Wass kann man in Akihabara erleben

Akihabara in Tokio – das musst du unbedingt gesehen haben!

Ziemlich zentral in Tokio findest du den Stadtteil Akihabara. Über dieses Viertel haben wir vor unserer Tokioreise schon jede Menge gelesen, gehört und gesehen. Ganz klar, dass Akihabara also auch unser erster Anlaufpunkt war, nachdem wir in Tokio angekommen sind.
Wenn du dich Tokio erstmal nur langsam annähern möchtest, dann ist das vielleicht keine so gute Idee für den ersten Tag. Denn in Akihabara gibt es unfassbar viel zu entdecken, was man zuerst nur schwer einzuordnen vermag.
Hier gibt es diese berühmt berüchtigten Maid-Cafes, die riesigen Spielhallen- bzw. Arcadestationen und unzählige Elektronikläden. Dieses riesige und vorallem auch bunte Überangebot kann den ein oder anderen wirklich schnell erschlagen!
Daher solltest du dir mindestens ein einen ganzen Tag Zeit nehmen, wenn du diesen Stadtteil von Tokio erkunden möchtest.
Akihabara Tokio

Wie komme ich nach Akihabara?

Die erste Frage die man sich stellt ist mit Sicherheit die, wie man denn nach Akihabara kommt. Aber das ist, dank der vielen öffentlichen Verkehrsmittel in Tokio überhaupt kein Problem! Akihabara hat eine eigene Station, die den selben Namen trägt wie der riesige Stadtteil selbst.
Mit diesen Zügen bzw. Linien kommst du an dein Ziel:den verschiedensten Zügen kommst du an dein Ziel:

  • Yamanote Line (JR Linie)
  • Sobu Line (JR Linie)
  • Keihin-Tohuku Line (JR Linie
  • Hibiya Subway Line
  • Tsukuba Express Line.

Wenn du an der Station Akihabara aussteigst, dann liegt dir das Viertel bereits zu Füßen. Wir empfehlen hier ganz einfach:  „Go with the flow“ und lass dich einfach mal treiben! Die Sehenswürdigkeiten von Akihabara wirst du so von ganz alleine finden.

Straße in Tokio Akihabara

Was kann ich in Akihabara erleben?

Was genau macht dieses Viertel denn eigentlich so besonders?
Nun, Akihabara ist so ziemlich der lauteste, bunteste und verrückteste Stadtteil, den du in Tokio finden wirst!
Akihabaras Sehenswürdigkeiten sind zum größten Teil die dort ansässsigen Geschäfte. Du findest in diesem Viertel das gesamte Spektrum an elektronischen und elektrischen Geräten. Von Computerspielen bis hin zum Staubsauger und von der High-End-Videokamera bis hin zur solarbetriebenen Winkekatze.
Neben Kameras, Computern, Fernsehern und Smartphones ist Akihabara aber auch ein Mekka für alle Anime- und Manga-Fans. Auch die berühmt-berüchtigten Maidcafes, von denen du sicherlich schon einmal gehört hast, kannst du hier finden.
Mario Kart fahren in Tokio

Japanische Popkultur! Das musst du in Akihabara unbedingt erlebt haben:

Klar, dass man sich bei so einem Überangebot schnell überfordert fühlt und nicht weiß, wo man überhaupt anfangen soll. Aber das ist kein Problem! Denn wir haben dir zusammengefasst, was du in Akihabara unbedingt sehen und tun solltest!

Im Superpotato Retrogames zocken

Superpotato ist einer der verrücktesten aber auch zeitgleich coolsten Stores in ganz Tokio. Wir würden uns jetzt nicht unbedingt als Gamer bezeichnen, aber beim Anblick der alten Konsolen, hat unser kleines Herzchen ein wenig schneller geschlagen. Hier im Superpotato findest du jede Menge Stuff und nerdigen Kram der die Geschichte der Videokonsolen wiederspiegelt. Es gibt hier viele alte Konsolen und Spiele zu kaufen und ihr dürft an verschiedenen Geräten auch kostenlos spielen.
Die Homepage verlinken wir dir gerne, allerdings wird sie dir wahrscheinlich nicht sehr viel bringen – außer du kannst japanisch :-)
Superpotato in Akihabara

Einen Elektromarkt besuchen

Wenn du in Akihabara bist, dann musst du unbedingt in einen der riesigen Elektromärkte reingehen. Wirkliche Schnäppchen wirst du wahrscheinlich nicht finden aber hier gilt: Dabei sein ist alles!
Big Camera oder Yodobashi Camera sind zwei berühmte Beispiele für solche riesigen Elektromärkte. Die Größe der Kaufhäuser ist mit keinem anderen Geschäft zu vergleichen. Ein durchschnittlicher Saturn oder Mediamarkt würde hier bestimmt zehn mal reinpassen.
Yodobashi Akiba in Akihabara
Star Wars bei Yodobashi Akiba

CAPSULE TOYS AUSPROBIEREN

Bestimmt kennst du diese kleinen Ringe aus dem Kaugummiautomaten?
Automaten gibt es in Tokio an jeder Straßenecke – hauptsächlich für Getränke. Allerdings ganz dicht gefolgt von „Capsule Toys“.
Gerade hier in Akihabara stehen diese Automaten wirklich überall. Doch was ist das genau?
Du bekommst für ca. 100-500 YEN (je nach Spielzeug) verschiedene Spielsachen aus den Automaten. Diese sind verpackt in Kapseln, ähnlich einem Überraschungsei, nur viel größer und eben ohne Schokolade. Die Kapseln enthalten so ziemlich jeden Mist den es nur geben könnte.
Es gibt wirklich süsse Figuren von Disney oder Pixar aber auch komplett schwachsinniges Zeug wie ein Plastikbrot oder Plastiksushi.
Untem Strich muss man natürlich sagen, dass wirklich alles ein Staubfänger ist. Allerdings solltest du einmal das Erlebnis mitmachen und dir dein Lieblingsplastikschrott aus den Kapselautomaten ziehen.

Capsule Toys in Tokio

ZOCKEN BIS DER ARZT KOMMT

In Tokio und ganz speziell auch in Akihabara, ist es nicht ungewöhnlich kurz eine Runde um die Ecke zu SEGA zu gehen, um dort so richtig ausgiebig zu zocken.
Hier triffst du auf junge Menschen aber auch auf nette Herren mittleren Alters im Anzug. Nichts gehört mehr zur japanischen Popkultur wie Mangas, Animes und eben auch Videospiele.
Die großen Zentren mit Spielekonsolen sind mehrere Stockwerke hoch und bieten alles was das Zockerherz begehrt. Von Klassikern wie Mario Kart über die neuste Generation der VR-Spiele, bis hin zu Ganzkörperzappelanlagen. Also wirf ein paar YEN in die Maschine und fliege, fahre, renne, schieße oder zapple los…

Mario Kart Station in Akihabara
Greifautomaten in Tokio Akihabara

EINEN MANGASTORE BESUCHEN

Selbst wenn du persönlich nichts mit Mangas anfangen kannst, solltest du unbedingt einen Mangastore besuchen, wenn du schon mal in Tokio bist!
Mangas gibt es in bunt, in sehr bunt, für Kinder, Jugendliche und auch für Erwachsene. Gerade die „heiße Ware“ ab 18+ ist schon sehr befremdlich.
Zwar sind die leicht bekleideten Mädchen „nur“ gezeichnet aber irgendwie  konnten wir uns mit diesem „Schulmädchending“ nicht so richtig anfreunden.
Das ist aber, wie alles im Leben, reine Geschmackssache!
Außerdem gibt es in den Mangastores auch richtig gute Mangas, Comics und Fanstuff zu bestaunen.
Zu den besten Mangastores in Akihabara zählen für uns: Mandarake Komplex, Kotobukiya Store, Mulan Akiba, Animate Akihabara und Akihabara Gamers Main Store.

Was gibt es sonst noch in Akihabara zu sehen?

Wenn du jetzt denkst, Akihabara wäre nur bunt, laut und schrill dann hast du dich getäuscht! Denn ob du es glaubst oder nicht, du findest in Akihabara auch ruhigere Straßen, Tempel und Schreine.
Wenn du also etwas Ruhe vom ganzen Trubel suchst, dann beweg dich einfach etwas abseits der Hauptstraße von Akihabara.
Hier findest du übrigens auch tolle Restaurants, Bars und nette kleinere Geschäfte.
Wir haben außerdem noch dem „Kanda Myōjin Schrein“ einen Besuch abgestattet. Hier war es angenehm ruhig und außer uns waren fast keine Touristen da.
Der Schrein selbst ist wunderschön und auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn du in Akihabara bist!
Kanda Myōjin Schrein in Akihabara
Akihabara Kanda Myōjin Schrein

Noch mehr von Akihabara!!!

Du willst noch mehr von Akihabara sehen? Kein Problem! Wir haben unseren Tag in  Akihabara auf Video festgehalten. Wenn dir das Video gefällt, dann abonniere uns doch am besten gleich auf YouTube. Denn so bekommst du noch viel mehr von Tokio zu Gesicht und du verpasst zudem kein Video mehr von uns!

Ein Gedanke zu „Akihabara in Tokio – das musst du unbedingt gesehen haben!

  1. Christina sagt:

    Hallo ihr Lieben,
    mir gefällt dieser Beitrag über Tokio sehr. Dass muss ja richtig überwältigend sein, in die Welt der Videospiele, Teichtrickfiguren und Mangas einzutauchen. Da habt ihr sicher viel Spaß gehabt. Ja, wir würden es da auch ein, zwei Tage aushalten können, denke ich. Auch euer YouTube Video zu diesem Theme gefällt mir sehr. Da kann man sich noch viel besser vorstellen, wie es dort aussieht. Durch euren Artikel ist Tokio auf unserer Bucketlist noch viel weiter nach oben gestiegen.
    Liebe Grüße Christina von fernschmecker.blog

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