vertrauen blind und oft auch blöd auf eine Regierung in Jakarta die zu einer der korruptesten der Welt gehört. Wer Geld bringt, egal ob Investoren oder Lobbyisten oder eben der Tourist, das ist der wahre Freund. Ohne das groß hinterfragt wird, wird investiert und aufgebaut. Es geht nur darum, JETZT so schnell wie möglich Geld zu machen. Das spürt man an jeder Ecke. Leider.

Und jeder möchte ein Stück vom Kuchen abhaben…

Das man mit dem Tourismus gutes Geld verdienen kann ist den Balinesen klar. So sieht man auch speziell in Kuta, Seminyak und um den Flughafenbereich herum eine unfassbare Dichte an Geschäften, die so keiner braucht. Die Konkurrenz ist erdrückend. Die Tourenanbieter, Surfschulen, Nippes-Verkäufer und Restaurants wechseln sich in genau dieser Reihenfolge kilometerweit ab. Und irgendwie denkt man, hier war man doch schon mal…

Vor den Restaurants stehen mehr Angestellte als es drinnen Gäste gibt. Sie versuchen dich anzuwerben, anzulächeln und fast schon ein bisschen zu überreden. Sie fuchteln mit ihren Menükarten wild umher, manchmal einladend, oft aber verzweifelt. Gerade für den jungen Balinesen scheint der Tourismus der heilige Gral zu sein. Endlich weg von den Reisfeldern, weg aus der Landwirtschaft und hinein in die Restaurants und Hotels. Doch die Lebenswirklichkeit sieht natürlich nicht so aus wie man es sich erträumt. Und genau hier schließt sich für mich der Kreis: Denn auch wir hatten gewisse Vorstellungen und wurden knallhart ausgenüchtert. So hat allmählich keiner mehr etwas davon, weder der Tourist der statt Strand eine Müllhalde bekommt, noch die neue Generation der Balinesen, die sich vom Tourismus so viel erhoffen aber nichts reißen können, weil der Druck der Konkurrenz bereits zu stark ist.
Und natürlich gibt es viele wichtige Initiativen die sich für ein grünes Bali einsetzen. Und ja klar sind mir in Ubud die ganzen „Healtylifestyle-Cafes“, „Smoothie-Relax-Bars“ und „Achtsamkeitsyogastudios“ aufgefallen. Doch diese sind nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Teilweise kam ich mir sogar etwas veräppelt vor. Denn – wer auch immer nach Ubud geht und sich einen Yogakurs gönnen möchte – der Heimweg durch die Menschenmassen und der dichte Verkehr, würde mich bereits wieder so sehr stressen, dass sich die Stunde Yoga nicht gelohnt hätte. Es wirkte teilweise eher wie eine Kulisse.

Bali – wo viel Licht ist, da ist auch Schatten…

Bali ist vielseitig und das im Guten wie im Schlechten. Es gibt definitiv viel Sehenswertes und auch Schönes auf Bali zu entdecken. Aber wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten. In Bali liegen Luxushotels direkt neben elend zusammengezimmerten Holzhütten, in denen ganze Generationen zusammengepfercht leben müssen. Man findet Affenwälder in Ubud und affige Souvenirs am Flughafen von Denpasar. Es gibt jede Menge Klischees und kaum Versuche sich über diese hinwegzusetzen. Bali ist nur ein kleiner Mikrokosmos doch widerspiegelt auch unsere ganze Welt…

Dialog im Dunkeln in Wien

Unsere Erfahrungen im „Dialog im Dunkeln“:

Einer der Beiträge die ich am längsten vor mir hergeschoben hatte, ist unser Erfahrungsbericht über „Dialog im Dunkeln“ in Wien. Was am Ende des Tages blieb, ist eine aussergewöhnliche und emotionale Erfahrung die wir so noch niemals machen durften. Allerdings für uns als Reiseblogger eher schwierig: Es gibt absolut kein Bildmaterial. Wieso? Weil es nicht nur schummrig war, sondern zappenduster!
Der „Dialog im Dunkeln“ wird von Blinden geführt und teilweise auch organisiert. Die Macher möchten ein Forum bieten, um auch sehenden Menschen die Möglichkeit zu geben, einmal in die Welt eines Blinden abzutauchen. Und schon bei der lustigen Einweisung wurden wir gefragt: „Was macht ihr denn hier, es gibt nix zu sehen“. Aber für dieses Abenteuer ist das ist völlig egal…

Dialog im Dunkeln – eine Erfahrung für das Leben

Das Erlebnis wird schnell zur knallharten Aufgabe. Bereits am Eingang und dem Beginn der Führung wird einem bewusst was Dunkelheit tatsächlich bedeutet. Ich gebe zu, mich hatte es sehr oft in den Fingern gejuckt, kurz nach dem Handy zu greifen, um schnell wieder Licht zu machen. Einige Schritte später – man hat sich noch lange nicht an die herrschende Situation gewöhnt – gibt es die ersten kleinen Challenges zu bestehen: Eine Treppe hoch laufen, einem Geländer folgen, sich setzen oder auch einfach nicht dauernd auf seinen Vordermann aufzulaufen. Man sehnt sich nach einem Spalt Licht, einem Orientierungspunkt.

Mit dem Blindenstock durch die Hallen von „Dialog im Dunkeln“

Erst mit der Zeit beginnt man den Blindenstock sinnvoll einzusetzen. Diesen gab es direkt am Eingang. Uns wurde gesagt wir sollen ihn nutzen. Auch das WIE wurde geklärt. In der Dunkelheit und mit der leichten Überforderung zu Beginn, wurde mir leider viel zu spät klar, dass ich den Blindenstock nicht nur blöde mit mir herumtragen sollte, sondern ihn sinnvoll zum Vortasten einsetzen kann.
Und „buuuums“ war ich schon wieder auf meinem Vordermann aufgelaufen. Ich entschuldigte mich abermals höflich. Er grummelte nur noch vor sich hin. Dicht hinter mir war Maria. Ich wollte heldenhaft sein und voraus gehen. Eine wirkliche Hilfe war ich nicht.

Unser blinder Führer war unser Blindenführer…

Dann sollten wir noch in ein Schiff steigen und eine Bootsfahrt machen. Was? Waaaaas? Ich war mittlerweile echt sicherer geworden und unser sympathischer Führer hatte uns ausreichend Mut zugesprochen und unterstützt. Aber ein Boot? Wasser? Ich dachte ich flipp aus. Natürlich war das Ganze „nur“ simuliert und es gab kein Wasser in das ich fallen und ertrinken hätte können. Aber trotzdem. Es war echt nicht leicht überhaupt ins Boot zu kommen und darin Platz zu nehmen. Ich war froh als unsere „Bootsfahrt“ zu Ende war.
Auch ganz am Schluss der Führung durch die Dunkelheit, gibt es etwas zu entdecken, was als Sehender mit Licht eher mittelmäßig spannend wäre. Das verrate ich euch allerdings nicht. Denn ich möchte euch ermutigen, wenn ihr mal in Wien seid, diese unfassbar lehrreiche Erfahrung im „Dialog im Dunkeln“ selbst zu machen.
Checkt dafür doch einfach mal deren Homepage auf: www.imdunkeln.at

Noch mehr über Wien und seine Sehenswürdigkeiten findest du hier auf unserer Seite

"Haus des Meeres" in Wien

Das Haus des Meeres in Wien

Unsere Erfahrungen im Haus des Meeres in Wien waren durchweg positiv. Vorab hatten wir uns informiert zu welchen Tagen ein Besuch empfehlenswert ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass an einem regenreichen Wochenende, das Haus von Besuchern überrannt wird.

Aber was ist das Haus des Meeres eigentlich?

Auf 10 Stockwerken verteilt liegt die Kernkompetenz auf großzügigen Aquarien- und Terrarienanlagen. Dazu gibt es noch zwei große Räume mit frei fliegenden Vögeln und putzigen Äffchen. Das oberste Stockwerk beheimatet ein Cafe und eine großzügige Terrasse von der ihr einen ausgezeichneten Blick über Wien bekommen könnt.
Das Haus des Meeres ist ganz einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Man kann gut und gerne einen halben Tag im Haus des Meeres verbringen. Möchte man aber noch andere Sehenswürdigkeiten am selben Tag ansehen, ist fussläufig zum Beispiel der Naschmarkt zu erreichen.

Die Highlights im Haus des Meeres:

Das Haus des Meeres ist wirklich abwechslungsreich und jeder in der Familie kommt hier auf seine Kosten. Daher können wir nur unsere persönlichen Highlights nennen:

  • Hai-Aquarium mit der Meeresschildkröte Puppi
  • die Tropenhäuser mit den neugierigen Äffchen
  • das Koi-Becken
  • die Aussicht über Wien im obersten Stockwerk

Natürlich ist auch der Reptilienbereich sehr schön und auch großzügig angelegt. Hier gibt es einige Schlangen, Echsen, Krokodile und Krabbeltiere zu sehen.

Die beste Tageszeit um in das Haus des Meeres zu gehen:

Da es im Haus des Meeres an manchen Stellen auch etwas enger zugeht, sollte man – wenn möglich – einen Zeitpunkt in der Woche wählen, an dem vielleicht nicht so viel los ist. Wir hatten bei unserem Besuch das Glück und konnten alles in Ruhe und völlig ungestört ansehen. Bestenfalls umgeht ihr die Wochenenden und kommt lieber Werktags dem Haus des Meeres einen Besuch abstatten. Der Eintritt für Erwachsene liegt bei 17,60 € und für Kinder bei 8,00 €
(Stand 18.12.17 – checkt lieber die Homepage: https://haus-des-meeres.at/).

Der Preis ist für das was geboten wird wirklich in Ordnung. Man sollte wissen, dass das Haus des Meeres ohne jegliche öffentliche Förderung auskommt und sich komplett alleine trägt. Wenn ihr mal nach Wien kommt, sollte auch der Besuch des Haus des Meeres mit eingeplant werden! Ihr werdet es sicher nicht bereuen. Blub!

Mehr über Wien findest du auch hier! 

Reisen mit leichtem Gepäck

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Was wirklich ins Handgepäck muss und worauf man verzichten sollte:

Eines Tages fällt dir auf, dass du 99% nicht brauchst.
Du nimmst all den Ballast und schmeisst ihn weg,
Denn es reist sich besser, mit leichtem Gepäck.
Liedtext Silbermond – Leichtes Gepäck

Was Silbermond in ihrem Lied besingen ist für Weltenbummler längst klar: Leichtes Gepäck, beziehungsweise sinnvoll gepackte Koffer, Taschen und Rucksäcke sind das A und O einer jeden Reise. Wer kennt nicht diese Situationen in denen einem fast der Arm abfault, wenn der schwere Koffer die Treppen hinunter in die U-Bahn getragen werden muss? Oder auch der viel zu schwere Rucksack der von Urlaubstag zu Urlaubstag immer heftigere Rücken- und Nackenschmerzen verursacht.
Vernünftiges Kofferpacken und vor allem auch sinnvolles Gepäck und hochwertige Ausrüstung ist zwar manchmal auf den ersten Blick in der Anschaffung teuer, aber es lohnt sich bereits ab dem ersten Urlaubstag. Wer also einen kurzen Städtetrip plant, der kann gut und gerne auf globige Koffer verzichten.

Unsere Tipps und Tricks für ein leichtes und durchdachtes Handgepäck:

    • Platzsparend Packen (hierzu gibt es bereits einen ausführlichen Blogbeitrag)
    • Rucksack statt Trolley: Ein Rucksack ist viel besser zu bestücken als ein Trolley. Verschiedene Fächer ergeben sinnvollen Platz und schaffen gleichzeitig Ordnung. Da die meisten Trolleys mit kleinen Rädchen ausgestattet sind, gibt es auch meistens Platzprobleme im Kofferfach von Bussen oder Flugzeugen. Der Rucksack ist auch einfacher zu tragen und flexibler nutzbar, vor allem dann wenn ihr die betonierten Straßen verlassen wollt.
    • Wichtige Dinge griffbereit halten: Egal ob wichtige Medikamente, der Fotoapparat oder das Handy: Haltet eure wichtigen Sachen immer griffbereit! Entweder ihr tragt eure Items direkt bei euch (Hosentasche, Jackentasche etc.) oder ihr verstaut sie in den Aussentaschen eures Handgepäcks. Auch bequeme Klamotten oder Sneakers auf langen Flügen, sollten schnell zugänglich sein. Sneakers die leicht und biegsam sind, sind die richtige Wahl für ein leichtes Gepäck! Hochwertige Sneakers zum fairen Preis gibt es zum Beispiel hier: https://www.peek-cloppenburg.de/sale/damen/schuhe/sneaker/

      • Kosmetik oder Drogerieartikel abfüllen: Wer nicht die (oft) teureren Reisegrößen in den Drogeriemärkten kaufen möchte, der kann sich das Parfüm auch selbst abfüllen. Gibt es sehr günstig zum Beispiel auf Amazon.

  • Wetterdaten checken: Wer nach Kenia fliegt braucht selten die Winterjacke. Achtet daher genau auf die Reisezeit und auf die Durchschnittstemperaturen eures Reiseziels. Oft nimmt man doch einfach viel zu viele Klamotten mit, stimmts?
  • E-Book-Reader statt 5-6 Bücher: Wer im Urlaub gerne und viel liest, für den ist es bereits ab dem zweiten Buch sinnvoll über einen E-Book-Reader nachzudenken. Denn dieser ist nicht nur handlich und praktisch, sondern bietet auch aufgrund seiner schlanken Linie genug Platz für anderen Kram. Und ja: Ihr nehmt damit eine ganze Bibliothek mit auf eure Reise! Den Amazon Kindle eReader gibt es mittlerweile für unter 70,00 €
  • Das Hotelangebot checken: Wieso einen Fön mitnehmen wenn es diesen bereits im Hotel gibt? Auch Handtücher oder Duschgels sind in den meisten Hotels inklusive und gehören deshalb so gar nicht mit ins Reisegepäck.
  • Pröbchen sammeln: Hier und da gibt es immer mal wieder Pröbchen. Haarshampoo vom Drogeriemarkt oder Parfüme vom Online-Einkauf. Wer hier nicht direkt die Packung aufreist, sondern diese platzsparenden Proben für den Urlaub aufhebt, der ist ein echter Spar-Fuchs und weiß seinen Platz im Gepäck sinnvoller zu nutzen!

 

  • Platzsparend Packen
  • Kosmetik/Shampoo abfüllen
  • Wetterdaten checken
  • Pröbchen sammeln
  • Hotelangebot checken

Der Wiener Prater

Der Wiener Prater – Nostalgie pur?

Wer Rummel oder Kirmes (oder wie es bei euch eben genannt wird) toll findet, der wird den Wiener Prater lieben. An manchen Ecken ist der Prater in die Jahre gekommen, das wird hier aber als Nostalgie verkauft. Im Sommer ist viel geboten und auch jedes Fahrgeschäft offen. Im Winter ist eher tote Hose. Dennoch hat es was für sich, auch in dieser Jahreszeit, über eine menschenleere Kirmes zu laufen. Nur teilweise ist etwas beleuchtet. So könnte auch ein schlechter Horrorfilm anfangen.

Auch Zombies gibt es in Wien.

Der Wiener Prater und seine Sehenswürdigkeiten:

Wir waren sehr überrascht, dass es hier so viel zu entdecken gibt. Es gibt Autoscooter, Fressstände, Geisterbahnen, Überkopfdrehdinges und natürlich auch das berühmte Wiener Riesenrad. Das war übrigens nicht ganz so groß wie in unseren Vorstellungen. Die ganze Kirmes nennt sich übrigens Wurstlprater und ist nur ein Teil der Prater Anlage. Man kann hier durchaus noch mehr interessante Sehenswürdigkeiten finden wie zum Beispiel ein Planetarium oder man nutzt die Gesamtfläche einfach, wie die Wiener selbst, als Naherholungsgebiet.

Es gibt viel zu entdecken auf dem Wurstlprater:

Der Wurstlprater mit seinen Fahrgeschäften ist schon sehenswert. Auch eine Fahrt mit dem Riesenrad ist sicher eine echt romantische Angelegenheit. Allerdings fehlt irgendwie der Flair und beim Riesenrad leider auch ein vernünftiger Ausblick. Eventuell sollte man sich in der Riesenradgondel dann doch mit seinem Partner beschäftigen, als jetzt die große Kulisse zu erwarten, die es lohnt zu fotografieren. Der Prater ist vor allem abends, dann wenn die Lichter an den Fahrgeschäften flackern, sehenswert. Einige Attraktionen sind für die Mutigen, andere dafür gut für kleine Kinder geeignet. Abwechslung gibt es genug. Möglichkeiten um sein Geld loszuwerden auch. Jedes Fahrgeschäft muss einzeln bezahlt werden. Tickets für das berühmte Wiener Riesenrad liegen da bereits bei 10 Euro pro Person.
Alles in allem sollte man den Prater und auch den Wurstlprater mal gesehen haben. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsnetze ist hervorragend und auch für einen kurzen Abstecher am Abend daher sehr gut geeignet.

Noch mehr zu den Wiener Sehenswürdigkeiten gibt es hier nachzulesen:

Wiener Sehenswürdigkeiten